Noch ein paar letzte Fragen, bevor der Welpe kommt

    • (1) 14.02.12 - 11:03
      Inaktiv

      Hallo Ihr Lieben,

      am Wochenende ist es endlich so weit, wir werden unsere acht Wochen alte Lab./Goldie Mischlingsdame abholen. Die Vorbereitungen laufen dementsprechend auf Hochtouren, die Spannung wächst:-D

      Ein paar Fragen habe ich aber trotz zahlreicher Literatur, auch wenn ich mir bewusst bin, dass man vieles nicht so pauschal beantworten kann. In diesem Fall mag vllt jemand einfach von eigenen Erfahrungen berichten.

      - ich werde die nächsten sechs Wochen dank Semesterferien ganz zu Hause sein und habe somit viel Zeit, den Hund beim Einleben zu begleiten. Ab wann sollte ich das Alleinsein mit ihr üben? Nach den ersten zwei Wochen langsam beginnen, würde mein Verstand jetzt raten. Wie seht ihr das?

      - die Maus wird Trockenfutter für Welpen bekommen, das steht nach reiflicher Überlegung fest (also bitte keine Diskussion wg. barfen etc.). Werde sie vermutlich 3xtägl. füttern, so wie sie es jetzt auch kennt.

      Folgende Frage: mein Partner wird jeden Morgen gegen sechs aufstehen und mit der Kleinen rausgehen (für den Nachtdienst bin ich verantwortlich:)). Anschließend ein wenig bespaßen, bevor er zur Arbeit geht.

      Nun brauch ich Erfahrungswerte: Sollte er sie da schon füttern? Meint ihr, sie würde nach der Stunde wachsein und Gassi gehen nochmal schlafen? Sie wäre dann oben in der Box neben meinem Bett. Hintergrund ist, dass ich ungern mit um sechs aufstehen würde, wenn sie kurz darauf sowieso wieder schläft. Dann könnte sie mit mir gegen halb neun aufstehen, wieder raus und füttern. Und bevor ich jetzt ne Breitseite von euch bekomme: Selbstverständlich bin ich bereit, um sechs oder noch früher aufzustehen, wenn es notwendig ist. Schließlich holen wir uns einen Welpen ins Haus. Ich würde mich aber auch nicht beschweren, wenn sie nach dem ersten Gassigehen mit meinem Freund nochmal schlafen würde...;-)

      Wie siehts mit Kauknochen und ähnlichem aus? Im TroFu ist ja eigentlich alles enthalten, was sie benötigt. Dennoch Knochen, Dentastix o.ä. geben? Im Fachhandel wurde uns geraten, erstmal keine Rinderhautknochen zu geben, da zu fest und unter Umständen "Splittergefahr" besteht. Wie sind eure Erfahrungen mit Leckerlies, Snacks, Zahnpflege usw.?

      - Thema Halsband: für die ersten zwei, drei Tage haben wir ein Halsband. Möchten gerne ein Geschirr kaufen, wollen dies aber anpassen lassen. Und gleich am ersten Tag in einen Fachhandel fahren, finde ich ein bisschen viel... Also erstmal Halsband. Sollte ich ihr dies gleich am Abholtag erstmals anlegen oder kann das bis zum zweiten Tag warten? Wir wollen den ersten Tag möglichst ruhig angehen, da es für die Kleine sowieso schon Stress pur sein wird. Wie legt ihr dem Hund ein Halsband an, wenn er sich total sträubt?

      - wenn sie tagsüber einschläft, soll ich sie an Ort und Stelle liegen lassen oder doch lieber ins Körbchen tragen? Boden ist hier tlw. sehr kalt...

      Mir fallen bestimmt noch hundert Fragen ein... Aber ich weiß, dass sich vieles auch zeigen wird und man intuitiv handelt.

      Trotzdem danke ich euch schonmal für eure Antworten, bin gespannt.

      Liebe Grüße,

      chiochips

      • (2) 14.02.12 - 11:25

        Als erstes lasst den Welpen bis er wenigtens elf Wochen alt ist bei der Mutter!

        Warum müssen denn alle ihre Welpen schon mit 8 Wochen haben?

        Zum anderen füttern muss jeder so machen wie er es für richtig erachtet...

        Leckerlies sind als Belohnung natürlich immer sehr gut.
        Und Kaustangen als Beschäfitgung für zwischendurch.

        und ja harte Sachen sollte ein Welpe noch nicht fressen, da dies unter Umständen die Michzähne verschieben kann und es dadurch Probleme mit dem bleibenden zähnen geben kann.

        LG

        • (3) 14.02.12 - 11:30

          Ich denke über das perfekte Abholdatum kann man ordentlich streiten. Acht Wochen ist natürlich recht früh, aber ob der Hund davon profitiert, dann drei Wochen ganz ohne Geschwister zu sein und darüber hinaus eine Mama zu haben, die den ganzen Tag draußen rumläuft, ist auch fraglich.

          Danke Dir für die Antwort, werden jetzt wahrscheinlich erstmal Kälberblasen zum rumkauen besorgen, wurde uns zumindest empfohlen.

          LG

          (4) 14.02.12 - 14:26

          Wir haben unsere Hündin auch mit 8,5 Wochen bekommen.

          Es hat ihr in keinster Weise geschadet !!!!

          Lg
          Mulli

      (5) 14.02.12 - 12:30

      "Sollte er sie da schon füttern? Meint ihr, sie würde nach der Stunde wachsein und Gassi gehen nochmal schlafen? Sie wäre dann oben in der Box neben meinem Bett. Hintergrund ist, dass ich ungern mit um sechs aufstehen würde, wenn sie kurz darauf sowieso wieder schläft. Dann könnte sie mit mir gegen halb neun aufstehen, wieder raus und füttern. "

      Ihr bekommt einen kleinen Hund. Und der muß sowieso erst einmal lernen. Und er lernt das, was ihr ihm beibringt.

      Wenn es also morgens ohne Futter Gassi geht und dann wieder rein ins Körbchen, dann ist das so;-)

      Viel Spaß #winke

      (6) 14.02.12 - 12:34

      Was passiert denn dannach den sechs Wochen Semesterferien? Mit 3,5 Monaten ist der Hund noch lange nicht stubenrein und darf noch GAR NICHT alleine bleiben, da fängt man normal erst an, zu üben - also mal ohne Hund den Briefkasten ausleeren, aber das sind nur wenige Minuten die er da alleine bleiben kann.

      der Hund ist erst mit 5-6 Monaten so weit, dass man ihn mal zwei Stunden am Stück alleine lassen kann.

      Nach einer längeren Gassirunde am morgen wird sie sicher erst mal müde sein und schlafen, kein Problem.

      Ein Hund darf da schlafen wo er will. Wenn es ihm dann kalt wird wacht er schon auf und sucht sich eine wärmere Ecke. Den Hund im Tiefschlaf rumtragen verwirrt ihn nur, wenn er ganz woanders aufwacht...

      Und das halsband einfach ummachen, als wäre es das normalste von der Welt. Ist es ja auch. Und dann ganz dolle freuen und loben, was für ein Hübscher Hund das doch ist.

      • (7) 14.02.12 - 12:52

        Habe ich noch nie gehört, dass man einen Hund nach sechs Wochen nicht mal 2 Stunden alleine lassen darf. Wundere mich immer, dass alle Neu-Hundehalter offenbar erstmal ein halbes Jahr Urlaub nehmen müssen.

        Kenne es eher so, dass angeraten wird, wenigstens zwei Wochen frei zu nehmen in der Eingewöhnungszeit. Da sind sechs Wochen komplett zu Hause sein doch schon ein guter Anfang. Im Semester lege ich mir meine Kurse so, dass ich drei Tage die Woche höchstens vier Stunden weg bin. Und ja, dass sollte bis dahin hoffentlich klappen.

        Für das "mal gucken" und mittags ne kleine Runde gehen wohnen die Großeltern direkt gegenüber.

        Meine das nicht böse, aber lese hier schon lange still mit und bin immer wieder erstaunt, was es hier für Übermenschen gibt. Nach Meinung des ein oder anderen dürfte man sich offenbar nur einen Hund anschaffen, wenn man Senior oder aber Hausfrau/-mann ist.

        Mit der Schlafstätte ist gut zu wissen. Dann lass ich sie erstmal gewähren und probiere später, ihr das Körbchen näher zu bringen (insbesondere, wenn wir essen - am Esstisch hat sie meiner Meinung nach nichts zu suchen).

        Ich hoffe auch, dass sie sich das Halsband einfach ummachen lässt. Werde es auch so probieren. Möchte nur vorbereitet sein, sollte sie sich stark sträuben. Was mach ich dann? Grob werden will ich nicht, und wenn ich sie festhalten muss, verknüpft sie das Halsband/Geschirr vllt mit etwas negativem.

        Ach noch was, Thema Zahnpflege/Kauknochen etc. Habe häufig gelesen, dass Zoofachhandel a la Fressn. eher kritisch betrachtet werden. Für Knabbereien wie Knochen, Pansen, Rinderkopfhaut etc. aber doch durchaus ausreichend, oder?

        Beste Grüße

        • (8) 14.02.12 - 13:08

          Hallo!

          Das Problem ist, ihr bekommt ein winzig kleines Baby als Hund. Das gut und gerne auch noch vier Wochen bei mama bleiben dürfte. Wenn ihr euch einen Hund mit 12 Wochen zulegen würdet, dann ist der nach sechs Wochen eben auch schon 4,5 Monate alt und kann da schon ein wenig alleine bleiben. Aber der ist eben auch einen ganzen Monat älter.

          Sorry, aber mit ganzen 3,5 Monaten ist das Hündchen einfach noch zu klein um so lange alleine gelassen zu werden. Das ist eben ein Baby das entsprechend auch unter verlassensängsten leidet, und in dem Alter würde man eben erst anfangen zu üben!

          Zwei Wochen reichen nur wenn man einen Hund ab 6 Monaten bekommt, oder einen erwachsenen Hund, der kennt das alleine sein ja schon und muss sich nur ein wenig einleben um alleine bleiben zu können.

          Mit dem Körbchen: Am besten bekommt ein Hund in allen "wichtigen" Zimmern wo ihr Menschen euch immer mal länger aufhaltet, einfach eine Decke. Und da darfst Du ihn auch einfach mal ablegen, also wenn ihr esst, muss sie eben "Platz" auf ihrer Decke in der Küche machen. Wenn ihr ihr nicht angewöhnt, dass sie essen vom Tisch bekommt, dann bettelt sie auch nicht.

          Je mehr Panik Du hast vor der Sache mit dem Halsband, desto mehr merkt der Hund, wie sehr Du Dich verspannst und denkt dann auch, dass das eine Riesensache wäre. Wenn ihr so selbstverständlich damit umgeht, wie jeder Hundehalter dem vorm Gassi gehen das Halsband ummacht, dann findet auch der Hund nichts dran. Übrigens finde ich Geschirre schwieriger zum umlegen, mögen auch nicht alle Hunde.

          Zooläden sind so eine Sache: wenn die da lebende Tiere genauso verkaufen wie Futter, dann würde ich da GAR NICHTS kaufen - einfach aus Tierschutzgründen. Mittlerweile haben aber auch schon viele Supermärkte Knabberartikel, Schweineohren und so Zeug im Angebot. Wenn Du ein Zoogeschäft ohne Lebendtierverkauf in der Nähe hast kannst Du da natürlich gerne alles kaufen.

          • (9) 14.02.12 - 14:10

            Ich verstehe ja, was Du meinst. Aber würden wir die Kleine jetzt noch vier Wochen bei der Mama lassen (ohne Geschwister) hätte ich anschließend auch nur noch zwei Wochen Zeit, bis sie das erste mal ein wenig alleine bleiben muss. Dann ist es mir so rum doch ein bisschen lieber. Und wie gesagt, für Betreuung ist gesorgt, sie muss also nicht die drei Stunden komplett allein sein.

            ich hoffe einfach, dass das klappt, sonst muss man sich eben was überlegen.

            der Tipp mit der Decke ist gut. Schön wäre es, wenn sie auch ihr Körbchen/Hundebox als festen Rückzugsort zu schätzen lernt, aber mir ist bewusst, dass letztlich sowieso sie entscheidet, wo sie schlafen mag (wobei Couch und Bett von Anfang an tabu sein werden!)

            Panik vor der Halsband_Geschichte habe ich nicht. Hab mir bis heute keine Gedanken drum gemacht, aber als ich meine Fragen gepostet habe, fiel mir das noch spontan ein, einfach, damit ich im Falle des Falles informiert bin. Aber sie kriegts rasch übergezogen und gut ist.

            Sehe das mit den Geschäften genauso, boykottiere solche mit Tierverkauf auch:)

            • (10) 14.02.12 - 14:57

              Genau genommen kauft man gar nicht erst Welpen von einem "Erzeuger", der sie so jung schon abgibt...

              • (11) 14.02.12 - 15:11

                Auch darüber lässt sich vermutlich trefflich streiten. Andersrum wurde mir auch schon geraten, den Hund mit acht Wochen zu holen zwecks Prägung & Bindung.

                Ich sage nicht, dass das meine Meinung ist, aber man macht es offenbar immer falsch, je nachdem mit welchem Hundeliebhaber man gerade spricht...

                Ich kenne Hunde, die sind sehr gut erzogen, gesund und wirken ausgeglichen, "trotz" Abgabe mit acht Wochen. Kenne auch völlig verzogene Hunde, die erst mit 11 Wochen zur Familie kamen.

                Ich denke, wir sind uns doch alle einig, dass eine gute Erziehung das A und O bei einem Hund ist. Diesen interessiert es nämlich nach einem Jahr in einer guten Familie einen Dr...., ob er damals mit acht oder zwölf Wochen begrüßt wurde.

                Für uns bietet sich das nunmal gerade sehr gut, weil ich so sehr viel Zeit mit dem Hund verbringen kann. Hätte ich geschrieben, ich muss den Hund in zwei Wochen schon stundenweise alleine gelassen, hätte ich auch einen Anpfiff bekommen:)

                • (12) 14.02.12 - 17:12

                  Wenn ein Hund gar so früh getrennt wird hat man eben viel Arbeit und muss zwingend in eine Welpengruppe, damit er Kontakt zu gleichaltrigen hat, und MUSS unbedingt täglich für Hundekontakte sorgen.

                  Das ist eben die entscheidende Phase der Sozialisierung, nicht umsonst ist es gesetzlich verboten Hunde unter 8 Wochen abzugeben - weil das die absolute Untergrenze ist, aber eben noch lange nicht gut.

                  Das mit der Prägung bleibt dann eben auch bei Dir hängen und das ohne Mama und Geschwister die dem Welpen Sicherheit geben, das wird ein gutes Stück schwieriger als im familienverband. Was er in der Phase nicht kennen lernt kann ein Leben schwierig bleiben, also aufzug fahren, mal in ein Boot oder auf einen schwankenden Steg gehen, Zug und Bus fahren... eigentlich sollte das der Züchter machen, mitsamt der ganzen Familie, jetzt musst Du das machen, und wenn Du was übersiehst kann es später schwierig werden.

                  Und das mit der Bindung ist ein Märchen. Wenn man einen Hund mit 4 Jahren aus dem Tierheim holt kann der auch eine perfekte Bindung zu seinen Menschen entwickeln, nur ist das eben dann etwas, das man sich verdienen muss, nichts was einem automatisch in den Schoß fällt.

                  • Ähm, ich wage ganz einfach mal zu bezweifeln, dass ein VDH Züchter mit 8-10 Goldiwelpen auf einen Schlag alle zusammen plus Muttertier schnappt und die Hundekinder in eine Straßenbahn steckt...

                    Da kann es durchaus schon sinnvoll sein, wenn ein Hundekind mit 9 Wochen ins neue Zuhause zieht und dort die Welt kennenlernen darf. Arbeit hat man so oder so. Auch mit einem 12 Wohen alten Welpen.

                    Gruß

                    minimöller

                (14) 14.02.12 - 19:54

                Lass Dich nicht verrückt machen. Es gibt immer Pro und Kontra.

                Letztendlich wirst Du Deine eigenen Erfahrungen machen und das ist auch gut so.

                Unser Hund zog auch mit 9 Wochen bei uns ein. Ich hatte 3 Wochen Urlaub und habe diese Zeit natürlich ganz intensiv genutzt. Aber wirklich viel Zeit ist das tatsächlich nicht. Nach den drei Wochen wurde der Welpe von einer Vertrauensperson betreut, die auch heute noch einspringt, wenn Not am Mann ist.

                Generell ist es mit der Hundeerziehung, wie mit der Kindererziehung. Der eine stillt, der andere nicht. Der eine barft seinen Hund, der andere gibt Trockenfutter und wieder ein anderer nur Naßfutter. Der nächste benutzt ein Geschirr, der andere findet es furchtbar...

                Du wirst herausfinden, wie DU es richtig findest und das ist die Hauptsache.

                Wünsche Dir viel Spaß mit der Fellnase.

                LG

                minimöller

    (15) 14.02.12 - 15:12

    Also ich les grade zum ersten Mal das man einen Welpen mit 3,5 Monaten nicht alleine lassen darf!, er noch lange nicht stubenrein ist und Hunde erst ab 5-6 Monaten soweit sind das man sie mal 2h alleine lassen kann. Bringt mich schon bissel zum schmunzeln.

    Das ist mir viel zu pauschalisiert, denn es gibt durchaus Hunde die mit 3,5 Monaten schon soweit stubenrein sind das sie sich melden warum auch nicht schließlich entwickelt sich jeder Hund unterschiedlich.

    Bei der Logik dürfte sich ja jeder der sich einen Welpen holt erstmal mindestens 3 Monate Urlaub nehmen, finde ich ziemlich übertrieben und auch nicht realistisch.

    Auch mit Welpen kann man von vorne herein in kleinen Schritten das alleine sein üben ohne das sie nen Haschmich kriegen.

    Gruss Caidori

    • (16) 14.02.12 - 19:14

      Natürlich kann man sich mit 6 Wochen danach frei einen Welpen holen, aber eben lieber einen, der 12-14 Wochen alt ist und entsprechend schon ein kleines bisschen älter, bevor er es so lange alleine aushalten muss.

      es kann eben genauso sein, dass man einen spätzünder Erwischt, der mit 14 Wochen noch unter ganz massiven Trennungsängsten leidet und so zum massiven Problem wird, weil er derweil jault. Wenn sowas erst mal richtig einreißt ist es mehr als schwer, das dem Hund wieder abzugewöhnen.

      Und die Blasenkontrolle braucht auch Zeit, da finde ich 14 Wochen Alter auch etwas arg knapp für mehrere Stunden.

      Mus sman Hunde genau dann von ihrer mama weg reißen, wenn es der gesetzgeber gerade eben so gesetzlich zulässt, oder bricht einem auch nichts ab, wenn sie ein paar Wochen länger da bleiben dürfen?

      Bindung, ja klar, erzwungen aus babyhafter Abhängigkeit, nicht freiwillig gegeben, weil der Mensch sich als fähiger Rudelführer zu präsentieren weiß.

      • (17) 14.02.12 - 20:27

        Naja nix für ungut aber ich finde du dramatisierst etwas, trifft ja alles zu und im Grundsatz sehen wir es garnichtmal so verschieden aber ich denke man muss nicht zwingend immer vom schimmsten ausgehen.

        Als Hundehalter mit Welpen muss mir klar sein das ich im Zweifelsfall eben nicht nach ein paar Tagen regelmäßig stundenlang ausser Haus kann.

        Aber ich muss auch nicht zwanghaft die folgenden Monate meinen Tagesablauf nach dem Hund richten sondern ich muss den Hund mit Gefühl in mein Leben integrieren.
        Ich (kann ja nur für mich sprechen) tue das vom ersten Tag an, allerdings haben wir auch immer einen erwachsenen Zweithund an dem sich der Welpe orientieren kann.

        Wie lange das dauert hängt nicht nur von den Lebensumständen ab sondern auch vom Hund und vom Halter bzw seinem Feingefühl und auch seinen Wünschen.

        Ich habe unsere Hunde auch alle immer mit vollendeter 8 Woche geholt, es ist für uns ein gutes Alter aber das perfekte Abgabealter hängt von ganz vielen Faktoren ab und vorallem sieht das auch jeder anders.
        Bei allen Welpen die eben älter abgegeben wurden, habe ich im Bekanntenkreis einfach nur schlechte Erfahrungen gemacht und das gezogen durch ganz verschiedene Rassen, aber auch das ist nur meine persönliche Einstellung.

        Warum sprichst du Bindung an? Finde grade den Zusammenhang nicht oder meinst du das die Leute Hunde früher holen damit sie eine bessere Bindung bekommen?

        Sehen wir glaube ich ähnlich, Bindung baut sich über Vertrauen aus und das muss man sich erarbeiten. Da hilft es auch nicht wenn ich nen Welpen mit 8 Wochen nehme, meiner Meinung nach.

        Gruss Caidori

(18) 14.02.12 - 12:49

Hallo,

"Ab wann sollte ich das Alleinsein mit ihr üben? Nach den ersten zwei Wochen langsam beginnen, würde mein Verstand jetzt raten. Wie seht ihr das?"

Ich fing nach 1 Woche an, den Hund kurzfristig alleine zu lassen, z.B. bin in den Keller gegangen und habe Wäsche aufgehängt.
Ich hatte für die Welpenzeit eine große Hundebox, in die mein Hund schlafen ging - vom 1. Tag an. Er ging von Anfang an gerne da rein und genoss sein Stündchen Schlaf dort in Ruhe. In dieser Ruhestunde ließ ich ihn dann kurzfristig alleine.
Ich beendete diese Ruhestunde, indem ich nach ca. 1 Stunde die Tür der Box öffnete und mein Hund konnte entscheiden, ob er noch drin bleibt oder nicht.

So passierte es nie, dass er mal jammerte, wenn er raus wollte.
Nach 2 Wochen verlängerte ich das Alleinesein auf ca. 1/2 Stunde und erhöhte diese Zeit pro Woche um 1/2 Stunde.
Mein Hund muss allerdings max. 3 Stunden alleine bleiben - mehr als 5 Stunden würde ich keinem einzelnen Hund zumuten!

Das Füttern lief bei uns so ab: bis zur 12. Woche wurde mein Labrador 4 x täglich gefüttert! Morgens zwischen 6.00/8.00 Uhr, mittags zwischen 12.00/13.30 Uhr/ nachmittags zwischen 16.00/18.00 Uhr und abends zwischen 21.00/22.00 Uhr. Wurde mir so vom Züchter empfohlen.
Meistens schlafen die Welpen nach dem Fressen, wichtig ist aber, dass sie nach dem Fressen nochmal zum lösen raus dürfen.
Wenn dein Hund Trockenfutter bekommt, braucht er keine Knochen, bzw. darf er die nicht fressen, weil er sonst mit Calcium überversorgt ist!
Kauknochen aus Kinderkopfhaut darf er ruhig haben, aber nicht ständig.
Als Leckerlie würde ich getrocknetes Fleisch füttern, z.B. Entenbrustfilet von Rinti. Dann hat er noch zusätzlich eine Fleischquelle, denn in den meisten Trockenfuttersorten ist davon nicht viel drin! Aber Vorsicht - nicht zuviel! Dieses Trockenfleisch kann man in winzige Stückchen schneiden!
Zahnpflegesnacks und ähnliches würde ich nicht füttern!
Ein Halsband sollte er von Anfang an tragen und er sollte sich dagegen auch nicht sträuben, denn gute Züchter haben ihre Welpen daran gewöhnt!
Am Anfang kann es nützlich sein, wenn man seinen Welpen an die Schlafstelle bringt, wenn er müde ist. Man kann ihn auch dorthin tragen, wenn er auf dem Boden eingeschlafen ist!

Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied!

LG Pechawa

  • (19) 14.02.12 - 12:57

    Danke auch Dir für Deine ausführliche Antwort.

    Aber Kinderkopfhaut werde ich meinem armen Hund nicht geben;)

    Spaß beiseite... Eine Hundebox haben wir auch gekauft, da wird sie oben neben meinem Bett auch erstmal schlafen. Hoffe, somit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, ich habe sie im Blick und sie gewöhnt sich an die Box.

    Habe auch erst überlegt, sie 4 x am Tag zu füttern , aber wenn sie drei Mahlzeiten kennt und dies gut verträgt, würde ich es erstmal dabei belassen. Bin aber auch offen für neue Versuche. Werde das ja merken, wenn sie dann da ist.

    Danke für die Tipps, fand ich sehr hilfreich

(21) 14.02.12 - 23:12

<<<Kauknochen aus Kinderkopfhaut darf er ruhig haben, aber nicht ständig.>>>
#schock#schock#schock#schock#schock#schock#schock#schock#schock

Was gibst Du denn deinem Hund? #rofl#rofl#rofl#rofl

LG bandit

(22) 14.02.12 - 18:52

Hallo!

Also dass nur Senioren oder Hausfrauen Welpen holen können stimmt nicht. Aber die Leute haben hier nicht unrecht. Der Hund ist mit 3 1/2 Monaten halt mit nem 3jährigen Kind zu vergleichen. Da käme es auch nicht in Frage es alleine zu lassen.

Bring ihn doch zu deinen Großeltern. Die meisten die ich kenne die trotz Arbeit einen Hund oder sogar einen Welpen haben bringen ihn tagsüber zu jemanden zum Hundesitten. Ich finde das ist doch ne tolle Idee. Und vielleicht ja auch nett für deine Großeltern. Sie müssen ja nicht Gassi gehen, würde ja reichen wenn sie ihn bei sich lassen und mit ihm in Garten gehen.

Ich hätte kein gutes Gefühl so nen Zwerg alleine zu Hause zu lassen. Ich bin jetzt eh kein Freund von Tiere alleine halten. Und gerade so nem Zwerg erst die junge Trennung von der Mutter und den Geschwistern zuzumuten nur damit er sich vielleicht aus lauter Verzweiflung mehr an den Menschen bindet. Und ihm dann in 6 Wochen mit der Brechstange beizubringen dass er 3 mal die Woche 4 Stunden ganz alleine sein muß. Das ganze jagt mir doch den einen oder anderen Schauer über den Rücken. Vielleicht erweicht euch ja noch der Hundeblick und sucht ihm doch nen Platz bei nem Hundesitter oder in einer Hundetagesstätte.

Was spricht denn überhaupt gegen eine Hundetagesstätte oder so etwas?

  • (23) 15.02.12 - 10:00

    Guten Morgen liebe urbia-Gemeinde,

    nochmal danke für all die hilfreichen und tlw. kritischen Beiträge. Bin ja froh, dass es doch so viele Menschen gibt, die sich sehr bewusst mit dem Thema Hundekauf und -haltung auseinandersetzen. Könnte jedes Mal kot..., wenn ich sehe, wie leichtfertig sich die Menschen (insbesondere in meinem Alter) einen Hund anschaffen ohne sich darüber im Klaren zu sein, was das für sie bedeutet. Und spätestens nach einem Jahr sitzen sie mit einem völlig verzogenen Tier da, auf das sie keinen Bock mehr haben, weil ja nicht mehr niedlich:-[ Leider ist mir aber auch beim durchforsten alter Beiträge aufgefallen, dass recht schnell pauschalisiert und vorschnell ge-/verurteilt wird und darüberhinaus häufig ein Schwarz-Weiß-Denken der übelsten Art verbreitet wird - etwas, dass mir auch im Leben außerhalb des WorldWideWeb häufig begegnet und ängstigt#zitter Das nur mal am Rande...

    Diskussionen sind durchaus sinnvoll und richtig, aber eben nicht in jedem Thread notwendig und machbar, zumal man im Internet wohl kaum über die näheren (Lebens)umstände des Fragenden informiert ist.

    Was ich mir wünschen würde? Nicht immer standhaft an seiner Meinung klammern, sondern schauen, wie die Umstände und Gegebenheiten des Fragenden aussehen und dementsprechend Rat geben und Kritik üben.

    Um das mal auf unseren Welpen anzuwenden:

    Würden wir sie noch vier Wochen bei der Mama lassen, hieße das in diesem Fall, sie ohne Geschwister und den halben Tag ohne Mutti zu lassen, die nämlich den Großteil des Tages draußen rumrennt. Außerdem hätte ich dann nur noch zwei Wochen komplett frei, um sie bei der Eingewöhnung zu begleiten. (Und auch den derzeitigen Hundebesitzer zu kritisieren ist müßig, denn sie ist in diesem Forum nicht bekannt und kann trotz der Tatsache, dass sie kein Züchter ist, gesunde und gut sozialisierte Welpen abgeben - ja, auch mit acht Wochen;-).)

    Ich werde sie also definitiv mit acht Wochen holen und glaube darüberhinaus auch noch, dass es ihr nicht schaden wird. WANN ich sie abhole, war ja auch keine Frage in diesem Forum.

    Also, versteht mich nicht falsch, ich bin froh über Antworten, finde es aber auf dauer ein wenig anstrengend, wenn aus einer Futterfrage eine Grundsatzdiskussion wird. Wir haben uns das anderthalb Jahre überlegt und die kleine Maus soll es sein. Ich habe sie ins Herz geschlossen und werde jetzt nicht einfach losgehen und einen anderen Hund aussuchen, weil der "Erzeuger" von dem ein oder anderen in diesem Forum unter Umständen als nicht gut befunden wird. Dann wäre ich wohl kaum die richtige Hundebesitzerin.

    Genauso sieht es aus mit dem Thema allein sein. Ich wollte mich gerne informieren, wann und wie ich die Kleine in den nächsten sechs Wochen an das allein sein gewöhnen kann.

    Sie wird definitiv in sechs Wochen das erste Mal für eine Stunde allein bleiben. Und ich glaube sogar, dass das eventuell klappt. Naja, und wenn sie mir das Haus vollpieselt muss ich das ja Gott sei Dank wegmachen und nicht ihr;-) Und entschuldigt bitte, einen Schaden wird der Hund nicht davon wegtragen!

    Warum keine Hundepension? Ist in meinen Augen schlicht und ergreifend unter DIESEN Umständen Blödsinn. Ich werde dreimal die Woche für vllt vier Stunden nicht zu Hause sein, Oma kommt jederzeit rüber und geht mit dem Hund ne Runde. Dazu bin ich einfach zu geizig und lege das Geld für mögl. Tierarztkosten und einen kleinen Ostseeurlaub mit Hund weg:-p Die meisten Hunde könne auch mal für wenige Stunden allein sein und das wird sie hier auch lernen.

    Wir kaufen uns zwar einen Hund, der unser Leben sehr auf den Kopf stellen wird, sehen es aber auch so, wie hier schon geschrieben wurde: der Hund wird langfristig in unseren Alltag integriert, nicht umgekehrt. Ich richte mein Leben doch nicht komplett auf den Hund ein - was soll daran (auch erziehungstechnisch) noch sinnvoll sein?

    Und ja, ich finde eine Welpenschule sehr wichtig, damit sie Kontakt zu anderen Hunden knüpft. Der erste Termin ist schon gemacht. Ausflüge zwecks U- und S-Bahn fahren üben, Cafebesuch, Einkaufscenter (also Menschenansammlungen) sind geplant. All das könnte die derzeitige Hundebesitzerin gar nicht leisten.
    Ihr seht, auch daran haben wir gedacht und das was planbar ist, auch schon erledigt.

    Und wenn alles so läuft, wie es mit einem eigenständigen Lebewesen laufen soll, dann klappt vieles sowieso nicht und ich werde mich hier noch hundertmal mit Fragen melden und hoffe, diese dann auch beantwortet zu bekommen. Die Fragen werden kommen, unabhängig davon, ob ich sie mit acht oder zwölf Wochen abhole...

    Und eine Sache noch, die mir hier immer missfällt: Ein Hund ist kein Kind! Wie kann man nur wegen jedem Pups diesen Vergleich anstellen? Nein, ich würde mein Kind selbstverständlich nicht mit 3 Jahren allein lassen, wohl aber probehalber einen Hund, der 3,5 Monate alt ist.

    Tiere müssen nicht vermenschlicht werden.

    So, jetzt habe ich mich aber wieder ereifert. Furchtbar#schwitz

    Nochmal, ich danke euch für eure wirklich hilfreichen Beiträge. Denke, ich kann mir einiges zu Herzen nehmen.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag
    chiochips

    • (24) 15.02.12 - 11:59

      Stimmt Hundebabys sind keine Menschenkinder aber dennoch Kinder.
      Ich hoffe das du daran denkst überall die Stecker zu ziehen, denn du glaubst nicht wo so ein Welpe überall ran kommt...
      Und Kabel sind für viele eine Delikatesse, die aber leicht zu Stromschlägen führen kann und dann kann auch so ein Hundebaby von dem Stromschlag sterben.

      Warum gibst du das hundebaby nicht zu deiner Oma, wenn die eh jeder zeit rüber kommen kann?
      Dann ist er nicht allein.

      und ja auch die Wochen dann ohne Geschwister wäre für den Hund wichtig, zumal da wenigstens noch die Mutter dabei wäre, auch wenn sie viel unterwegs wäre, wäre sie immer noch mit bei ihrem Welpen und kann ihm viele Dinge bei bringen.
      Aber wie du schon selbst gesagt hast, das alles wolltest du nicht hören, du wolltest hören wie toll es ist das du einen so jungen Welpen zu dir nimmst und das alles super wird, das es perfekt ist das du genau 6 Wochen Zeit hast um ihn zu hause einzugewöhnen und ihm das allein sein aufzwingen kannst, ob er so weit ist oder nicht, es sind ja nur 4 Stunden.
      Auch wolltest du sonst keinerleit Kritik hören sondern nur Salbung.

      Aber zum Glück ist es ein offenes Forum und man kann auch dir hier Dinge schreiben die du nicht hören wolltest.

      Aber du musst wissen was du tust, also wünsche ich dir noch viel spaß weiterhin

      • (25) 15.02.12 - 12:10

        Nein, eigentlich wollte ich überhaupt nicht "gesalbt" werden. Im Gegenteil, ich halte mich für einen sehr kritikfähigen Menschen.

        Aber ich habe nun mal nicht die Frage gestellt, ob ihr das für richtig haltet, dass ich den Hund jetzt hole, denn das ist schon beschlossene Sache und meine Meinung in diesem Fall ist, dass ich (ganz persönliche Meinung!) es für besser halte, sechs statt zwei Wochen komplett mit dem Hund zu haben. Ich verlange doch gar nicht, dass das von allen für gut befunden wird. Ich akzeptiere eure meinung sogar und kann sie ein ganzes Stück nachvollziehen.

        Bitte nicht immer ganz so vorschnell urteilen. Auch der Mensch ist ein sozialisiertes Wesen, welches durch Erfahrungen lernt;-) Meine Erfahrung im Familienkreis ist, dass es keinen Unterschied zwischen den Hunden gibt, die schon mit acht/neun Wochen oder aber eben mit 12 bzw. 14 Wochen aufgenommen wurden.

        Und ja, natürlich ist es ein Hundekind. Deshalb versuche ich auch bestmöglichst vorbereitet sein. Warum nicht zur Oma? Weil ich einfach möchte, dass sie lernt, auch mal ne Stunde allein zu bleiben. Hätte ich geschrieben, ich möchte erst nach einem halben Jahr anfangen, sie stundenweise alleine zu lassen, hätte mich möglicherweise die andere Seite zerrissen, die gesagt hätte, dass wäre doch viiiiel zu spät.

        Vllt macht sie mir auch ganz arg einen Strich durch die Rechnung und ich kann sie nicht mal ne Stunde alleine lassen. Dann kann sie immer noch zur Oma. Aber erstmal möchten wir es so probieren.

        Danke nochmal für die Anregung mit den kabeln. haben Kidersicherungen in die Steckdosen gemacht und werde soweit wie möglich Kabel verschwinden lassen.

        LG

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