Hund aus mallorca - Es klappt nicht

    • (1) 17.02.12 - 15:36

      ich hab vor 3 wochen einen hund aus der tötung aus mallorca aufgenogenaueres ist nicht bekannt, nur, das er aus schlechter haltung kam. so, der kleine lebte eine zeit bei der pflegemama auf mallorca, bis sich eine familie in deutschland fand
      er war dort stubenrein, bellte nie, war ruhig und gelassen
      jetzt ist er 3 wochen hier
      er pinkelt auf und an die couch. Er jault und bellt, entweder weil er alleine bleiben soll /(das kannte er!) oder weil er wild spielt mit unseren anderen tieren (hund und katze) und das fällt ihm mitten in der nacht ein.
      wir gehen gefühlte 30 mal am tag raus, er kommt rein und pinkelt WIEDER, keine 2 minuten später
      ich ignoriere es und mach es weg mit essigwasser oder sagrotan
      draußen wird überschwänglich belohnt und gelobt (es ist nicht mein erster hund, ich hab jahrelange hundeerfahrung, mein anderer ist auch schwierig)
      zu allem überfluss fängt meine hündin auch an reinzupinkeln
      lösung ist hier scheinbar nicht in sicht
      und meine lust neigt sich dem ende, die couch ist 4 monate alt und war sehr teuer, es sind schon gefühlte 10 liter biodor drin, aber es stinkt nach wie vor und ich ekel mcih soo sehr, außerdem haben wir ein kleinkind die auf der couch kuschelt
      es ist wiederlich. er darf eigentlich nicht auf die couch, aber macht es trotzdem, wenn wir es nicht sehen
      rat ? am liebsten würde ich ihn wieder abgeben

      • Hallo,

        warum holt man sich einen Problemhund, wenn man ein Kleinkind hat?
        Warum muss es ein zweiter schwieriger Hund sein, wenn man schon einen hat?
        Warum habt ihr euch ne teure Couch gekauft - mit Kleinkind und zwei Hunden #augen?
        Warum glaubst du, Ahnung von Hunden zu haben?

        Man muss kein Hellseher sein um zu wissen, dass ein Hund aus schlechter Haltung, der herumgereicht wurde, kein stubenreines Kuscheltier sein kann.

        Hunde, die nicht bellen, sind psychisch krank und nicht "problemlos".

        Lass ihn einschläfern. Nach all den Chemikalien in deinem Haus, hat er sicher bald auch noch ein Nierenleiden haben.

        Alternativ könntest du dich um ein Zuhause für ihn kümmern, wo es jemanden gibt, der öfter am Tag LANGE mit ihm raus geht.

        30 Mal am Tag #augen - da passt ja kein einziger langer Spaziergang in 24-h mehr rein.

        Gruß

        • (3) 17.02.12 - 20:18

          "Lass ihn einschläfern" ---> Stimmt, man schläfert einfach eben mal so ein Tier ein, nur weil es Probleme macht. Ganz tolle Idee :-[ Und dazu noch ein Tier, was nichts für sein Verhalten kann, da es in seinem Leben bis auf wenige Wochen mies behandelt wurde! Sorry, aber das ist das dümmste Statement was ich seid langem hier gelesen habe!!!!!

          • Ähm...sagt dir das Wort "Sarkasmus" etwas?

            du musst mehr lesen - echt jetzt... da sind MEHR Worte!

            Ich finde es unglaublich, dass sich jemand einen Problemhund holt in eine Bude, deren teure Couch wichtiger ist als Problemhund1 und Kleinkind.

            Ich bin 27, hab zwei Kinder, zwei Kater (einer ist ein Problemkater, der jeden idiotischen Hund, die Pfote reichen kann) und hätte echt gerne einen Hund.

            Am liebsten auch einen "rohdiamanten". Ich hab Zeit, ich hab Garten, ich hab Lust. Aber die Verantwortung scheue ich (weil gar keine Erfahrung mit Hunden!). Ich würde mir JETZT auch keinen Hund, weil der neben meinen Katzen und meinen wuselnden Kindern wahnsinnig werden würde.

            Die ganzen Geschichten aus ausländischen (und inländischen!) Tierheimen und Tötungsstationen finde ich auch ganz fürchterlich :-( Am liebsten würde ich sie ALLE nehmen. Aber was nicht geht, geht eben nicht!

            Und deswegen tut mir der Hund echt leid. Kommt nach der Geschichte in eine Familie und wird doch total abgelehnt, weil er innerhalb der ersten Wochen nicht funktioniert... :-(

      • (8) 18.02.12 - 16:22

        Ich habe 5 Hunde aus spanien, jeder hat seine Macken, mit denen man leben kann, aber eines brauchen sie alle: Zeit! Klar, war er dort stubenrein und alles klappte, bei dir ist alles neu, das Tier muss sich eingewöhnen, meine haben anfangs die Fernbedienungen vom Fernseher aufgemampft, Schuhe gekaut...das passiert nun mal gaaanz selten, jeder hat inzwischen seinen Platz hier im neuen Leben gefunden. Natürlich ist das anstrengend und nervig, aber versetze dich auch in das Tier, alles ist wieder neu und es ist unsicher und aufgeregt, kennt oder versteht die Regeln noch nicht...gib ihm Zeit!

    also ich hab auch nen spanier(podenco-jacky) und nen kleines kind zuhause(bald 2#verliebt)
    meiner war damals geschätzte 2 jahre und kam aus der perrera.
    er pinkelte wann und wo er wollte,er sprang auf die tische,er zerfetzte den müll,er fing an unruhig zu werden in geschlossenen räumen und war schnell der meinung"mein zuhause,meine menschen,meine kleintiere also ich der chef"
    soll ich dir was sagen?
    heute muss er sich von unserer dominanten hündin (yorki-mix) zurecht weisen lassen.
    er hat seinen platz gefunden und weiß,wo er in unserem rudel steht.
    so ein hund ist nie einfach und das weiß man auch vorher aber wenn man sie mühe gibt und auch seine prioritäten anders setzt,bekommt man einen traumhund,das heißt traum für die leute die das gewisse ETWAS lieben.du wirst in den seltensten fällen einen perfekten wuffi bekommen,gewisse probleme werden immer bleiben,nur muss man auch breit sein mit den macken zu leben und nicht versuchen,das tier ganz umzukrempeln.
    meiner hat mir viiiiiel mühe,zeit und auch das ein oder andere materialopfer gekostet aber er ist das beste,was mir je passiert ist und liegt immer aufm sofa und guckt mit und die armen socken im tv an...

    kurzum:bist du bereit für deinen hund opfer zu bringen?
    kannst du ihm liebevoll aber doch bestimmt verklickern,dass DU rudelchef bist und bleibst?
    dann gib ihm ne chance,wenn nicht,dann wäre es wohl besser,du erfreust dich an deinem neuen sofa und suchst dem hund leute,die ihn auch als rohdiamant schätzen...

    trotzdem lg

    auch wenn mich dein beittrag ein wenig traurig macht

    22 jahre, ein kleinkind und 2 problemhunde???

    woher hast du die JAHRELANGE hundeerfahrung? bist doch selber noch nicht all zu lange volljährig.

    schade für den armen hund, so ein hund sollte NUR in absolut erfahrene hände die zu 100% zeit haben und NICHT zusätzlich noch ein kleinkind haben!

    sorry, dazu fällt mir nichts weiter ein außer wende dich an den tierschutz o.sonstiges. der hund muss dringend in erfahrene hände

    • (11) 17.02.12 - 22:09

      Da verteht man den Satz in Vermittlungsannoncen, dass nicht an Leute unter 25 Jahren vermittelt wird...
      Das ist hier jetzt die dritte ähnliche Story "junger Erwachsener" in den letzten 4 Wochen, die sich kurz nach dem 18. Geburtstag Kind und Hund(e) zulegen und nicht den Eindruck machen, dem langfristig gewachsen zu sein

      Lg

Hi,

auch bei einem Hund vom Züchter kann es monatelang dauern, bis er richtig stubenrein ist!

Versetz Dich mal in den Hund:

- anfangs ein schlechtes zuhause (vermutlich nie gelernt, im Haus stubenrein zu sein)
- dann die Tötungsstation, die schlimmer ist, als unsere Tierheime
- dann eine Pflegefamilie (und ob immer alles stimmt, was erzählt wird, sein mal dahingestellt)
- dann wird er in ein Flugzeug gepackt und kommt in eine neue Familie.

Nicht nur, dass hier alles neu ist. Nein, es gibt einen weiteren Hund, es gibt Katzen und dazu ein unberechenbares Kleinkind! Dein Hund hat puren Stress!

Und wenn er so oft ins Haus mach, dann macht ihr was falsch.

Wir haben im November eine Tierschutzhündin aufgenommen, die im Tierheim in Rumänien geboren wurde und die ersten 8 Monate aufgewachsen ist. Dann war sie 4 Wochen in Deutschland im Tierheim. Dort war sie, wenn sie stundenweise im Büro war, stubenrein. Bei uns dann nicht. Und das hat auch locker 8-9 Wochen gedauert, bis sie zuverlässig sauber war. Und ja, ich habe mich auch geärgert - wir haben nämlich 2 Monate, bevor sie kam, neuen Teppich gelegt (neuer Hund war nicht geplant, aber unsere alte Hündin verstarb überraschend). Trotzdem wäre mir NIEMALS der Gedanke gekommen, Sana wieder abzugeben.

Wir haben sie wie einen Welpen behandelt: nach dem Schlafen raus, nach dem Spielen, 15min nach dem Füttern und dann natürlich die 2-3 normalen Spaziergänge. Nachts konnte sie anfangs noch nicht 6-8h einhalten - deshalb sind wir nachts auch nochmal mit ihr raus. Das wurde nach und nach besser. Und vor allem haben wir gelernt unsere Maus zu lesen! Das war nicht einfach, weil ihre Zeichen, dass sie raus muss, sehr dezent waren. Das konnte ein hin-und herlaufen sein, manchmal sah es wie eine Spielaufforderung aus, etc - erst als wir ihr Verhalten lesen konnten, klappte es zunehmend besser mit der Stubenreinheit. Und selbst wenn sie jetzt immer noch nicht richtig sauber wäre - niemals ginge sie wieder weg.

Gleiches gilt auch fürs alleine bleiben - Dein neuer Hund muss auch erst lernen, dass ihr wieder kommt! Wie soll er wissen, dass er nicht wieder dauerhaft verlassen wird? und warum ist es so fürchterlich, wenn er im Spiel bellt? Das tun unsere Hunde auch / haben alle getan. Bei Kindern erwartet man doch auch nicht, dass sie nur leise spielen. Und alles andere hat mit Erziehung zu tun!

Dein neuer Hund braucht Zeit, um seinen Platz zu finden - und keine angeekelten und genervten hundehalter. Dann lege eine wasserdichte Unterlage auf die Couch und eine Decke drüber, wenn du nicht da sein kannst. Ja, es ist ärgerlich und schön würde ich es auch nicht finden, aber jetzt ist es an Dir, Vorsorge zu treffen!

Eine unterstützende Möglichkeit wären z.B. Bachblüten - bekam unser Rüde auch, als sich durch den Tod seiner Hündin sein ganzes Hundeleben veränderte. Dazu dann die neue Hündin (die er abgöttisch liebt), die Trauer um den verlorenen Partner, etc. Ihm haben die Bachblüten sehr geholfen, die Situation zu akzeptieren und er ist jetzt wieder unser fröhliches Baby und kein apathischer, alter Hund mehr!

Gib bitte Deinem Hund die Chance, die er verdient - und mach seine Hundeseele nicht kaputter, als sie schon ist. Er wird es dir irgendwann danken (die Erfahrung habe ich auch mit meinem kleinen Pancho aus Mallorca gemacht).

Solltest Du aber dazu nicht bereit sein - dann warte nicht mehr lange und nimm Kontakt mit der Tierschutzorga auf, damit er schnellstmöglich, bevor eine engere Bindung entsteht, in ein passendes Zuhause kommt!

Und jetzt eine Frage am Rande: Von welcher Tierschutzorga hast du ihn bekommen?

Gruß
Kim

Hunde aufs Sofa?

Dann verbiete es halt!

Wenn du weg musst sperr den Hund aus dem Wohnzimmer aus!

Ich hab damals die eine Zeit das reinpinkeln auch ignoriert, aber als es nicht besser wurde gabs Donnerwetter....schimpfen oder ne Klapperdose werfen - das hat dann ganz schnell geholfen!

Ansonsten: Teppiche raus, also nur Laminat und Fliesen.

du hast doch schon einen (schwierigen) hund, dazu ein kleinkind. mußtest du unbedingt noch einen zweiten hund holen, noch dazu einen aus einer ausländischen tötungsstation? gibt es, wenn denn schon ein zweiter hund her muss, nicht genug hunde in deutschen tierheimen? ich versteh's nicht.

da er nun aber mal da ist:
sieh zu, dass er nicht auf die couch kann. tür zu, wenn ihr weg seid, couchverbot, wenn ihr da seid. wenn er raufspringt, kommentarlos wieder runtersetzen. belohnen, wenn er unten bleibt.

außerdem: das alleinbleiben neu aufbauen, schritt für schritt. das braucht geduld, aber da musst du nun durch.

damit er nicht die nacht zum tage macht: laste ihn tagsüber ordentlich aus. geh nicht so oft, dafür aber länger. gib ihm was zu tun. arbeite an eurer beziehung, mach ihn müde, auch kopfmäßig. dann werden auch die nächte ruhiger.

(16) 17.02.12 - 20:28

also im wesenlichen möchte ich mich den beiträgen meiner vorredner anschließen.

wobei ich allerdings die alternative des einschläferns ausschließen möchte und auch nicht der meinung bin, dass ein solcher hund nur zu 100% in absolute kennerhände gehört.

einzig und allein die einstellung zu so einer aktion ist entscheidend.
der hund, von dem littlemum berichtet, ist mir bekannt, da ich ursprünglich diejenige war, die ihn aus einem tierheim hier in deutschland geholt habe.
ich muss heute zu meiner schande gestehen, dass ich die problematik eines solchen 'südländers' total unterschätzt habe.
man sollte sich im vorfeld umfassend informieren und wie schon erwähnt damit rechnen, dass man einen hund bekommt, über den meist so gut wie nichts bekannt ist.
es ist eine herausforderung, sich auf so ein tier einzulassen und bedarf sehr viel einfühlungsvermögen und konsequenz.
den hund vernünftig in eine familie zu integrieren gelingt, wenn es auch meiner meinugung nach dafür keine garantie gibt.
es mag solche geben, die an bestimmte individuelle gegebenheiten einfach nicht angepaßt werden können, dies liegt dann sicher an erlebnissen aus ihrer vergangenheit, die man eben nicht nachvollziehen kann.

alles in allem denke ich, dass man schnellstmöglich die notbremse ziehen sollte, wenn man sich so einen hund nach hause geholt hat und merkt, dass es nicht passt.

3 wochen sind vielleicht noch nicht unbedingt die zeit, nach der man so etwas entscheiden kann, aber jeder muss das selbst wissen.
es tut weder dem hund noch der familie gut, wenn da weiter experimentiert wird, der hund sollte eine neue chance bekommen, also bemüh dich tatsächlich, ein anderes zuhause für ihn zu finden

  • (17) 18.02.12 - 09:22

    So ein Hund gehört meiner Meinung nach in nur in erfahrene Hände!

    Du rätst ihr dazu den Hund abzugeben? Toll! So ein Tier braucht konsequente, liebevolle Erziehung, und vor allem Sicherheit.
    Warum hast du ihn aus dem Tierheim geholt wenn du ihn dann wieder weiter gibst?
    Sein Verhalten wird sich sicher nicht bessern solange er herumgereicht wird wie ein Wanderpokal.

    • (18) 18.02.12 - 11:58

      wenn solche hunde nur in erfahrene hände gehörten, würden nicht so viele von ihnen nach deutschland importiert. wo fängt denn deiner meinung nach 'erfahrung' an?

      wir können dieses thema hier noch so kontrovers diskutieren, fakt bleibt für mich, dass es allemal besser ist, sich einen fehler einzugestehen und zu versuchen, das beste daraus zu machen, als hund und familie auf dauer unglücklich sein zu lassen.

      im übrigen ist der hund kein wanderpokal und ich habe mir sehr wohl gedanken gemacht. er ist halt jetzt in den händen meiner tochter, die schon so viel mit ihm

      erreicht hat und auf einem guten weg ist.
      der hund fühlt sich da wohl und wird sich positiv entwickeln, wo es stimmig ist und niemals da, wo jemand eine gute tat vollbringen will und nicht einsieht, wenn es in die
      hose geht.

      • (19) 18.02.12 - 12:42

        "wenn solche hunde nur in erfahrene hände gehörten, würden nicht so viele von ihnen nach deutschland importiert."

        Das wäre auch oft besser, unsere Tierheime sind auch so am überquellen, und dort landen dann leider oft diese Tiere nachdem ihre Besitzer festellen das sie es doch nicht schaffen.

        Laut VK ist sie 22, da kann sie kaum jahrelange Hundeerfahrung haben.
        Ich sage ja auch nicht das es nicht gut mit dem Hund meint, aber sie sagt ja selber das sie überlegt ihn wieder abzugeben.

        Jemand der wirklich Erfahrung mit solchen Tieren hat weiß das es ein langer Weg ist und erwartet nach 3 Wochen keine Wunder.

        Den ersten Fehler hast meiner Meinung nach DU schon gemacht als du dir geholt hast, und den zweiten als du ihn in die Hände deiner Tochter geben hast wo er nun möglicherweise auch nicht bleiben kann.

        Ich meine es auch nicht böse, aber für den Hund ist es schrecklich wenn er nie ein richtiges zu Hause hat.

        • (20) 18.02.12 - 12:56

          nur noch kurz zur aufklärung.......ich bin nicht die mutter derjenigen, um die es hier geht.
          meine tochter ist littlemum ;-)

          und ich sagte ja, dass ich in unserem fall damals unüberlegt gehandelt habe, aber halt auch gelernt habe, dass es keinen sinn macht, wenn man eben nicht die möglichkeiten oder aber auch allein schon den willen hat, um sich voll und ganz auf einen solchen hund einzulassen.

          helfen wollen und mitleid allein helfen da eben leider nicht und meiner meinung nach handeln auch viele tierheime da nicht wirklich korrekt und hinterfragen viel zu wenig.
          auch eine aufklärung von deren seiten ist nicht immer inclusive.
          da muss ich dir auf jeden fall recht geben, wenn es nur der sinn ist, tiere dort vor der tötung zu bewahren und sie hier aber unter sochen umständen zu vermitteln, dann scheint das fragwürdig.

Du denkst an Abgabe, weil der Hund nach 3 (!) Wochen noch nicht 100% funktioniert?

Dann hättest Du keinen Hund so ungewisser Herkunft aufnehmen sollen, bei dem man von Problemen (die Geschilderten sind für mein Empfinden jetzt nicht soo dramatisch) ausgehen kann.

Guten morgen,

sorry aber als ich dein Posting las, hab ich nur gedacht : Herr lass Hirn regnen !

Lass mich raten: der Hund sieht bestimmt gaaanz süß aus und hatte einen super traurige Geschichte.

Nun ein paar Fragen an dich, auch wenn ich nicht wirklich mit einer Antwort rechne

Über welche Orga ist er denn nach D gekommen ? Hat die Orga einen Ansprechpartner in D ?

Ich finde es immer grenzwertig, wenn ein Hund direkt aus dem Ausland in eine Endfamilie kommt.

Wurde bei dem Hund ein Mittelmeercheck gemacht ? Ist er geimpft, gechipt , kastriert ? Wenn nicht schleunigst nachholen ! Wie alt ist der Hund ?

So, nun aber zu deinen Aussagen: Bitte was erwartest du von dem Hund ? Der arme Kerl ist ja noch nicht einmal richtig angekommen, denk doch mal nach, erst der Stress in der Auffangstation, der Flug nach D, neue Umgebung, scheiß kaltes Wetter, anderes Futter, andere Menschen, fremde Gerüche....und du erwartest das der kleine Kerl sofort funktioniert, sag mal, du hast doch schon einen Hund , so wie ich das rausgelesen habe, wo ist denn bitte dein Hundeverstand ?? Wo bitteschön ist deine Empathie für dieses Lebewesen.

Du bringst deiner Couch mehr Gefühle gegenüber, als deinem Hund

Warst du schon mit den Hund beim TA um ihn durchchecken zu lassen ?

Das deine Hündin nun auch in die Wohnung pinkelt..... na ja , bei den Hunden gilt auch: alles was du kannst, das kann ich viel besser

Ich habe auch 2 Hunde mit Vorgeschichte bei mir und habe gelernt ohne Teppich zu leben. Da eine von den beiden auch vorwiegend und mit großer Leidenschaft immer mal wieder auf den Teppich gepinkelt hat.... ich habe es bei ihr nicht rausbekommen,warum das so ist, keine Ahnung und habe für mich die beste Lösung gefunden, aber wahrscheinlich liegt es eher daran, dass ich alle meine Hunde liebe, ich mit ihren Macken leben kann und sie mit meinen ( zwangsläufig) . Bei einer hat es fast 4 Monate gedauert, bis sie erstmal so viel Vertrauen zu mir aufgebaut hat, dass sie von alleine zu mir gekommen ist und kuscheln wollte.

Es ist halt ne Einstellungssache meine Hunde müssen nicht funktionieren, auf Teufel komm raus, was nicht heißen soll, dass sie komplette Narrenfreiheit haben, ich bin schon Oberhaupt im Rudel, aber sie haben nun mal ihre Vorgeschichte und dementsprechend muss man damit umgehen können ( oder auch nicht, wie in deinem Fall )

Mein Rat an dich , wende dich an die Orga, geb den Hund zurück, aber bitte erwarte nicht auch noch das du das Geld zurück erhälst.

Mir tut der Hund unendlich leid, denn er ist vom Regen in die Traufe gekommen und mutiert zum Wanderpokal, aber ja nun, hauptsache man kann sagen, ich habe einen Hund aus dem Ausland "gerettet".

Kauf dir nen Stoffhund, farblich passend zur Couch, und kuschel mit dem.

Gruß coonic, mit Hunden aus dem In- und Ausland

ganz ehrlich: das war das dümmste was du machen konntest !!

unser whisky kommt lediglich aus einem deutschen tierheim, wurde ausgesetzt an der autobahn gefunden ( mit zwei abgebrochenen- wahrscheinlich ausgetretenen oder ausgeschlagenen frontzähnen), danach 2 mal kurzzeitig vermittelt und aus fadenscheinigen gründen zurückgebracht...

als wir ihn vor knapp 4 jahren zu uns holten waren wir also schon das 3.neue heim, woran er sich gewöhnen musste

und die ersten wochen waren für uns kein zuckerschlechen;-)

hast du mal versucht, dich in den hund rein zu versetzen? klar ist der völlig durch den wind...

unser whisky hat uns in den ersten wochen keine sekunde aus den augen gelassen- selbst beim duschen stand er winselnd vor der duschkabine...

autofahrten waren der hammer: er hat die ganze zeit geschriehen- anders kann man es garnicht sagen...also sind wir 1 km gefahren, ich hab neben ihm auf der rückbank gesessen und jede sekunde wo er mal kein gejaule gemacht hat wurde gelobt...
ich hab mir immer versucht vorzustellen was ER sich dabei denkt" die packen ich ins auto, garantiert wollen die mich aussetzen"

du kannst ihm nicht erklären, ds er sein zuhause für immer jetzt gefunden hat ( wobei ich das in deinem fall auch nicht denken würde ) du kannst ihm nur geduld !!! entgegenbringen...

heute haben wir mit unserem whisky einen absoluten traumhund; lange autofahrten findet er toll, er ist absolut pflegeleicht, super verschmust, bleibt auch allein ohne theater...einfach nur ein schatz#verliebt

aber um soetwas zu erreichen muss der hund erstmal seinen platz im rudel finden, du musst geduldig sein, auf ihn eingehen, aber ihm auch konsequent seinen platz bei euch in der rangfolge zeigen- und das geht nicht von heute auf morgen

du kannst nicht mit dem finger schnippen und sofort das leben was er vorher geführt hat ist damit umgekrempelt...

liebe grüsse andrea

Das Problem bist du und nicht der Hund!
Ich kann verstehn das dir das über den Kopf wächst. Du hast dich einfach selbst überschätzt.

Wie alt ist er denn? Wenn ich das richtig verstehe war er erst in der Tötung, dann bei einer Familie auf Mallorca, dann bei einer Familie in Deutschland und nun bei dir?
Was hast du da erwartet?

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