welche Hunde Kinderlieb?

    • (1) 08.03.12 - 22:31

      Hallo

      wir möchten uns, wenn wir in unser Haus ziehen, einen Hund kaufen.

      sind aber unsicher, welche Rasse.

      wir haben 2 Kinder.

      er sollte daher kinderlieb sein.

      vielleicht ist hier jemand der uns da ein paar tipps geben kann?

      lg

      • (2) 08.03.12 - 22:48

        Jupp, kann ich: Es gibt KEINE Hunderasse auf dieser Welt mit einem angezüchteten Kinderlieb-Gen !

        Schreib erstmal, was DU einem Hund bieten kannst, ausser 2 Kindern.

        Grüßchen, Ute

        (3) 08.03.12 - 23:03

        ein leonberger ist ein familienhund und extrem kinderlieb...
        ihr solltet aber nicht nur nach der rasse gehen sondern euch einfach die eltern ein paar mal mit anschauen...sind die lieb sinds die welpen mit großer wahrscheinlichkeit auch :)

        • Hallo,

          ja, Leonberger sind absolute Familienhunde. Allerdings darfst Du deren Größe nicht unterschätzen. Diese Hunde sind nur GROß!

          Wir haben einen, auch zwei Kinder im Alter von fast 3 Jahren und 7 Jahren. Leonberger sind manchmal schon Trampeltiere :-p. Gerade wenn sie durch den Garten hopsen, sollte man schon aufpassen, dass man nicht unbedingt in der Schusslinie steht... #schein

          Ansonsten haben sie eine sehr, sehr hohe Reizschwelle, lassen sich durch überhaupt nichts aus der Ruhe bringen. Sie lieben Ihre Familie ohne wenn und aber. Möchten gerne immer und überall dabei sein. Unserer z. B. ist immer da wo einer von uns ist. Ich in der Küche, jemand auf dem Klo, unser Sohn bei den Hausaufgaben in seinem Zimmer, nachts schläft er bei uns im Schlafzimmer. Ach so, aufpassen tun sie. Auf unser Grundstück könnte kein Fremder einfach mal so. Er bellt und das sehr, sehr laut, mit einer ganz Tiefen Stimme. Kennt er denjenigen der zu uns möchte, freut er sich wie bommel...

          Er ist ein absoluter ruhiger, sehr souveräner Hund. Aber er muss konsequent erzogen werden und wir haben einen, der ein richtiger Sturkopf ist - aber ein ganz lieber.

          Verträglich mit allem und jeden. Wir haben Katzen, meine Eltern einen neuen Hund aus Spanien - super alles! Auch beim Gassigehen treffen wir immer ganz viele Hunde. Er spielt mit allem. Egal ob Fusshupe oder größere Tiere. Vollkommen egal. Er passt immer auf, dass er keinen verletzt. Macht sich sogar klein, wenn er mit einem kleinen Hund spielt - schaut immer sehr witzig aus, wenn er sich klein macht....

          Auch muss man als Hundebesiter sehr kontaktfreudig sein. Spaziergänge ohne dass man angesprochen wird, gibt es nicht. Es ist eine sehr imposante Erscheinung, wenn er angewackelt kommt. Einfach gigantisch groß.

          Als Anfängerhund weiss ich nicht, ob es der richtige Hund ist. Ich würde bei Euch allerdings keine Rasse empfehlen. Schaut, ob in einem Tierheim bzw. Tierschutz ein Mischling sitzt. Gerne älter, Grundkommandos sollte er kennen und auch alleine bleiben können. Damit werdet Ihr glücklicher sein!

          LG
          Caro

      (6) 08.03.12 - 23:59

      kinderlieber hund, kinderliebe rasse, wenn ich das schon lese...
      In einem sinne ist jeder hund gefählich, den die bestie steht am anderen ende der leine!

      So und nun zu meiner antwort auf deine frage.
      Erstens will ich dir sagen das ich mit 3 Staffordshire bullterrier ( die umgangssprachlich genannten Kampfhunde oder auch listenhunde) ach ja und einen Langehaar Dackel aufgewachsen bin.
      Nun schaust dir mal die beiden hunde an...

      http://www.ralfs-hundelexikon.de/foto/dack/dackla1.jpg

      http://www.greatdogsite.com/admin/uploaded_files/1198057025irish_staffordshire_bull_terrier.jpg

      ...und sagt mir welcher von denen der gefährlichere ist??
      JAAA genau, DER DACKEL...
      Den dieser war es der jeden angefallen hat der sich unserem hoftor auch nur genähert hat und um nicht zu vergessen auch mich gebissen hat.
      Und nein ich will dir hier keine angst machen, ich möchte dir nur zeigen das es nicht auf die rasse sondern auf das wesen des hundes ankommt.
      Ich besitze mittlerweile meinen eigenen Hund, einen Jack Russel. suuuuper lieb zu kindern, der kann noch nicht mal eine fliege fangen.
      Dann klingelst du bei unserem hofnachbarn, die haben auch einen Jack russel nur ist der das krasse gegenteil von meinem, den der beist alles und jeden der nicht bei drei auf den baum gesprungen ist.

      Dann kommen da noch solche faktoren wie
      -hattet ihr schon mal einen hund
      -hundeerfahren? Erziehung des hundes?
      -Was kann man dem hund bieten?
      -Tägliche Zeit?
      -Was ist wenn ihr in urlaub geht?
      -Eine größere tierarztrechnung, die sich gerne mal im 4stelligen bereich befinden
      und und und...

      und noch eine bitte, holt euch nicht irgend einen kleinen welpen weil er ja so niedlich ist, denkt auch daran das er mal größer wird.
      Da kann ich meine vorschreiberin nur recht geben, was kann man einem tier bieten?
      Von etwas Wasser und Futter mit ein bischen rasen im garten ist das nicht genug tuend.

      Sorry wenn sich hier wer angegriffen fühlt, ich vertrete nur meine meinug und gebe meine erfahrungen bekannt.

      Lg jenny mit kleinem kind und hund

    • (7) 09.03.12 - 07:04

      Hallo,
      ich denke, dass grundsätzlich jeder Hund kinderlieb ist, der eine entsprechende liebevolle , konsequente Erziehung erfährt und seinen Ansprüchen nach ausgelastet ist.

      Es geht meiner Meinung nach im Grunde nur darum, was DU dem Hund bieten kannst und willst. Kannst Du jeden Tag 2 Stunden spazieren gehen oder nur eine halbe Stunde, willst Du Dich mit dem Hund sportlich betätigen oder nicht usw.
      Bestimmte Grundeigenschaften, wie Lauffreudigkeit oder Jagddtrieb müssen berücksichtigt werden und dann hast Du auch einen entspannten, freundlichen Hund.

      Ob sich ein kleiner Welpe zu einem kinderlieben Hund entwickelt hängt auch von der Erziehung der Kinder ab.

      L.G.
      zwillima

      (8) 09.03.12 - 07:50

      Ich gehe mal davon aus das ihr noch nie einen Hund hattet, dann schau ich mir das Alter deiner Kinder an und würde vermuten das jeder Hund bei euch bissig werden könnte. Warum?

      Deine Kinder sind zu klein um Empahthie zu empfinden, sie würden einen Welpen auf den Arm haben wollen, mit ihm spielen wollen wanns ihnen gefällt, das spielen was ihnen gefällt, sie würden also an dem hund zerren udn zupgfen, weils Kinder sind.

      Dadurch aber würde er bissig werden, da eh eh als Welpüe gern seine zähne in dinge und an Dingen probiert wird es über Kurz oder lang probleme geben und der Hund müsste weg.

      Nehmt lieber erwachsene Hunde mal eine Woche in Urlaubspflege dann bekommt ihr eine Ahnung was Hund haben bedeutet.

      • (9) 09.03.12 - 10:49

        Ich denke das wichtigste ist das egal welches Tier man sich holt,es genug Liebe bekommt.Jeder hat das erste Mal ein Tier.Man kann es doch nicht davon abhängig machen ob man schon so ein Tier hatte.Ich selber bin mit mit Katzen,Hunden,Schafen,Wellensittichen,Nymphensittich aufgewachsen und unseren ersten eigenen Hund haben wir erst seit 9 Monaten.Sprich selber Hundeerfahren waren wir nicht.Man kann sich heutzutage doch genug informieren!

        Allerdings hätten wir auch nie einen Hund geholt wenn die Kinder noch arg klein gewesen wären! Unsere Kinder sind 12&14 und gehen hervorragend mit dem Hund um!

        Wir haben einen Jack Russell-Zwergpinscher Mix und sie ist einfach super lieb:)

        • (10) 09.03.12 - 20:03

          Oh weia!#augen

          Mit Liebe alleine erzieht man keinen Hund. Daher halte ich eine gute Erziehung in unserer heutigen Gesellschaft und bei der Masse an Hunden für viel wichtiger.

          Was wir Menschen als Liebe empfinden, registriert ein Hund übrigens ganz anders. Nämlich oft als Unfähigkeit, eine Lebensgemeinschaft sicher zu führen. Und dann übernehmen sie das eben. Viele gefähliche Hunde kommen aus so "liebevollen" Haushalten!

          Bitte, ein wenig mehr nachdenken, was für Ratschläge man einem Laien hier gibt.

          Ute

    (11) 09.03.12 - 11:13

    Hi!

    Es freut mich, dass ihr darüber nachdenkt, einem Hund ein Zuhause zu schenken!

    Ich stimme mit meinen Vorrednerinnen absolut überein, dass die Rasse diesbezüglich nur deswegen die Rolle spielt, weil ihr Euch klar werden solltet, was ihr dem Tier bieten könnt... bestimmte Rassen brauchen eine bestimmte Auslastung, wo liegen denn Eure Neigungen und Stärken?

    Gerade bei Euch, mit Kindern und (noch) keiner Hundeerfahrung würde ich NICHT FÜR einen Welpen plädieren, sondern für ein ausgewachsenes Tier, bei dem man sieht, welches Grundcharakterzüge es hat. Völlig unabhängig von der Rasse. Und ein guter Trainer ist vor allem in der Anfangszeit unentbehrlich...

    Ich persönlich bin absoluter Fan von Stafforshire-Terriern und Bullterriern, einfach weil ich durchweg sehr gute Erfahrungen mit ihnen gemacht habe, habe im Moment auch selber einen AmStaff-Mix-Rüden, und bin überglücklich. Ich finde deren Umgang mit Kindern einfach phänomenal, desweiteren sind sie sehr robust, und wenn ein Kind mal über sie stolpert wird höchstens gegrunzt. Diese Aussagen beziehen sich aber nur auf die Hunde, die ich persönlich kennenlernen durfte und sollen keinesfalls auf jedes Tier bezogen werden. Wie gesagt, sind einfach meine persönlichen Favoriten... Letzten Endes muss aber jedes Tier einzeln betrachtet und geprüft werden.

    Lasst Euch daher nicht nur von Gefühlen ( "Oh DER ist ja SÜÜÜÜÜÜß!!!!") leiten, lasst Euch vielmehr beraten... Und habt bitte keine Ängste vor Tierheimen, such' doch einfach mal ein paar in der Umgebung bei Euch heraus und macht mal einen Ausflug dorthin! Manchmal kann es auch sinnvoll sein ( gerade mit Kinder, die können Angst bekommen, wenn im Tierheim links und rechts die Hunde ganz aufgeregt bellen...) vorher telefonisch inen Tremin zu vereinbaren, und in diesem Gespräch gleich schildern, worum es geht ( erster Hund, Kinder, diese und jene Vorbedingungen ( Haus, Wohnung, Treppen, Garten, Berufstätigkeit, Zeit für den Hund etc...), und dann einen Termin ausmachen, an welchem Euch das Tierheimteam geeignete Kandidaten "vorführt", am besten in einem Aussengehege wo viel Platz ist, da ist schn mal ganz viel Stress vorneweg genommen... und wenn gerade mal kein passendes Tier dabei ist, einfach 4 Wochen später nocheinmal nachfragen... denn das Warten auf das passende Tier lohnt sich in jeder Hinsicht! Zudem kann man bei einem Tier aus dem Tierheim vorher mehrfach mit ihm Spazierengehen und lernt dann schon viel über seine Reaktionen und Ansprüche.

    Ich wünsche Euch viel Glück, lasst Euch Zeit! Wenn Du noch fragen hast, freue ich mich von Dir zu hören!

    Alles liebe,
    Z.

    (12) 09.03.12 - 18:41

    Hey,
    wie alt sind denn deine Kinder?
    Wollt ihr einen großen oder kleinen Hund?
    Langes Fell, mittellanges Fell oder kurzes Fell?

    Rassehund (ca. 1000€)? Mischling?

    Kinderlieb ist eine Frage der Erziehung, daher empfehle ich dir ganz dringend eine gute (!!!) Hundeschule....die ist aber auch zeitaufwändig und teuer!!! Aber für uns war es das Wert!

    Lg

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