Muss ein hund teuer sein? eure Meinung ist gefragt! Umfrage Seite: 2

        • (26) 12.03.12 - 18:10

          >>Wenn für mich KEIN interrese an SUPERRASSENHUND besteht, ich auf ausstelllungen, züchten usw stehe, dann kann ich einen "privat" vermehrten Hund nehmen. ABER immer mit vorher eltern ( zumindest) Mutter zu sehen, wie SIE mit den WELPEN umgeht. Damit kann ich ziemlich sicher sein, das die welpen nicht illegal importiert wurden.<<

          Eine Frage dazu:

          Wie willst Du in diesem Fall feststellen, welche Erbkrankheiten die Elterntiere haben? Diese brauchen ja noch nicht einmal selbst daran erkrankt zu sein, sie können ja auch von den Großeltern (mütter- oder väterlicherseits), oder sogar noch von weiter zurückliegenden Vorfahren stammen.

          Viele Grüße
          Trollmama

      (27) 12.03.12 - 18:12

      Hallo!

      Hier:

      http://www.polar-chat.de/topic_30836.html

      hat es mal jemand aufgedröselt.

      Viele Grüße
      Trollmama

      • (28) 12.03.12 - 20:00

        Hi,

        ja das ist mal interessant, allerdings sagt mir diese Aufdröselung wieder das was ich selbst bei den Katzen seit zig Jahren mitbekomme.

        Was hat in so einer Auflistung der Welpenpreis zu suchen? Ich als Züchter wollte schließlich züchten und somit ein ggfls teureres Zuchttier.
        Was hat in so einer Auflistung Futter, TA, HuSchu, Vers usw zu suchen? Diese Ausgaben hätte ich ebenfalls auch wenn ich nicht züchte.

        Solche Dinge gehören für mich nicht in den Welpen-/Kittenpreis, weil es mein Hobby ist, das kann ich doch nicht von potenziellen Käufern sponsorn lassen. Ist mir unverständlich.

        Ich habe für einen angemessenen Preis inkl einem Obolus für den Züchter vollstes Verständnis, denn das steht meiner Meinung nach grade Hundezüchtern zu da die Arbeit einen Wurf gescheit groß zu ziehen nicht ohne ist.

        Wenn ich also das aufgeführte Beispiel hier mal herhole, hätte ich wenn ich von min. 3 Würfen ausgehe + die Kosten für med Voruntersuchungen und Kosten für die Welpen dazunehme einen ca Welpenpreis von 550 Euro.

        Da die Welpen aber eher so bei ca 1000 Euro liegen (Ausnahmen mal ausgenommen) frage ich mich wo die Differenz herkommt.

        Klar Angebot und Nachfrage, aber wenn man mal nachhakt gibt es kaum (zumindest bisher meine Erfahrung) Züchter die sagen, ja ich habe - wenn alles Glatt läuft - ein Polster aufgebaut.

        Nein es heißt immer da bleibt nie was über, ergo denkt man sich seinen Teil.

        Naja wird wohl immer so sein und die Züchter weniger beliebter Rassen züchten alle aus Nächstenliebe und buttern rein, weil trotz gleicher Voraussetzungen liegen da die Welpenpreise immer in dem Bereich, den ich mal als Beispiel genommen habe.

        Viele Grüße

        Caidori

    (29) 12.03.12 - 18:29

    Hallo!

    Ganz wichtig ist einfach, sich das alles gründlich anzuschauen. Wenn es ein "Billighund" sein soll, bestehe drauf, noch bevor er abgegeben wird den Wurf mal zu besichtigen, und erst einige Wochen später abzuholen, lass Dir die Mutter zeigen und achte drauf, dass deren Gesäuge auch dick ist.

    Es gibt einfach immer mehr Leute, die absichtlich Hunde aus Polen holen und die dann unerfahrenen Käufern als eigene Rassewelpen verkaufen, die angeblich von ihrer eigenen Hündin wären - die aber gar kein dickes Gesäuge hat. Andere sagen, die Mama wäre gerade Gassi.

    Es gibt da einfach zur Zeit einen enorm schwunghaften Welpenhandel, deswegen ist da sehr vorsicht anzuraten.

    Bei vielen seriösen Züchtern wird bei den preisen schon übertrieben, was so ein Hund früher mal in mark gekostet hat wurde einfach so als Europreis übernommen, denn vor 12 oder 15 Jahren hat man auch für tolle Champions keine 3000 Mark bezahlt.

    • ja ja die preise. man hat auch früher für ein ü ei keine 1,60 bezahlt oder sogar noch mehr! nur mal als beispiel. ist ja überall teuer geworden. bzw. dm schild gegen euroschild ausgetauscht. warum sollte das bei den hunden anders sein??

      aber der tipp mit der mutter und den wurf anschauen ist mal echt super!! da achtet man ja echt kaum darauf.

(31) 12.03.12 - 19:54

Hallo,

wir haben eine Pekinese - Yorkshire Terrier Hündin.
Eine super Mischung, und wir sind sehr glücklich mit ihr.
Wir haben 150€ für sie gezahlt, wobei ich auch mehr gezahlt hätte, denn sie musste es einfach sein. Mann muss seinen Rassehund genauso erziehen wie ein Mischling oder besser gesagt wie einen günstigeren Hund. Denn damit steht und fällt alles, mit der ERZIEHUNG. Man kann einen Hund immer versauen, ob nun günstig oder teuer.

Bestimmt trefft ihr die richtige Entscheidung

#hund

  • (32) 12.03.12 - 22:03

    Ich habe beides bisher gehabt, Mischlingshunde, die einer Rasse sehr ähnlich sahen und nur Ups!-Würfen entstammten und Rassehunde mit VDH-Papieren. UND ich bin seit 2007 Züchter im VDH.

    Mit den Mixen hatte ich sehr viel Glück und ganz viel Arbeit und jede Menge Spaß.

    Mit meinen Rassehunden habe ich statt Glück Können, weniger Arbeit (Weil die diversen Züchter ihrer Ahnen diese bereits hatten.) und ebenfalls jede Menge Spaß.
    Meine Hunde sind bewußt von einem Züchter gewählt, der mehr als 20 jahre züchtet, dessen Hunde im Ausstellungsring nicht unbedingt an der Spitze laufen, dafür aber eine hohe Quote an Sg-Hunden aus diesem Zwinger hervor gegangen sind. DAS ist die Kunst des Züchtens! Wenige Champions, was sind die schon gegen eine große Menge an Hunden, die im hohen Maße dem Standard entsprechen UND sich durch Langlebigkeit auf Grund einer großen Vitalität und Gesundheit auszeichnen? Gebrauchsfähigkeit gibts eben auch bei Französischen Bullys, und die gibts nur, wenn ein gesunder Geist in einem gesunden Körper steckt.

    Meine Welpen kosten 1500 € - fertig, aus! Das ist für eine Französische Bulldogge aus meinem Verein so mittlere Preislage. Zwischen 1300 und 1800 € kosten sie in der Regel, manche auch mehr.

    Aufrechnen muss ich da einem Interessenten gegenüber gar nichts. Mit meinen bisher 13 gezüchteten Welpen bin ich bei bisher knapp +/- 0 € gelegen. Man kann es glauben, oder lassen.

    Mit meinem Preis klammere ich schon im Vorfeld ein bestimmtes Interessenten-Klientel aus. Meine Hunde sind nämlich nicht für jedermann gedacht, und inner Platte bei 5 Kindern und einem Hartz4-"Einkommen" möchte ich sie nicht sehen.
    Im Gegenzug habe ich mir schon mehrfach erlaubt, eine anfangs hoffnungsvolle Jung-Hündin, auf Grund von für mich zuchtausschließenden Fehlern (Im Verein hätte ich mit ihnen züchten können, aber MEINE Ansprüche liegen noch höher.), für viel weniger Geld als den Welpenpreis abzugeben.
    Einfordern kann man sowas bei mir aber nicht. Das gibts nur, wenn sich das für mich richtig anfühlt.

    Eine Hündin hatte z.B. mit 20 Wochen eine narbig ausgeheilte Ohrspitze nach einem Blutohr. Kein schlimmer Fehler, dem Hund tut das keinen Abbruch. Da ihr Platz der Bullyhimmel auf Erden ist, ging sie für 400 € mit Papieren an eine liebevolle UND verantwortungsbewußte Familie.

    Hunde sind generell Luxus. Ich schreibe es immer wieder. Nur wenige sollten einen haben, und man muss ihn sich leisten können. Bei fast 6 Millionen Hunden in Deutschland gibt es genug, die besser nicht gekauft worden wären. Ob mit Papieren, oder ohne. Weil ihre Produktionsstätte nicht stimmt und/oder weil ihr Zuhause nicht stimmt.

    Ich kann mir keine Rolex leisten, keine Gucci-Taschen oder Manolo Blaniks, nen Porsche hab ich auch nicht. Ich kann aber auch nicht zu Rolex gehen und sagen: Ey, ich will auch eine und zwar pronto! Aber bitte nicht für 30.000 €, sondern für 300 €! Die zeigen mir nen Vogel, mindestens.
    Wohl kann ich mir ein Plagiat in Polen auf dem Markt kaufen, aber es bleibt ein Plagiat.
    Und so sehe ich das mit vermeindlichen Rassehunden ohne Papiere auch, sie bleiben auch ein Plagiat.

    Ich bin mir bewußt, dass es für viele einen Aufschrei geben wird, aber ich kann es mir leisten so zu denken und zu handeln.

    #winke Ute

    (33) 12.03.12 - 22:37

    wir haben für unseren hund 0,00 € bezahlt und mir würde auch im leben nicht einfallen, hunderte euros oder mehr nur für einen hund auszugeben.

    für mich ist so ein hund ein hausgenosse, kein renommierobjekt oder sonstwas und er muss auch keine besonderen eigenschaften haben oder reinrassig sein. warum also sollte ich abartig viel geld ausgeben?

    wer soll tun will, soll das gern tun, aber verstehen kann ich's nicht.

    • (34) 13.03.12 - 09:06

      Für mich ist mein Rasseobjekt auch ein Familienmitglied und kein Renommierobjekt...ich gehe weder auf Ausstellungen, noch möchte ich züchten

      Wie viele Hunde hattest du denn schon?

      Wahrscheinlich hattest du noch keinen Problemhund, bei dem eine negative Charaktereigenschaft herausstach...

      Ich habe abartig viel geld (finde ich eigentlich nicht) ausgegeben, damit ich die größtmögliche Wahrscheinlichkeit habe einen gesunden Hund zu haben... der meinen Vorstellungen entspricht....

      • (35) 13.03.12 - 22:23

        Klar, Pech haben kann man immer, aber nur um das auszuschließen, würde ich doch nicht einen Haufen Geld zum Fenster rausschmeißen nur für einen Hund. Dann lieber gar keinen.

        • (36) 14.03.12 - 11:00

          Ich habe mein Geld definitiv nicht zum Fenster rausgeschmissen...

          Und ja richtig, wenn ich mir die Anschaffung finanziell nicht leisten kann, dann den Unterhalt schon gar nicht - Da sollte man lieber keinen Hund haben....

          Aber es gibt nichts schöneres.... als so ein süßes Fellmonster zu Hause sitzen zu haben :-)

          (37) 14.03.12 - 11:52

          >>nur für einen Hund.<<

          NUR für einen Hund!

          Dieser kleine Satzteil sagt eigentlich mehr als tausend Worte.....

          • (38) 14.03.12 - 15:14

            Da hast du Recht, frage mich nur was dann solche Leute hier im Thema machen....

            • (39) 14.03.12 - 17:11

              Ich weiß gar nicht, was ihr für ein Problem habt. Hier wurde nach Meinungen gefragt und ich habe meine geäußert. Dass es euch nicht gefällt, dass für mich ein Hund "nur" ein Hund ist, für dessen Anschaffung ich nicht Unsummen an Kohle raushauen würde, dafür kann ich nichts.

(41) 13.03.12 - 08:15

Hallo,

warum suchst du nicht hier:
http://www.mischlinge-in-not.de/
Einfach unten in der Vollsuche "Yorkshire" eingeben!
Wir haben einen Hund aus der Zucht eines VDH Züchters.
Warum? Weil wir diese Rasse als Welpen wollten und weil ich mich sehr viel informiert hatte.
Deswegen kam für mich nur ein VDH Züchter in Frage, weil ich davon überzeugt bin, dass in solchen Zuchten das größtmögliche getan wird, einen gesunden Hund zu züchten!
Die Leute bilden sich weiter und wissen Bescheid - nicht alle, aber viele!
Liebevollen Hobbyzüchtern unterstelle ich jetzt mal, mit den geringsten Ausgaben den größten Profit zu machen! Ich bin während meiner Suche auf Hobbyzüchter gestoßen, die wollten 900,- Euro für den Welpen! Labradore aus einer VDH Zucht kosten ab 1200,- Euro!
Wenn für Kleinrassen wie Yorkshire mehr Geld genommen wird, hat das auch oft damit zu tun, dass diese Kleinrassen schwieriger zu züchten sind. Es treten häufiger Komplikationen auf, z.B. Kaiserschnitte.... und die Anzahl der Welpen ist niedrig!

LG Pechawa

  • (42) 13.03.12 - 09:02

    Super!!!
    Endlich mal jemand der es auch verstanden hat :)

    Mich ärgert es wenn ich lese, dass Leute mit Rassehunden denken sie wären was besseres, nur weil wir eine Ahnentafel haben...

Top Diskussionen anzeigen