Gesellschaftshunde gibts die auch in groß?

    • (1) 24.02.12 - 10:47

      Habe gestern mit meiner Freundin gesprochen,die auf der Suche nach einem geigneten Hund für Ihre Familie ist.
      Sie hat Hundeerfahrung,ihrer ist vor 3 Monaten gestorben.:-(

      Vorab es geht um Rassehunde,ob es dann wirklich ein reinrassiger sein muss, lassen wir mal dahin gestellt.;-)

      Auf jeden Fall kamen wir auf Gesellschaftshunde,da sie zwar gerne mit dem Hund sparzieren und in die Welpenschule gehen möchte,aber keinen Workerholic;-)

      Da viel uns auf,dass die Geselschaftshunde alle Minis sind#gruebel
      Also Mops,Chi ect.

      Sie würde aber schon gerne Labrador Größe haben.

      Habt ihr eine Idee für eine Hunderasse die sich "meistens" auch mit Sparziergängen begnügt??

      • Moin unna2324,

        wir haben einen Berner Sennen und kann ihn nur empfehlen.
        Ein Workeholic ist sie nicht. Wenn sie 3 mal am Tag ne Gassi runde bekommt, wo sie schnuppern kann ist sie vollkommen zufrieden.

        Wenn ich mit ihr länger unterwegs bin, dann hat sie schon keine Lust mehr.
        Manchmal will sie auch garnicht Gassi gehen und ihr reicht es, wenn sie im Garten liegen kann.

        Klar kann man mit ihr auch mal toben und spielen.

        LG
        Nicole

        (3) 24.02.12 - 11:09

        Hallo,

        erstmal finde ich es super dass sich Deine Freundin Gedanken über die Rasse macht #pro

        Also ich würde mal sagen dass es auch größere "Normalos" gibt, die mit einem Spaziergang zufrieden sind.

        Ich kann mir schon vorstellen dass es einige Rassen gibt die dafür in Frage kommen. Warum z. B. keinen Golden Retriever oder Labrador? Sie müsste sich halt während dem Spazierengehen mit ihm intensiv beschäftigen - sprich apportieren, Tricks lernen oder z. B. über Baumstämme springen lassen. Alternativ vielleicht einen Riesenschnauzer, Spitz (gibts auch in groß :-p ) oder einen Pudel? Oder evtl. einen Airedale-Terrier? Sind allesamt sehr intelligent aber nicht so aufgedreht wie manch Border Collie.

        Die ganz "Großen" wie Bernhardiner, Leonberger oder Schweizer Sennenhund sind sicherlich auch mit einem Spaziergang zufrieden.

        • (4) 25.02.12 - 18:19

          Wie kann man bei der Fragestellung zu einem RS oder Airedale raten?#schock

          Entweder hast du noch keine TYPISCHEN Vertreter dieser Rassen live erlebt, oder du erlaubst dir grad nen Scherz. Das sind Arbeitshunde per excellence, und zusätzlich mit einem nicht unerheblichen Wehrtrieb ausgestattet!

          Weia!

          Ute

          • (5) 25.02.12 - 22:41

            Sorry - die Riesenschnauzer bzw. den Airedale Terrier die ich bisher kennenlernen durfte waren allesamt lieb und "anspruchslos". Denen hat ein Erlebnis-Gassigehen gereicht. Ich meine damit ein Gassi-gehen mit Spiel, Spaß und ein bisschen Erziehung. So dass es eben für den Hund nicht langweilig wird.

            Im Prinzip will doch eigentlich jeder Hund beschäftigt werden. Und wenn man nicht aufpasst bei der Erziehung bekommt man je nach Charakter entweder einen aggressiven oder einen durchgeknallten Hund. Ich denke aber dass das mit der Rasse nichts zum tun hat. Klar ist ein nicht-erzogener Yorkie nicht so schlimm und es fällt nicht so auf weil man ihn ja im Zweifel festhalten kann.

            LG

            • (6) 25.02.12 - 23:02

              Rassetypische (!) Riesenschnauzer und Airedales bringen alle Eigenschaften mit sich, die einen Einsatz bei Polizei und Zoll rechtfertigen würden. Also das Arbeitsfeld, welches heute hauptsächlich mit Malinois besetzt ist. Lediglich die sehr intensive Fellpflege läßt eine Nutzung bei den Behörden nicht mehr zu. Das Potential ist noch da, dat sind keine Tüddelhunde. Einige Showlinien gibt es zwar, aber nicht so aufgeprägt, wie die Diskrepanz bei den DSH.

              Schnauzer und Terrier haben ne Menge Temperament. Das ständig zu deckeln, weil man einen wenig aufwändigen Hund möchte, würde ihren grundlegenden Charakter zerstören.

              Ich glaube, unter den 400 Hunderassen dieser Welt lassen sich geeignetere finden, die man nicht umkrempeln muss, damit sie zu einem passen.;-)

              • (7) 25.02.12 - 23:24

                Hallo,

                jetzt hast Du mich wirklich neugierig gemacht :-p

                Wie bzw. mit was kann/soll man denn so einen Hund eigentlich beschäftigen? Ich habe ja auch einen Terrier zuhause (einen Jack Russell) - und ihr reicht es wenn wir beim Gassi-gehen Ball spielen und ein paar Erziehungsübungen machen. Sie ist wirklich danach total ruhig im Haus. Keine Ahnung ob das jetzt voll die Ausnahme ist. Die Vorgängerin war genauso.

                Also - was unterscheidet denn jetzt ein Airedale-Terrier oder ein Schnauzer von einem anderen "gewöhnlichen" Hund? Mich interessiert das wirklich sehr weil ich beide Rassen sehr gerne mag (kenne wie gesagt zwei Riesenschnauzer und einen Airedale-Terrier).

                • (8) 27.02.12 - 23:25

                  Hi!

                  RS und AT gehörten schon ewig zu den Rassen, die vornehmlich im Schutzhundesport geführt wurden. Der AT ist rassengeschichtlich um einiges älter als der DSH z.B..

                  Sie wurden immer mit dem Gedanken gezüchtet, auch eine gewisse Wehrsamkeit in sich zu tragen.

                  Ich würde sie nicht als Sturköpfe bezeichnen, aber in einen großen Schnauzer oder einem AT steckt ne Menge Hirn, welches schon früh deine Durchsetzungskraft abprüft. Du findest gerade in den Leistungslinien, aber auch in Mischverbindungen einen Hund, dem Kadavergehorsam fremd ist. Der wirft sich nicht unreflektiert auf das Kommando "Platz!" in eine Pfütze. Der prüft erst, ob mit deinem Geisteszustand noch alles o.k. ist.;-)

                  Sie sind hart. D.h. sie stecken viele Dinge weg, die anderen Rassen für lange Zeit hemmen würden. So wird ein gut sozialisierter AT durch einen unbeabsichtigten Knuff eines Kindes nicht gleich zum Kinderhasser. Unverhältnismäßige Strenge in der Erziehung, Grobheit und Ignoranz stecken sie aber schlecht weg, und du hast als Halter dann kein hohes Ansehen bei deinem Hund.

                  Der Bewegungsdrang ist groß. Die Nase ist sehr gut. AT werden und wurden u.A. auch von Jägern eingesetzt. Daher bringen etliche noch einen nicht sooo handlichen Jagdtrieb mit. Fährtenarbeit oder Mantrailing wäre eine rassenangepasste Beschäftigung. VPG-Sport ist genau so für die Rassen angepasst, wie der Aufbau zum Rettungshund.

                  Es gibt Menschen, die haben einfach dieses Terrier-Feeling, und bei denen läuft ein mäßig triebiger AT oder RS auch ohne große Beschäftigung geradeaus. Hunde aus reinen Showlinien sind da sicher auch vorteilhaft.

                  Vor 4 Jahren stand nach dem Tod unseres letzten DSH-Mixes wieder die Wahl eines Großhundes zu unseren Bullys an. Vielleicht die letzte. Lange hab ich überlegt, ob ich mir einen der beiden Rassen ins Haus hole. Sie sind beide meine Traumhunde unter den Großrassen. Schon immer. Mit einem AT bin ich aufgewachsen.

                  Ich habe mit den beiden DSH-Mix-Jungs viel Hundesport gemacht, just for fun. Sie sind aber anders als ein Schnauzer/Terrier, einmal Gelerntes war IMMER ohne Nachfrage abrufbar.
                  Mit eigener Praxis, Haus, Grundstück, zwei Kindern, Mann im Schichtdienst und den 3 Bulldoggen schaffe ich es aber nicht, einen RS oder AT so zu halten, dass er bei mir ein glücklicher und ausgelasteter (Ich hasse diese Bezeichnung.) Hund sein könnte. Den Zeitaufwand kann ich nicht bringen.

                  Manche Träume sollen Träume bleiben, sonst leidet am Ende jemand.

                  Und so habe ich einen gemütlichen Bullmastiff mit wenig Wehrtrieb, mäßigem Bewegungsdrang und einem den Bullys ähnlichen Lernwillen.
                  Die Bullys und der BM sind in dem Punkt denn anderen beiden Rassen sehr ähnlich. Sie wollen "überzeugt" werden - mit Feingefühl, Schlauheit des Halters und Konsequenz.

                  Nunja, ich bin ein wenig ins Schwärmen geraten...#hicks

                  #winke Ute

                  • (9) 29.02.12 - 12:29

                    Hallo,

                    vielen Dank für die ausführliche Info #herzlich

                    Also ich schätze mal dass es da echt verschiedene Linien gibt, die die ich kenne waren alle sehr gutmütig und denen hat eben das "normale" spazierengehen gereicht. Allerdings waren die auch mehrere Stunden unterwegs.

                    Liebe Grüße und viel Spaß mit Deinen Bullis :-D
                    Andrea

      (10) 24.02.12 - 12:44

      Der Elo!

      Deutsche Dogge, falls deine Freunde es ganz groß haben will.

      Hat viele Nachteile: Unmengen Spucke, die bis an die Decke fliegen kann. Braucht immer eine weiche Unterlage wegen des Gewichts. Ist sicher nicht so gesund wie ein Mischling. Wird nicht sehr alt. Passt in keine Handtasche.
      Ich bin jetzt bei der dritten Dogge und absolut verliebt in diese Rasse trotz aller Nachteile. Ich finde andere Hunderassen auch toll, aber 1 Dogge muss immer im Haus sein. Ich liebe vor allem das großmütige liebevolle Wesen und die ausgeprägte Beißhemmung, was bei kleinen Kinder natürlich absolut nötig ist.

      Ich gehe mit meiner Hündin oft 2-3x die Woche auf den Hundeplatz, aber sie würde auch keine Tapeten abreißen, wenn mal weniger Zeit ist. Hauptsache ihre Menschen sind um da. Kein Zwingerhund!

      • Wir hatten auch eine Dt. Dogge und was du schreibst kann ich nur bestätigen, sie hatte ein ganz tolles Wesen und ich würde mir immer wieder eine holen.:-) Sie ist auch immerhin 8 Jahre alt geworden.
        Wegen dem Sabbern,wir hatten dann schon überall kleine Handtücher bereit gelegt und etwas häufiger tapiziert.;-)

        LG dacaro

    Gesellschaftshunde sind deshalb Mini weil sie größtenteils für das Leben bei Hof gezüchtet waren - sie wärmten Betten und begleiteten die Reichen und Mächtigen auf Reisen - in so einer Kutsche war auch ned so viel Platz.

    Zu der Frage: zwischen nur Spaziergang wollen und Workaholic liegen ja nun WELTEN! Die wenigsten Hunde sind meiner Meinung nach nur mit Gassi gehen wirklich zufrieden. Das gilt auch zB für Labrador oder Golden Retriever.

    Und ein gelangweilter Hund entwickelt nunmal gern unangenehme Marotten.

    Wenn deine Freundin sich vorstellt zB jeden Tag ca 2h rauszugehen und den Hund mit ein paar Tricks, Denkspielen und zB Apportieren zu beschäftigen, dann gibts ein breites Spektrum an möglichen Rassen.

    Dann gehen Labrador oder Golden (solange nicht aus Arbeitslinie), aber auch ein Collie aus einer nicht zu Sport-orientierten Zucht. Oder ein Großpudel? Super fände ich einen Spitz - die haben im Normalfall sehr wenig Jagdtrieb und sind nicht allzu anspruchsvoll; man muss nur von Anfang an das Kläffen unterbinden.

    Das wären jetzt Rassen in ungefähr der richtigen Größenordnung.

    Absehen sollte sie von den allermeisten Jagdhundrassen, den meisten Hütehunden...

    Je nach Bundesland könnte sie sich etwas in Richtung Pickwick Bulldog anschauen, aber da muss man schon sehr gut drauf achten wo man kauft und wie im Bundesland die Gesetze sind.

    Ne Nummer größer sind dann Berner und Schweizer Sennenhund, aber grad der Schweizer kann schon ordentlich Schutztrieb mitbringen - das ist nicht ganz leicht in der Handhabung. Das gleiche gilt auch für Bernhardiner oder Leonberger. Neufundlänger sind übrigens oft sehr aktiv, die würde ich ausklammern.
    Man sollte aber bei den Riesenrassen immer beachten, dass leider das hohe Gewicht für Gelenke und Knochen schwer tragbar ist und die Lebenserwartung oft sehr niedrig.

    (14) 24.02.12 - 14:55

    Labrador.

    (15) 24.02.12 - 17:22

    Habt ihr denn schon mal über einen Königspudel nachgedacht? Der hat ungefähr die Größe eines Labradors.
    Ich selbst habe 2 schwarze Toypudel Mädls und 2 apricotfarbene Toypudel Jungs - ich muss echt sagen, sie sind super tolle, liebe und anhängliche, treue und super freundliche Hunde. Meine 4 Süßen reicht es vollkommen wenn sie 2 mal am Tag für jeweils ne Stunde raus kommen :)
    Und da alle Pudel vom Wesen her gleich sind, kann ich die Familie der Pudel nur empfehlen :-)

    (16) 24.02.12 - 22:08

    hi,

    wir haben einen airedale terrier....
    entweder er ist was besonderes aber er liebt spaziergaenge da muss auch nicht immer ball, etc. geworfen werden...im reicht das schnueffeln.

    und wehe, es regnet oder es ist zu kalt, da will er gar nicht vors haus um mal pipi zu machen.

    er liebt es auch zu joggen oder rad zu fahren.
    zu hause ist er ruhig und lieb, kein beller, liebt es getreichelt zu werden und super ausgeglichen.

    aber er wuerde auch arbeit lieben, manchmal mache ich kunststuecke oder fordere ihn beim gassi gehen mit kopfarbeit. vielleicht machts die mischung?

    gruesse lisa
    p.s. kinderlieb und haart nicht....muss aber zum frisoer.

    (17) 25.02.12 - 02:04

    unser Faulpelz ist Mischling
    Halb Deutscher Schäfferhund,halb Maremanno
    Steht nicht vor 9 Uhr auf,zum spielen reichen 30 min(hat danach keine Lust),laufen auch je nach Wetter(im Sommer kriegst den nicht raus,trotz rasur,da laufen wir dann abends grössere Runde)
    Braucht aber gute Erziehung,da sie eigenen Kopf haben,und versuchen sich ständig zu behaupten

    Übrigens,die reinrassigen Maremannos sind sooooooooooooo knuddelig#hund#verliebt

    (18) 25.02.12 - 14:00

    Nicht ganz so groß, aber ein super tolles Wesen haben

    Tibet Terrier!

    Super freundliche Hunde, bewegen sich gern, drehen aber nicht durch, wenn sie mal ne Weile im Haus sind. Sie brauchen auch nicht zwingend "Kopfarbeit" um glücklich zu sein. Sie sind gern bei ihren Menschen und tollen herum.
    Ich würde sie allerdings entweder im Zweierpack halten oder noch nen kleineren Wuff dazu (z.B. ShihTzu).

    VG, Linda

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