Ab welchem Alter der Kinder einen Hund?

    • (1) 09.03.12 - 09:31

      Guten Morgen,

      ich hätte als Kinder immer schon gerne einen Hund gehabt.

      Jetzt hab ich 2 Söhne und würde mir wünschen, das diese mit einem Hund aufwachsen können.
      Wie alt sollte denn das jüngste Kind sein?
      Und welche Hunde eignen sich für absolute Anfänger?
      Mein Mann hatte Katzen, ich hatte Meerschweinchen und Kaninchen.

      Wir werden in einigen Jahren hoffentlich auf dem Land leben. Kann also auch ein Hund sein, der viel Auslauf braucht.

      Freue mich über Tips,

      Grüße
      ballrommy

      • Wir werden hoffentlich, such einen Hund der notfalls auch ein Stadthund sein kann, wer weiss was wird.

        Anfängerhunde gibt es nicht;-) Lies doch per google mal welche Rasse ein wenig zu euch passt, und such gleich eine Hundeschule mit;-) Alter der Kinder kommt auh immer drauf an wie verständig Kinder sind, manche sind nie reif für einen Hund bzw ein Tier....

        • Ich finde Golden Retriever ganz toll. Aber ich kenne mich wirklich nicht aus. Daher erkundige ich mich ja hier ;-)

          Es ist auch noch einige Jahre hin, mein jüngster Sohn ist noch ein Säugling. Ich wollte mich aber schonmal damit beschäftigen, um dann eine gute Entscheidung treffen zu können.

          • Gut ist das die Kinder schon da sind, ist oftmals besser. Golden ja können tolle Hunde sein brauchen aber auch beschäftigung....Ich rate dir von Hunden mit Jagdeigenschaften ab auch wenn viele süss sind ;-)

      Hallo,

      unser Sohn war 1 Jahr, als wir ins Haus gezogen sind. Wir hatten damals 4 Katzen und zu einem Haus gehört ein Hund :-p. Also haben wir gesucht. Damals waren wir totale Anfänger. Es sollte ein älteres Tier sein, welches kein Problem mit Katzen und Kinder hat, er sollte alleine bleiben können und gut im Auto mitfahren.#verliebt

      Gefunden haben wir im Tierheim Timmy. Timmy war damals 9 Jahre alt, ist mit Kindern und Katzen aufgewachsen. Hatte die Grunderziehung schon intus. Es war ein slowakischer Hütehund. Ein ganz, ganz toller Kerl. Vor Weihnachten dann mussten wir ihn mit 15,5 Jahren einschläfern lassen.

      In den vergangenen Jahren waren wir dann auch Pflegefamilie für Hunde aus dem Tierschutz. Wir hatten sozusagen immer 2 Hunde hier im Haus. Es gab NIE auch nur annähernd Schwierigkeiten.

      Vor 1,5 Jahren dann wollten wir doch gerne einen weiteren eigenen Hund. Groß musste er sein. Wir haben uns für einen Leonberger entschieden. Er kam als Welpe zu uns. Auch hier gab es nie irgendwelche Probleme. Weder mit unserem alten Hund, noch mit den Kindern oder den Katzen.

      Unsere Tochter wird 3 Jahre alt und es waren schon immer Hund(e) im Haus. Sie kennt es nicht anders.

      Beide Kinder lieben unseren Leo - mit ihm kann man aber auch wirklich alles machen.#zitter

      Für unseren Sohn war das mit Timmy vor Weihnachten ganz, ganz schlimm. Jetzt ist es so, dass er sich wieder einen Hund wünscht. Nun suchen wir aufs Neue. Allerdings sollte er nicht sooooo groß sein wie Leo und einfach auch nur lieb.

      Hätte einen Yorkshire im Tierheim entdeckt, dieser ist wohl aber nichts für unsere Familie und meinem Mann eh zu klein...

      So, aber jetzt zu Deiner Frage:

      Altersgrenze bei Kindern würde ich jetzt nicht festlegen.

      Wichtig ist, dass Ihr als Eltern sowohl die Kinder im Griff habt als auch Euren Hund. Jeder muss seine Grenzen kennen und auch einhalten.

      Wichtig ist auch, dass Ihr Euch Gedanken macht, was ist, wenn Ihr in den Urlaub fahrt.

      Kannst Du täglich raus mit dem Hund? Wird es dir zu anstrengend mit zwei Kinder bei strömenden Regen rauszugehen? (Immer habe ich keine Lust zu, aber es muss halt sein...)

      Ein Hund kostet Geld. Zwar nicht Massen, aber es läppert sich in den Jahren schon zu einer netten Summe zusammen. Gerade, wenn er krank ist oder sogar operiert werden muss. Wir haben z. B. eine KV für unseren Leo.

      Als Hundeanfänger würde ich persönlich nie einen Welpen holen. Lieber einen älteren Hund wenn nicht sogar einen Senior. Eine bestimmte Rasse würde ich nicht vorschlagen. Mir sind die Mischlinge immer sehr angenehm und wir haben wirklich total gute Erfahrungen gemacht damit. (Wir haben und hatten zwar Rassehunde - aber nicht weil es ein Rassehund ist...)

      Meine Eltern z. B. haben eine Spanierin. Sie kam im Januar zu uns. Ein ganz, ganz lieber Kerl. Genauso wie all unsere Pflegehunde damals. Einer lieber als der andere.

      Was mir aber aufgefallen ist, im Tierheim ist es verdammt schwer einen Familienhund zu finden. Wir hatten damals echt Glück mit unserem Timmy. Letzte Woche waren wir alle im Tierheim und ich muss sagen, ich empfand die Hunde als sehr aggressiv. Ich habe keine Angst vor Hunden, aber die sind teilweise mit bösartigen Blicken den Zwinger hoch - puhhh....#schwitz

      Von Privat würde ich jetzt auch nicht unbedingt einen Hund übernehmen. Es gibt ja viele, die dort ihre Tiere anbieten. Lieber wäre mit Tierheim oder Tierschutz.

      LG
      Caro

      Hallo!

      die Kinder sollten schon langsam aufs Schulalter zugehen, oder sowohl sehr gut beobachten können als auch gründlich nachdenken, bevor sie etwas machen. ein impulsives Kind, dass einen Hund vor lauter Freude umarmt und knuddelt kann leicht gebissen werden, wenn der Hund sich eingeengt und festgehalten fühlt.

      dann kommt es auch drauf an, was Du willst:

      - Kleine Kinder kann man nicht alleine lassen, die Müssen bei jedem wetter und egal ob sie Lust haben oder nicht mit zum Gassi gehen - und jammern Dir dann die ohren voll, dass ihnen die Füße weh tun nach nicht mal einem Kilometer. der Hund muss aber trotzdem 1,5-3 Stunden laufen, je nach Rasse.

      - ältere Schulkinder können ggf. auch mal alleine mit einem Hund einer kleinen Rasse los gehen - aber der Hauptteil der erziehung MUSS von erwachsenen gemacht werden, Hunde können unterscheiden wie alt Menschen sind und nehmen keine Befehle von menschen vor der Pubertät entgegen, da machen sie höchstens aus purer liebenswürdigkeit mit - oder für das Leckerchen.

      - große Kinder sind bald aus dem Haus, der Hund lebt aber je nach rasse um die 15 Jahre. willst Du auch noch einen Hund, wenn deine Kinder längst erwachsen sind? willst Du dann auch weiterhin nur Teilzeit arbeiten können, damit der Hund keine 9 Stunden am Tag alleine bleiben muss?

      Überlege es Dir wirklich gut, und es gibt auch keine besonders einfachen rassen, sondern jeder Hund braucht Minimum 1,5 Stunden bewegung und zusätzlich noch erziehung und Beschäftigung. als blutige Anfänger werdet ihr auch um eine Hundeschule kaum herum kommen. Das bleibt natürlich hauptsächlich an dir hängen, die Kinder können dir da nicht viel abnehmen, weil der Hund eben nicht auf sie hört und einfach auch zu stark ist.

      Auch das kindlche Interesse ist oft recht schnell weg, wenn sie dann mal 12-14 Jahre alt sind und du sie wirklich allein mit dem Hund Gassi gehen lassen kannst ist die diskussion eher "nein, Du bist dran, ich hab heute so viel Mathehausaufgaben". Ich fürchte, da sind kindliche wünsche oft haltbarer als die Begeisterung, wenn das dann in Arbeit ausartet.

    • In unserem Fall war meine Tochter 4 Monate alt als "Macho" zu uns kam! Er ist ein reinrassiger Feld-Wald-Wiesen-Hund :O) war bereits zwei Jahre alt. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht zwei Babys im Haus habe und dass ich mir das adulte tier nebst seinen Macken anschauen kann. Ich konnte ihn mehrfach vorher besuchen, konnte mit ihm laufen,schauen wie er auf dei kleine reagiert etc. bislang gibt es keinerlei Probleme. Da er nach dem Kidn kam gibt´s keine Eifersucht, anfangs war sein Beschützerinstinkt etwas stark ausgeprägt, daran mussten wir arbeiten, aber es ist ein toller Hund. Wir haben uns viele Tiere angeschaut, hatten es nicht eilig, ich denke, das ist eine gute voraussetzeung, .. wenn man jemand in sein leben lässt, egal ob tier oder mensch, sollte man sich nicht leichtfertig entscheiden!

      Ich kann Dir nur von uns erzählen. Als Josie zu uns kam (vor einem Jahr) war meine Jüngste 1,5, die Große 3,5. Wir haben keinerlei Probleme. Josie ist ein Tierschutzhund (einen Welpen hätte ich - im Nachhinein - auch nicht zusätzlich ertragen ;-)) und vom Wesen her ein absoluter Glücksgriff. Sie hat im Wohnzimmer eine Box, die für die Kinder tabu ist. Meine Kinder haben von Anfang an gelernt, dass sie sie in Ruhe lassen müssen, sobald sie weggeht. Das klappt sehr gut, beide halten sich daran.

      hi,

      es kommt auf den Hund und Kind an.
      Wir haben unseren Airedale Terrier vom Zuechter bekommen, da war der Hund schon 1,5 Jahre alt und super ausgebildet. Sollte eigentlich als Therapiehund eingesetzt werden.

      Unsere Kinder waren um die zwei Jahre alt. Unsere Tochter kam sehr gut mit klar aber unser SOHN#schock...war viel zu grob, zu wild ... Der Hund ist immer weggegangen, wenn es ihm zu bunt wurde ABER Junior leider immer hinterher.

      Keine Minute aus den Augen lassen.
      Hat sich mit der Zeit sehr gut gegeben und mitlerweile moegen sich beide wieder!#liebdrueck

      Ist aber auch stressig, wenn Kids krank sind und der Hund raus will. Wir haben zum Glueck einen recht grossen Garten, das muss dann auch mal reichen.
      Achaj, der Hund muss nicht stundenlang spazieren gehen sondern er braucht Kopftrainingm da kann ein Hund nach 1/2 Std. schon KO sein.

      greusse
      lisa

      Hallo,

      also bei mir war der Hund vor dem Kind da, daher finde ich das Alter zweitrangig da man eh immer ein Auge drauf haben muss und immer als Erwachsener die volle Verantwortung trägt.

      "Anfängerhunde" gibt es nicht, wenn du Anfänger bist empfielt sich aber ganz sicher eine Hundeschule und zudem eine Rasse die ebend nicht so anspruchsvoll ist was geistige,- und körperliche Auslastung angeht oder eine Rasse die einen starken Hütetrieb hat würde ich da auch nicht empfelen da man das händeln können sollte.

      Wenn du erst in ein paar Jahren auf dem Land lebst, solltest du vieleicht auch bis dann warten? Ich mein ich wohne mitten in der Großstadt aber mein Hund wird täglich ausgelastet, aber es liest sich so als würdest du das nicht können/wollen und das erst geht wenn du da wohnst.

      Vieleicht solltet ihr euch auch nach einem älteren Familienhund umschauen, gibt ja genug im Tierheim davon und die TH Mitarbeiter helfen euch auch gern den passenden zu finden, der Vorteil ist man kennt den Charakter den der Hund hat und sie sind meistens gelassener wie Welpen und machen as Erziehung angeht auch etwas weniger Arbeit.

      LG

    ich hatte einen hund als mein kind geboren wurde, also war der hund vorm kind schon da.

    ansonsten, wenn schon ein kind da ist dann würde ich wohl warten bis es ca. 4 jahre alt ist aber das muss wohl jeder selbst entscheiden.

    was wollt ihr denn für einen hund? groß? klein?

    mein erster hund war ein yorkshire terrier, diese gelten ja eher als dickköpfig und typisch terrier eben.

    aber es sind auch sehr intelligente und lehrreiche hunde, also wenn man die nötige konsequenz hat dann sind das meines erachtens ganz tolle hunde denen man auch viel beibringen kann und die sehr lieb sind.

    wir werden uns ende des jahres wieder einen kleinen biewer yorki anschaffen, unser kind ist dann 8 jahre

    Hallo

    Als wir unseren Bullet bekamen war unsere Große gerade 3 Jahre alt. Mit dem kleinen wurde ich kurz nach Bullets Einzug schwanger.

    Es klappt bei uns sehr gut.

    Mit "Anfängerhunden" habe ich mich vor der Entscheidung Bullet aufzunehmen auch auseinander gesetzt, da viele der Meinung waren ein american Bulldog eigne sich nicht für jemanden ohne Hundeerfahrung (mein Mann ist mit Hunden aufgewachsen, aber da er Schichtdienst fährt kümmere hauptsächlich ich mich um Bullet). Ich muss sagen, ich habe es mir schwerer vorgestellt.

    Bullet passt genau zu uns. Wir sind viel draußen (haben ein Grundstück von über 20 ar, und Wald und Feld direkt vor und hinterm Haus). Demnach gehen wir auch viel spazieren, spielen aber auch viel mit dem Hund im Garten (Apportieren, Such Spielchen, meine Große spielt fangen mit ihm etc).

    Schau doch einfach mal welche Hunderasse(n) zu euch passen, suche Züchter heraus und informiere dich doch bei denen vor Ort genau. Das wird dir mehr bringen als hier Pauschalaussagen zu bekommen.

    Liebe Grüße

    Bianca

    Hallo,

    also ich kann da nur aus eigener Erfahrung sagen, egal ob groß oder klein, jeder Hund kann probleme machen, das musste ich am eigenen Leib erfahren...

    Ich war damals 5 Jahre alt und unser Nachbarshund (ein Dackel), mit ich seit meinem 3. Lebensjahr fast täglich spielte, hat mir eines Tages ins Gesicht gebissen und spuren vom Augen bis runter zum Kinn hinterlassen, viele würden jetzt sagen, "bestimmt hast du ihn geärgert", nein habe ich nicht, ich habe wie immer mit ihm gespielt, aber dem Tag ist er einfach "Balla Balla" gewesen...

    Seit diesem Tag hatte ich sehr großen Respekt vor Hunden, vorallem wenn sie in die Nähe meines Gesichtes kamen!

    Ich habe auch einen 3 Jährigen Sohn und wollten auch einen Hund haben, in erster Linie für meinen Mann, da er schon immer Hunde hatte und es einfach vermisst einen treuen Begleiter zu haben, und auch für mich als "Therapie" um meine "Angst" vor Hunden zu überwinden....

    Auf Grund dessen und nach reiflicher Überlegung, haben wir uns dann entschieden einen Hund bei uns aufzunehmen und kurze Zeit später kam unser "Familienzuwachs" bei uns an, er ist ein Amerikanischer Collie vielen besser bekannt aus der früheren Serie "Lassie" , ich muss sagen, unser Luca ist der erste "große" Hund zu dem ich Vertrauen aufbauen konnte und meine Angst so langsam überwinde, mit unserem Sohn kommt er auch Super klar, er ist total Lieb, Verschmust und in unserer Familie bestens Integriert... Mittlerweile ist er 10 Monate alt und weiß über seine Grenzen bestens bescheid, er weiß was er darf und was nicht... Also ich würde mir immer wieder einen Collie holen, denn diese Hunde sind echt spitze, sowas wie unseren Hund habe ich noch nie gesehen, das sagt jeder der unseren Luca kennt!

    Ich würde die Entscheidung ob man sich einen Hund holt nicht davon abhängig machen, wie alt das Kind ist, jeder muss eben seine Grenzen kennen, unser Luca weiß genau was geht und was nicht,... und akzeptiert das tadellos!

    Das sollte schon vom eigenen Willen abhängen, denn die Verantwortung liegt immer beim Erwachsenen egal in welcher hinsicht ....!

    in diesem Sinne ... alles Gute #klee

    lg

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