immer dieser vergleich zwischen mensch und tier

    • (1) 01.03.12 - 15:35

      liebe leute,

      ihr wollt mir doch net ernsthaft erzählen das ihr KEINEN unterschied zwischen tier und mensch macht, oder???

      wir haben auch 2 katzen, ja und auch diese gehen mir manchmal einfach nur auf die nerven...vorallem wenn unser purzel grade schläft und ich mal 5 min ruhe will kommt einer von beiden an und mauzt was das zeug hält...
      und ich krieg jedesmal die krise, wenn mein freund dann sagt: hat die "mama" wieder mit euch geschimpft???

      aaaahhhhhh...
      erstens, ich bin nicht ihre MAMA oder hab ich fell und schnurhaare und lecke mich?? (schön, wenn es so wäre...#rofl#hicks)
      zweitens ziehe ich sehr wohl einen unterschied zwischen meinem kind und meinen katzen...denn das kind ist MEIN fleisch und blut und nicht ersetzbar..

      mein freund ist der ansicht, katzen und kind spielen die gleiche rolle...schön, aber nicht mit bzw bei mir...tiere sind tiere und menschen sind menschen!!!!!

      • Bei mir gibts auch einen Unterschied zwischen meinen Kindern und dem Hund, und zwar in vielen Bereichen!

        Wie du so schön sagst: mein Kind ist mein Fleisch und Blut und nicht ersetzbar und meine Toleranzgrenze gegenüber meinen Kindern ist um einiges höher als gegenüber dem Hund.

        Ich bin überzeugte Familienbett-lerin, aber der Hund hat in meinem Bett nichts zu suchen. Und ich gehör auch nicht zu denen, die ihren Hund mit zum Einkaufen, zu Freunden, Familienbesuchen, ins Restaurant und sonstwo hin schleppen - das muss in meinen Augen einfach nicht sein und ich seh da auch keinen Sinn drin.

        • (3) 02.03.12 - 08:56

          dass die toleranzgrenze anders gesteckt ist, ist schon klar ... man erzieht beide ja auch anders ;-)

          ob man seinen hund überall mit hin schleppt kommt auch auf den hund drauf an und wie man eben selber dazu steht.

          ich gehöre zu denen die auch ihr kind nicht überall mit hin schleppt. ins restaurant und zum einkaufen kann ich auch gerne ohne kind gehen ;-)

      Hi,

      doch - ich möchte dir erzählen, dass ich -eigentlich- keinen Unterschied mache, was mein Verhalten, meine Sorge, meine Liebe und div. andere betrifft.

      ABER: z.B. wenn mein Kind krank ist, mein Mann nicht da - dann müssen die Hunde schonmal mit einem kurzen Spaziergang auskommen statt 2-3 längeren. Genauso habe ich z.B. mein selbstgezogenes Pferd verkauft - weil ich keine ausreichende Zeit für ihn hatte. War fürs Pferd die richtige Entscheidung - für mich, das sei mal dahingestellt. Der kleine fehlt mir nämlich sehr:-(. Das ist ein großer Unterschied zu meinem Kind: den würde ich niemals hergeben ;-).

      Genauso würde ich meinem Tier niemals den TA, gutes Futter, Kuschel-/Streichel- und Spielzeiten etc versagen - da unterscheide ich nicht (außer, dass mein Kind zum Arzt geht und gutes Essen bekommen :-p).

      Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Ich denke schon, dass viele Menschen es sich sehr leicht machen, wenn sie Probleme mit ihren Tieren haben oder es mal eine zeitliche oder finanzielle Durststrecke gibt etc. Tiere werden sehr schnell angeschafft und abgegeben - an die Seele des Tiere und wie es leidet denken viele nicht. Es ist ja nur ein Tier. Deshalb kommt von vielen Tierhalten eben auch der Hinweis "mit Deinem Kind würdest Du das nicht machen" - was ja auch idR stimmt. Aber bei Kindern denken die Menschen idR an die Gefühle, etc und Tiere sind in der Beziehung (von Reptilien oder Fischen etc. mal abgesehen) wie Kinder.

      Für mich hat das auch nichts damit zu tun, dass man Kind und Tier auf eine Stufe stellt - wenn ich meinem Kind wegen meinen Tieren kein Essen mehr kaufen kann, dann ist klar, dass ich mich von diesen trennen muss (sofern sich keine andere Lösung findet) und nicht von meinem Kind.

      War das verständlich?

      Gruß
      Kim

    Ich finde auch nicht, dass man Mensch und Tier auf eine Stufe stellen sollte.
    Damit würde man den Tieren unrecht tun.

    Ich verstehe aber durchaus, dass FÜR DICH DEIN Kind nicht ersetzbar ist, während es für andere einfach "ein Kind" ist...

    gruß,

    W

    • #pro

      Für mich ist kein Kind "einfach ein Kind"

      Während jedes Tier für mich einfach ein Tier ist. Die Tiere, die meine Haustiere sind hab ich lieber als fremde Tiere. Klar. Aber ein Tier ist für mich einfach ein Tier.

      Bei einem Kind ist das nicht der Fall. Wenn ich lese das ein Tier irgendwo verhungern musste, dann tut mir das für das Tier leid. Aber es ist nun mal so.

      Wenn ich jedoch einen Bericht lese, wo ein kleines Mädchen verhungern musste während der kleine Bruder und sämtliche Viecher im Haus fett gefressen waren- sorry da platzt mir der Kragen- da kann ich nicht denken "ach es war doch einfach nur ein Kind"

      Ich weiß nicht wie man drauf sein muss um ein Kind einfach als "ein Kind" zu sehen...

      LG Mona

      • (9) 01.03.12 - 20:56

        < Ich weiß nicht wie man drauf sein muss um ein Kind einfach als "ein Kind" zu sehen... >

        Realistisch?

        Sei froh das es Menschen gibt die das können - oder was glaubst Du wie lange man durchhält in einem Kinderhospiz wenn man sich jedes Schicksal so sehr zu Herzen nimmt?

        (10) 02.03.12 - 08:59

        als was soll man es denn sonst sehen.

        ein fremdes kind ist für mich EIN KIND und ein fremder hund ist für mich EIN HUND

        (11) 02.03.12 - 09:47

        Wie muß man denn drauf sein, fremde Kinder genau so zu lieben wie die Eigenen?
        Natürlich sind fremde Kinder für mich einfach fremde Kinder genau so wie Erwachsene.

    (12) 02.03.12 - 08:58

    sehe ich auch so.

    ich liebte MEINEN hund mehr als fremde kinder, ich denke dass ist auch verständlich ;)

"
ihr wollt mir doch net ernsthaft erzählen das ihr KEINEN unterschied zwischen tier und mensch macht, oder???"

-----------------------------------------------------------------------------

Wer erzählt dir das?

Und nein, ich bin auch nicht der Meinung das ich meine Tiere wie einen Menschen behandeln muss, wäe arg ungesund für die Tiere!

Und mein Kind hat unseren Tieren natürlich den Vorrang.

LG

  • bin darauf gekommen, weil n paar threads weiter unten sich das so anhört...

    aber hab es auch schon öfter gehört von bekannten, das sie keinen unterschied zwischen menschen und tieren machen...

    lg

    • Ach so.

      Naja, ich kann Leute von der Franktion nicht wirklich ab die sogar zwangahft an ihrem Tier festhalten oder es anderen Raten, wenn dort z.B. das Kind schon eine sehr starke Allergie hat. Wenn diese Leute dann die Mütter noch als Unmensch darstellen wenn sie über die Abgabe des Tieres nachdenken. Klar kann man desesibilisieren, aber

      1. gibt es keine Garantie,

      2. muss das Kind mind. 6 Jahre alt sein (mein Sohn ist auf fast alle Frühblüher allergisch und wir sollen sogar bis 12 warten)

      3. dauert es ewig bis es wirkt wenn es denn wirkt und in der Zeit leidet das Kind weiter und

      4. würde ich meinem Kind nicht diese Krasse Spritzentortour zumuten wegen einem Tier was ICH unbeding behalten möchte.

      Da hört für mich der Spaß und die Liebe zum Tier wirklich auf. Denn ich weiß wie es aussieht wenn jemand wirklich fast erstickt wegen einer Tierhaarallergie, ist weigott nicht lustig und wenn ich drann denke das meinem Kind anzutun.... niemals!

      LG

      • sehe ich genau so....

        falls purzel ne tierhaaralergie bekommen sollte irgendwann, müssen die katzen weg..oder zumindest raus und es muss ne andere lösung gefunden werden...

        #winke

        (17) 01.03.12 - 17:25

        So ist es!

        Ich hab selbst ne Katzenhaarallergie und weiß, wie es ist, im Asthmaanfall keine Luft mehr zu kriegen und Todesangst zu haben. Das würde ich meinem Kind nie und nimmer zumuten wollen, ebenso aber keine Desensibilisierung, denn ein Spaziergang sind diese regelmäßigen Spritzen für so ein kleines Kind auch nicht gerade.

        Insofern habe ich auch überhaupt kein Verständnis, wenn dann immer noch geraten wird, dies und jenes auszuprobieren um ja den Hund nicht wegzugeben.

        Wenn hier eines meiner Kinder ne Hundehaarallergie bekommt, wird für den Hund ein neues Zuhause gesucht. Quartiere ich ihn nämlich "nur" aus, kommt der Aufschrei der Tierschützerfraktion, dass DAS ja nun gar nicht ginge, der Hund schließlich Gesellschaft brauche und und und (was ja auch richtig ist). Naja, aber wenn es nach den ganz krassen Hundefreunden ginge, müßte man den Hund sowieso auch nachts bei sich haben, weil ihn vom Rudel zu separieren nicht artgerecht und damit Tierquälerei ist.

        • (18) 01.03.12 - 17:32

          Unser Hund ist sogar ein "draußen" Hund und kommt gar nicht in die Wohnung, er will das selbst nicht, hab ihn schon oft mit rein genommen, grad bei Schitwetter, dann sitzt er jamernd vor der Tür bis er raus kann.

          Er ist draußen bei den Pferden die wir noch haben und schläft auch bei denen, er ist ein Hütehund, da ist es wohl auch er seine Passion dort zu sein und die Pferde zu hüten als bei uns auf dem Sofa zu hocken und sich den Wolf zu schwitzen mit seinem dicken Fell.

          Und ja, auch Pferde, Hund udn Co. würden bei uns weg kommen wenn unser Sohn gegen die allergisch wäre, zum Glück ist er es "nur" gegen Pflanzen bisher, kann sich ja aber auch noch ändern laut den Ärzten.

          LG

    du meinst bestimmt den beitrag wo der hund auf die decke des kindes gepinkelt hat?#rofl

    meine meinung: wenn man sich lebewesen anschafft (egal ob kind oder hund) dann können solche dinge nunmal passieren.

    man kann doch alles wegmachen und/oder ersetzen.

    mit kindern UND hunden kann es nun manchmal auch eklig zugehen weil sie eben ausscheidungen produzieren;-)

    das kind wird keinen seelischen schaden davon getragen haben weil der hund auf seine decke gepinket hat, ist nicht schön aber kann man ja waschen/entsorgen.

    wenn man sich einen hund anschafft dann muss man mit solchen kleinen zwischenfällen leben können und dass hat nichts damit zu tun dass man den hund auf die gleiche stufe stellt wie das kind

Also ich unterscheide schon zwischen Mensch und Tier...

Wenn die Couch "voll" ist schicke ich meinen hund auf seinen Platz.
Wenn ich Besuch bekomme und mein Hund wieder wilde Sau spielt, dann kommt der ins Schlafzimmer gesperrt.
Meinem Hund rationiere ich das Futter
die Liste lässt sich beliebig lang fortsetzen...

Aber all das würde ich niemals mit einem Menschen machen.

und trotzdem bin ich Hunde und Katzen Mama...

hallo,

also wir unterscheiden schon zwischen tier und mensch. ist ja klar. aber gewisse parallelen lassen sich dennoch zwischen beiden ziehen.

beide müssen erzogen bzw. regeln erklärt bekommen (wenn es auch unterschiedlich abläuft). wenn beide krank sind, mache ich mir ernsthaft sorgen und renne zum (tier)arzt.

auch wenn ein kind unersätzlich ist, so möchte ich meine verrückte pinka nicht missen!

man spielt mit beiden, geht spazieren, unterhält sich mit ihnen.....

für beide bereite ich futter bzw. das essen zu!

wie gesagt, es lassen sich parallellen ziehen. was aber natürlich nicht heißt, dass ein hund ein mensch ist und auch so behandelt werden sollen.

dennoch sag ich auch mal zu meinen hund (eher im spaß) och mein armes baby.... nuckelt das baby wieder am daumen? (wenn sie grad mal meinen daumen in der gusche hat, sage ich den spruch. das ärgert sie dann)

so, darauf dürfen gern wieder mal steine geflogen kommen......

doch denke ich, darf man es nicht ganz so eng sehen, wenn man sagt, da ist ja deinen mama......

sicher ist man es nicht. aber man kümmert sich ja trotzdem um das liebe tier wie eine mama.
denn um einen hund (oder katze bestimmt) artgerecht zu erziehen, muss man den hund wie einen hund erziehen. also rudelführung, rangordnung und und und....

hoffe, es war etwas verständlich!

doch für alle anderen, ich bin das frauchen, mein mann das herrchen und nicht mama und papa. das mag ich selbst auch nicht, wenn jemand das zu mir sagt.

(23) 01.03.12 - 18:04

Klar gibt es einen Unterschied zwischen Mensch und Tier, aber man kann seine Kinder UND seine Tiere lieben.Warum sollte man sich nicht als Katzenmama oder Hundemama bezeichnen? Finde ich nicht schlimm, ich glaube es gibt auf der Welt viel schlimmere Dinge, die einen interessieren sollten, oder auch aufregen, aber nicht sowas banales!

(24) 01.03.12 - 19:25

Menschen sind auch nur Tiere, biologisch gesehen, in allem Anderen dürften uns Tiere überlegen sein - auch wenn das heute nur wenige Menschen so sehen, die Erkenntnis wird sich früher oder später bei allen einstellen.

Und dann noch eine Frage: Deine Katzen sind ersetzbar?

LG

P.S. ich mache durchaus Unterschiede, aber ich werte Tiere nicht ab!

  • (25) 01.03.12 - 20:10

    Ich antworte Dir mal obwohl mir die Frage nicht gestellt wurde.

    Kein Lebewesen ist ersetzbar.

    ABER- wenn mein Hund (wenn ich einen hätte), meine Katze oder sonst was stirbt, umgebracht wird, gut oder schlecht stirbt- dann lasse ich mich in der Arbeit nicht beurlauben. Dann bekomme ich keine Kranktage-selbst wenn es das geben würde- für mein Tier würde ich nicht meine Welt auf den Kopf stellen. Wenn das Tier nicht mehr da ist, dann ist es nicht mehr da. Ich bin traurig aber die Welt geht nicht unter. Wenn das Tier auf bestialische Art umgebracht wird dann finde ich das großen Mist aber ich kann es nicht ändern...

    Passiert all das meinem Kind werde ich meines Lebens nicht mehr froh. Ich habe eine Freundin die ihren Sohn im Alter von 14 Jahren verloren hat. Erklär ihr doch mal das ein Tierverlust ebenso weh tut.

    Nein- es tut nicht ebenso weh. Ich habe schon Tiere verloren und ich habe auch schon ein ungeborenes Kind verloren. Glaube mir- die Schmerzen sind in keinster Weise miteinander vergleichbar.

    LG Mona

Top Diskussionen anzeigen