Hund anschaffen-verunsichert

    • (1) 30.01.12 - 19:37

      Guten abend ihr lieben,

      wir sind am überlegen uns einen Hund anzuschaffen.Wir , das sind ich, mein Mann und meine 2 1/2 jährige Tochter. Doch leider werden wir von allen seiten verunsichert. Der eine sagt, mit Kind in dem Alter macht es kein Sinn sich ein Hund anzuschaffen, das Tier muss 3 mal am Tag runter, ich wäre gezwungen das Kind immer mit runter zu schleppen ( gebe ich ehrlich zu, das besorgt mich auch etwas, denn ein Kind ist ja auch mal Krank) , die anderen sagen , es ist so eine Sache wegen Krankheiten etc. Das Tier schleppt ja einiges an Krankheiten ins Haus. Ich muss dazu sagen, als meine Tochter geboren ist, wohnten wir das erste Lebensjahr im Haushalt meiner Eltern, die zwei Havaneser haben. Meine Tochter liebt die Hunde abgöttisch, es gibt bis heute keine Probleme. Daher kam u.a auch die Überlegung das wir uns evt. auch einen Hund anschaffen. Naja aber wie gesagt ich bin verunsichert. Nun würde ich gerne mal andere Meinungen hören, wie macht ihr das mit eurem Kind /Kindern , was macht ihr wenn euer Kind krank ist?Wer geht dann mit dem Hund ? Auf mein Mann kann ich beruflich bald vielleicht nicht mehr regelmäßig zählen.Wäre mit Kind und Hund alleine. Bin mal gespannt was ihr sagt.

      Danke im vorraus, liebe Grüße Sweet-Honey 09

      • zu unserer Situation , wir haben eine dreijährige Tochter und zwei Hunde ( ein kleiner / ein großer ) das zweite Baby ist unterwegs .

        Ich würde mir immer wieder einen Hund anschaffen, aaaber es ist auch viel Arbeit !

        Zwei Stunden täglich Auslauf sollten gewährleistet sein, dazu Hundeschule.

        Zur Not ist es aber so, dass wir einen 200 qm Garten haben und man da auch mal Pipi machen lassen kann ...

        Ich finde es schön, Tiere im besonderen Hunde mit in der Familie zu haben , aber wie gesagt, man muss sich der Arbeit und den Zeitaufwand aber bewusst sein ...

        wenn du dir nicht sicher bist, würde ich es lassen ... das Tier anschaffen und nachher jammern ist auch blöd ;-)

        Wenn man möchte geht alles.
        Früher bin ich mit Babyphone rausgegangen (abends), sonst mit den Kleinen.
        2007 wurde mein Mann Fernfahrer, ich hatte 2 Zwerge im Alter von 1 Jahr und fast 3 Jahren, dazu 2 kleine Hunde.
        Ende 2008 (Hund 2 gab es seit Sommer nicht mehr) kam dann ein Welpe ins Haus.
        War auch kein Problem, wir hatten da allerdings Haus mit Garten.
        Wenn die Kinder richtig Fieber hatten, wurden die Runden eben kurz gehalten. Frische Luft tut auch kranken Kindern gut.

        Welche Krankheiten sollen Hunde ins Haus schleppen? Außer vielleicht mal Flöhe? Aber da kann man ja vorbeugen.

        Vielleicht kannst du dir ja mal für 14 Tage einen Hund deiner Eltern ausleihen, dann kannst du sehen wie es klappt.

        lg

        Generell bei egal welchem Tier, rate ich dazu ab wenn man auch nur ein klein wenig Verunsichert ist. Entweder man steht 100% dahinter oder lässt es erstmal bleiben. Aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben.
        Vielleicht reicht erstmal eine Hundepatenschaft im Tierheim, da könnt ihr regelmäßig mit einem Hund Gassi gehen und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja dann den Hund der die Verunsicherung mit einem Schlag vernichtet.

        Mona

      • Hallo,

        zu der "Gassi-mit-Kind"-Frage kann ich gar nicht viel sagen, aber das Krankheiten-Argument kann ich nicht ganz nachvollziehen.

        Mir fällt gerade außer Tollwut und vielleicht noch Flöhe und Würmer wenig ein, was der Hund mit dem Menschen an "Krankheiten" teilt, und die letzteren beiden sind zwar lästig, aber nicht gefährlich.

        Impfen und Floh-/Zeckenmittel bzw. Wurmkur gehören zum regelmäßigen Programm. Ich möchte behaupten, dass so einige Hunde besser präventiv behandelt sind, als so manches Kind.

        Wenn du dir wirklich nervige Krankheiten holen willst, dann setz dein Kind für ein paar Stunden mit anderen Kindern zusammen, aber vom eigenen Hund sollte da gar nichts kommen.

        VG,

        kitty

        Hallo,

        gehen geht alles wen man will.

        Wir haben zwei Kinder und die Lütte ist 18 Monate alt und muss fast immer mit. Abend s geh ich nur um den Block. Sonst muss die Kleine mit auch mit Fieber oder sonstwas. Das war schon bei der Großen auch schon so.

        Sie hat s überlebt. Wen die Kinder ganz krank sind dann muss auch mal die 10 Minuten Runde um den Block reichen aber das darf nie ein Dauerzustand werden.

        Ich darf Dich auch mal auf eine Woche Dauerregen aufmerksam machen die durchaus mal vorkommen kann. Auch da muss die Kleine mit. Regentüte über die Karre, Augen zu und durch!

        Ein Hund macht sehr viel Arbeit und ebenfalls auch unglaublich viel Freude.

        Im Gegensatz zu den andren finde ich es vollkommen normal das Du unsicher bist. Ich bin bei jedem Tier was wir anschaffen sehr unsicher mache mir 1000 Gedanken und hinterher passt dann doch alles.

        LG dore

        PS: Mein Mann ist nur am WE da, deshalb muss die Kleine immer mit ok am WE natürlich nur wen sie will.

      • Naja runter muss son Tier schon mindestens drei mal am Tag. Und 2 Stunden Auslauf sollten im Normfall schon drin sein.
        ich hatte jetzt einige Tage lang fieber.
        Jemanden der in der zeit wirklich große Runden mit meinem Wuff gedreht hat gab es keinen.
        Also sind wir am Tag dann eben 4 Runden von jeweils ca. ner viertel Stunde gegangen, mehr ging nicht.
        Wenn mein Kleiner Krank ist würde eine Nachbarin hoch kommen und so lange auf ihn aufpassen, aber sie ist körperlich nicht dazu in der Lage mit meinem hund runter zu gehen.

        Und das Hunde Krankheiten anschleppen kenne ich auch gar nicht.
        Also außer Flöhe ist das Quatsch aber den Viechern kann man ja gut vorbeugen...

        Dennoch, du musst deine 2 1/2 jährige Tochter dann jedes mal mit Anziehen, mit spazieren nehmen und das mindestens drei mal am Tag.
        Ich weiß ja nicht ob deine Tocher noch im Wagen sitzt aber dann geht das ja meist ganz gut und auch noch wenn die Zwerge krank sind. Runden verkürzen kann man ja in sochen Fällen ja immer noch.
        Meiner hat die Tage wo es immer nur kurz runter ging gut verkraftet.
        Es lag dann viel neben mir und hat meist fast den ganzen Tag mit mir geschlafen...

        Überlegt es euch gut.
        So ein haariger Vierbeiner ist eine wunderbare Sache aber auch sehr anstrengend...

        LG

        Guten morgen,

        wohlwollend und sachlich : kann ich dir nur raten lass es lieber sein, ein Hund muss mehr als drei mal am tag raus und damit ist es nicht getan, besonders wenn ihr euch mit dem Gedanken tragt evtl. sogar einen Welpen anzuschaffen.

        Thema Krankheiten einschleppen: So ein Quatsch, wenn der Hund eine Grundimmunisierung hat und regelmäßig entwurmt ist, sowie je nach dem welche Rasse, eine vernünftige Fellpflege betrieben wird. Da holst du dir mehr Keime, Bakterien und Viren an die Hände wenn du nen Einkaufswagen anpackst oder selbst deinen eigenen Kühlschrank aufmachst.

        Mit deinen Grundsorgen, die du hier geäußert hast, hast du dir doch eingentlich schon selbst eine Antwort gegeben.

        Einen Hund sollte man imho nur dann anschaffen, wenn eine bedingungslose Liebe zum Tier besteht bzw. wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

        Gruß coonic

        Ein Hund ist eine große Verantwortung udn wenn auch nur der greingste Zweifel besteht würde ich es, ganz ehrlich lassen. Ich selbst habe ein kleine Kind,d as ein halbes Jahr alt ist. Wegen Krankheiten mache ich mir keine Sorgen. Der Hund ist geimpft, wird regelm. entwurmt. Die wahrscheinlichkeit, dass meine Tochter Krankheiten mit nach hause bringt ist weitaus größer!
        Fakt ist aber:
        Nur ab und zu ne Runde spaziern gehen lastet eine Hund nicht aus.
        Ich habe sehr lange gewartet, bis ich mir endlich einen Hund her getan habe. Davon "geträumt" habe ich schon immer, aber ich wollte den richtigen Zeitpunkt finden, auch mit genügend Zeit für die Eingewöhnung. Diese Zeit habe ich jetzt.

        Obwohl mein Hund keine Rasse ist, die überdurchschnittlich ausgelastet sein muss, weil sie einen erhöhten Bewegugsdrang haben oder geistig extrem beschäftigt werden müssen,... obwohl all dies nicht der Fall ist bin ich 3-4 Mal am Tag mit dem Hund draußen. Mindestens 3 Stunden, eher 4-5 Stunden am Tag. Ja, die kleine muss, außer bei der letzten Runde, immer mit, aber noch keinem Kind hat die frische Luft geschadet, auch nicht, wen sie krank ist.

        Des weiteren nutze ich jede Minute in der die kleine schläft um mit dem Hund zu Trainieren. Als er zu mir kam kannte er keinen Grundgehörsam und war ein starker Beller, es musste also gearbeitet werden. Da ich nicht mobil bin und wusste, dass damit die Hundeschule entfällt musste ich nach alternativen suchen. Das war ein Trainer der einzelstunden vor Ort angeboten hat, das waren Nachbarn, die mir geholfen haben mit ihm das Abrufen beim Klingeln an der Tür zu üben, sowie, dass er nachts an der Leine nicht mehr bellt,....
        ein Hund bedeutet Arbeit.
        Wenn du diese Arbeit nicht gerne machst, dann vergiss die Idee mit dem Hund.

        Ich liebe es mit meinem Hund zu trainieren und er spürt das und hat auch freude daran.

        Das Training mit einem Hund hört niemals auf....
        Auch wenn ich sonst grundsätzlich gegen den vergleich Hund-Kind bin, in diesem Fall lässt sich eine parallele ziehen:

        Erziehung hört niemals auf.

        Wenn du also nicht beriet bist das alles und noch viel mehr gerne zu geben,.. dann lass das mit dem hund sein! Ihr werdet nicht glücklich miteinander

      (12) 31.01.12 - 19:57

      Hi,

      Wir haben auch den Hund erst bekommen, nachdem die Kids so 2,5 Jahre alt waren.
      Wir haben aber bewusst einen Hund genommen, der vom Züchter kam und schon älter war, 1,5 Jahre alt, somit war er stubenrein, gut ausgebildet....

      Natürlich ist es bloede, wenn die Kids krank sind oder das Wetter mehr als bescheiden, wo man kein Kind rausjagen möchte.#schwitz
      Daher haben wir auch einen großen Garten, wo im Notfall mal Pipi gemacht werden kann.
      Mein Mann geht mehrmals die Woche mit ihm 10 km joggen, somit habe ich auch kein schlechtes gewissen, wenn der Morgenspaziergang mal kürzer ausfällt.

      Wenn bei dir bald Kiga angesagt ist, kannst du in Ruhe am Vormittag laufen und am Abend eine runde mit Babyphone.

      Grüße
      Lisa

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