Hunde als Hobby?

    • (1) 16.02.12 - 10:04

      Hi,

      derzeit bin ich völlig verunsichert und wollte gern mal von Hundeliebhabern wissen wie ihr das seht?

      Wir haben einen jungen Hund (1 1/2) und ich habe mich in einen Hund aus dem Tierheim verliebt, welcher wohl von anderen bisher unbeachtet blieb, was ich absolut nicht verstehen kann. Selbst mein Mann findet ihn hässlich aber er erinnet mich absolut an meinen ersten Hund, welchen ich nicht vergessen kann.

      Bei einem Tierheimbesuch mit unserer Hündin und unseren beiden Kindern (2 und 4) verstanden sich alle sofort und ich kann den kleenen süßen Terriermix nicht mehr vergessen.

      Nun höre ich aber von allen Seiten wie unvernünftig das doch wäre, weil ich Ende des Jahres wieder arbeiten (für 4 Stunden) werde. Wir doch sicher auch in den Urlaub wollen (aber wir haben doch eh schon einen Hund und ich dachte bei zwei Hunden an eine Hundepension wärend dieser Zeit)....obwohl ich eher auf den Urlaub ohne Hunde verzichten könnte...mein Mann aber nicht.

      Aber das verwunderlichste für mich ist das Argument, dass ich mir doch ein Hobby suchen solle und nicht immer nur an Hunde denken soll...mh?!?!?! Aber genau das ist doch mein Hobby/Ausgleich zum Alltag....draußen im Wald (Wiese und Wald direkt hinter dem Haus) mit dem Hund (oder eben den Hunden) Zeit zu verbringen und Kraft schöpfen. Immer höre ich "denke doch mal an Dich und tu etwas für dich"...Sport etc....aber das ist doch mein Sport und außerdem das was mir Freude macht.

      Sehe ich irgend etwas falsch...können Hunde kein Hobby/Ausgleich sein? Läuft etwas falsch wenn ich nicht zum Yoga-Kurs gehe oder mir der Spaß am Fitnessstudio fehlt...?

      Wir haben ein großes Haus mit Garten und wie gesagt viel Freifläche direkt daneben. Im Grunde ausreichden Platz für zwei kleine Hunde. Ich will nicht einfach über den Kopf meines Mannes entscheiden und auch meine Freunde/Familie finden die Idee von mir unverständlich....ich fühle mich mit meinem Interesse(Hobby?) absolut allein.

      Mein Mann geht zum Fußball und sammelt Münzen.....und gerade letzteres Kostet eine Menge Geld. Ich würde meinem Hobby auch so gern nachgehen...oder bin ich egoistisch?

      • (2) 16.02.12 - 10:08

        Generell gebe ich dir und deinen empfindungen ja recht, dennoch bin ich der meinung, und das uneingeschrenkt, dass ausnahmslos ALLE Familienmitglieder mit dem Anschaffen eines neuen Haustieres einverstanden sein müssen!
        Dein Mann ist nicht einverstanden. Warum weiß ich nicht, vielleicht solltest du ihm irgendwie den raum schaffen sine echten bedenken kund zu tun, dann fällt es dir vielleicht leichter seine bedürfnisse zu respektieren

        • (3) 16.02.12 - 10:24

          Mein Mann fühlt sich dadurch als letztes Rad am Wagen...und ein weiterer Hund würde wohl sein Gefühl verstärken meinte er. Man kann schon fast von Eifersucht sprechen, weil ich Tiere so mag und mit ihnen Zeit verbringe...allerdings kann man nicht unbedingt von gemeinsamer Freizeitgestltung sprechen wenn er stundenlang vor dem PC hängt um neue Münzen zu bestellen.

          Was mich ärgert...das ich die Bedürfnisse der anderen immer verstehen und respektieren muss aber meine Eigenen hinten anstehen müssen. Doch gleichzeitig ist es wichtig, dass ich auch mal an mich denke...ich finde das Paradox!?!
          Es ist wohl wahr, dass alle mit der Anschaffung einverstanden seien sollen...genau desshalb fahre ich nicht ins Tierheim udn hole den Hund....es macht mich nur so traurig. Wir haben die Zeit, das Geld und ich die Liebe um dem Fellknäul ein besseres Leben als im Heim zu geben aber nein, die vielen Haare und wenn mal was daneben geht etc....ich fange an unser Haus zu hassen, diesen Luxus....ich komme mir vor wie im goldenen Käfig...alles neu und schön aber ich brauche das alles nicht und würde es zumindest lieber teilen wollen...und der kleine ist einfach perfekt und ich habe das Gefühl, dass wir einen drhat zueinander hatten, auch wenn wir nicht viel Zeit zusammen verbrachten.

          • (4) 16.02.12 - 10:31

            Darf ich zusammenfassen, dass der Hund,.. nicht wirklich euer problem ist?

            Ihr scheint sehr unterschiedliche bedürfnisse zu haben,... ihr scheint,.. ein sehr unterschiedliches leben zu führen! Kennt dein Partner deine Gefühle,.. deine sehnsüchte,.. dein empfinden,w as eure beziehung im moment angeht? Seit wann fühlst du dich so?
            Ich habe das gefühl aus deinen worten zu fühlen, dass ein hund bei dir nicht nur ein hobby,.. sondern eher,... eine Flucht sind, kann das sein?

            Ich wollte schon immer einen Hund haben und als unsere kleine da war und ich ständig daheim saß hat sich dieser wunsch verstärkt und ich war die treibende kraft, dass wir uns eine Pelznase zulegen, er hatte auch bedenken, aber ich habe ihm gesagt, dass ich schon immer einen hund woltle und jetzt zeit habe das tier einzugewöhnen und zusätzliche ine aufgabe habe die über baby hinaus geht. Abends, wenn mein mann da ist, ist er bzw die letzte gassirunde, auch mein "Urlaub", meine "Flucht"! Ich bin eine Stunde lang nicht Mama, sondern nur ich!

            Deine traurige ausführung klingt aber ein wenig so,.. als hättest du diese fluchtgedanken ständig! :O( #liebdrueck

            • (5) 16.02.12 - 10:42

              Ich glaube der Hund macht eher deutlich wie unterschiedlich wir sind...ich bin sozialer eingestellt und er kann oft nicht verstehen wie ich mit anderen mitleide. Er ist etwas (wie soll ich sagen ohne ihn schlechter zu machen als er ist) emotionsloser als ich. Das spiegelt sich auch im Alltag wieder....so nun auch wenn es um Tiere geht.

              • (6) 16.02.12 - 10:48

                Ich verstehe was du meinst, kenne es auch von meinem partner, wenn auch nicht in dieser ausprägung, er versteht nicht, warumich anderer leute probleme immer zu meinen mache, warum ich einen flüchtigen bekannten bei uns duschen lasse,wenn ie Wasserleitungen in dem haus in dem er wohnt eingefroren sind. Warum ich einem kumpel mit problemen wieder und wieder geld gebe, obwohl ich es nie wieder sehen werde und warum ich DIESEN hund wollte, dessen vorbesitzerin krebs hat und deshalb ihre 5 oder 6 Hunde und ihre zwergziegen abgeben musste, er hätte lieber einen reinrassiugen welpen gehabt

                • (7) 16.02.12 - 10:57

                  Oh man...da kommt etwas vergleichbares durch. Der "hässliche" Hund aus dem Tierheim ist in meinen Augen absolut süß und wenn er mich anguckte wurde mir ganz warm...er hat so viel Ausstrahlung was mein Mann absolut nicht sieht. Er findet unsere Hündin wesentlich schöner. Sie ist zwar auch ein Mix aber alle sagen immer "Och wie süß, so zart und schön..." Klar liebe ich die kleene Dame aber der Rüde aus dem Tierheim hat einfach eine ganz andere Seite, welche mich anzieht. Mein Mann sagte auch...da kommt wieder der Sozialarbeiter in mir hoch.
                  Ich hatte als Kind mal einen Wellensittich den ekiner wollte weil er so hässlich war...der flog mir nur nach und war suuuper zahm. Mein damaliger Hund, welcher total struppig und grau war, kam auch bei niemanden an aber war sooo treu. Nun habe ich wieder das Gefühl, dass da jemand wartet...unbeachtet von anderen...
                  Meine Freundin meinte ich solle warten bis ich Rentner bin....Tiere sind ersetzbar...aber NEIN, ich will ja gar nicht jeden Hund auch wenn Hunderte ein zu Hause suchen. Das Herz springt selbst bei mir nicht auf jeden über...eben nur auf den kleenen struppigen, der noch nicht ganz sauber ist aber dafür an mir klebte wie Summi die Scheißhausfliege.

                  • (8) 16.02.12 - 11:04

                    Ich verstehe was du meinst :O) man ergreift soziale berufe aber auch nicht zufällig :O)
                    Ich finde mein hund hat die sanften augen von fuchur aus der unendlichen geschichte,... mein mann sagt, er ist so hässlich wie punshy, der hund in dem film rocky :)

      (9) 16.02.12 - 10:10

      Hallo,

      selbstverständlich sind Hunde sowas wie ein Hobby. Ich schreibe absichtlich sowas da es natürlich eine größere Verantwortung ist als eine Münzsammlung. Die muss eben nie zum Tierarzt oder pinkelt Dir ins Wohnzimmer wen sie eine Blasenentzündung hat.

      Wir sehen unsre Hunde als Familienmitglieder und gleichzeitig sind sie mein Hobby.

      Lass Dir nicht s einreden! #winke

      LG dore

      • (10) 16.02.12 - 10:26

        Ich glaube das ist es auch...die machen Dreck und kosten Geld. Seine Münzen behlaten schließlich ihren Wert aber Hunde verursachen Kosten...das was ich dafür zurück bekomme sieht er nicht als Freude sondern sieht nur die Arbeit udn das Geld dahinter.

        (11) 16.02.12 - 13:54

        Genauso ist es bei uns,vollwertiges Familienmitglied und gleichzeitig mein größtes Hobby

    (12) 16.02.12 - 10:20

    Für mich ist mein Hund Hobby und Ausgleich zum Alltagsstreß.

    Ich arbeite gerne mit ihm, Spaziergänge sind selbst bei Regen keine Last für mich, der Hund ist für mich und mein Leben eine absolute Bereicherung.

    Zwei Hunde finde ich für mich allerdings unpassend, da ich finanziell nicht in Schwierigkeiten geraten möchte, wenn zwei Hunde krank werden sollten. Auch die ganzen Nebenkosten für einen Hund (Steuern, Versicherungen, Futter...) sind für zwei Tiere auch leider doppelt so hoch.

    Auch das Arbeiten (nicht das reine Spazierengehen) ist mit nur einem Tier einfacher. Im Urlaub kommt unser Hund immer mit. Das wäre auch mit zwei Hunden möglich.

    Fazit: mein Hund ist absolut mein Hobby - mein liebster Freizeitvertreib! Aber einer reicht mir.

    Gruß

    minimöller

    • Diese Bedenken hat mein Mann auch...und natürlich darf man das nicht wegreden...aber finaziell wäre es kein Problem. Es wäre ein Problem wenn ich allein erziehend mit beiden Kindern wäre...der einzige Gedanke den ich, wenn es ums finanzielle bzw längerfistig geht, selbst ins Spiel bringe.

      Meine Hunde sind im Prinzip sogar noch mehr als ein Hobby.

      Ich finde es auch schwierig, wenn der Partner dagegen ist einen zweiten Hund anzuschaffen. Aber vielleicht bringt es dir etwas, wenn du dich in Ruhe mit deinen Partner zusammensetzt und ihm sagst, wie viel es dir bedeuten würde und wie glücklich es dich machen würde wenn du diesen Hund holen dürftest. Dabei musst du natürlich ehrlich und realistisch sein und nicht alles beschönigen. Sag deinem wie groß deine Freude wäre und wie gerne du die Arbeit auf dich nehmen würdest und sag ihm auch gleichzeitig, wie wichtig es dir ist, diese Entscheidung mit ihm zusammen zu treffen. Vielleicht weiß er nicht dass es nicht nur ein Hirngespinst von dir ist.

      Zwei Hunde sind machen mehr als die doppelte Arbeit von einem Hund, es ist ein Trugschluss, dass der zweite Hund einfach so "neberher läuft". Du hast auf einmal ein Rudel, für das du verantwortlich bist.

      Das Wichtigste daran ist dass die beiden Hunde auch harmonieren, ohne dass profitiert niemand davon. Wenn dein jetziger Hund schlecht erzogen ist, wirst du dir mit dem zweiten nicht leichter tun wahrscheinlich. Hast du dir den Hund im Tierheim genau angeschaut oder hast du dich blenden lassen davon dass er dich an deinen alten Hnud erinnert? Sei ehrlich zu dir ;-)
      Wir haben uns selber längere Zeit damit beschäftigt, bevor wir unseren Zweithund angeschafft haben. Wenn du ein wirklich tolles Buch zu diesem Thema lesen willst nimm dieses: "Zwei Hunde doppelte Freude: Haltung und Erziehung von zwei und mehr Hunden".
      Übrigens: Ich hab lange mit meinem Mann diskutiert ob ich einen Zweithund bekomme mit dem ich etwas sportlicher arbeiten kann auf dem Hundesportplatz. Unser jetziger Zweithund ist aber sein Sporthund geworden, weil er beschlossen hat, dass er dieses "Hobby" mit mir teilen will :-D

(15) 16.02.12 - 10:31

Mein Hund IST mein Hobby, meine Auszeit, meine Kopfferien :-)

(16) 16.02.12 - 10:41

Hallo,

mein Hund ist auch mein Hobby, ich bin in den Anfängen von Hundesport!
In deinem Fall finde ich einen 2. Hund ideal, denn wenn du wieder arbeiten gehst und dein Hund in dieser Zeit alleine ist, wäre ein Partner für ihn die ideale Lösung!
Zwei Hunde kann man gut zusammen alleine lassen, bei einem einzelnen hätte ich kein gutes Gefühl! Gut - 4 Stunden täglich sind nicht schlimm, aber wir wissen alle, dass durch einkaufen oder Arztbesuch ..... schnell mal mehr daraus werden können!

LG Pechawa

  • (17) 16.02.12 - 10:49

    Ich sehe es eben auch als Ideal...da wir eh schon einen Hund haben...selbst wenn zwei Hunde mehr Arbeit machen. Die Arbeit habe ich eh ich und nur in Ausnahmefällen mein Mann...aber ob das reicht?!?

(18) 16.02.12 - 11:13

Hallo,
ich finde dich ganz und gar nicht egoistisch.
Die meisten die keine Hunde haben können aber nicht verstehen wie wichtig uns diese Tierchen sind.
Meine Freundin meinte erst ganz verwundert wie man so blöd sein kann und früh am Morgen bei diesem Wetter draussen rumschleicht#zitter

Ich dagegen finde es toll, das bringt den Kreislauf in Schwung und ich genieße es total.

Ganz schlimm ist es wenn wieder Plegetiere bei uns einziehen, sowas lässt sich nicht planen, und ich nehme hauptsächlich Welpen und trächtige Hündinen auf, da müssen dann auch mal sehr kurzfristig Termine abgesagt werden, was bei den meisten auf wenig Verständnis stößt.;-)

Lass dir da nicht reinreden, für deinen Hund wäre es sicher toll wenn er Jemanden zum spielen hätte. Bis Jahresende ist es ja noch eine Weile, und 4 Stunden sind ja auch keine Ewigkeit.

(19) 16.02.12 - 13:01

Also prinzipiell können Hunde natürlich auch Hobby sein. Aber, das sollte halt auch vom Rest der Familie unterstützt werden. Dein Mann könnte ohne deine Hilfe auch nicht so regelmäßig zum Training.

Bei mir sind die Hunde das Hobby, das heißt regelmäßig joggen, 2 mal die Woche Training, Tuniere am Wochenende, und das alles neben 30 Stunden arbeiten, nem Kind mit eigenen Hobbys und und und. Mit Unterstützung gehts. Ich habe meine Schwiegereltern, meinen Mann und meine Tochter hinter mir. Und dadurch dass ich meine Tochter schon ab Zwergenalter immer mit dabei hatte kennt sie sich schon aus, trainiert mit, kennt die Kinder anderer Tunierteilnehmer und besteht schon drauf mitzudürfen.

Wir haben jetzt eher das Problem das bald ein 3. Hund her muß ;-)

Wenn ich kein Tunier hab brüll ich brav bei meinem Mann am Fußballplatz und wenn er kein Fußball hat gibt er brav unqualifizierte Männer-Tips auf den Tunieren ab ;-)

Vielleicht wäre es bei dir gut wenn du dein Hobby in einem Verein nachkommen würdest. Da lernst du Leute kennen mit den gleichen Porblemen und kannst dich austauschen und hast Gleichgesinnte um dich.

(20) 16.02.12 - 13:17

Hallo,

unsere Hunde s(Labbi & Eurasier) ind mein Hobby, mein Ausgleich und meine Energiequelle um den Alltagsstress besser verarbeiten zu können. Nirgendwo schöpfe ich mehr Kraft als beim Spazieren gehen oder rumtollen mit unseren Hunden. Unsere Hunde sind auch Familienmitglieder und für uns würde es nie in Frage kommen ohne die beiden in Urlaub zu fliegen!

ABER, ich muss auch sagen, dass 2 Hunde sehr viel Geld kosten. Allein die Steuer, da müssen wir für den 2. Hund doppelt soviel zahlen wie für den Ersthund. Tierarztkosten und Futter müssen auch eingeplant werden und das kann schnell ganz übel ausgehen. So schön es ist 2 Hunde zu haben, der finanzielle Aspekt muss beachtet werden.

Dennoch wollte ich unsere 2 nicht missen und würde immer wieder 2 Hunde halten wollen!

LG
Moony

Hallo,

nö, egoistisch finde ich das nicht. Ich bin sowieso "nicht ganz dicht" und stehe so richtig auf Tiere. Alles was irgendwie Hilfe braucht oder schlecht vermittelbar ist, landet bei uns. Es ist zwar schon weniger geworden, aber momentan denke ich wieder darüber nach, ob wir nicht doch wieder eine weitere Katze zu uns holen. Wieder eine, die sonst keiner will. Entweder sind die Tiere "hässlich" - nur für mich nicht, oder eben mit Handicap.

Allerdings ist mein Mann noch nicht so überezeugt von :-p, das ist aber das kleinste Problem. ;-).

Dennoch solltest Du auch an das finanzielle denken. Alleine unser Hund kostet so viel im Jahr...

Bei uns kostet z. B. die Hundesteuer im Jahr 132 Euro pro Hund. Hundehalterhaftpflicht 60 Euro im Jahr, 480 Euro Krankenkasse im Jahr, ca. 1000 Euro Futter im Jahr. Das sind gut 1600 Euro alleine für EINEN Hund im Jahr.

Wir hatten immer zwei Hunde hier. Unser eigener und dazu immer ein Pflegehund aus Moldawien. Vor 2 Jahren haben wir uns dann einen zweiten eigenen Hund angeschafft...

Wenn es wirklich Dein Hobby ist, versuch Dich doch mal als Pflegestelle für Hunde. Selbst mein Mann empfand es als richtig schön und als eine Bereicherung. Wir hatten alle paar Wochen einen tollen Hund hier. Es war total toll zu sehen, wie sich diese wirklich armseligen Kreaturen entwickelt haben. Sie kannten nichts, konnten nichts aber waren alle durch die Bank weg einfach nur lieb. Alle unsere Pflegenasen haben ein tolles Zuhause gefunden. Und so kam dann ein Hund nach dem anderen. #zitter. Das empfand ich als mein Hobby. Zu helfen und doch immer gleichzeitig zwei Hunde um mich herum zu haben.

Dazu kommt halt, dass Du lediglich für das Futter zuständig bist, alles andere wird vom Verein übernommen.

Dein Mann hat doch auch Hobbys wie Fussball und Münzen. Jeder ist anders gepohlt. Ich würde das durchziehen an Deiner Stelle, wenn es machbar ist.

Ich glaube, Du hast mich wieder auf den Trichter gebracht und wir auch mal wieder weiter mit der Pflegestelle... oh oh, das werde ich dann mal meinem Mann mitteilen :-p

LG
Caro

(22) 16.02.12 - 13:49

Hi,

ich habe zwar keinen Hund, aber bei mir sind die Pferde mein Hobby. So wie es für dich Entspannung ist, mit den Hunden raus zu gehen und alles was dazu gehört, ist es bei mir die Versorgung der Pferde.

Ich denke, wenn finanziell ein 2. Hund möglich ist, dann nix wie ran. Für euren ersten Hund ist Gesellschaft sicherlich doch auch schön, wenn du wieder arbeitest.

Und die kommentare von wegen "such die ein Hobby" kommen sicher von Leuten, die eben nie eine Beziehung zu Tieren hatten. Kenne ich nämlich auch, ist aber halt deren Ansicht und nicht meine.
Ich bin lieber auch bei schlechtem Wetter im Stall als in irgendeinem Fitness-Studio.

Also ich versteh dich total!

LG juju

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