Mini-Malteser? - Und: Wie viel Hundekontakt braucht ein Hund?

    • (1) 10.01.12 - 11:01

      Hallo,

      ich brauch mal wieder eure Hilfe. Was haltet ihr von diesen Mini-Rassen? Uns ist ein Mini-Malteser angeboten worden von einer Hobbyzüchterin. Ich weiß nicht, ob er extra so gezüchtet wurde oder ob er halt einfach klein ist, kann ja mal vorkommen. Ich weiß auch, dass viele hier sagen, ein Hund muss unbedingt diese und diese Papiere haben und überhaupt, aber nicht jeder kann (vielmehr will) sich einen HUnd für 1000 EUR leisten, schließlich muss ja noch für sämliche Eventualitäten Geld zur Seite gelegt werden. Die Züchterin hört sich Vertrauenserweckend an. Wie dem auch sei: Wäre das ein absolutes No-Go für euch ein Mini-Hund oder doch nicht so schlimm?

      Andere Frage: WIe viel Kontakt zu anderen Hunden braucht ein Hund? Ist es Tierquälerei, wenn ein Hund nur mal beim Spazierengehen einen anderen Hund im Vorbeigehen trifft oder mal am Gartenzaun? Würdet ihr euch aus diesem Grund einen Zweithund anschaffen oder sind doch die Menschen im Rudel ausreichend, wenn sie sich genug um den Hund kümmern, streicheln, spielen usw.?

      Danke für Antworten!

      • "Mini"-Malteser?
        Wird der Hund so angeboten? Das klingt für mich nicht vertrauenerweckend, aber vielleicht hab ich nur den neuesten Trend verpaßt.

        Was macht denn diese Hobbyzüchterin für Dich so vertrauenerweckend?

        Gruß,

        W

        • Nein, es war keine von diesen "Top chic, fehlerfrei, Mini-Handtaschenhund-Anzeigen", sie muss mit der Zucht wegen Umzug aufhören und verkauft einfach "ihre" Hunde, weil sie dann nicht mehr züchten kann. Wenn ich einen Hund im Tierheim oder so kauf weiß ich ja auch nicht, wie die Züchterin war. Fakt ist: Die Hunde müssen so oder so weg gegeben werden.

          Sie hat ihn nicht als Mini angepriesen, er ist halt einfach ein sehr kleiner Hund. Frage war eigentlich viel mehr, ob diese kleinen Hunde von eh schon kleinen Rassen besonders krankheitsanfällig sind oder ob man sie doch guten Gewissens kaufen kann. Vielleicht hat ja jemand so ein Exemplar und kann mir was berichten.

          • Wie klein ist er denn?
            Extreme sind nie gut und zu kleine Exemplare der kleinen Rassen werden von seriösen Zuchtverbänden nicht ohne Grund nicht zur Zucht zugelassen.

            • Er soll wohl unter 2 kg sein - 4-5 kg sind glaub ich Rassestandard... schon ziemlich klein, oder? Ein Malteser in Chihuahua-Größe #kratz

              So richtig toll find ich das nicht. Auch wenn es sich sonst gut anhört. Aber ich mag mir auch nicht einen zuküftigen Stammplatz beim Tierarzt sichern. Und wir haben ja auch 2 Kinder, ob da so ein micro-mini so geeignet ist? Hm. Fragen über Fragen.

              Danke schon mal für die Antworten!

              • Ich hätte Angst um den Kleinen, ob jetzt die Kinder mal unachtsam sind oder beim Spaziergang ein anderer Hund...

                4 - 5 kg sind ja schon sehr wenig aber < 2 kg würde ich nicht wollen. Meine Nachbarin hat immer Chihuahua gehabt und jetzt den zweiten extrem kleinen Yorkie. Ich mag die Lütte kaum anfassen und laß nicht mal meine Franz. Bulldogge frei mit ihr spielen, weil ich Angst habe, dass sie sie über den Haufen rennt oder drauf springt und etwas kaputt macht...

                LG,

                W

      Hallo,

      ich hab nen Malteser, aber nix Minni sonder 5 kg.

      Es werden tatsächlich jetzt auch bei der Rasse "Minnis" gezüchtet, wiegen dann ausgewachsen so um die 2,5 kg, aber von denen halte ich rein gar nichts! Verkleinerungszucht bringt immer gesundheitliche Nachteile mit weil halt immer mit den kleinsten aus nem Wurf weitergezühtet wird und es hat ja gründe warum die so schmächtig sind, in freier Natur sind die Mickerlinge aus Würfen meistens die, die nicht grad hohe Überlebenschancen haben.

      Nen normal großer Malteser ist doch ehrlich gesagt auch nicht groß, wieso muss es denn noch kleiner sein?

      Hundekontakt... tja, kommt drauf an wie du das so meinst mit "im vorbei gehen beim Gassi gehen", ich hab nur 1 Hund, aber der geht 3 x am Tag groe Runde spazieren und darf auch ausgiebig mit Hundefreunden dabei spielen. Einen 2. Hund würd ich mir daher nicht anschaffen. Zudem darf meine 3-4 x die Woche mit zu unserem Pferd, dort sind auch Hunde mit denen sie in der Zeit tobt und sie darf sich auch schmutzig machen und durch Matschpfützen rennen sowie dort nach Ratten suchen gehen....

      Sie darf ebend ein Hund sein, denn für mich ist es Tierquälerei wenn ein weißer fluffiger Hund aus optischen Gründen nicht Hund sein darf und zum Schoßhündchen degradiert wird, das sind Malteser nämlich eiß Gott nicht, meine wird 8 und ist ein Tempramentsbolzen vom feinsten und das sind auch viele andere Malteser die ich kenn, die wollen sich draußen bewegen und toben, das auch wie jeder andere Hund mal im Dreck, zudem liebt meine es, sich in stinkenden Sachen zu welzen, sie ist ebend ein Hund der es sich nicht ausgesucht hat weiß und fluffig zu sein.

      LG

      (9) 10.01.12 - 11:24

      Mini-Maltester kenn ich nicht #kratz

      Zu Deiner anderen Frage: mna sollte Hunde schon gut sozialisieren, sprich im Welpenalter ist regelmäßiger Hundekontakt pflicht!

      Unser Hund ist mittlerweile vier Jahre alt und wir bemühen uns noch immer um Hundekontakt, klar gibt es Tage wo wir einfach Niemanden mit Hund treffen, aber er hat dennoch regelmäßigen Kontakt und braucht das auch!

      LG

      (10) 10.01.12 - 11:44

      Hallo,

      ob es Mini-Malteser gibt, da kann ich Dir leider nicht helfen. Ich würde aber bei diesen sogenannten Hobby-Züchtern immer aufpassen! Vorallem wenn es um solche extra gezüchteten Hunde geht.

      Ich bin nicht der Meinung ein Hund muss Papiere haben, finde es nicht schlimm wenn er keine hat und zb. von einem Bauernhof oder aus dem Tierschutz kommt.

      Ich finde den Kontakt zu anderen Hunden extrem wichtig. Du bist als Mensch kein Ersatz! Gerade Welpen sollten den Kontak haben damit sie gut sozialisiert werden und auch wenn Sie älter sind gibt es doch nicht schöneres als mit nem Kumpel über die Wiese zu laufen. Dazu braucht es aber keinen Zweithund. Sicher lernt man zb durch die Hundeschule oder bei Spaziergängen nette Hunde mit Anhang kennen mit denen man sich ab und zu treffen kann.
      Wir machen das so, und ich gebe meinem Hund mind. einmal die Woche die Möglichkeit mit Artgenossen zu spielen und zu toben. Das könnte ich niemals ersetzen.
      Ich sehe auch keinen Grund warum ich meinen Hund von anderen fernhalten sollte oder ihn nicht mit anderen spielen lassen sollte? Ausser er ist nicht verträglich, aber dann hat er die Endscheidung ja selbst getroffen.

      LG

      • Ist jetzt nicht böse gemeint aber einmal die Woche richtiger Kontakt mit Artgenossen ist schon recht wenig, oder?

        Gut, wir haben immer mehrere Hunde und von daher stellt sich uns das Problem nicht aber wir haben auch deshalb nie nur einen allein, weil es bei uns auf dem Dorf eigentlich keine anderen halbwegs sozialisierten Hunde gibt, von aufgeschlossenen Haltern, die ihre Hunde auch mal frei mit anderen laufen lassen, mal ganz zu schweigen.

        LG

        • Hm. Das spräche dann allerdings auch bei uns für die Anschaffung eines Zweithundes.

          Ich bin da einfach hin und hergerissen. Auf der einen Seite läuft alles gut mit einem Hund. Einen Welpen traue ich mir momentan nicht zu, weil mein Sohn erst 13 Monate ist. Aber in einem erwachsenen "gebrauchten" Hund steckt man ja auch nicht unbedingt drin, vielleicht ist der am Ende mehr Arbeit als ein Welpe?

          Risiko in Kauf nehmen für glückliche/n Hund/e oder warten und Ersthund weiter "leiden" lassen?

          Hundekontakte sind hier schwierig zu finden, zumindest zu solchen Hunden wie ich es mir halt vorstelle #schein (wir hatten schon mal so Versuche, anschließende Markierungsversuche des Besucherhundes im ganzen Haus und Frauchen sagt wimpernklimpernd "ach Schnuffilein, das sollst du doch nicht machen, dudu..." oder Bisse. Nee. Da hab ich irgendwie keine Lust mehr zu.

          • (13) 10.01.12 - 12:58

            Du hast nen 13 Mon. alten Sohn und überlegst ernsthaft dir nen Hund anzuschaffen der unter 2 kg wiegt?

            Tu das dem Hund bitte nicht an! Meine Tochter ist 2,7 Jahre und wir haben wie schon gesagt nen 5 kg Malteser, ich sag immer "wäre der kleiner, wäre er schon kaputt!" denn Kleinkinder sind halt grobmotorisch, auch wenn sie von anfang an lehrnen das sie nur streicheln dürfen, sie kommen auch in ihre Probierphase wo doch mal doll zugegrapscht wird oder am Fell gezogen oder es wird einfach mal drüber gestolpert, sie ist auch schon halb drauf gefallen weil der Hund ihr vor die Füße rannte.

            Und mal davon abgesehen, ein Malteser unter 2 kg kann nicht gesund und robust sein!

            Wieso muss es bei dir denn son Minni sein? Warum kein normaler? Der Markt ist so voll auch von erwachsenen Tieren, außerdem sitzen ganz tolle Hunde (Mixe können auch tol sein) in Tierheimen rum.

            Lass es ab besten bleiben mit dem Hund, du scheinst dir selbst nicht schlüssig zu sein und das ist schonmal keine gute voraussetzung, denn so werden Tiere zum Wanderpokal.

            LG

            Ach, Ihr habt schon einen Hund?
            Was denn für einen?

            Ich finde es total traurig anzusehen, wenn uns angeleinte Hunde begegnen, die überhaupt keinen Kontakt mit anderen haben dürfen, warum auch immer.
            Uns begegnet immer eine jetzt vielleicht 1,5jährige Colliehündin, die sich super mit unseren beiden Hündinnen versteht - durch deren Gartenzaun und angeleint bei 5sec-Kontakten. Aber mal zusammen flitzen lassen, kommt für die ganze Familie nicht in Frage. Die sind auch überzeugt, dass sie Angst vor anderen Hunden hat, wenn sie sich vorne flach macht und zum Spielen auffordert...
            Der Rest der Hunde ist schon völlig versaut und gar nicht mehr sozialisierbar, da bin ich froh über unser Minirudel, dass sich selbst genug ist.

            LG,

            W

        Hey,

        ich sag ja mind. einmal die Woche. Meistens treffen wir uns 3-4 mal die Woche zum toben und spazieren gehen. Klappt aber leider nicht immer, zwischendurch kriegen wir das zeitlich nicht zusammen.

        Hallo windsbraut,

        "von aufgeschlossenen Haltern, die ihre Hunde auch mal frei mit anderen laufen lassen, mal ganz zu schweigen."

        Ich kann noch so aufgeschlossen sein wie ich will, hier bei uns herrscht an vielen Plätzen Leinenzwang und ich werd nen Teufel tun, meinen Hund, so wie viele Hundehalter-, frei rumlaufen zu lassen. Ich reg mich jedesmal furchtbar auf, weil eben meist die räudigsten und unerzogensten Köter frei rumlaufen. Aber wenn sich Herrchen und Frauchen nicht an Regeln halten, wozu sollte es dann der Hund?

        Trotzdem hat unser Hund Freunde ;-) und es gibt Treffen auf privatem, abgeschlossenen Gelände, wo sie frei rumtoben können.

(17) 10.01.12 - 12:06

unser hund war auch ohne papiere, die züchterin war nett und vertrauensvoll, meine eltern hatten damals 600 DM für ihn bezahlt.

er war ohne frage ein toller hund, mir war es völlig egal ob er papiere hatte oder nicht!
allerdings war er von anfang an epileptiker und evtl wäre dies nicht passiert bei einem richtigen züchter weil diese ja schon drauf achten was sie verpaaren und ein hobbyzüchter da vielleicht nicht so, also die gefahr ist schon größer einen hund zu bekommen der irgendwelche erbkrankheiten in sich trägt.

unser yorki war gut gebaut, 5 kilo, und auch recht robust. ich würde mir von einer rasse KEINEN mini kaufen weil diese meiner meinung nach einfach anfälliger sind, zumindest der großteil.

ob ich mir heute wieder einen hund ohne papiere kaufen würde? hm, schwierig. eigentlich nur einen aus dem tierschutz.

(18) 11.01.12 - 06:21

Guten morgen,

für mich persönlich wäre ein solcher Hund ein absolutes No-Go, es sei denn er würde über ne Tierschutzorga ne PS suchen.

Ich halte nichts von diesen , in meinen Augen, Qualzuchten.

Ich habe auch Hundekonzentrate, Chihuahua und Chihuahua Mix, sowie nen alten Yorkie als Pflegehund.

Diese kleinen Hupen sind schon robuster als man denkt und leben bei mir ein ganz normales Hundeleben.

Aber ein Hund der gerade mal 2 Kilo wiegt, in der Kombi mit Kleinkind, sehe ich als bedenklich an.

Ja ich finde regelmäßiger Hundekontakt ist extrem wichtig, auch besonders für kleine Hunde, es sei denn, man möchte nen permanent kläffenden Hund haben, der total verunsichert ist. Hunde bringen sich auf ihrer sozialen Ebene verdammt viel bei, was imho der Mensch nicht unbedingt schafft.

Mein Fazit für dich wäre, Hund durchaus ok, aber lieber was robustes, es gibt viele, die ein neues zu Hause suchen über den Tierschutz, oftmals leben diese Hunde ja schon in Pflegestellen mit Kindern und anderen Artgenossen, was die Beurteilung ob Familienhund oder nicht, einfacher macht.

Gruß coonic

Top Diskussionen anzeigen