Nachbarin lockt erst Katze an und dann Gemecker ...nerv

    • (1) 12.04.12 - 20:19

      Ich hatte grad eine riesen Diskution mit meiner Nachbarin und nun muss ich einfach mal Frust ablassen :-p

      Alsooo... wir haben seit ca 1 Jahr eine Katze. Eigentlich sollte diese eine reine Wohnungskatze sein, aber nachdem sie mir dann doch ausgebüchst war, jammerte sie taglich lautstark das sie raus wollte. Wir haben uns dan drauf geeinigt, daß wir sie raus lassen. Zum selben Zeitpunkt habe ich ein neues Tageskind bekomme - arbeite als Tagesmutter - das eine Katzenhaarallergie hat. Da wir hier sehr ländlich wohnen, war uns klar, das die Katze in Zukunft draussen bleibt, sie bekommt dort zu fressen und trinken und hat auch einen Schuppen in den sie rein und raus kann, also alles in allem fühlt sie sich pudel wohl.
      Nun wohnt direkt neben uns eine Frau, die selbst 5 Katzen hat. Unsere Katze ist dann wohgl mal aufs Nachbargrundstück und hat sich Futter erbettelt und meine Nachbarin hat sie kräftig mitgefüttert und sie auch mit in die Wohnung rein genommen. Das wusste ich aber nicht. Nun jedenfalls stand diese Frau grad vor meiner Tür, klingelte Sturm und motzte los, ich soll mich mal um meine Katze kümmern. Hallo ???!!Sie hat dann auch erzählt, daß sie unsere Katze füttert und mit in ihre Wohnung nimmt auch wohl zum übernachten , da es ja eine Zumutung wäre, eine Katze so draussen zu lassen und außerdem könnte sie das Gejaule nicht ertragen. Sie wollte mir die Katze also gleich bringen und ich sollte sie in meine Wohnung sperren/halten. Ich hab ihr unsere Lage erklärt, auch das Katze von uns gefüttert wird und Unterschlupf hat und überhaupt nicht rein will und das zudem eh wegen dem Tageskind nicht geht. Außerdem hätte sie den quatsch ja mit Füttern und in Wohnung nehmen nicht anfangen sollen, dann wäre alles gut gewesen. Da meinte sie, dann würde sie dafür sorgen, daß die Katze in andere Hände vermittelt wird. Holla die Waldfee...gehts noch.... hab sie dann angefahren und gesagt sie soll sich um ihre Sachen kümmern und meine katze einfach ignorieren und basta !

      Man bin so genervt davon, könnt mich jetzt noch aufregen. Sorry aber musste einfach mal Dampf ablassen :-)

      Gruß cassandra2012

      • Tja, ich kann die Frau irgendwie verstehen. Wenn man eine Katze als Haustier haben möchte, dann sollte sie auch ZUgang zu ihrer Familie haben. So allein im Schuppen....na, kein Wunder dass sie sich die Nachbarin als neues "Frauchen" ausgesucht hat.
        Sollte ich mal als Tagesmutter arbeiten, dann würde ich einer interessierten Mutter eben mitteilen, dass hier eben eine Katze wohnt und sie dann weitersuchen muß.
        Meine Tiere, meine Familie....mehr wert als ein Tageskind!

        Und mal ehrlich, nur füttern und Unterschlupf bieten......was ist mit streicheln, bei Kälte reinholen? Bei Schlechtwetterzeiten soll das Tier nur im Schuppen hocken? Keine Menschennähe, Zuneigung?
        Dann braucht man echt keine Katze!

        Mona

        • Du wirst das Tier ja auch nicht viel Streicheln können, ansonsten müßtest Du ja extra Klamotten haben die du dann trägst, denn die Haare kommen ja sonst ins Haus und das Kind würde reagieren.
          Vielleicht ist es echt besser das Tier in Hände zu geben, wo die Katze auch zu ihrer Familie darf.

          Mona

          naja aber die katze will bei uns ja gar nicht rein. Holen wir sie trotzdem grad bei schlechtem Wetter rein, miaut sie so dermaßen, das erst gut ist, wenn sie raus kann. möchte ich sie streicheln läuft sie weg, also nix mit kuscheln

          • Katzen sind sehr sensible Tiere. Die spüren auch eine innere Abneigung - und wenn es nur der Gedanke ist, dass Du dann aber sehr gründlich Staubsaugen musst, bevor das Tageskind wieder kommt.

            Sie ist gegangen als schönes wetter war, und jetzt fühlt sie sich ausgeschlossen - und hat eine andere Familie gesucht. Es gehört schon ein Stück Aufdringlichkeit dazu, in eine fremde Wohnung zu gehen.

            Es macht auf mich schon auch den Eindruck, als sei es Dir nur recht gewesen, dass sie gegangen ist - kein dreck, neues Tageskind, macht keine Arbeit. Aber der Katze ist es wohl doch zu viel Unabhängigkeit geworden, sie hat also eine neue familie aufgebaut, bei der sie aber auch nicht erwünscht ist.

            Sorry, aber wenn Freigängerkatze, dann doch bitte mit Katzenklappe und ständiger Möglichkeit heim zu kommen - wenn es regnet, kalt ist, die Katze krank oder müde ist...

            so gemütlich war der Schuppen bei Minus 20 grad im Winter dann doch nicht, oder?

      Ich muss leider auch sagen, dass Deine Nachbarin nicht unrecht hat.

      Sie ist scheinbar eine totale Katzennärrin. Und jemand der sich eine Katze als Familienmitglied hält wird nicht zusehen wie die Nachbarskatze quasi wie eine Bauernhofkatze gehalten wird. Denn was anderes ist es bei euch nicht, ausser das wohl die Rindviecher fehlen. Sie hat kein Zuhause. Katzen merken es wenn sie unerwünscht sind.
      Das sie deshalb jetzt keine Lust mehr hat mit euch zu kuscheln ist verständlich.

      Ich verstehe auch nicht wie einem irgendein Tageskind wichtiger sein kann als das was im eigenen Haus lebt. Ich habe hier einen halben Zoo. Mir geht es am Allerwertesten vorbei ob irgendjemand eine Allergie hat. Derjenige braucht mich ja nicht besuchen.
      Und als Tagesmutter würde ich dann solch ein Kind nicht annehmen.

      Wenn ich Du wäre würde ich die Katze in anständige Hände vermitteln. Aber nicht unbedingt an die Nachbarin. Es sollte schon etwas entfernt sein. Der neue Besitzer soll die Katze für einige Wochen drin lassen bis das neue Zuhause akzeptiert wurde. Dann müsste das alles klappen. Vielleicht schließt Du ja Frieden mit der Nachbarin indem Du Einsicht zeigst- und sie hilft Dir bei der Vermittlung...

      Alleine schon das Verhalten Deiner Katze zeigt, dass sie sich bei euch nicht wohl fühlt.

      LG Mona

    Tja, und soll ich dir mal etwas sagen?

    Deine Nachbarin hat Recht !!!!

    Du kannst Dir nicht ein Tier zulegen und nur weil Du mit Fremden Kindern Kohle verdienen willst, das Tier sich völlig selbst überlassen! Oh etnschuldige, Du stellst ja Futter hin. Nee, sorry das geht gar nicht!

    Also entweder Du nimmst das Kind nicht mehr zur Betreuung und läßt die Katze wieder rein, o. Du gibst die Katze ab. Und wäre ich die Nachbarin würde ich Dir auch was erzählen. Ist doch klar, dass Deine Katze irgendwo rein will und das bestimmt nicht in einen Schuppen!

    Sperr doch das Tageskind da rein.

    • Hallo, hallo, mal langsam! Was ist das denn bitte für eine verschrobene Einstellung? Also hier bei uns sind Katzen, die in´s Haus dürfen eher die Ausnahme,.. Manche haben alte Stallungen oder Schuppen indie di Katzen sich zurück ziehen können, andere, wie meine Nachbarn haben einfach ne kleine Hundehütte isoliert,....!
      Jedes Kaninchen kann den Winter draußen verbringen, glaub mir, Katzen sind sehr widerstandsfähige Tiere, es spricht also nichts dagegen sie mit entsprechendem Frost- und Nässeschutz, draußen wohnen zu lassen! Kein Grund die TE so anzufahren.
      Wenn DU deine Tiere im Haus haben möchtest: schön!
      Aber andere Leute abzuurteilen, weil sie als Tagesmutterarbeiten und die Gesundheit des Kindes vor einem Luxus-all-inklusiv-Paket für die Katze steht, ist echt eine Spur zu heftig!
      Tagesmutter ist ein anerkannter Beruf! Tagesmütter werden gebraucht, da die Gesellschaft ein Leben als Hausfrau inzwischen finanziell einfach nicht mehr vorsieht. Irgendwer muss also nach Vollendung der Elternzeit auf die Kinder acht gebenund Kitas sind nicht ausreichend und nicht ausreichend flexibel!

      Eventuell solltest du deine Prioritätensetzung überdenken, sicher jedoch soltest du daran arbeiten, wie man anderen Menschen seine Meinung unterbreitet ohne verletzend zu werden!

      Ich persönlich habe meinen Hund auch im Haus und mein Kater war früher auch im Haus, aber das heißt nicht, dass das die einzige oder richtige art ist ein Tier zu halten!

      • Ich habe keine "verschobene" Einstellung!

        Wenn die Katze zur Nachbarin rein geht, macht sie das nicht weil sie es mal eben so will, sondern weil sie kein richtiges Zuhause hat.

        Du, meine Katzen sind auch viel draußen, dann aber wieder oft drin. Aber sie haben immerhin eine Wahl! Und das hat diese Katze eben nicht. Und man schafft sich kein Tier an, wenn man es GAR NICHT mehr rein läßt. Nicht weil die Katze das so nicht will, sondern weil der Besitzer das so nicht will.

        • Wie gesagt, deine ausführung ist scjhlichtweg falsch! Hier auf dem Dorf leben nahezu alle Katzen draußen! Zu dem : Jede Katze kommt in´s Haus, wenn man sie lässt,.. das ist hier auf dem dorf genau so, wie in der stadt,... katzen gehen zum schmusen und pennen,.. erst recht zum fressen, überall hin wo es bequem ist,.. nicht nur, wenn sie daheim nicht rein dürfen

          Tja das kommt wohl drauf an wo man lebt, hier bei uns ist es durchaus üblich sich eine Katze für draussen zu halten und diese dürfen im normalfall nicht ins Haus.
          Die haben draussen die Stallungen, kriegen fressen und trinken und sind ansonsten dazu da das Ungeziefer kurz zu halten, zumindest auf dem überwiegendem Teil der Höfe hier.

          Gruss Caidori

      #danke ironic666

      Es ist einfach so, daß mir der Job wichtig ist. Ich bin eine alleinerziehende Mutter und lebe von meinem Beruf um nicht auf ALG2 zu fallen. Und ja, mir sind meine Kinder und die betreuten Kinder wichtiger als wie jedes Tier. Das zum Einen.

      Zum anderen, an alle anderen Urbis hier, die Katze hatte immer die Möglichkeit herein zu kommen, wir haben versucht sie anzulocken, sie reingeschleppt usw und haben ihr ganz bestimmt nicht !! irgendeine Abneigung gezeigt. Und schon gar nicht den Gedanken gehabt "oje Katze im Haus, dann herrscht gleich Putzalarm" Ist doch alles Quatsch. Die Katze wollte einfach nicht rein, auch nicht im Winter und der Schuppen ist echt gut eingerichtet und ein warmer geschützter Ort indem sich oft auch schon andere Katzen nachts getummelt haben. Also ehrlich... !!!

      • Aber offenbar sucht die Katze ja Kontakt - nur eben nicht bei Dir.

        Vielleicht sind ihr auch die Tageskinder zu viel Trubel? Nicht alle Katzen finden das toll wenn um sie rum so viel Lärm ist...

        Aber jetzt sei bitte mal zu dir selber ehrlich: wie viel Zeit verbringst Du mit der Katze?

        Würdest Du es innerhalb eines Tages merken, wenn sie krank ist - oder erst wenn Du merkst, dass sie nicht gefressen hat? oder nicht mal das, weil sich auch Nachbarskatzen an den Futternäpfen bedienen und Dir ja auch nicht aufgefallen ist, dass sie schon bei der Nachbarin mit gefressen hat?

        Wie warm war der Schuppen an den kältesten Tagen im Winter wirklich - hast Du überhaupt ein Thermometer drin und in den kältesten Nächten wenigstens mehrmals heiße Wärmflaschen in ihre Hütte gelegt?

        Ja, es gibt auch Katzen in Kuhställen, aber Kuhställe sind immer warm, weil die Kühe Wärme abgeben. Und auch da ist das nur dann ok, wenn die Katzen so gut versorgt werden, dass Krankheiten auch wirklich auffallen.

        Wenn die Katze einfach nur da ist, um da zu sein, man sie aber kaum sieht, nicht mal eitnah merken würde wenn sie krank ist und sich nicht mehr wirklich kümmern kann, dann ist es besser, ein anderes Zuhause zu suchen. Vielleicht ein ruhigerer Haushalt mit Katzenklappe, wo sie die Wahl hat, es aber auch nicht zu viel Trubel in der Wohnung gibt.

        Zu ihrer eigenen Sicherheit, denn wenn du sie nicht anfassen darfst und nicht mal im Blick hast, ob sie frisst oder nicht, dann hat sie einfach keine besonders lange Lebenserwartung. was hast Du von der Katze und was hat sie von Dir?

        Ist das wirklich die beste Lösung für die Katze?

lol Wo lebt ihr denn alle? Wir haben hier im Dorf ca. 100 Katzen auf 1000 Einwohner,.. höchstens 20 von ihnen dürfen in´s Haus des Besitzers

  • Dann gehören 80 davon in geeigente Hände und die anderen 20 mal kastriert!

    Achja, wir leben auch aufm Dorf.

    • hä? wer redet von unkastrierten tieren???? du, den katzen geht es hier super,sie jagen die mäuse an der mühle, sie toben über die wiesen und schlafen eben in den scheunen bzw,.. anderen übernachtundgmöglichkeiten draußen,..wieso denkst du, es wäre artgerechter ein tier z.b. im winter zwischen raumtemperatur bei ca. 23 Grad und,.. -15 Grad draußen wechseln zu lassen?

(18) 13.04.12 - 10:37

In so einem Dorf lebe ich leider auch.
Und das hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun.

Von diesen 100 Katzen sehen vielleich 10 Katzen regelmäßig einen Tierarzt.
Kaum eine davon ist kastriert.

Tierheime nehmen solche Katzen schon nicht mehr an weil es zuviele werden. Meistens werden sie kastriert und wieder dort ausgesetzt wo sie eben nur mit Futter versorgt werden.

Ich finde es schlimm das Du scheinbar ein solches Verhalten noch in Ordnung findest.

Jungtiere solcher Katzen kann man leider meistens auch vergessen. Ich bin einige Male eingegangen. Diese Kitten sind meist schon Todkrank weil die "lieben" Besitzer ihre Katzen nicht mal impfen lassen.

Kannst stolz drauf sein sowas toll zu finden #schmoll

LG Mona

Hallo!

das ist dann und nur dann ok wenn:

- die Katzen tierärztlich versorgt sind (Kastration, impfungen, Entwurmungen)

- es zwischen den Katzen und ihren Menschen so viel Kontakt gibt, dass die Halter innerhalb von 24 Stunden bemerken, wenn eine ihrer Katzen krank ist und dann auch zum Tierarzt fahren

- Die Katzen wirklich artgerecht ernährt werden und nicht nur billigstes Trockenfutter hingestellt bekommen

- die Katzen die Kontakt zu den Menschen suchen und auch mal schmusen wollen dazu auch die Möglichkeit bekommen und nicht bewusst ausgesperrt werden

Kuhställe sind dabei ein wesentlich besseres zuhause als irgendein Schuppen, weil Kuhställe wenigstens warm sind durch die Kühe. So ein schuppen hat aber wenn es draußen Minus 20 grad hat auch deutliche Minusgrade, wo soll denn auch Wärme her kommen. da müsste man dann schon ein beheizbares hauschen oder Hüttchen haben, oder wenigstens eine entsprechend isolierte Hundehütte in der man mehrmals in der Nacht warme Wärmflaschen rein legt oder Snuggle safes - das wird sonst bei strengem frost echt lebensgefährlich für die katze.

wenn eine Katze sich da rein legt kann sie auch erfrieren wenn es argen frost hat, so dick ist das fell dann doch wieder nicht, weil Katzen eher an Kuhställe angepasst sind in denen es keinen Frost gibt.

  • Nur weil eine katze nicht ins wohnhaus darf heißt das doch nicht, dass sie nicht artgerecht gehalten wird?!? Ich habe jetzt zwar nicht alle katzen auf narben untersucht, aber da ich hier noch nie Kitten gesehen habe,. außer die Perser, die im Freigehege ausgang haben (das halte ich nicht für artgerecht) gehe ich davon aus, dass die kastrationen durchgeführt werden,.. die einzige katze die augenscheinlich nicht gut versorgt wirkt ist ein roter kater, dessen besitzer ich angesprochen habe,.. das tier ist allerdings, wie ich erfahren habe 22 Jahre alt und nicht verwahrlost :) so kann man sich irren :)

    Trockenfutter wird von vielen leuten gefüttert, ist also kein indikator,... meiner hat zb nie as anderes angerührt,... nur dein bestes (dm) trockenfutter,.. weder barf nich nassfutter

    • Wenn eine Katze KONTAKT SUCHT und trotzdem nicht ins Haus darf ist das nicht artgerecht, nein. Wenn sie sowieso schon halb verwildert ist und gar nicht rein will, ok, aber wenn sie von sich aus gerne rein möchte und nicht darf, dann ist das die falsche Katze für diese Art der Haltung.

      Alleinige Fütterung mit Tockenfutter hat sehr oft Nierenprobleme, Blasensteine und Dehydrierung zur Folge. ich weiß, katzen stehen drauf, da sind ja auch genug Lockstoffe und wohlschmeckende Öle drauf gepinselt, dass sie den Getreidemüll überhaupt anrühren. Leider oft so viel, dass sie gar nichts anderes mehr wollen und mit viel geduld umgewöhnt werden müssen.

      Wie viele Katzen kennst Du, die sich sonst wirklich für getreide interessieren? Die im Weizen- oder Maisfeld Körner raus puhlen oder Brot ohne Belag fressen? Katzen sind reine Beutetierfresser, fressen also ausschließlich fleisch und höchstens 2% anverdauten Magen- und darminhalt, der da schon mit reichlich enzymen versetzt ist. Sie vertragen einfach Getreide nicht gut und sind für eine soilche Ernährung nicht angepasst, das macht sie krank. deswegen ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass ihr Futter zu mehr als 90% aus fleisch und Innereien besteht.

      Nur Trockenfutter ist billig, weil getreide sehr viel billiger ist als fleisch, billiger Füllstoff, dazu ein wenig Modifizierte pflanzliche Eiweiße, schon hat man Katzenfutter zusammen gepanscht, was echt Minimale Kosten verursacht für die Inhaltsstoffe... auf Kosten der Tiere.

Arme Katze. Die ist "erst" ein Jahr und lässt sich nicht streicheln und hat keinen "Familienanschluss". Schön dass es Nachbarn gibt, die sich kümmern.

Von einer reinen wohnungskatze zu einer Katze, die gar nicht mehr rein darf - alle Achtung.

Lichtchen

P.S. Ich lebe auch auf dem Dorf. bei uns wohnen die Katzen mit in der Wohnung und sind sonst draußen und jagen auf dem Feld.

Lichtchen

Hallo,

wir haben Katzen, unsere Nachbarn auch. Wenn wir die Tür offen stehen lassen, dann kommen die Nachbarskatzen ins Haus und suchen den Futterplatz von unseren Katzen ab, wenn die Nachbarn die Haustür offen haben, untersuchen unsere Katzen deren Haus. Das hat sicher nichts damit zu tun, dass die Tiere sich im eigenen Zuhause nicht wohl fühlen. Klar sind Katzen zusätzlich noch bestechlich; wenn das Futter bei den Nachbarn besser schmeckt und häufiger zur Verfügung steht, dann wechselt die Katze gerne mal die Futterstelle. Und es wird an der "neuen Futterstelle" auch gebettelt, wenn das Futter nicht pünktlich und in ausreichenden Mengen kommt. Wir haben mit unseren Nachbarn die Regelung, dass die Katzen nicht absichtlich gefüttert werden und aus dem Haus geschmissen werden, wenn sie sich mal wieder in der Tür geirrt haben. Die fremden Katzen dürfen natürlich auch geschmust werden, aber nicht im Haus, sondern nur draußen.

Heute habe ich die Katzen im Haus, früher waren sie auch nur im Garten/Schuppen. In meiner Kindheit waren die Katzen für uns Kinder Schmusetiere, für die Erwachsenen aber ganz normale Nutztiere, die Mäuse fangen sollten und diese Mäuse waren nun mal nicht im Haus. Wenn eins meiner Kinder eine Allergie gegen eins meiner Tiere entwickeln würde, dann wäre für mich auch klar, dass das Tier zurückstecken müsste. Erst mal versuchen es im Garten/Schuppen zu halten. Und nur dann, wenn das überhaupt nicht funktioniert, dann erst würde ich über eine Vermittlung nachdenken.

>Da meinte sie, dann würde sie dafür sorgen, daß die Katze in andere Hände vermittelt wird.< Prima, wenn sie so gute Kontakte zu Menschen hat, dann soll sie erst mal die Tierheime leer-vermitteln und sich erst danach auf die Katzen konzentrieren, die schon ein Zuhause haben.

LG

  • (24) 13.04.12 - 10:42

    Ich kann nur für unser Tierheim sprechen:

    Was denkst Du warum die Tierheime so voll sind??

    Weil keiner Katzen will? Falsch.

    Weil die Mitarbeiter dort so schlau sind, sie nicht an jeden Vollpfosten zu vermitteln der eine solche Einstellung hat.

    Katzen brauchen Familienanschluss. Und das ist bei einer Scheunen/Schuppenhaltung nun mal nicht gegeben.

    Hier bei uns würde niemand mit einer solchen Einstellung eine Katze aus dem Tierheim bekommen. Katzen sind keine Nutztiere. Früher hat man auch die Kitten die zu viel waren gegen die Wand geworfen oder ertränkt. Vielleicht sollte man das Deiner Meinung nach dann auch wieder praktizieren um die Überpopulation der Katzen zu vermeiden?!?

    LG Mona

    • (25) 13.04.12 - 12:09

      Hallo,

      die Nachbarin von der TE hat doch angeblich Beziehungen, schließlich will sie die Katze der TE weitervermitteln. Bestimmt nicht an eine andere Familie, die das Tier ausschließlich im Garten halten will. Und wenn sie also Familien kennt, die ein Tier aufnehmen würden und sogar ein älteres Tier, also nicht nur ein süßes kleines Jungtier, und dieses nach den Ideal-Vorstellungen der Nachbarin halten möchte, warum sollte sie dann nicht die Tiere aus den überfüllten Tierheimen vermitteln und sich daran austoben?

      Warum Tierheime voll sind? Wir haben eine Katze aus dem Tierheim. Aber erst im zweiten Tierheim waren wir erfolgreich, weil die Pfleger vom ersten Tierheim keine Katzen an Familien mit Kindern vermitteln wollten. Egal wie die sonstigen Bedingungen aussahen, egal ob großes Haus, sichere Umgebung, Katzenklappe. Lieber 5 Katzen zusammen in einem kleinen Zimmerchen halten. Ob das wirklich so schlau ist?

      In unseren Tierschutz- (Katzenschutz-) Vereinen werden sogar Katzen speziell als Bauernhoftiere vermittelt. Das sind die scheuen Tiere, die keine Menschen in der Nähe dulden, aber einen warmen Schlafplatz und regelmäßiges Futter brauchen. Die herrenlosen Streuner werden eingefangen, tierärztlich versorgt, kastriert, gechippt und an Stellen weitervermittelt, in denen es die Tiere gut(!) haben. Keine kommt auf die Idee, Katzen einschläfern zu lassen, nur weil sie nicht an Menschenhand gewöhnt sind und deshalb niemals einen Familienanschluss dulden würden. Das Katzen in der Wohnung als Luxustiere mit Familienanschluss gehalten werden, ist eine Entwicklung der letzten Jahre, Katzen wurden über Jahrhunderte nicht zu diesem Zweck domestiziert.

      LG

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