Hundeschule, Hundeplatz, Agility, was macht Ihr mit Eurem Hund?

    • (1) 11.04.12 - 22:59

      Irgendwie scheint es immer mehr in Mode zu kommen, mit seinem Hund mindestens zur Hundeschule/zum Hundeplatz zu gehen oder Agility, DogDancing etc. mit ihm zu machen.

      Wohin man auch hört und liest, jeder bietet seinem Hund irgendwelches Entertaining an. Da wird hierhin gefahren und sich dort getroffen, um Hundi zu bespaßen/auszulasten und ich komme mir mir unserem, der einfach nur in der Familie mitläuft und dreimal täglich schnödes Gassi gegangen und vielleicht mal im Garten bespaßt wird, weil weder Zeit ist für solche Veranstaltungen noch die Notwendigkeit dafür gesehen wird, langsam vor wie ein Exot.

      Was macht Ihr mir Eurem Hund? Hundeschule? Agility? DogDancing (was immer das ist)? Oder nichts von alledem?

      • Hallo,

        ne, mach ich auch alles nicht weil ich die Zeit gar nicht hätte! Mein Hund ist aber auch bescheiden, hab mir bisher Hunde ausgesucht die nicht permanent Beschäfftigung brauchen.

        Ich nehm sie täglich mit in den Stall und auch zu Kunden (ebenfalls Pferdebesitzer, also auch Stall) dort stöbert sie rum und sucht Ratten (wenn auch erfolglos), das macht sie seelig und lastet sie aus. Das hab ich bisher auch mit allen Hunden vor ihr so gemacht.

        Kenne ganz viele die auch keine der oben genannten Dinge machen, bzw. kenne ich hier nur 1 Hundehalter der Agility macht.

        LG

        Wir lasten unseren Hund auch anderweitig aus und machen keine besonderen Kurse mit ihm. Ich finde es wichtig, dass man sich Menschen intensiv mit seinem Hund beschäftigt, ob man das nun beim Hundesport oder irgendwelchen anderen Dingen macht, ist zweitrangig.

        Unser Beagle ist 24 Stunden am Tag mit einem von uns zusammen, geht auch mit zur Arbeit. Wir achten darauf, dass er mindestens zwei Stunden am Tag draußen ist, oft im Wald, wo er an der Schleppleine (und im Beisein anderer Hunde auch ohne Leine) toben kann. An den Wochenenden sind wir natürlich noch länger mit ihm draußen, da können es problemlos 4 bis 6 Stunden im Wald werden.

        Zusätzlich wird auch daheim und bei der Arbeit mit ihm geübt (Gehorsam) und getobt, Ball gespielt im Garten, das Abendbrot erspielt er sich mit dem Futterdummy, ich verstecke Leckerlies, die er erschnüffeln muss, er hat verschiedene Spielsachen, bei denen er sich Essen erarbeiten muss etc. Und es gibt immer Mal Verabredungen mit Freunden, die auch einen Hund haben zum gemeinsamen Umhertoben.

        Agility wäre ohnehin nichts für ihn, da er Probleme mit den Vorderbeinen hat.

        Die Hundeschule haben wir genau ein Mal besucht :D Alles, was er an Befehlen (für uns) können muss, hat er auch so gelernt. Da er äußerst verfressen ist, lernt er mit Hilfe von Leckerlies super schnell. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass er bereits ausgewachsen war, als er zu uns kam, aber vorher nichts kannte, so dass wir alles langsam angehen lassen haben.

        Grundsätzlich sollte jeder eben seinen Hund so auslasten, wie es am besten zur Rasse und den eigenen Bedürfnissen passt. Für die einen ist das Agility oder Man Trailing, für andere ein Kurs zum Tricksen oder man baut die Auslastung eben komplett in den Alltag mit ein.

        hallo,

        wir machen sowas auch alles nicht. 1. hätte ich keine zeit (3 schichtsystem) und 2. kostet das alles (wie ich finde, lass mich aber gern eines besseren belehren, also bitte nicht mit steinen werfen!)unnötig geld. sicher, sollte ic mit meinen hund nicht zurecht kommen, dann überlege ich mir sicher, ob es doch nicht besser wäre, die hundeschule zu gehen oder so.

        hier bei mir gibt es eine hunderunde. da wird sich am nachmittag getroffen und los geht es. meine kleine rennt und tobt mit den anderen hunden herum und wird so ausgelastet. immer gehe ich nicht mit, weil es für mich oft eine doofe zeit ist (halb 5 nachmittags, wenn ich frühdienst habe, ist mir das zu spät, da sie ja seit früh nicht mehr draussen war)

        sonst bespaße ich sie selbst bzw. mein mann. da wird mal für ne halbe stunde oder so richtig herumgetobt und durch sämtliche räume gerannt. draussen werfen wir ball (naja, da schnuppert sie lieber) und gehen nach möglichkeit lange spazieren. bzw. lassen sie herum rennen zum austoben.

        naja, ab und zu versuche ich sie auch geistig zu fördern, je nachdem wie sie mitmacht. so kleine spiele , wie such das leckerlie.... kann man ja auch daheim machen.

        doch haben wir das glück, dass sich unsere auch gut alleine beschäftigt. nur, wenn es zu ruhig ist, sollte man mal schauen, was sie macht!

      • (5) 12.04.12 - 07:30

        Also ich hab nen Border und nen Mischling!

        Also ich bin weder der Freund vom Familienmitläufer noch von ner Bespaßung a la Robinson Club.

        Die 2 werden halt so im Alltag mit eingebunden. In dem sie Tricks machen, der Border hat immer beim Ziegen umsetzen geholfen, etc. Zusätzlich mach ich noch 2 mal die Woche Agility und fahr regelmaßig auf Tuniere. Wohl eher für mich.

        Es mag ja Hunde geben die mit 3 mal Gassi zufrieden sind. Meine wären es nicht.

        Und Zeit haben ist immer so ne Sache. Wir verbinden halt viel. Meine Tochter macht ebenfalls Agility und die Tuniere sind Familienausflüge. Für uns gibts nichts schöneres als mit den Hunden zu leben und sie nicht nur so mitlaufen zu lassen.

        (6) 12.04.12 - 08:06

        Hi,

        wir haben 2 Hunde (Labrador und Eurasier) und wir machen auch alles nicht.

        Wir waren beide mit unseren Welpen bis zu einem Jahr in der Hundeschule und danach waren wir weg. Uns war es einfach wichtig, dass wir gerade in der Anfangszeit Hilfe bekommen, wenn Fragen da sind.

        Mittlerweile ist es so, dass wir uns Mittags auf einer großen Wiese mit mehreren Hundebesitzern treffen und eine große Runde laufen. Die Hunde toben untereinander und können zur Abkühlung in den Neckar springen.

        Wenn wir das Gefühl haben, dass einer unserer Hunde mal seine Ohren auf Durchzug schaltet, wird mit ihm mal intensiver trainiert, bis es wieder sitzt.

        Mein Mann und ich finden nicht, dass unsere Hunde durch die fehlende Hundeschule oder sonstige angebotenen Aktivitäten nicht ausgelastet sind oder ihnen etwas fehlt.

        Viele Grüße
        Moony

        • Moin!

          Wie alt ist euer Eurasier? Hündin oder Rüde?

          lg
          sparrow

          • Hi,

            der Eurasier ist 6 Jahre alt und ist ein Rüde (nicht kastriert).

            LG
            Moony

            • Wir haben eine fast 2 Jährige Hündin - ebenfalls noch voll intakt ;-). Das Fell soll ziemlich schlecht werden, wenn man sie kastrieren lässt.

              Ist er ein Dickkopf? Hast du mal n Bild? *neugierig guckt*

              lg
              sparrow

              • (10) 12.04.12 - 18:18

                Hey,

                Dickkopf kann er schon sein, auch war/ist er sehr verwöhnt... leider lernte ich ihn erst vor 2 Jahren kennen und hab ihn schon ein wenig umgekrempelt... :-)

                Bilder ja, nur nicht hier auf urbia... :-( Bin noch nicht dazu gekommen, Bilder online zu stellen...

                wenn du dich bis nächste Woche geduldest kann ich welche online stellen. Oder per Mail?
                Wenn du magst, schreib mir ne pn mit deiner Adresse.

                Lg

      (12) 12.04.12 - 08:23

      Gar nix :-) Unsere Hündin folgt meistens gut (na ja, etwas Feintunig leisten wir uns ein paar Mal im Jahr von einer super Hundetrainerin in Privatstunden, eigentlich liegts aber an unserer Faulheit, dass es keine 100% sind), Agility mache ich nicht, weil sie einen operierten Hinterlauf hat. Wir gehen zwei mal am Tag Gassi, etwa eine Stunde quer über die Felder und durch Berg und Wald.

      (13) 12.04.12 - 09:17

      Hallo,
      in erster Linie kommt es ja auch drauf an was für einen Hund man hat,aber einen Hund anzuschaffen und dann einfach nur mitlaufen zu lassen finde ich auch nicht gerade das goldene vom Ei.Wenn man sich vor dem Kauf informiert was diese oder jene Rasse braucht kann man da im Vorfeld ja schon viel ausloten und sich Gedanken machen ob man dem Hund das Maß an Aufmerksamkeit widmen kann das er braucht,wenn nicht sollte man sich lieber nach einer anderen rasse oder einem anderen Tier umschauen.
      Ich verbringe gerne viel Zeit mit meinen Hunden und habe Spaß daran sie zu beschäftigen und zu fördern.Ich habe zwei Border Collies undd a ist schon einiges an Beschäftigung gefragt,nur mit 3x Gassie gehen am Tag würden sie sich sehr schnell selber eine passende Beschäftigung suchen.Ich mache etwas Agility,aber nur zum Spaß,der Parcour steht im Garten und somit können wir ihn nutzen wann wir Lust dazu haben und müssen uns nicht an irgendwelche Zeiten halten.Teilweise nehme ich meine Hude mit zur Arbeit und dort haben sie ihren Job,der Große zumindest.Alles in allem entfallen hier ca. 4-5 Stunden am Tag auf die Beschäftigung mit den HUnden,und genau so habe ich es mir auch vorgestellt,ich würde keinen Hund wollen der den ganzen Tag auf dem Sofa lliegt und drauf wartet das Frauchen sich irgendwann mal zum Gassi gehen bequemt.
      LG KImchayenne

      (14) 12.04.12 - 09:32

      Hallo,

      also, mit unserem Labrador Mädchen machen wir Junghund-Agility (Gelenkschonend ohne springen, langsames ran tasten an die Geräte ohne Tempo, sie ist erst 10 Monate alt und soll daher noch nicht so Gelenkbelastend "arbeiten") und Dummie Training in der Hundeschule.

      Mit dem großen (Golden Retriever Rüde) machen wir normales Agility.

      Ich finde es wichtig die Hunde nicht nur körperlich sondern auch Kopfmäßig auszulasten, ausserdem macht es sowohl Mensch als auch Hund sehr viel Spaß!

      Viele Grüße
      Nadine

      (15) 12.04.12 - 09:34

      hallo,

      mir kommt es auch schon länger so vor, als wenn mittlerweile fast jeder "hans und franz" zur hundeschule rennt oder dies und das macht, nur um dazuzugehören und um mitzureden.

      überall sieht man kleine felder/wiesen mit hundeparcour aufgebaut oder gruppen, die mit hunden was machen. dazu tragen bestimmt auch die ganzen tier/hundesendungen bei. scheint wirklich ein trend geworden zu sein, aber trotzdem muß man ja nicht auch zwingend mitmachen.

      wir selber hatten auch einen hund und haben nichts mitgemacht und würde auch nichts mitmachen, wenn ich jetzt einen hätte.
      in unserer familien- und bekanntenkreis gibt es auch mehrere hunde und auch die machen diese ganzen sachen nicht mit und trotzdem geht es den hunden gut und sind ausgelastet. ich meine, vorher ging es ja auch ohne (oder eine hundeschule war noch nicht viel verbreitet) und die hunde wurden gut erzogen und hatten spaß, wurden beschäftigt und der soziale kontakt zu anderen hunden war auch da #kratz

      ich will natürlich nichts schlecht reden, um gottes willen, und für den ein oder anderen ist eine hundeschule sicher wichtig usw., jeder weiß natürlich was das beste für den hund ist und wenn es spaß macht, dann umso besser.

      gruß

      • >>mir kommt es auch schon länger so vor, als wenn mittlerweile fast jeder "hans und franz" zur hundeschule rennt oder dies und das macht, nur um dazuzugehören und um mitzureden.<<

        Heute sind die Hundehalter vielleicht etwas umsichtiger als früher?!
        Früher wurden Hunde auch geprügelt, damit sie hören. Heute weiß man, dass es anders geht- DANK der Hundesendungen.

        Die Nicht-Hundehalter sollten froh sein, dass Hundehalter zur Hundeschule gehen...denn die, die gehen, wollen gut erzogene Hunde, mit denen man überall hingehen kann und vor denen niemand Angst haben muss.

        Ich empfinde deine Aussagen als sehr abwertend.

        sparrow

        • >Ich empfinde deine Aussagen als sehr abwertend.<

          hab mir schon gedacht, dass das ein oder andere in den falschen hals kommt. falls ich mich unglücklich ausgedrückt habe, tut es mir leid.
          ich hab ja geschrieben, dass ich nichts schlecht reden will usw. und das jeder ja selber weiß, was das beste für den hund ist und für einige sicher eine gute und wichtige sache ist usw.

          ich kenne allerdings keinen, heute wie früher, der ohne hundeschule seinen hund prügelt, nur damit er gehorcht und erzogen wird.
          das viele die hundeschule besuchen ist ja auch noch nicht lange zeit so.

          wollte eigentlich nur sagen, dass man auch ohne hundeschule den hund erziehen kann mit allem was dazu gehört, wie vor dem boom auch. ausnahmen bestätigen natürlich immer die regel und dafür ist die hundeschule natürlich ganz sinnvoll.

          • Ich kenne etliche Hunde, die unerzogen sind obwohl sie zur Hundeschule gehen. Wenn der Hundehalter nicht konsequent in der Erziehung ist nutzt eine Hundeschule nichts.

            • Das ist richtig.

              Aber in der Hundeschule wird einem schon auf die Füße getreten, damit man richtig arbeitet. Außerdem ist der Ehrgeiz bei vielen dann auch da, wenn sie sehen, das die anderen in der Gruppe auch zuhause arbeiten. Viele stachelt das an ;-) - aber nicht alle.

              • Ich kenne mich nicht damit aus, aber soll die Hundeschule nicht der Erziehung der Hunde und einem besseren Umgang mit Hunden dienen und nicht ein Wettbewerb unter Hundehaltern sein, welcher Hund am schnellsten lernt und am besten hört?

                • Richtig. Man soll den Umgang mit den Hunden lernen und lernen, wie man ihnen etwas beibringt.
                  Ich hab jedoch die Erfahrung gemacht, in den fast 2 Jahren, in denen wir dabei sind, dass manche, die nur ungern zuhause das Erlernte anwenden oder vertiefen, in der Hundeschulstunde in der darauf folgenden WOche dann dumm gucken, wenn die anderen Hunde z.b. liegen bleiben oder am Fuß gehen und ihr Hund nicht. Dann überlegen sie doch, ob sie nicht zuhause beim spazieren gehen mal 5 Trainingsminuten einbauen ;-)
                  Ich übe nicht ständig- aber täglich beim spazieren gehen immer wieder mal ablegen und entfernen, heranrufen, sitz und Platz aus der Bewegung, Apportieren, suchen etc. Macht dem Hund Spaß, ihm wird nicht langweilig und mir macht es auch mehr Spaß als nur 1 oder 2 Stunden durch die Wallachei zu laufen.

                  Es ist kein Konkurrenzkampf- mitnichten- aber es ist ein Ansporn.

                  sparrow

                  • Es als Ansporn zu sehen finde ich traurig. Wenn die Leute mit ihrem Hundin die Hundeschule gehen, um ihn erziehen zu lernen und einen besseren Umgang, dann muss es doch selbstverständlich sein mit dem Hund zuhause das fortzusetzen, was man in der Hundeschule gelernt hat um es zu vertiefen und beizubehalten. Was sonst wäre der Grund für den Besuch der Hundeschule? Dass Leute beim spazieren gehen mit ihrem Hund üben, habe ich noch nie erlebt. Find ich aber gut, dass du das machst!

                    • Na ja- manche Herrchen und Frauchen denken, dass einmal die Woche eine Stunde ausreicht.

                      Die müssen dann eines besseren belehrt werden ;-) Manche müssen das denken in Bezug auf ihren Hund erst noch lernen *gg*

                      Ist für mich selbstverständlich, beim spaziergang zu üben. Schließlich latsch ich mit meinem Kind auch nicht nur doof durch den Wald, sondern erkläre ihm Dinge...und mit dem Hund üb ich halt.

            richtig.

      Unterschreib ich voll und ganz!!!

      #pro

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