Hirnschlag bei Katze

    • (1) 13.02.12 - 12:27

      Hi,
      die Katze meiner Freunde war von jetzt auf sofort hochaggressiv, sie war ca 4-5Jahre alt. Ich hab diesen Wandel einmal mit erlebt und fand es schon recht merkwürdig. Lt. TA war aber alles ok. Nun kam es soweit das sie "Beruhigungsmittel" für die Katze bekamen, keine 10min später wurde sie aggressiv, griff alle an, ließ die Frauen nicht mehr aus dem Kinderzimmer (Kind kommt erst in 2 Wochen), sie reagierte nicht auf Futter, Namen usw. Mein Kumpel holte darauf hin ein Netz von TA um sie einzufangen. Als sie dann endlich beim TA waren, drückte er ihr auf den Kopf, oben und unten, da kam dann Blut aus Nase und Ohren. Er meinte Hirnschlag und die Katze wurde daraufhin eingeschläfert. Ich dachte ehr das ein Hirnschlag zu motorischen Ausfällen anstatt zu Aggressivität führt, lieg ich da so falsch? Und muss ein TA ein eingeschläfertes Tier auf bitten "Entsorgen" (weiß nicht wie man das liebvoll schreibt) lassen? Die Beiden mussten ihre tote Katze mit Heim nehmen und sollten sie in die Biotonne geben. Nun lagert sie im Gartenhaus und er versucht ein Loch in den gefrorenen Boden zu bekommen. Dieser Sinneswandel der Katze ging ja schon seit ein paar Jahren so, mit großen Pausen dazwischen, hätte man nicht schon ehr was feststellen müssen?

      LG u danke für Antworten

      • (2) 13.02.12 - 13:11

        Hi,

        also ich hatte schon Tiere mit Hirnschlag, die dann motorische Ausfälle hatten. Aus Nasen und Ohren haben sie nicht geblutet und mit Vitamon B-Spritzen haben sie sich auch wieder total stabilisiert.

        Was genau bei der Katze los war, kann ich dir natürlich auch nicht sagen und meine TÄ hätte da auch erstmal noch viel genauer untersucht und nicht sofort eingeschläfert. Sicher kann es bei Hirnschäden auch zu Verhaltensänderungen kommen, ich hätte als Tierbesitzer auf eine genaue Diagnostik bestanden.

        Aber jetzt ist es ja leider eh zu spät #schmoll.

        Der TA scheint ja nicht ganz sauber zu sein, das mit der Biotonne geht gar nicht :-[. Natürlich hätten sie die Katze dort lassen können, damit er sie "entsorgt" (blöder Ausdruck :-().
        Meine Freundin ist TÄ und lässt die Tiere immer abholen und ins Tierkrematorium bringen. Wenn die Besitzer möchten, bekommen sie dann die Asche in einer Urne.

        Also alles in allem hört sich der TA nicht besonders vertrauenerweckend an und ich würde mir einen anderen suchen, falls deine Freunde noch andere Tiere haben.

        LG juju

        • (3) 13.02.12 - 13:21

          Na ja, ich und meine Freundin sind bei einem anderen TA, aber das Pärchen bestand halt auf ihren. Soweit ich weiß hat dieser TA wohl die Katze noch auf den Kopf geschlagen als sie versuchte sich aus dem Netz zu kämpfen, allerdings wissen sie das nicht, das erzählte mir nur die Freundin die mit im Behandlungsraum war. Diese hatte auch bei unserem TA angerufen, man versteht ihn zwar immer ein bisschen schlecht weil er ein Russe ist, aber bisher konnte ich mich nie beschweren, hat sich immer viel Zeit genommen und auch alles erklärt. Jedenfalls meinte er, das er wohl auch für die Katze nichts mehr hätte tun können, er hat sie ja leider nicht gesehen. Es ist halt Schade um das Tier.

          • (4) 13.02.12 - 13:35

            Klar, vielleicht hätte kein TA der Welt noch etwas für sie tun können. Aber mich stört, dass offenbar gar nicht erst wirklich noch eine Untersuchung stattgefunden hat.
            Und falls doch und er kam zu dem Schluß - okay.

            Aber für die Biotonne gibt's für mich keinerlei Entschuldigung!

            Insgesamt macht er auf mich einfach einen desinteressierten und nicht gerade kompetenten Eindruck.

            Habe leider auch schon viele schlechte Erfahrungen mit TÄs gemacht, bin froh dass ich diese Sorge jetzt nicht mehr habe!

            • (5) 13.02.12 - 13:44

              Ja, das fand ich auch schon ziemlich krass. Bei meinem TA weiß ich auch zum Beispiel das er Handschuhe anzieht, wenn er sieht das ein Tier bissig oder aggressiv ist, das ha der andere TA ja gar nicht eingesehen. Was ich bei meinem TA mal toll fand war die Aussage, weil mein Kater mal wieder Blasensteine hatte, wenns nicht besser wird kommen sie noch mal vorbei, die Spritze gibt es gratis^^

      Hallo,

      doch das gibts tatsächlich, dass aufgrund eines Hirnschlags, das Tier aggressiv wird.

      Alles, was bei einem Menschen möglich ist, kann auch auf ein Tier übertragen werden. Es gibt viele alte Menschen, nach einem Hirnschlag, die entweder vollkommen apathisch sind oder sich wandeln - in eine vollkommene aggressive Haltung, wie man sie vorher nicht kannte - eben weil sie lieb waren.

      Kommt immer drauf an, was und welcher Teil im Kopf eingeblutet hat.

      Natürlich kann das Tier beim TA bleiben - ist ja normalerweise Gang und Gäbe, dass sich die TÄ um die Entsorgung eines toten Tieres kümmern. Bio-Tonne - da hätte ich vielleicht einen Aufstand gebaut...#schock#schock

      Also so was, der TA hätte mich das letzte Mal gesehen.

      LG
      Caro

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