Wo am besten Mäuse-Lebendfalle aufstellen????

    • (1) 27.03.12 - 14:46

      Hallo, hallo,

      ich wurde heute morgen von einer Maus in der Yuccapalme begrüßt. Ich habe mich gewundert, warum immer die Blätter rascheln. Da schauen mich doch auf einmal zwei winzige Knopfaugen an. Ich habe mich also mit Schüssel und Deckel bewaffnet, um das Tierchen in altbewährter Manier einzufangen. Allerdings ist sie vorher ganz flink den Stamm heruntergelaufen und irgendwo verschwunden.

      Ich vermute, einer von unseren Katern hat sie angeschleppt. Normalerweise finde ich solche Mitbringsel schon tot (oder zumindest weitgehend bewegungsunfähig) und muss dann nur noch die Entsorgung übernehmen. Jetzt ist dieses Exemplar allerdings noch höchst lebendig und agil.

      Wo stelle ich denn jetzt am besten die Lebendfalle auf? Unter dem Sofa, im Blumenkübel oder ???? Muß dazu sagen, dass wir ein Reihenhaus haben. Fast alles offen, auch Keller oder Obergeschoß könnten von der Maus problemlos erreicht werden.

      Ich hoffe, auf eure Tipps
      maxundich

      • (2) 27.03.12 - 15:38

        Hi,

        ich würde sie in der Nähe der Yucca-Palme aufstellen und lecker bestücken.

        Damit das Mäuschen aber nicht wieder kommt, solltest Du es weit weg wieder aussetzen.

        Gruß
        Kim

        Nutella in der Falle wirkt Wunder!

        Da kann die Falle auch Jot-Weh-DEH stehen, die Mäuse werden sie finden! Und Nutella kann man wunderbar an den Auslösehaken schmieren.

        LG

        mininöller (die auch Mäuse auf dem Dachboden hat...)

        Hallo!

        Wenn die Maus überleben soll bitte im Jagdrevier Deiner Kater aussetzen. Je weiter entfernt Du sie aussetzt desto geringer sind ihre Überlebenschancen - Mäuse sind stark revierbezogen, eine fremde Sippe wird diese Maus nicht aufnehmen.

        Bei Leuten die Mäuse in Lebendfallen fangen und dann mehrere 100 Meter entfernt aussetzen ist es wesentlich grausamer als gleich eine normale Falle die die Maus erschlägt, dann muss sie nicht tage der Angst durchstehen, weil sie ihr Zuhause nicht findet und fremde Mäuse sie verjagen, bis ein Raubtier sie erwischt.

        • Bei aller Tierliebe und bei allem Respekt vor dem Lebewesen - Mäuse gehören zu den Schädlingen, wenn sie sich in Haus und Hof aufhalten und vermehren.

          Und ich bezweifele doch sehr, dass der Tod durch die Schlagfalle "humaner" ist, als ein lebendes Tier wieder auszusetzen. Und noch mehr bezweifele ich ehrlich gesagt, dass die Maus dann einen seelischen Knacks bekommen hat, weil sie von ihrer Familie getrennt wurde.

          Wenn ich eine Mausemutter in unsere Falle auf dem Dachboden fange, die vielleicht ein Nest mit Jungen aufzieht, dann haben diese Jungtiere schlichtweg den schwarzen Peter gezogen, denn Mama-Maus wird nicht wiederkommen und die Jungen säugen.

          Somit - egal wie Du es siehst - jegliche Art und Weise der Mäusebekämpfung ist aus Mäusesicht ziemlich fatal. Dann entscheide ich mich doch lieber für eine Lebendfalle.

          Gruß

          minimöller

          • Und damit machst Du Dir was vor. Eine Hausmaus im Wald aussetzen endet für die genauso tödlich wie die Schlagfalle - nur eben mit vorher tagelang hungern und verstecken. Dann lieber gleich tot als abseits des eigenen lebensraums aussetzen.

            Hausmäuse haben eben ihren Lebensraum im Haus, und nicht irgendwo draußen, was bringt es also der Maus? Nichts.

            Die Trennung von der Familie erhöht messbar den Cortisolspiegel bei sozial lebenden Tieren.

            Bei einer ordentlichen Schlagfalle ist die Maus wenigstens gleich tot.

            • Also ich habe jetzt mal ein bisschen gegoogelt und habe zu Deiner Theorie nichts finden können. Wenn Du einen Link hast, kannst Du ihn mir gerne mal schicken.

              Warum ist es besser, einer Maus das Rückgrat zu brechen (vorrausgesetzt der Schlag trifft sofort)?

              Warum darf der Rotfuchs, die Eule, der Bussard und viele andere Waldbewohner nicht von einer weiteren Mahlzeit profitieren?

              Tut mir leid. Ich bin bei immer dafür zu haben, wenn es darum geht, Tiere zu schützen und das beste für sie herauszuholen. Aber in diesem Fall sehe ich den Sinn einfach nicht.

              LG

              minimöller

              • Weil Du eben eine Maus aus ihrem Lebensraum raus holst und in einen anderen Lebensraum setzt. Du hast im Haus meistens Hausmäuse, auf dem Feld Feld- Wühl- oder Rötelmäuse, im Wald leben relativ wenige Mäuse, weil es da nicht so viel Futter gibt.

                http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/Tierart_Hausmaus.html

                Egal welches Tier Du aus seinem Lebensraum reißt und in einem anderen Lebensraum aussetzt, es wird es sehr sehr schwer haben zu überleben.

                Und sogar wenn Du die Hausmaus beim Nachbarn aussetzt ist es nicht gesagt ob sie durch kommt, weil es eben territorial lebende Tiere sind, die Sippenfremde Tiere verjagen. Das klappt bei Farbmäusen genauso, zwei gruppen da zusammen führen ist nicht einfach.

      (9) 27.03.12 - 20:42

      Ich würde die Falle auch an der Stelle wo du die Maus gesehen hast aufstellen. Am besten in der Nähe der Wand.
      Auf was die Mäuse bei uns immer total abgegangen sind ist Nutella. Die stehen auf Nuss-Nougat.

      Gruß Sabine

      (10) 28.03.12 - 13:22

      Vielen Dank für eure Tipps.

      Die Falle steht jetzt zwischen den Pflanzen und ist mit Nutella bestückt. Jetzt hoffe ich nur, dass die Maus dumm genug ist, auch hineinzugehen.

      Gestern abend ist sie an der Wand entlang geflitzt. Ich war leider nicht schnell genug. Die kleinen Viecher sind echt wahnsinnig flink. Zugegeben, sie sieht ja mit den kleinen Knopfaufen sehr süß aus, aber ich bin trotzdem froh, wenn sie wieder draußen ist. Da meine 3 Katzen bei dem Wetter fast nur draußen sind, lebt die Maus drinnen vermutlich wesentlich sichererer ;-)

    (12) 03.04.12 - 18:43

    hihi,
    viel glück.
    nutella lieben sie, aber eigentlich auch alles andere. ich hab meine mit äpfeln gefangen, weil nutella nicht wirklich gut für nager ist, eigentlich sogar giftig....aber mäsue sind da irgendwie wohl schon dran gewöhnt *gg*

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