Welpen aus dem Ausland

    • (1) 09.02.12 - 11:57

      Hallo.
      Weiter unten steht ein Bericht über die Welpen die in Nürnberg aus dem Transporter befreit wurden.

      Wir überlegen schon länger einen 3. Hund für unsere Tochter zu holen und schauen schon länger nach einem Pudel aus dem Tierschutz der passen würde. Hier sollen wohl Pudelwelpen dabei sein. Aber wie schätzt ihr die Chancen ein dass diese Hunde eigentlich krank und gestört sind? Lieber die Finger von solchen Hunden lassen? Ich bin da sehr skeptisch.

      Danke schon mal für eure Meinung.

      LG Sabine

      • (2) 09.02.12 - 12:11

        Hm, wenn ich von der letzten hoch genommenen Welpenfuhre ausgehe, da waren mind. ca. 80% der Welpen nicht in Ordnung, etliche starben den Helfern unter den Händen weg. Da war auch alles dabei, Mopse, Malteser, Chevaliere, Frenchies, Pudel...

        Es ist riskant. Wenn sie 4 Wochen hier im TH überstanden haben, sieht die Chance schon ganz anders aus.

        Pudel sind ja recht Epilepsie belastet... Dat siehste nicht gleich. Gibts denn keine Pudelnothilfe?

        Ich persönlich bräuchte keinen solchen Hund.

        :-( Ute

        • (3) 09.02.12 - 14:02

          ok und was schlägst du vor macht man mit " solchen Hunden " wenn sie nun wie du keiner braucht .

          ich nehme nur Hunde aus dem Tierschutz und ja hab manche schwere Nacht gehabt , aber den letzten Satz hättest du dir sparen können

          • (4) 09.02.12 - 15:58

            Das ist mit Latte, was damit passiert. Für mich ist Hundekauf beim seriösen Züchter gelebter Tierschutz.

            Die Massenproduktion von Welpen im Ausland wird so lange nicht besser, wie es für sie einen Absatz gibt. WARUM man hier in D einen Ungarn-Welpen nimmt, ist den Produzenten dort doch völlig egal.

            Wer sich hier als Gutmensch aufführt, und unbedingt solche Welpen päppeln muss, der denkt für mich kurzsichtig und dem sind die Eltern, insbesondere die Mütter dieser Babys egal.

            Sollte der Markt für Auslands-Billig-Welpen tatsächlich mal einbrechen, dann werden selbstverständlich ne Menge Hunde auf dem Müllhaufen landen - zum Wohle all der anderen, die dadurch nicht mehr geboren werden müssen.

            Diese Hundeproduktion dort ist ein Wirtschaftzzweig, der Hund eine Ware. Ohne Absatz (auch nicht mehr durch übereifrige Tierschützer wie dich), passiert mit ihnen, was mit jeder Überproduktion passiert, sie kommt wech!

            Wenn du irgendwann deinen Horizont in dieser Hinsicht erweitert hast, kannst du meine Argumentation nachvollziehen. Bis dahin bin ich immer noch ein paar Schritte weiter, als du.;-)

            Ute

            • (5) 09.02.12 - 17:03

              >>Für mich ist Hundekauf beim seriösen Züchter gelebter Tierschutz.<<

              Da machst Du es Dir zu einfach. Gelebter Tierschutz ist niemals entweder Schwarz oder Weiß. Gelebter Tierschutz bedeutet respektvoller Umgang mit dem Lebewesen, welches es gerade zu schützen gilt.

              Die Aussage, dass nur der Hundekauf bei einem seriösen Züchter für Dich Tierschutz bedeutet, empfinde ich als eine reine Klatsche ins Gesicht all derer, die sich mit viel Herzblut im Tierschutz engagieren, um dort zu helfen und Leid zu verhindern oder zu minimieren.

              Und sein wir mal ehrlich. Zu denken, dass es irgentwann einmal keine dubiosen Ost-Wühltisch-Welpen mehr geben wird, ist wohl sehr unrealistisch. Und ich kann es mit meinem Verantwortungsbewustsein dem Tier gegenüber nicht vereinbaren, dass ich soweit gehen würde, dass diese Ostwelpen oder Vermehrerwelpen kein Recht auf Tierschutz haben.

              Gruß

              minimöller

              • (6) 09.02.12 - 17:50

                Denk mal nicht so kurzsichtig!

                Spiel doch mal das Szenario durch:

                Man kauft nur noch beim seriösen Züchter.

                D.h. man kauft nicht einfach mal spontan, sondern viele müssten längere Zeit dafür sparen, da die Preise ja bekanntlich etwas anders gelagert sind, als Wühltischpreis und Schutzgebühr. Man würde auch genauer drüber nachdenken, ob ein Hund überhaupt sein muss.
                Damit würden sehr viele Leute schon mal als Hundehalter weg fallen. Und es gibt extrem viele, die eigentlich gar keinen Hund haben müssten/sollten/dürften. Auch hier!

                Der bewußtere Kauf würde auch eine bewußtere Abgabe nach sich ziehen, so das dann doch mal nötig wäre. Viele Züchter haben ein Vorkaufsrecht in ihren Verträgen und übernehmen selbst die Vermittlung rückläufiger Nachzuchten, die somit gar nicht erst im TH landen.

                Ich kenne sehr viele Züchter, die einen Wurf erst planen, wenn ausreichend vernünftige Interessenten für diese Welpen da sind. Da is nich mit, "Machen wir nen Wurf und gucken, ob se einer haben will." Demnach ist eine "Überproduktion" so gut wie nicht vorhanden.

                Käme noch ein Heimtierzuchtgesetzt dazu, welches die wilde Vermehrung unter Strafe stellt (Wer soll das von amtswegen wuppen? Kann leider niemand kontrollieren.), ein Einfuhrverbot für Nothunde aus dem Ausland (Das ändert eh nichts an der Einstellung der Einheimischen zum Hund.), eine strenge Kontrolle von anderweitigen Hunde-Importen, plus einem Hundeführerschein für jegliche Halter in D.

                Der gesamte Hundebestand würde sich damit über die Zeit auf ein vernünftiges Maß einregulieren. Fast 6 Millionen Hunde in D sind mehr als zu viel. Das sieht die Industrie rund um den Hund natürlich anders. Die leben ja davon.
                Im Gegenzug würden aber neue Berufszweige und Arbeitsplätze nötig, um die gesamte Logistik dazu abzudecken.

                Was es natürlich mittelfristig nicht mehr gäbe, wäre dieses ungemein große Betätigungsfeld bisheriger Heimtier-Tierschützer. Die dürften dann gerne ihre frei gewordenen Energien dem Schutz der Nutztiere widmen. Da ist genug im Argen, nech.

                Quasi zäume ich das Pferd von der anderen Seite auf: Wenn kein Leid mehr produziert wird, bzw deutlich weniger, dann bedarf es auch deutlich weniger "derer, die sich mit viel Herzblut im Tierschutz engagieren, um dort zu helfen und Leid zu verhindern oder zu minimieren."

                ;-) Ute

                P.S. "Und ich kann es mit meinem Verantwortungsbewustsein dem Tier gegenüber nicht vereinbaren, dass ich soweit gehen würde, dass diese Ostwelpen oder Vermehrerwelpen kein Recht auf Tierschutz haben."

                Ich wiederhole mich da gern noch mal: Der Schutz dieser Welpen bedeutet die Qual ihrer Eltern! Zwangsbelegungen, stümperhafte Kaiserschnitte, keine med. Versorgung, Belegung bei jeder Läufigkeit...
                Und jede TS-Orga, die solche Welpen-Transporte aufkauft (Ohja, selten werden sie von Behörden hoch genommen, oft aber abgekauft.), macht sich mit schuldig daran. Denn sie ist ein Abnehmer, ohne Neuproduktionen zu verhindern. Im Gegenteil...

                • (7) 09.02.12 - 19:39

                  Die Welt wäre so schön, wenn sie so rosarot gefärbt wäre, wie Du sie Dir vorstellst.

                  Dein Gedanke ist absolut richtig nur leider realitätsfern. Die Menschen sind und bleiben geldgeil, geizig, profitneurotisch und egoistisch. Daher wird es diese Welt, wie sie Dir vorschwebt, niemals geben - LEIDER.

                  Ich denke nicht kurzfristig. Ich denke realistisch. Die Vorschläge, die Du gemacht hast (Heimtiergesetz z. B.) würde ich jederzeit unterschreiben. Nur bezweifle ich, dass ich es in den mir verbleibenen Jahren auf dieser Erde noch erleben darf, diese Sinneswandlung der Menschen mitzubekommen.

                  Und somit konzentriert sich mein persönlicher Tierschutz auf die Kreaturen, die nicht das Glück hatten, bei einem seriösen Züchter auf die Welt zu kommen, der sich um das weitere Wohl der ihm anvertrauten Leben kümmert.

                  Gruß

                  minimöller

                  • (8) 09.02.12 - 20:00

                    Oh nein! Ich sehe die Welt der Hunde ganz gewiß nicht rosarot. Deshalb schrieb ich ja auch, du möchtest dir bitte folgendes "Szenario" (#aha ) vorstellen. Es ist nur Wunschdenken!

                    Und deshalb kann ich nur meinen kleinen Beitrag dazu leisten, in dem ich Fragenden von Lastwagenwelpen abrate und selbst nach allen Regeln der vernünftigen (!) Hundezucht meine Hunde züchte. Welpeninteressenten werden sorgfältig ausgesucht , ich kontrolliere die Züchter nach kritischen Vorgaben meines Vereins, und hilfesuchende Rasseliebhaber werden umfassend aufgeklärt. Das ist mehr Basisarbeit, auch was das Beeinflussen der Denkweisen Hundesuchender betrifft, als viele andere von sich behaupten können.

                    Mir ist klar, dass die Menschen immer so ticken werden, dass sie haben müssen, was sie bei anderen sehen. Ob man es sich leisten kann, oder nicht. Da ist es dann nicht so schlimm, wenn man ein "Duplikat" einer Hunderasse an der Leine hat, aus einer Vermehreranlage in Polen stammend. Man trägt ja schließlich auch die Adidas-Klamotten und die Billig-Rolex von dort.

                    :-( Ute

                    • (9) 11.02.12 - 13:03

                      Hallo Ute

                      für mich als übereifrigen Tierschützer gehören Hundezuchten , wie seriös auch immer , verboten solange auch nur ein einziger Hund im Tierheim sitzt .

                      Und da bin ich dir wohl in meinem Denken meilenweit vorraus , Aber als Züchter , der du anscheinend bist , verstehe ich deine Haltung zu dem Thema .

                      Wo im allgemeinen zu viele Hunde sind , ist auch hier in Deutschland so , sollte nicht nachproduziert werde , sorry .

                      Da habe ich kein verständniss für , ist dir Latte , ja sollen wir sie alle einschläfern , ist dir Latte ich weiss .

                      Ich würde nie einen solchen Hund kaufen , aber es ging um die Tiere die jetzt dort geretted im Tierheim sitzen , du solltest dich als Tierfreund etwas schämen

                      Bettina

                      • (10) 11.02.12 - 13:07

                        #gaehn

                        Sag ich doch: Du kommst da noch lange nicht meiner Denke hinterher. Aber egal, muss ich dir auch nicht erklären.

                        Bye! #winke

                        • (11) 11.02.12 - 14:37

                          Du bist aber sehr von dir eingenommen #schock !

                          Macht ja nicht züchte du weiter , was ich dann im Tierheim versorge , genau wie die Auslandswelpen , die dir Latte sind !

                          • (12) 11.02.12 - 16:20

                            Genau DAS habe ich anfangs erklärt, du aber offensichtlich nicht verstanden.#augen

                            Meine 4 oder 5 Welpen, die ich im Jahr so aufziehe, landen NIE im TH !
                            Auf sie warten aktuell Menschen, die z.T. schon einige Jahre geduldig auf genau den richtigen Welpen warten. Die schmeissen den garantiert nicht irgendwann beim TH über den Zaun. Zumal es IMMER ein Rückkaufsrecht meinerseits gibt.

                            Und keine Sorge, meine Hunde nehmen bei diesen Leuten keinen Platz weg, den ein TH-Hund hätte haben können. Wenn sie nicht DEN Hund bekommen, nehmen sie nicht irgend einen Polenlaster-Welpen und auch keinen TH-Hund, sondern lieber gar keinen Hund.

                            Und so ist es bei sehr vielen meiner Züchterfreunde und - bekannten. WIR füllen nicht die TH !#nanana

                            Laut deiner Aussage sollten wir aber lieber die kontrollierte, gesundheitlich überwachte, gewissenhafte Zucht sein lassen, die Möchtegern-Hobbyzüchter, die ihre Hündin "nur einmal vor dem Kastrieren decken lassen" wollten, die Massenvermehrer und die, die zu doof waren, einen Ups-Wurf zu verhindern, dürfen also fleissig weiter machen?#klatsch Die können ja auch nix dafür, nech?! Weiter kranke Hunde, Wesenskrüppel, Ramschwelpen...

                            Aber Tierschützer brauchen ja auch ihre Existenzgrundlage ... Als wenn es die in der Nutztierhaltung nicht reichlich gäbe. Aber um süße Welpen kümmert es sich ja besser, als um stinkende Kühe, arme Schweine oder gackernde Hühner.*ironie off*

        (13) 09.02.12 - 15:53

        Ja die wird man eh erst in 4 Wochen oder so anschauen können. Nur wenn ich von vorne herein da keinen will schau ich mir die dann auch garnicht an. Denke es gibt genug Leute die die Welpen nehmen weil es a) Welpen sind und b) genug Presse dazu gibt.

        Aber genau das was du schreibst hab ich mir eben auch gedacht. Ich hab ja schon 2 Hunde und ein Problemfall passt da zeitlich nicht so dazu. Wenn es so ist dann ist es eben so, weiß man ja bei einem neuen Tier nie. Aber man muß es ja nicht drauf anlegen.

        Denke wir werden lieber die Finger davon lassen.

        • (14) 09.02.12 - 16:06

          Ich würde mir gerade bei Mehrhundehaltung keinen Hund holen, der mich durch Tierarztbesuche arm machen kann. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei diesen Welpen aber sehr hoch.

          Klar kann beim Züchterwelpen auch mal was schief laufen, aber mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit.

          Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich einem meiner Hunde finanziell nicht mehr gerecht werden kann, nur weil ein anderer sehr viel Tierarztbetreuung braucht, und ich das auch anders hätte haben können. Dann lieber keine Rudelerweiterung, als eine mit ner tickenden Zeitbombe.

          Für mich ist Hundehaltung mein Hobby, da schließe ich gern von vorn herein aus, was mir und meiner Familie dabei Streß machen könnte. Mein Mann und meine Kinder können ja nichts für meine Macke. Sie sollten deshalb auch nicht wegen mir noch mehr verzichten müssen, als tragbar.

          #winke Ute

    (15) 09.02.12 - 12:19

    Hallo!

    Wenn Du Hunden aus so einem Notfall erst mal ein paar Wochen zeit gibst um sich zu fangen, dann kannst Du sie bedenkenlos nehmen. Jetzt ist es einfach noch viel zu früh, die müssen erst mal aufgepäppelt werden. Aber vielleicht könnt ihr schon mal einen Reservieren.

    sonst werdet ihr vielleicht hier fündig: http://www.sos-pudel-in-not.de/

    (16) 09.02.12 - 12:46

    Hallo,

    die Hunde werden erst mal in Quarantäne gehen, bevor sie vermittelt werden. Somit ist das Risiko schon mal klein, dass du einen Welpen mit Parvovirose oder Giardien etc. bekommst.
    Allerdings solltest du bedenken, dass diese Welpen eine ganz schlechte / keine Prägung auf den Menschen hatten. Sie stammen wahrscheinlich aus dunklen Ställen und es ist viel Arbeit, so einen Hund zum Familienhund zu machen - das solltest du wissen.
    Jetzt ist es aber so, dass Hunde im Hier und Jetzt leben und die Vergangenheit ganz schnell hinter sich lassen, wenn sie ein artgerechtes neues Zuhause haben. Besonders wenn die Hunde noch jung sind!
    Mit etwas Hundeerfahrung kann man das gut schaffen!
    Das Risiko einer Erbkrankheit kann dir natürlich niemand nehmen. Das hast du auch bei guten Züchtern, aber immerhin ist dort das Risiko viel geringer!

    LG Pechawa

    (17) 09.02.12 - 12:50

    Hi,

    mein Vater hat vor zwei Jahren einen Pudel (prämiert, Eltern div. eurpasierger, etc.) aus einer guten VDH-Zucht übernommen. Amelie ist ein apricotfrarbener Kleinpudel, mittlerweile 12 Jahre alt und total gestört. Und das, obwohl sie aus einer VDH-Zucht kommt.

    Ihr Leben verlief einfach nicht perfekt:
    Beim Züchter geboren und aufgewachsen und auf Ausstellungen vorgestellt, 1x Welpen bekommen, dann starb erst der Züchter und dann seine Frau, Amelie wurde von den Kindern (auch Pudelzüchter) übernommen, dann weitergegeben an Bekannte meines Vaters (als "Notfall") - und im April 2010 hat mein Vater sie bekommen.

    Folge:
    absolut unsicher, kannte weder Gras noch andere Dinge draußen, massive Verlassenängste (verständlich), lief anfangs NUR auf Asphalt in perfekter "Ring-Haltung" und ausschließlich "bei Fuß". Nase benutzen? Fehlanzeige! Vorlaufen? Niemals! Spielen? Bis heute nicht.

    Dazu kommen gesundheitliche Probleme, die wohl nicht selten bei Pudeln sind:

    Hauttumore (wir morgen operiert)
    Warzen
    unvollständiges Gebiss und insgesamt schlechte Zähne
    After muss mind 1x pro Woche gewaschen werden, weil trotz Schur alles verklebt
    Ohren entzünden sich sehr schnell (müssen auch wöchentlich gereinigt werden)
    tränende Augen

    Und das bei einem Hund, der sicherlich bessere Starchancen hatte, als die Welpen im LKW.
    Normalerweise würde ich sagen: einen Versuch ist es wert, aber da der Hund für Deine kleine Tochter sein soll würde ich entweder bei "Pudel in Not" oder generell im Tierschutz nach einem Hund suchen - es muss nicht zwangsweise ein Welpe sein! Vielleich wäre ein nicht zu alter, erwachsener und bereits erzogener Abgabehund sogar die bessere Alternative (würde ich für unseren Sohn auf jeden Fall vorziehen!).

    Und bitte nicht falsch verstehen, "unsere" Amelie ist ein tolles Hundchen:-). Sie hat sich sehr an unseren Hund orientiert und mittlerweile rennt sie zickleinmäßig durch die Gegend, benutzt die Nase, sucht Mäuse und ist fast ein "Hund" geworden - fast deshalb, weil sie trotz allem total durchgeknallt und divenhaft ist ;-). Sie liebt unseren Sohn sehr, ist abslout verschmust und trotz ihres Alters sehr fit.

    LG
    Kim

    • (18) 09.02.12 - 13:12

      Vielen Dank für die Antwort.

      Ja der nächste Hund sollte eigentlich dazu da sein meine Tochter an das Thema Hundeausbildung ranzuführen. Da hielt ich einen Pudel eigentlich für eine gute Idee. Aber so langsam krieg ich Zweifel. Vielleicht sollten wir doch wieder nen Border holen da kennen wir uns wenigstens aus ;-)

      • (19) 09.02.12 - 13:49

        Hi,

        wenn ihr 3 Borders beschäftigt bekommt, würde ich bei dieser Rasse bleiben. Es ist immer schwierig mehreren Hunden mit unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.

        Wir hatten eine Wolfspitzhündin, einen Dackelmix - ehemaliger Straßenhund und einen Dackel-Malinois-Mix und alle hatten unterschiedliche Bedrüfnisse durch Rasse & Alter. Zu kurz kam unser junger Dackel-Malimois-Mix-Rüde.

        Vor 3 Monaten haben wir zu unserem 7jährigen Spike (der Dackel-Malinois-Mix) eine damals 9 Monate alte DSH-Mixhündin aus dem Tierschutz (Rumänien) geholt. Die beiden passen vom Temperament, vom Bewegungsbedürfnis, vom Arbeitseifer sehr gut zusammen, was das "Handling" deutlich einfacher macht.

        Gruß
        Kim

        • (20) 09.02.12 - 15:38

          Ich hab immer so ein bißchen Zweifel ob ein Border nicht ne Nummer zu groß ist für meine Tochter. Hmmmmmmmm! Prinzipiell zu uns würde noch ein Border schon passen. Hab nur die Befürchtung dass es zu schwierig wird für die Kleine. Deshalb waren wir jetzt auf der Suche nach nem Hund der nicht zu schwer zu führen ist, mit dem aber auch ich leben könnte wenn meine Tochter das Interesse verliert bzw. es einfach nicht funzt zwischen Hund und Kind.

          Mit unserem jetzigen Border ist unsere Tochter definitiv überfordert. Mit der alten Mischlingshündin macht sie Trickdog Vorführungen und Agility. Nur die wird eben 8 und hat prinzipiell nicht so viel Bock auf Agility. Deshalb wäre es jetzt an der Zeit Nachwuchs auszubilden der dann in 2 Jahren so weit wäre.

          Ich werd noch mal in Ruhe drüber nachdenken. Es gibt ja noch immer die Möglichkeit Züchter von denen man schon Hunde kennt. Was mitunter die sicherste Möglichkeit wäre.

          Auf jeden Fall vielen Dank für die ganzen Denkanstöße.

          LG Sabine

    (22) 10.02.12 - 08:24

    Oh, dass kenne ich vom Schnauzer einer Freundin, auch aussortierter Ausstellungshund.
    Echt heftig, er kannte nichts. Wirklich nichts, er lässt sich zwar von jedem anfassen und ist unbeeindruckt von allen hunden in der nähe, aber er kannte keine wiese, keinen Ball, keine Katzen, keine Vögel, keine spielenden Kinder, keine näher kommenden Hunde, diespielen wollten,... es hat fast ein jahr gedauert, bis das tier sich in der Wohnung wirklich entspannen konnte.

(23) 09.02.12 - 12:59

... die Welpen sind im Tierheim Nürnberg gelandet
http://www.tierheim-nuernberg.de/presse/artikel/157-groesste-rettungsaktion-in-der-tierheim-geschichte.html
Ich zitiere von der homepage
"Gestern Nachmittag zieht Weber eine erste Bilanz: Die Hälfte der Welpen ist deutlich jünger als acht Wochen, dürfte also nicht ohne Muttertier transportiert werden. 50 bis 60 Prozent der Hunde sind krank, haben blutigen Durchfall, Schnupfen und verschleimte Augen. Viele Welpen haben aufgeblähte Bäuche und eine schuppige Haut – ein untrügliches Zeichen für Wurmbefall. „Vermutlich wurden die Tiere weder geimpft noch entwurmt."
und
"Bitte sehen Sie von Anrufen bezüglich dieser Welpen bis auf Weiteres ab. Sie können weder besichtigt noch reserviert werden. Das Tierheim gibt rechtzeitig bekannt, wenn die Welpen zur Vermittlung freigegeben werden."

Dieses Tierheim ist ein Vorzeigetierheim mit einem eigenen Welpenhaus.
Vielleicht sollte man an dieser Stelle mitteilen, dass sie auf Spenden angewiesen sind, bzw. auch auf Sachspenden (wer in der Nähe wohnt, oder ein Paket schicken möchte)
Zitat
"Das Tierheim benötigt nun dringend Bettlaken, dünne Decken und Handtücher, die den Welpen als Unterlage dienen. Natürlich können Sie auch spenden: Konto 1120752, Sparkasse Nürnberg, BLZ 76050101, Stichwort „Welpen“"

LG Pechawa

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