oh hilfe kater beisst neuen katerh

    • (1) 02.02.12 - 23:06

      Hallo

      oje nun geht unser kater fürchterlich auf den neuen los,er beisst ihn in den nacken.ich find das so schlimm,das ich immer hinrenn und den großen wegnehm.
      unser alter ist 1,5jahre und eigentlich ein gaaanz lieber,vor ein paar tagen haben wir eonen ca 7monate alten kater dazu geholt,die ersten 2tage ging es gut und seit der neue sich mehr bewegt macht unser kater das.das tut dem kleinen doch nichr nur weh es ist doch auch gefährlich oder?habe sie durch zimmer getrennt und mein grosser jault nur dann.was tun?
      lg.

      • (2) 03.02.12 - 08:56

        Was du tun sollst? keine kater zwangsvergesellschaften?was erwartest du? katzen sind eigentlich einzelgänger und du erwartest, dass zwei geschlechtsreife tiere gleichen geschlechts sich spontan mögen? Sie brauche viel zeit, viele ausweichmöglichkeiten und viel ruhe,.. vielelicht hast du glück, vielleicht wird einer der beiden gehen und nie wieder kommen!

        • Hallo!

          Katzen sind KEINE Einzelgänger. Sie sind EINZELJÄGER. Aber das betrifft eben NUR die Jagd. Wenn sie gerade nicht jeden leben auch Straßenkatzen und Bauernhofkatzen in lockeren Verbänden zusammen, sie helfen sich gegenseitig bei der Jungenaufzucht, und wenn eine krank ist bringen die anderen ihr sogar Mäuse mit, wenn sie selber genug gefangen haben.

          Sind Katzen kastriert spricht nichts gegen eine gemeinsame Haltung, nur gibt es eben nur selben "Liebe auf den ersten Blick" unter Katzen. Sie brauchen einfach eine Weile, um sich miteinander anzufreunden.

          Nur wenige Einzelfälle sind wirklich unverträglich - und das in aller Regel nicht von alleine, sondern weil Menschen sie dazu gemacht haben, viel zu früh von Mama und Geschwistern getrennt, lange Zeit alleine gehalten, da kann das passieren. Das ist aber dennoch die absolute Ausnahme.

          Übrigens: Hunde gelten allgemein als Rudeltiere, dennoch hat niemand Panik, wenn Waldi und Rex sich nicht leiden können, Waldi und Bella sich aber total toll finden und Rex gerne mit Hasso spielt. Soll heißen: auch wenn zwei bestimmte Katzen sich nicht mögen ist das keine Aussage darüber, dass sie allgemein unverträglich wären, sondernbeduetet nur, dass diese beiden einfach nicht gut zusammen passen.

          • Jetzt mal langsam! Die wenigsten katzen leben im Verband! Die kleinkatzen eher gar nicht! Eben weil Hunde Rudeltiere sind akzeptieren sie andere hunde, die nicht zum rudel gehören für gewöhnlich eher nicht!

                • "Hormonell tot"? Soll das heißen, Du würdest eine Katze unkastriert rumlaufen lassen, auf das die Tierheime noch schlimmer aus allen Nähten platzen, sich sexuell übertragbare Krankheiten noch schlimmer ausbreiten, und noch mehr Tiere überfahren werden, weil sie auf Freiersfüßen Kilometer weit laufen?

                  Kastration ist absoluter Standart in der Katzenhaltung und es wäre besser, sie sogar gesetzlich vorzuschreiben, und zwar VOR der Geschlechtsreife. Diese abzuwarten bietet kaum Vorteile, die Risiken überwiegen eindeutig.

                  Und die Tierheime quellen nun wirklich über vor Katzen, da muss wirklich keine einzige mehr dazu kommen. Viele sitzen schon seit jahren hinter Gittern, sogar kleine Kätzchen bleiben teilweise Monatelang unvermittelt.

                  Auch Tierärzte raten dringend zur Kastration im Alter von 5-6 Monaten. Dann gibt es auch keinerlei Probleme mit Gesellschaft.

                  • Nein, das habe ich nicht gesagt udn nicht gemeint!Lies richtig!!!!
                    Ich sagte nur, dass nur kastrierte, also geschlechtshormonell tote kater gesellschaft zulassen! Weiter nichts!Was bedeutet, dass es nicht rassekonform ist! Sondern mittels kastration "manipuliert" wird!

                    • Andersrum: Das unkastrierte Dasein ist für jede Katze eine Qual, weil sie von starken Hormonen geradezu "ferngesteuert" wird. Diese extremen Hormone zwingen Katzen, kilometer weit zu wandern, sie überqueren nicht selten Autobahnen und Flüsse, um Weibchen zu finden. Kätzinnen sind viel zu oft Rollig bis zur Dauerrolligkeit und bekommen viel zu viel Nachwuchs. Sie sind einfach nicht dafür gedacht, bei einem derart guten Ernährungslevel unkastriert zu leben, da es durch die vollverpflegung einfach mehr Spielraum für Sexualverhalten gibt.

                      Eine artgerechte Haltung schließt die Kastration mit ein. Einfach weil die Hormone ernsthaft zur Qual und zum Gesundheitsrisko werden.

                      Kätzinnen leben auch ohne Kastration lieber in der Gruppe, bei Katern klappt es insbesondere deswegen auf engem Raum nicht, weil die Rivalität um Weibchen dazu kommt - sind genug Weibchen für alle da und die Reviere groß genug suchen sie aber auch keinen Streit mit dem Nachbarn.

                      Man vergisst etwas, dass Hauskatzen NICHT von den europäischen Wildkatzen abstammen, sondern von der Nordafrikanischen Falbkatze, die schon bei den alten Ägyptern bald im Sozialverband lebte.

      (11) 03.02.12 - 08:58

      Hi,

      sind denn beide kastriert?

      (12) 03.02.12 - 09:25

      Solange kein Blut fließt ist alles normal. Ich geh doch davon aus dass die Kater kastriert sind.....

      Der Große muss dem kleinen nun auch mal zeigen, wer der Herr im Hause ist und was der kleine darf.. die regeln ganz klar unter sich, welche Plätze der neuzugang besuchen darf und welche nicht. da wird schon mal gebissen, gefaucht und geprügelt. Machen unsere auch..... aber sie fressen aus einem Napf, warten immer brav bis einer fertig ist, dann der andere und gehen auf ein Klo, d.h. eigentlich mögen sie sich #cool

      Dennoch fliegen oft die Fetzen. Für uns Menschen sieht das oftmals schlimmer aus als es ist. Wegsperren ist falsch... lass sie die Dinge untereinander regeln.

      lichtchen

      Puh, das wird zeitaufwändig.

      Kastriert sollten sie beide sein, das ist schonmal wichtig.

      Freiräume schaffen. Und dem älteren auch zugestehen, dass er sich behauptet.

      Bei uns kam damals ein kleiner Kater zu einer ausgewachsenen Katze. Auch das war nicht leicht. Hat aber funktioniert.

      LG
      Katie

      (14) 03.02.12 - 12:20

      Hallo,

      oh je! Das kann in Zukunft gut gehen, muss aber nicht.

      Dazwischen gehen würde ich erst dann, wenn es wirklich heftig werden sollte #zitter. Dass sie sich in den Nacken beissen, ist so - machen ja die Elterntiere mit den Kleinen auch...

      Wir hatten eigentlich immer 4 Katzen und unser alter Kater hat so ziemlich jeden Neuzugang versucht zu mobben. Hat er auch bei zweien geschafft. Das eine war ein Kater, der eh Freigänger war und sich nach 2 Jahren bei den Nachbarn einquartiert hat #schwitz und die andere war eine Katze. Diese durfte nicht mehr aufs Katzenklo. Er war sofort bei Stelle, wenn sie auch nur annähernd zum Klo wollte. Die Folge war, sie machte überall hin - vorzugsweise auf den Herd, der ist ja oben und da war sie erst ein Mal in Sicherheit...

      Bei allen Bemühungen - es klappte nicht. Diese Katze haben jetzt seit 4 Jahren unsere Eltern und alles ist gut.

      Unser Kater ist jetzt nur noch mit einer Katze zusammen und die lieben sich heiß und innig. Haben wir beide von klein auf, sie war 1 Jahr eher bei uns als er.

      Würde gerne wieder eine neue dazuholen - aber ich glaube, das wird wieder nichts werden. Unser Kater ist sehr, sehr eigen.

      Hoffe und drücke die Daumen, dass sich bei Euch alles regelt. Ansonsten wirklich darüber nachdenken, ob es überhaupt Sinn macht. Nicht alle Tiere können irgendwie zusammen leben.

      LG
      Caro

      (15) 03.02.12 - 13:43

      Nur Geduld! Katzen sind grundsätzlich sehr soziale Tiere, brauchen aber oft ihre Zeit, um sich miteinander anzufreunden.

      Du solltest sie dabei auch nicht trennen.

      Kastriert müssen sie aber beide sein, wenn es klappen soll.

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