Kira ist läufig und die Rüden überwinden Zäune^^

    • (1) 25.01.12 - 20:35

      Hallo!

      Seit Sonntag verliert meine Kira (Labradordame 11 Monate) Blut. Nur ein wenig und sie macht sich toll sauber :-)
      Sie geht seitdem nur angeleint (man weiß ja nie wann sie dann wirklich "heiß" ist) .

      Tja, heute nachmittag dann der "Schock"! Ich bin mit meinem "Gastbaby" gerade rein und mein 4 Jähriger und sein Freund spielten noch auf der Terrasse. Da sehe ich wie Kira (die bis dahiin am Zaun enen Knochen nagte) aufspringt und am Zaun lang läuft und auch mein Sohn hin läuft. Dann sehe ich wieso sie am zaun sind: ein riesiger altdeutscher Schäferhund steht in Nachbars Garten (wie zum Teufel kam der DA rüber????) und will zu Kira #zitter Zack, ein Satz und er ist bei uns im Garten #schock

      Ich schnell die Kinder rein geschickt und Kira versucht davon abzuhalten mit dem spielen zu wollen! Die ist echt sowas von treudoof.....
      Nach mehrmaligen anbrüllens meinerseits gegen das RIESENTIER machte er mit einem Satz über den Zaun kehrt....er stromert durch unser Neubaugebiet #zitter
      Jetzt kann keiner mehr alleine raus. Kira nicht und die Jungs auch nicht:-(

      meint ihr das hört auf sobald sie nicht mehr läufig ist? Die werden doch nur jetzt und während der "heißen Phase" angelockt???

      Eigentlich will ich nicht kastrieren, aber das heute hat mich geschockt ud angst gemacht wie es wohl demnächst abläuft....

      LG Nana

      • Willst du generell nicht kastrieren oder nr noch nicht? Optimal ist es nicht für eine Hündin dauerhaft ungedeckt läufig zu werden, geht gerne in ne dauerläufigkeit oder schenschwangerschaft über, im extremfall zu nem carzenom,.. davon jedoch abgesehen schnuppert sie nach der "heißen phase" noch einige zeit lang lecker für hunde, lässt aber dann nach!

        • ich habe jetzt halt schon sehr viel gelesen. Alles hat seinen Preis! Kastration, Sterilisation, Hormonspritze oder eben der natur ihren Lauf lassen..... Alles hat Vor-und Nachteile.
          Ganz ehrlich? Ich hab keine Ahnung was wir machen werden. Ich wollte mir ihre Läufigkeit erstmal ansehen.

          VG Nana

          • Also eine Hündin nicht in irgendeiner form von der läufigkeit zu befreien und sie nicht zu dekcen ist ziemlich heftig, es ist hormonell wirklich kein pappenstiel!

            Sie wird vermutlich etwa 2 mal im Jahr läufig werden. In der zeit kann sie zwar nur 3 Tage empfangen aber sie ist 2-4 wochen extrem interessant für rüden, in diesen 3 tagen und evtl einige tage davor wird sie die rüden aber auch nicht addbeißen, du musst also echt aufpassen wie die hölle, aber das hast ja gemerkt*lach* gibt übrigens ne art pille danach für den hund falls doch was passiert :) ist ne spritze, haut alt auch rein wie ne pille danach!

            Willst du sie dauerhaft nicht kastrieren solltest du wirklich regelmäßig nen gebärmutter-check machen lassen!

          Hallo,

          Kastration ist nicht immer das Beste!
          Und eine Hündin die nicht gedeckt wird, ist nicht mehr und nicht weniger anfällig für irgendwelche Krankheiten, Geschwürde etc.

          Meine Freundin ist Züchterin und hat mich lang darüber aufgeklärt!

          Ich würde unsere Hündin, niemals kastrieren lassen, wenn es nicht wirklich einen deftigen Grund gibt. Gerade auch Rüden verhalten sich in einigen Fällen "unangenehmer" als vor der Kastration!
          Nicht immer ist dass die beste Lösung für Tier und Halter! Ich würde mich vorher erst mit mindestens zwei Tierärzten und wenn vorhanden, der Züchterin lange unterhalten, ehe ich so einen Eingriff vornehmen lassen würde!

          Klar sind die Rüden lästig und es ist nicht immer toll auch gerade mit Kleinkindern nicht, da man nicht weiß wie die reagieren! Notfalls ne Binde für die Hündin, auch wenn es albern aussieht!

          LG und alles Gute

          • (8) 27.01.12 - 10:55

            Herr im Himmel, es hat doch auch niemand behauptet, dass man grundlos ne Hündin kastrieren soll!

            • (9) 27.01.12 - 11:04

              Das Thema kam aber auf und ich hab lediglich meine Meinung dazu gesagt! #augen
              Muss man sich so schnell angegriffen fühlen? #klatsch#augen

              (10) 27.01.12 - 11:18

              Stimmt! Du hast "Gründe" dafür aufgeführt. Aber die von dir aufgeführten Argumente/Gründe sind keine wirkliche Indikation für eine Kastration.

              Nochmal mein Tipp: Überarbeite dein Wissen, mach dich schlauer.

              (11) 27.01.12 - 11:22

              gleich noch was zum lesen:

              "Über Legalität und Illegalität der Kastration

              Zum Schluss noch ein Hinweis: Die Kastration eines Hundes ist keine Kleinigkeit, sondern gilt nach deutschem Tierschutzrecht als Amputation. Eine Amputation kann man nicht einfach nach Lust und Laune durchführen, sondern es bedarf einer medizinischen Indikation. Diese ist selbstverständlich bei akuten Erkrankungen wie einer Gebärmutterentzündung oder Hodenkrebs gegeben. Frühkastrationen organisch gesunder Hunde kann man mit gutem Willen als gesundheitliche Vorsorge ansehen - zumindest so lange, wie mögliche gesundheitliche Negativwirkungen entweder nicht erforscht sind oder, was hier eher der Fall zu sein scheint zu wenig bekannt sind.

              Bedenkt man das Indikationsrisiko bei kastrierten Hündinnen jedweden Alters, stellt sich aber die Frage, ob Kastration als reine Prophylaxemaßnahme tatsächlich eine eindeutige medizinische Indikation ist. Wenn man sich dann nochmals Zahlen von Studien vor Augen hält, wonach ein Großteil der Rüden aufgrund von Verhaltensproblematiken kastriert wird, so fragt man sich, wie es da um die Legalität bestellt ist. Bedenkt man ferner, wie groß der Anteil der Hunde ist, die aus Bequemlichkeitsgründen der Halter kastriert worden sind, so muss hier klar festgehalten werden: Eine Erleichterung der Haltung allein ist kein unerlässlicher Grund für eine Kastration. Ist der Anlass für eine Kastration das Vermeiden von Nachwuchs oder Läufigkeit, so handelt es sich nicht um eine medizinische Indikation, sondern nur um eine die Haltung des Tieres erleichternde Maßnahme. Als Konsequenz müsste die Kastration in diesem Fall abgelehnt werden.

              Handeln Tierärzte noch gemäß des geltenden Tierschutzrechtes, wenn sie Hündinnen kastrieren, weil den Haltern die Läufigkeit ihrer Hündin lästig ist, und wenn sie Rüden kastrieren, weil ihre Halter sie erzieherisch nicht in den Griff bekommen? Viele Hundehalter lassen - streng genommen - ihren Hund illegal kastrieren, was den meisten Hundehaltern aber nicht bewusst sein dürfte, da sie die entsprechenden Bestimmungen in der Regel kaum kennen und sich voll und ganz auf ihren Tierarzt verlassen. Der mag sich auf die Ausschlussklausel berufen, wonach eine Amputation zur Verhinderung unkontrollierter Fortpflanzung erlaubt ist.
              Nur: Wer allen Ernstes behauptet, dass eben diese unkontrollierbare Fortpflanzung nur durch Kastration zu verhindern sei, der muss sich die Frage gefallen lassen, wie viel er von Hundehaltung und Hundeverhalten versteht. Wir haben es hier mit einer Grauzone zu tun, die offenbar nicht weiter diskutiert wird. Selbst wenn man die Ausnahmeklause in von § 56 Tierschutzgesetz großzügig auslegen will und so die Kastration normaler Haushunde in Familien als gedeckt ansieht - ein schaler Beigeschmack bleibt.
              Die Kastration bedeutet eine Amputation und steht, vom Gesetz hergesehen, damit in einer Reihe mit dem Kupieren von Ohren und Ruten. Die Rechtmäßigkeit von Kastrationen müssen im Einzelfall Gerichte prüfen. Verwertbare Urteile dazu sind im Moment nicht bekannt.

              Dr. Gabriele Niepel, entnommen "Der Hund" vom 09.01.2003 "

    (14) 25.01.12 - 21:49

    noch kann sie ruhig mit Rüden spielen. Die gefährliche Zeit kommt ja erst noch wenn sie in der Standhitze ist :-)

    Hab das mit meinem Labi-Girl auch grad durch.......zum Glück sind hier in der Ecke die meisten Rüden alle kastriert.
    Aber rauslassen solltest Deine ab nächste Woche dann nimmer ohne aufsicht. Denn nicht nur die Gefahr das ein Rüde reinkommt ist da, sondern auch die Gefahr das des Mädel Dir ausbüchst um sich zu vergnügen

Bei uns war es so, dass wir während der Läufigkeit Dauerbesuch hatten. Ein Neufundländer, ein Husky sowie zwei Mischlinge saßen hübsch artig vor unserer Haustür und warteten auf ihre Herzensdame - und zwar Tag und Nacht!!!

Die Bitte an die jeweiligen Herrchen, ihre Hunde doch bitte wieder einzusammeln, brachte nur kurzfristigen Erfolg. Auch jedes Gassigehen glich auf Dauer der tierischen Version von "Auf der Flucht".

Wir haben unsere Schäferhündin dann kastriert.

  • Traurig. Lese ich das richtig, blos weil andere Hundebesitzer ihren Hund "nicht in der Gewalt" haben bzw. unfähig drauf zu achten, wo ihr vierbeiniger Liebling sich rumtreibt und ihr beim Gassigehen belästigt wurdet, habt ihr eure Hündin kastrieren lassen.

    Wo doch die Kastration des Rüden vom Aufwand und von den Schmerzen her ein Klacks ist im Gegensatz zur Kastration der Hündin.

    • (22) 26.01.12 - 13:04

      Ähm,.... für eine hündin hat das nicht kastriertsein ohne gedeckt zu werden mit hoher wahrscheinlichkeit gesundheitliche konsequenzen. Davon abgesehen geht es nicht um bööse hunde und deren besitzer, die ihre tiere nicht erziehen können. Die Läufigkeit, bei den katzen die rolligkeit ist eine zeit, wo du kein tieruter kontrolle hast, das ist biologie, da kann keine erziehung dagegen halten! Was wäre die alternative? umziehen irgendwohin, wo es keinen hunde gibt? alle anderen halter zwingen ihre rüden kastrieren zu lassen?

      • (23) 26.01.12 - 13:09

        "alle anderen halter zwingen ihre rüden kastrieren zu lassen? "

        warum eigentlich nicht? Wenn sie ihre Hunde frei rumlaufen lassen.

        Los erzähl mal, was für gesundheitliche Konsequenzen hat das Nichtkastrieren denn für die Hündin?

        Bist du sicher, daß du dich mit diesem Thema gut auskennst?

        "Die Läufigkeit, bei den katzen die rolligkeit ist eine zeit, wo du kein tieruter kontrolle hast, das ist biologie, da kann keine erziehung dagegen halten!"

        Es geht hier nicht um Erziehung, sondern darum, daß es offensichtlich Hundebesitzer gibt, die ihre unkastrierten Rüden einfach so frei rumlaufen lassen. Muß das sein? Wobei, doch, es geht um Erziehung. Die der Hundehalter;-)

        • (24) 26.01.12 - 13:50

          also erstmal ist es ziemlich,... befremdlich zu sagen es wäre sinnvoll leute zu zwingen ihre rüden zu kastrieren!zum thema scheinschwangerschaft, carzenome etc. konsultierst du deinen tierarzt, das muss ich hier nicht zum 10mal austreten und davon abgesehen, warum sollte ein unkastrierter Rüde NICHT ohne leine laufen und wenn man dann eben irgendwo die fährte einer läufigen hündin hat kann es eben sein, dass er stiften geht. Natürlich klingt es in der speziellen schilderung der erstellerin so, als hätten die rüdenhalter kein gesteigertes interesse daran ihre hund wieder mit nach hause zu nehmen, evtl. meinte sie es aber auch nur so, dass sie eben immer wieder kamen und nicht dass sie ständig dort saßen! Was ist eigentlich dein problem? Sie hat eine lösung gefnden für ein problem, das gleichzeitig gesundheitlich nicht unsinnvoll ist (Ein unkastrierter Rüde leidet nicht, und geht keine gesndheitlichen risiken ein. Lediglich die nähe einer läufigen hündin kann zur qual werden, bei einer hünde sieht das schon anders aus)

          • (25) 26.01.12 - 14:08

            dein Wissen bezüglich Hündinnen ist überarbeitungsbedürftig.

            http://www.sachkunde-hund.de/so-kommt-die-huendin-gut-durch-die-laeufigkeit.html

            http://www.landseer-magazin.de/Sexualitat/Scheintrachtigkeit/scheintrachtigkeit.html

            "Kastration bei Hündin zur gesundheitlichen Absicherung?

            Stadthunde.com: Als Argument für die Kastration der Hündin wird oftmals die Vorbeugung gegen Gesäuge- und Gebärmutterkrebs genannt. Inwiefern ist die Kastration der Hündin tatsächlich eine gesundheitliche Absicherung?

            Eine gesundheitliche Absicherung der Hündin durch Kastration ist auch nach neueren veterinärmedizinischen Erkenntnissen nicht das Mittel der Wahl. Insbesondere in Bezug auf Gesäugetumoren sind andere Risikofaktoren, nämlich beispielsweise Fehlernährung (zu eiweißreich, und insgesamt Überernährung und Fettleibigkeit) im ersten Lebensjahr, sowie mehrfache chemische Läufigkeitsunterdrückung, als Risikofaktoren wesentlich höher einzuschätzen, und haben die eigentliche statistische Aussagekraft für eine mögliche Tumorbildung.

            Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die häufig angeführten Studien verschweigen, von welcher Grundgesamtheit ausgehen, da beispielsweise eine solche Tumorproblematik bei Hündinnen nur bei zwei bis acht Prozent, je nach Altersklasse, aller unkastrierten Hündinnen jeweils auftreten würden. "
            http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/hundegesundheit/hunde-kastration-interview-mit-dr-udo-ganslosser.html

            "also erstmal ist es ziemlich,... befremdlich zu sagen es wäre sinnvoll leute zu zwingen ihre rüden zu kastrieren!"

            Das war ironisch gemeint. Ich dachte, jemand mit SO einem Nick wie du, versteht das;-)

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