Hilfeee!!! Baby ist da und der Hund dreht durch!!

    • (1) 13.04.12 - 21:04

      Halloooo

      Wir haben nun unser Baby und sind zuhause.

      Nun is unser eigentlich total lieber friedlicher Hund total am durchdrehen wenn Baby schreit oder es sieht. Es kam sogar vor das Ronja in die nähe kam von mir und Baby und sie in die Decke schnappte. Wir haben sie falls wir mit Baby durchs Wohnzimmer müssen angeleint. Das heißt ich bin den ganzen mit Baby im Schalfzimmer eingesperrt weil wir Baby vor Roja schützen müssen. Nun wissen wir nicht wie wir es hinbekommen Hund und Baby zusammenzuführen ohne katastrophen.

      Bitte um Rat und um Erfahrungsberichte

      LG moni

      • Hallo!

        Bitte holt euch SO SCHNELL ES GEHT einen Erfahrenen Hundetrainer, der auch Hausbesuche macht.

        Wenn eure Ronja so durchdreht, dann muss ja schon einiges schief gelaufen sein, das kriegt ihr nicht einfach so mal eben weg erzogen. Es muss auch nicht bei euch passiert sein, vielleicht sind das auch viel ältere Ängste, aber das kriegt ihr nicht mal eben so alleine hin.

        Wenn ihr euch keinen Hundetrainer leisten könnt, gebt Ronja so schnell es geht weg - an eine gute Tierschutzorga oder ein sehr gutes Tierheim. Bis dahin bitte unbedingt Türen absperren, wenn das Baby in einem Zimmer ist oder ihr schlaft.

        Es kann auch sein, dass euch auch ein Hundetrainer dazu rät, den Hund abzugeben, ich kann da nichts versprechen.

        wenn ein Hund so extrem unsicher reagiert kann man nicht ausschließen, dass er sogar ins Kinderzimmer eindringen könnte um das Baby zu töten, nehmt das sehr ernst.

        für euch ist der Hund auch ein Familienmitglied, klar, aber das Baby ist für den Hund kein Familienmitglied, sondern ein Alien - es schreit, es riecht komisch, und Herrchen und Frauchen lieben nur noch das Ding während der Hund angeleint, festgehalten und geschimpft wird. Das kriegt ihr alleine nicht hin, nicht wo das Baby schon da ist und der Hund schon seitdem sieht wie böse das Baby ist, wie schlimm sein leben geworden ist, seit das Baby da ist. schon alleine weil ihr so extrem angespannt seid. Ich weiß auch nicht, ob du so schnell wieder irgendwie "normal" mit dem Hund umgehen könnt nach diesen Erlebnissen. Das musst Du wissen, ob das nochmal geht.

        ich würde den hund versuchen, an einen maulkorb zu gewöhnen, den er trägt, wenn ihr mit dem baby im haus unterwegs seid.

        gleichzeitig würde ich ihm verbieten, euch überall hin zu folgen. schick ihn auf seinen platz und da hat er zu bleiben. notfalls anleinen! oder sperrt ihn in einem raum (badezimmer?), durch den ihr nicht ständig durch müßt, den ihr mir einem kindergitter sichert. so kann er euch sehen und bei euch sein, aber dem baby nichts tun.

        und zieht unbedingt einen trainer zu rate!

        dass ihr euch im schlafzimmer verbarrikadieren müßt, das kann's nicht sein!

        Ich würde mir mal einen Hundetrainer ins Haus holen der sich das anschaut. Nicht wie hier geschrieben, ohne dabei gewesen zu sein, direkt weggeben.

        Falls Ihr Euch gegen Ronja entscheidet, warum auch immer, bitte nicht ins TH, das TH in HB ist #contra versucht es im Umland!

        Was genau heißt denn durchdrehen?

        LG

        • Hast Du genau gelesen, was ich geschrieben habe? Nur wenn ein Hundetrainer nicht geht. und der Hund dabei auch wirklich Aggressiv/Angst-Aggressiv ist, ich nehme mal an dass man das von reiner Neugierde und Aufregung unterscheiden kann.

          Erst letztes Jahr ist in einer ähnlichen Situation ein Baby vom Familienhund tot gebissen worden, nach ein paar Wochen mit Kind ist der Hund ins Kinderzimmer eingedrungen und hat das Kind aus dem Bettchen geholt und getötet.

          sorry, aber Liebe zum Hund, Hund als Familienmitglied, Verantwortung, eventuelle fehler bei der Vorbereitung des Hundes aufs Kind.... drauf geschissen, es ist nicht ungefährlich.

          Und es muss einem auch bewusst sein: egal wie verständlich das Verhalten eines Hundes sein mag, wenn man es dann wirklich versteht und nachvollziehen kann, das eigene Verhältnis zum Hund ist nach einem solchen vorfall oft nie wieder dasselbe.

          Ich wurde selber mal gebissen. Es war eindeutig durch mein eigenes Fehlverhalten ausgelöst, und ich habe eindeutige Warnsignale übersehen. Der Hund durfte bleiben, ich habe meinen umgang eindeutig geändert, aber trotzdem ist es danach nie wieder so unbeschwert gewesen. Egal wie klar mein Verstand sagt, ich war selber schuld - meine niederen Instinkte sind trotzdem feige.

          Das sollte aber ein echter Fachmann beurteilen und wirklich anschauen, da gibt es keine ferndiagnosen und auch kein selber rumprobieren. geht kein fachmann lieber den Hund weg geben als was riskieren.

          • Wo schreibt Alkesh denn, dass kein Fachmann zu Rate gezogen und der Hund in jedem Fall behalten werden soll?

            Man muß doch aberdie Situation völlig anders betrachten, wenn es (ich seh gerade unsere pubertierende Hündin vor meinem inneren Auge....) nur Neugier/Übermut ist und von den besorgten Eltern fälschlicherweise als Aggression eingeschätzt wurde.
            In jedem Fall ist aber die jetzige Vorgehensweise das Gegenteil von sinnvoll und deeskalierend und es muß UMGEHEND was passieren!

            LG

            • Eben, deswegen sehe ich ja nur dass es ohne professionelle Hilfe eher noch wesentlich schlimmer wird, und dann richtig gefährlich.

              Mama versteckt sich mit Baby, der Hund fühlt sich total abgeschoben und alleine gelassen, frauchen hat auf einmal Angst vor ihm - das kann ja nur schlimmer werden. deswegen muss ja schnell was passieren, aber selber irgendwie dran rum basteln, wo es jetzt schon SO falsch läuft werden sie nicht alleine schaffen.

              Und da dann erst lange rumbasteln ohne richtige Hilfe bringt auf jeden fall nichts sondern macht es nur wesentlich schlimmer.

      Wie kann man sich das "Durchdrehen" denn vorstellen, geht sie knurrend und wirklich aggressiv auf Dich bzw. das Baby los und beißt zu, ohne, dass Ihr irgendwie einwirken könnt oder springt sie aufgedreht und neugierig um Dich herum und hat im Eifer des Gefechts mehr oder weniger versehentlich in die Decke geschnappt.

      Wie groß ist denn der Hund, dass Du Dich nicht mit ihm und dem Kind in ein Zimmer traust?

      LG

      Zunächst mal würde ich mir morgen sofort die Telefonnummer eines Hundetrainers raus suchen und dort einen Termin bei euch vor Ort machen.

      Kann es sein das du bevor er schon so reagiert hat Angst hattest er könnte dem Baby etwas tun und ihn von Anfang an von dem Baby fern gehalten hast? Kümmerst du dich weniger um deinen Hund und beachtest ihn viel weniger? Das kann auch eine solche Reaktion verursachen. Für mich klingt es nach Eifersucht und das solltet ihr sofort angehen.

      Anleinen, Maulkorb, einsperren etc kann auch das Gegenteil, nämlich noch mehr Eifersucht verursachen und es noch schlimmer machen.

      LG und viel Glück das ihr das wieder hin bekommt.

      meine Schwiegereltern haben auch einen 9 Jahre alten Goldie der sonst lammfromm und faul ist. Auch der ist am Anfang ausgeflippt wenn das Baby geweint hat und hat gebellt und meine Schwiegermama angsprungen als sie das weinende baby auf dem arm hatte#schock

      Nach 6 Monaten gehts, er ignoriert das baby inzwischen, aber ich habe immer noch angst, dass er mal zubeissen könnte#zitter

      Es wird daher darauf gemerkt, dass sie nie alleine sind und er nicht zu nah kommt, aber inzwischen ist es ihm wohl mehr oder weniger egal, aber man weiß ja nie...

      Allerdings bin ich auch nicht so oft dort, so kann ich mit den Umständen leben. Bei mir daheim weiß ich auch nicht, ich glaube ich hätte angst und würde auch darüber nachdenken den Hund wegzugeben (je nach Rasse).

      1. Hundetrainer kommen lassen.

      2. Box im Zimmer aufstellen, Hund dran gewöhnen und ihn reinschicken ( mit Leckerchen arbeiten. Hatte der Rütter mal in seiner Sendung), Türchen zu machen.

      Aber bitte- LANGSAM dran gewöhnen. Nicht die Hauruck-Methode: Hund rein und zu. DAS geht dann vermutlich schief.

      Arbeitet mit dem Hund. Was ist das überhaupt für ein Hund?

      sparrow

      Als Mutter von 2 Kindern kann ich nur sagen, bei mir wäre der Hund schon weg! Das Leben und die Gesundheit meiner Kinder hat alleroberste Priorität, da gibt es auch keine Versuche oder weitere Testphasen mit Hundetrainer oder Tierpsychologen o.ä.!

      Versuch den Hund umgehend bei hundeerfahrenen Menschen abzugeben. Alles andere, also auch Versuche mit dem Hundtrainer find ich fahrlässig! Mal abgesehen davon, das der Hundetrainer ja auch nicht zaubern kann.
      Für die Zukunft würde ich mir dann auch keinen Hund mehr ins Haus holen, vielleicht ist ja echt schon was schiefgelaufen bevor das Kind kam.

      Mona

      • Du bist kein Hundebesitzer, oder?

        • Ich bin Mutter #aha

          • Leider mußte ich schon 2 mal mitbekommen, wie ein Hundebiss bei Kindern so ausschaut!
            Einmal hat ein sonst total lieber Mastif dem Baby der Familie (als es mit dem Krabbeln begann) in den Kopf gebissen und das andere Mal hat ein Hund, einem Kind was an der Hand der Mutter stand, plötzlich ins Bein gebissen und als die Mutter ihr Kind hochnahm, nochmal nachgeschnappt.

            Ich habe keinen eigenen Hund, aber ich habe schon viel mit Hunden zu tun gehabt (Schwester hat einen Hund und auch bei uns im Umfeld gibt es viele Hunde), aber man muß auch keinen Hund haben um zu wissen, dass in diesem Fall das Risiko für das Kind einfach zu hoch ist um noch lange rumzutesten.

            Ich vermute aber mal, dass da schon vorher einiges schiefgelaufen ist und mir tut der Hund echt leid........Gegenfrage....Du hast wohl kein Kind, oder?

            Mona

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