Zu wenig Erythrozyten beim Hund, was kann ich noch tun?

    • (1) 30.01.12 - 20:15

      Hallo,

      habe ja in den letzten Tagen schon ein paar Mal geschrieben, unser Hund ist ziemlich krank.

      Er hat zu wenige rote Blutkörperchen.

      Am Freitag lag der Wert der Erythrozyten bei 1,8 (normal sind ja ca 5-8), nach zwei Tagen Medikamenten ( Clinacin) war der Wert wieder auf 1,98 gestiegen. Er war auch wieder ein ganz klein wenig mobiler.

      Das bekommt er jetzt auch weiter, nur heute hat er dann plötzlich noch eine "Beule" am rechten Oberschenkel bekommen (ist einfach ein dickere Stelle als auf der anderen Seite)

      Er liegt auch wieder mehr auf seinem Platz und ist unbeteiligt. :-(

      Er wurde dreimal geröntgt (Bauchraum, Brustraum und Wirbelsäule) auch Ultraschall von den Organen wurde gemacht (alles io, Milz wahrscheinlich reaktiv ein klein wenig vergrößert)

      Ich mache mir solche Sorgen, am Donnerstag haben wir wieder Termin.

      Wie kann ich die Blutbildung noch anregen? Futter frisst er, aber nur Nassfuter, Trockenfutter lässt er fast konsequent stehen.

      Das Problem ist einfach, das in der Tierklinik jetzt schon drei Tierärzte involviert sind bei ihm, aber keiner weiß was die Ursache ist für den geringen Erythrozytenwert.

      Beim Blutbild wurde auch auf Toxoplasmose getestet, dort hat er einen Titer, das heisst er hatte die Krankheit schonmal oder er hat sie aktuell. Das könne man nicht prüfen, so die Aussage.

      Ich bin hilflos. Habt ihr Ideen? Was kann ich dem lieben Wuff Gutes tun? Wie ihm außermedizinisch helfen?

      Er ist doch erst 8,5 Jahre :-(

      Danke für Tipps #blume

      vg

      denwillich

      • Ich habe des öfteren zu wenige und von der Qualiät schleche Blutkörperchen und mir wurde geraten da auf stark Eisenhaltige Lebensmittel zu setzten und die viel zu mir zu nehmen...

        Leberwurst und Blutwurst fallen mir da ein.

        Ansonsten einfach mal mit dem Teirarzt reden ob das nicht was bringt...
        Oder allgemein wie die Eisenwerte aussehen...

        Ich drücke euch ganz fest die Daumen #pro

        LG

        • Hallo janimausi

          Leberwurst bekommt er, bzw die Medis bekommt er in Leberwurst.

          Dazu bekommt er jetzt noch 3 mal täglich CP-Cani-Vit für Hunde.

          Nassfutter ist für uns neu, bis jetzt hat er fast ausschließlich trockenes Futter gefressen.
          Was wäre denn dort was gutes?

          Wir haben jetzt erstmal, damit er überhaupt was frisst, Cesar gekauft. Qualitativ nicht die Elite, aber er frisst wenigstens. Das war erstmal das Wichtigste.

          Wie hilflos und verzweifelt man doch sein kann :-(

          VG

          denwillich

          • Ich würde viel viel auf hoch Eisenhaltige Produkte legen.

            und da fallen mir nunmal Blutwurst und Leberwurst ein.
            Von der Leberwurst darf es wenn er sowieso so schlapp ist auch mehr sein. Das tut alles seinem Eisenwert nur gut und eigentlich ist ja ein hoher Eisenwert nur gut für einen kranken Hund, da der Körper davon viel braucht wenn er gegen irgendwas kämpft.

            Anosnten soll Rinti ein gutes Nassfutter sein. Und das Real Nature.
            Die beiden gibt es im Fressnapf zu kaufen...

            Ich hoffe das euer dicker nochmal auf die Beine kommt...

            LG

            • Ok, danke. :-)

              Rinti sagt mir was, da kauf ich morgen gleich ein paar Rationen davon.

              Und bei Leberwurst, geht da auch Geflügelleberwurst? Die schlabbert er gerne (er weiß ja nicht das da Medizin drin ist ;-) )

              Ich hoffe es auch, so sehr ... #schmoll

              vg

              denwillich

              • Guck nach, wo der Eisen Anteil größer ist...

                Und ich würde ihm auch noch Blutwurst kaufen und ihm die nochmal braten und dann servieren...
                will den hund sehen, der zu lecker frisch gebratener Blutwurst nein sagt...

          • (8) 30.01.12 - 21:45

            Entschuldige, aber was soll die völlig überwürzte Wurst dem Hund denn bringen?

            Ohne rote Blutkörperchen wird es auch schwer mit dem Hb-Wert!

            LG

            • (9) 30.01.12 - 21:47

              hallo

              oh, stimmt an die Gewürze hab ich nicht gedacht.

              Was empfiehlst Du?

              Die Leberwurst werde ich als Medizinversteck allerdings beibehalten, anders bekomme ich das ohne Stress nicht in den Hund rein, denn bei Stress fällt er um :-(

              VG

              denwillich

              • (10) 30.01.12 - 22:01

                Rein für die Medis ist es auch okay - es gibt allerdings eine Paste für Hunde die wie Leberwurst schmeckt, bekommst Du im Futterhandel.

                Ich finde die Idee mit dem Rinderhack ganz gut. Was mich jedoch stutzig macht, Hämoglobin heftet sich an Erythrozyten, wo keine sind, kann sich auch nix anheften - also was bringt dann eine eisenreiche Ernährung? Da steh ich gerade echt auf dem Schlauch #gruebel

                LG

                • (11) 30.01.12 - 22:05

                  Hm ich bin ein Laie in solchen tierärztlichen Dingen.

                  ich suche nur, man könnte sagen krampfhaft, irgendeinen Weg meinem Wuff zu helfen.

                  Aber was Du sagst klingt logisch.

                  Die TÄ hatte mir ja das CP Cani Vit gegeben, wegen der Folsäure, die wohl zur Blutbildung beitragen soll.

                  Und halt das Clinacin.

                  Das es direkte Hundeleberwurst gibt, wusste ich nicht.

                  Ich werd morgen mal Fressnapf stürmen. Ich hoffe sowas gibt es da, dann kann ich die "normale" Leberwurst gegen diese austauschen.

                  Ich will dem Dicken ja nicht schaden.

                  Ist das alles kompliziert :-(

                  Danke für Deine Hilfe.

                  VG

                  denwillich

                (13) 30.01.12 - 22:14

                Mir wurde das immer gesagt, das sich auch durch erhöten Eisenwert der Eisenspeicher wieder füllt und sich somit auch meine Blutkörper verbesser und auch wieder mehr gebildet werden vom Körper.
                So die Erklärung der Ärtzte.

                Dazu noch eien Kallorienreiche ernährung das der Körper auch immer genug zugeführt bekommt. Und genügend Energie hat um ausreichend neue Zellen zu prdouzieren...

          (14) 30.01.12 - 21:49

          Ähm ich meinte die Hundeleberwurst!!!

          Die gibts auch einmal Geflügel und dann ob Rind normal oder Kalb weiß ich jeztt nich so genau aber da gibts doch auch die Unterscheidung und wie gesagt speziell für Hunde...

(17) 30.01.12 - 21:17

Hallo,

vielleicht wäre Barfen eine gute Lösung.

Ich würde an Eurer Stelle frisches Rinderhack kaufen und füttern. Hoher Eisengehalt und gut zum "Barfgewöhnen".

Falls Du das nicht in Erwägung ziehst, dann ist (wie oben schon geschrieben) "Rinti" ein gutes Futter. Nichts desto Trotz würde ich das mit dem Rinderhack eventuell zufüttern, denn frisches Fleisch ist sehr eisenhaltig.

LG

  • (18) 30.01.12 - 21:30

    Hallo

    an barfen hab ich schon immer wieder gedacht, ich weiß nur nicht ob es das jetzt verträgt.

    Aber ich kann ja morgen mal beim Metzger eine Portion Rinderhack holen.
    Wieviel darf er dann fressen? Also wieviel Gramm? Soll ja nur erstmal zum zufüttern sein.

    Danke für den Tipp

    vg

    denwillich

(19) 30.01.12 - 21:18

Hallo,

unsere Hündin hatte u.a. dieselbe Diagnose...sie war schon quasi blutlos, alle Schleimhäute grau. Gerettet hat sie eine Bluttransfusion.
Sie entwickelte in trauriger Rekordzeit noch bösartigen Krebs zusätzlich...4 Monate konnten wir ihr noch geben. In der Zeit bekam sie hochdosiert Kortison.
Lass deinen Hund auf Knochenmarksdepression untersuchen.
Bis unsere Hündin diese Diagnose bekam, ging sie an viiiiiieeeeeelen Tierärzten vorbei.
Deinem Hundi alles alles Gute!!!

LG, Katharina

  • (20) 30.01.12 - 21:41

    Hallo Katharina,

    die Bluttransfusion haben mir die TÄ dort auch erläutert, allerdings sind sie sich nicht sicher dass das wirklich hilft, denn wir wissen nicht was die Blutkörperchen zerstört.

    Aber ansprechen werde ich es auf jeden Fall nochmal.

    Den Link werde ich mir gleichmal durchlesen und mir ein paar Sachen notieren.

    Allerdings sind es bei uns tatsächlich nur die roten Blutkörperchen, die weißen sind i.O.

    Das es Deiner Hündin letzten Endes nicht mehr geholfen hat, tut mir sehr leid.

    :-(

    VG

    denwillich

    • (21) 30.01.12 - 21:46

      Bei uns waren es auch nur die roten, die weißen waren okay.
      Trotzdem war es Knochenmarkdepression. Hast du weitere Symptome deines Hundes?

      Dünne Haut? Dünne Beinchen? Etwas dickerer Bauch? Steifer gang?

      Irgendwas, was du an einem Hund sonderbar findest?

      Die Bluttransfusion wurde bei unserer Hündin durchgeführt, bevor die Diagnose stand.
      Es war eine lebensrettende Maßnahme, die schnell durchgeführt wurde.
      Wir haben diese Diagnose erst 4 Monate später bekommen. An dem Tag, als sie eingeschläfert werden mußte :-(

      LG, Katharina

      • (22) 30.01.12 - 21:51

        Ok, jetzt gruselt es mir.

        Naja dünne staksige Beine hatte er schon immer (Terrier-Mix, sieht aus wie ein äußerst hochbeiniger Jackie)

        Dickerer Bauch, ja, er wiegt bei ca kniehoch jetzt knapp 16 kg

        Steifer gang, naja die Hinterbeine wirken manchmal etwas steif, kann das an den Spondylosen liegen die er an der Wirbelsäule hat?

        Mein Hund war bis vor ca 5 Wochen ein Energiebündel, nach 4 Stunden Spaziergang immer noch fit. Und jetzt, ist einmal über den Hof laufen Leistungssport, klar ohne Sauerstoff in Blut und Organen :-(

        Och mensch, das war ja ein wirkliches Drama bei Euch und Eurem Hund, das ist ja schrecklich :-(

        VG

        denwillich

        • (23) 30.01.12 - 21:59

          Auf solche Symptome machte mich der Tierarzt aufmerksam, der die Diagnose damals stellte.
          Ich hatte vorher nie drauf geachtet...
          Sie ging tatsächlich immer etwas steif, nie wirklich flüssig...rund...entspannt...zudem hatte sie recht dünne Haut und ihr Bäuchlein wirkte aufgedunsen. Dann hatte sie eine recht...hm knochig ist vielleicht zuviel gesagt...aber sie hatte eine dünne Wirbelsäule.

          Ein zu dünner Körper im Vergleich zum Bauch. Nenn ichs mal so...
          Und sie hatte sehr staksige Beine...sie war ein Beagle, die sind normalerweise alles andere als staksig...
          Egal woher der Mangel stammt, wie es ausgelöst wurde...eine Bluttransfusion bringt erstmal neues Leben. Dann ist die Frage, ob das Knochenmark neue rote Blutkörperchen bildet oder nicht. Aber mit einer Transfusion gewinnt ihr Zeit!

          LG, Katharina

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