Kinder und Katze - klappts bei euch??

    • (1) 14.03.12 - 19:04

      Hallo,

      wir haben zwei Kinder 4 1/2 Jahre und 17 Monate alt. Nun hab ich eigentlich immer gesagt das ich schon gern möchte das meine Kinder mit Tieren aufwachsen sollen - ich hatte als Kind immer viel Tiere um mich und bin daher auch wirklich sehr tierlieb.

      Nun würden wir evtl. in 10 Wochen eine kleine Katze bekommen und irgendwie hätt ich wirklich gern eine. Das Dominik damit klar kommt glaub ich sofort, aber wie gehen eure Kleinkinder mit den Katzen um?

      Wäre um eure Meinungen dankbar.

      Lg Katja

      • Hi Katja,

        als erstes solltest Du nach Möglichkeit immer gleich 2 Katzen nehmen, schließlich möchte auch die Katze glücklich leben dürfen.

        Dann würde ich Dir nur zu Katzen raten die in einem Kleinkinderzuhause groß geworden sind.

        Besondere Rassen die Kinder sehr lieben ist die Siam, o. aber auch z.B. die heilige Birma.

        So, das waren jetzt erstmal meine Ratschläge an Dich :-)

        LG

        Kerstin

        • Hallo,

          also zwei wollt ich jetzt eigentlich nicht holen - ich denke auch eine Katze kann glücklich sein wenn sie nicht stundenlang allein zuhaus hocken muss.

          Naja, das wäre jetzt keine Rassekatze sondern mehr eine Bauernhofkatze die insgesamt mit vier Kindern zusammen ist. Noch ist sie ja erst drei Tage alt, es würde also eh noch gute 10 Wochen dauern bis die Mietze einziehen würde.

          Lg

          • (4) 14.03.12 - 19:59

            Hallo!

            Erstmal solltet ihr euch überlegen wie ihr eine Katze am Besten artgerecht halten wollt. Soll die Katze Freigänger und Mäusejäger werden? Dann kann man die Katze auch alleine halten. Aber zu zweit ist immer schöner. Frage zurück, würde es dir reichen nur mit Katzen zusammen zu sein und dich nie mit einem Menschen auszutauschen. Wärst du da glücklich oder würdest du lieber einen Menschen statt 20 Katzen um dich haben. Ein Katzenkumpel nimmt auch dir viel Arbeit ab. 2 Katzen als Freigänger machen nicht soooo viel Arbeit. Ansonsten will so eine Katze ausgelastet werden und sich nicht irgendwann einem langweiligen Leben ergeben. Bedeutet JEDEN Tag 2 Stunden bespielen als Ausgleich zum Mäuse jagen.

            Ich find dass es wichtig ist dass Kinder nicht nur einfach mit Tieren aufwachsen sondern auch dabei lernen ihre Bedürfnisse hinter die der Tiere zu stellen. Und zu lernen dass mein sein eigenes Wohlbefinden nicht über das anderer Lebewesen stellen darf. Sondern dass man darin sein Wohlbefinden findet indem man anderen ein glückliches Leben ermöglicht.

            Gruß Sabine

            • (5) 14.03.12 - 20:40

              Ja die Katze darf in den Garten sobald sie sich bei uns eingewöhnt hätte! Wir wohnen in einem ruhigen Siedlungsviertel daher sind auch die Autos keine wirklich grosse Gefahr.

              Lg

              • (6) 15.03.12 - 05:54

                Wie gesagt, 2 Katzen machen nicht wirklich mehr Arbeit. Eher weniger weil sie sich haben und mit einander toben können und nicht euch dazu brauchen. Auch sicherer für die Kinder. Die finden es vielleicht nicht so lustig wenn eine unterforderte Jungkatze hinter dem Schrank lauert und ihre überschüssige Energie an ihren Händen und Füßen auslässt. Dann doch lieber am Katzenkumpel.

                Und 2 junge Katzen zu beobachten wie sie miteinander toben, aufeinander zuspringen und sich noch im Flug verkeilen und sich spaßhaft kloppen, echt sensationell. Besser als Fernsehen für die Kinder.

                Geh noch mal in dich und überleg was wirklich das Beste für das Tier ist und ob Einzelhaltung nicht doch etwas egoistisch gedacht ist. Klar gibt es etliche Beispiele für einzeln gehaltene Katzen und ihre Besitzer werden auch immer behaupten die waren doch glücklich bei uns. Ich denke aber wenn man alles mal logisch durchdenkt kommt man immer zu dem Schluß dass es zu zweit einfach besser ist für die Katze.

                Gruß Sabine

          Sprich Du möchtest ein Freingängertier für den Rest seines Lebens in Einzelhaft in eine Wohnung sperren?

          Tu Dir und dem Tier einen gefallen und lass es dort wo es ist und infomiere Dich erstmal über Katzen. Du hast leider gar keine Ahnung von Katzen.

          Gut gemeinter Rat.

        (9) 15.03.12 - 09:15

        Hallo!

        Ich denke, wenn die Katze Freigang hat, braucht man nicht 2 Katzen. Es ist zwar schön, aber es kostet ja auch mehr. Man muss dann für 2 Katzen Tierarztrechnungen begleichen und Futter kaufen. Wir haben 2 Freigängerkatzen, die so gar nichts miteinander anfangen können. Sie bilden nur ein Team, wenn eine Fremdkatze in ihr Gebiet eindringt, sonst gehen sie sich aus dem Weg.

        Rauslassen würde ich die Katze erst, wenn sie kastriert und gechipt ist. Erkundige Dich unbedingt vorher über die Kosten, denn gerade Tierartbesuche können schnell teuer werden. Mein Kater hatte letztes Jahr eine Beißwunde am Bein, die einen riesengroßen Abszeß gebildet hat. Für die gesamte Behandlung mußten wir 300 Euro bezahlen, inklusive 1 Nacht in der Klinik, OP unter Narkose und wochenlang spülen beim Tierarzt.

        Sowas geht schnell. Außerdem brauchst Du gerade bei Kindern, alle 4 Wochen etwas gegen Zecken und Flöhe, was auch einiges kostet, jährliche Impfungen und alle 3 Monate eine Wurmkur.
        Bei uns klappt es bis jetzt gut, die Katzen gehen nicht an den Kleinen ran, aber der ist auch erst 4 Monate. Meine Tochter und unsere Katze sind die besten Freunde, die schläft bei ihr und kuschelt auch nur mit ihr. Unser Kater ist eher verhalten, er mag keine Hunde und Kinder läßt er auh nicht gern an sich ran. Er geht dann aber, was ich meinen Kindern auch beigebracht habe, dass sie die Katzen niemals gegen ihren Willen festhalten oder beim Fressen stören oder wenn sie sich bekriegen in die Nähe gehen (hat meine Tochter mal gemacht, mit dem Ergebnis einer blutenden Lippe).

        LG und viel Spass!

        Yvonne

        • (10) 15.03.12 - 09:23

          achso, ich würde keine Babykatze nehmen, die haben so einen ausgeprägten Spielsinn, dass eure Kinder dann doch mal ein paar Kratzer abbekommen. Außerdem sind die oft noch nicht stubenrein und machen folglich überall hin, am liebsten, wo man schlecht rankommt. Meine Katzen sind beide aus dem Tierheim, waren schon erwachsen und an Kinder gewöhnt. Es hat so immer gut geklappt. Vielleicht ist das für euch auch die bessere Option. Ja, so ne Babykatze ist niedlich, aber ne erwachsene, sozialisierte, stubenreine, kastrierte und gechipte Katze wäre für euch vielleicht die bessere Entscheidung. Außerdem kann man die schon nach etwa 2 Wochen rauslassen und müßte sie nicht so lange in der Wohnung halten.

(11) 14.03.12 - 21:01

Bitte nur, wenn Du ZWEI Katzen nimmst. Einzelhaltung ist wirklich nicht artgerecht, und gerade in einem haushalt mit lebhaften kleinen Kindern brauchen die Katzen die Rückendeckung eines Artgenossen, um nicht gar zu sehr verschreckt zu werden.

Überleg mal Du bekommst da ja ein Winziges Katzenbaby (besser 12 Wochen abwarten, nicht früher!), das kann auch nicht sofort raus gelassen werden, so verkehrssicher ist das kleine noch nicht. Außerdem ja auch noch nicht kastriert, die Kastration mit 5-6 Monaten sollte man abwarten, bevor eine Katze raus darf.

Solange wäre es ein winziges Baby ganz alleine zwischen Riesen, die mit Indianergeheul durch den Flur rennen, immer wieder weinen, schreien, lautstarke Wutanfälle bekommen, herum rennen... eine emofindsame Katze kannst Du damit wirklich traumatisieren.

sind es dagegen zwei, am besten Geschwister, haben sie wenigstens noch verstärkung dabei, die sie kennen, das gibt ihnen einfach mehr Sicherheit. Gemeinsam trauen sie sich einfach mehr.

Oder eben eine erwachsene Katze, die Kinder schon kennt, und bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase raus kann und damit auch den lärmenden Kindern ausweichen.

Katzen sind einfach auch nicht unbedingt die Ideale Tierart für Familien mit kleinen Kindern, Katzen bevorzugen eine ruhige Umgebung ohne große Hektik. Lärm, Trubel, ständig freunde zu besuch - das ist großer Stress für Katzen, und nicht selten reagieren sie auf so einen Stress mit Unsauberheit, Pinkeln und Kacken überall hin...

(12) 14.03.12 - 23:16

Unsere bald 17jährige Katze ist älter als die Kinder und unsere 2(Kinder) haben nie,nie und niemals den Katzen irgendwas getan.In bald 15 Jahren wurde vielleicht jeder ein paar mal gekratzt, aber da waren sie immer selber schuld^^
Unsere Oma Katze hat auf beide als sie Babys waren wunderbar aufgepasst:)

Im Grunde sehen die Kinder ja nur wie ihr Erwachsene mit Tieren umgeht und machen das dann nach.

(13) 15.03.12 - 08:18

Meine Tochter hat mit 3 Jahren unserem Babykater geschubst, am Schwanz gezogen, die Hinterbeine hochgenommen und Schubkarre "gespielt". Natürlich nicht alles auf einmal und nur, wenn ich grad nicht geguckt habe.
Babykatze und Baby finde ich persönlich von daher nicht so prickelnd.

Hallo!

Unser Sohn ist fast 4 1/2 Jahre alt, unser Katerchen wird Ende des Monats, 7 Monate alt und es klappt (bis jetzt) super. Allerdings, haben wir ihn auch erst 1 Woche bei uns! #schein
Mein Sohn hat aber auch schon *Erfahrungen* mit anderen Tieren, der Opa/die Oma, haben einen Hund, den wir regelm. besuchen.

Wir haben Kaninchen gehabt (er kennt das, nicht einfach hochnehmen, nicht am Schwanz ziehen oder an den Ohren etc......

Wir hatten allerdings auch schon die andere Seite kennengelernt, als mein Sohn ca. 8 Monate alt war, hatten wir eine Pflegekatze für 4 Monate. Das war schon recht stressig und anstregend....
Da Kind und Katze beide *Babys* waren und jeder seinen Willen wollte. #schwitz Musste immer dabei bleiben, immer Kind ins Bett legen und Katze woanders *parken*. Gut das es damals *nur* eine Pflegekatze war, die wir wieder abgeben konnten....:-p

Unsere Katzen durften noch NIE in die Schlafräume, da muss man dann auch aufpassen.
Regelm. alle Katzenhaare (und die können lästig sein) wegmachen und aufpassen, das das Kind die nicht im Mund hatte etc... Genauso bei Katzenspielzeug, das das Kind das nicht nimmt und die Katze meint, das Kind möchte spielen....Könnte da so viel aufzählen.

Jetzt ist es wesentlich entspannter ;-) und er spielt super mit dem Kater. Versteht aber auch die Regeln die wir vorher oft besprochen haben und ihm an Beispielen versucht haben zu erklären!!!!

Das der Kater auch seine Ruhe haben möchte, beim fressen in Ruhe gelassen wird, wenn er schläft nicht *erschreckt* wird oder angefasst wird. Wenn er in seiner Höhle ist, keine Finger reingesteckt werden... Das die Balkontür erstmal zu bleibt....#pro
Das würde ich mit dem *großen* vorher besprechen!!#pro

Aber man kann es immer nur ausprobieren, liegt ja auch viel an der Katze/Kater selber, was es für ein Wesen hat und dann was die Kinder für ein Wesen haben, ob das passt. Unser Sohn ist eher ein sensiblerer, der tobt zwar auch gerne, aber meist in seinem Zimmer mit dem Papa, da der Kater nicht rein darf. Haben wir hier im Rest der Wohnung *kein großen Lärm* oder hektikt...

LG
grinse#katze

Hallo,

bei uns ist das Normalität. Wir hatten immer mehr wie zwei Katzen und dazu in der Regel immer zwei Hunde.

Bei uns ist das kein Thema. Die Tiere werden gestreichelt, aber im Normalfall nicht weiter beachtet - weil eben Normalität.

Katzen hatten wir schon immer, auch bevor die Kinder kamen. Hunde kamen dazu, wie unserer 1,5 Jahre alt gewesen ist. Unsere Kleine ist bereits mit Hunden und Katzen geboren...

Ich merke es immer daran, wenn Kinder kommen zum Spielen und selbst keine Tiere haben. Die sind vollkommen närsch, jagen unsere Katzen, damit sie diese Streicheln können. Finde ich nicht schön und schiebe auch einen Riegel vor.

Du musst Deinen Kindern klipp und klar sagen, dass das ein Tier ist und in dem Sinne nichts zum Spielen und Rumschleppen. Gestreichelt kann gerne werden, aber sie müssen lernen zu merken, wann das Tier seine Ruhe braucht. Auch wollen die meisten Tiere in Ruhe fressen - ohne, dass jemand daneben sitzt.

Ansonsten sehe ich keine Probleme.

LG
Caro mit Max 7,5 Jahre und Lara bald 3 Jahre

(16) 15.03.12 - 21:56

Hi,

ich habe nur gute Erfahrungen mir Katzen und kleinen Kindern gemacht.

Ich bin selbst mit einer recht grantigen Katze groß geworden, die mir sehr schnell beigebracht hat, dass man auf die Signale der Tiere achten muss.

Unsere jetzige ist total gutmütig und lässt sich von unseren Kindern alles gefallen.

Klar sind kleine Kinder auch mal grob, aber da waren und sind wir immer sehr hinterher von Anfang an. Beide haben schnell gelernt, die Katze ganz lieb zu streicheln. Der Kleine von knapp 2 Jahren geht wirklich auch schon ganz liebevoll mit ihr um und das auch schon recht lange.

LG juju

(17) 17.03.12 - 18:48

Hallo,

allso ich habe seit letztes Jahr augsut meine Katzen.Ein kater und eine Katze..
Unser kater ist ein eher ein wenigschmuser und geht auch nicht zu den Kindern.
Bei unserer Katze sieht es aber anders aus.Meine Tochter (4 Jahre)schleppt sie ständig zuhause rum.Über die schulter gepackt und dann auf die couch.
Ich habe am anfang echt einen schock bekommen und meinte immer "Alina das ist keine puppe die du da rumträgst".Aber der Luna scheint es zu gefallen,denn wenn meine Tochter nicht zu ihr geht dann kommt die Katze zur Tochter.;-)

Allso bei uns klappt es super.Und spätestens nach dem ersten Kratzer wissen auch Kleinkinder wie weit sie bei den Katzen gehen dürfen.
Denn unser Lucky (Kater)hat das schon ganz am anfang klar gemacht.Und seitdem sagen die Kinder immer nur Hallo lucky und ansonsten gehen sie ihm aus dem weg.
Mussten sie eben lernen.

Lg sandra

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