Weibchen oder Rüde? Hunderasse?

    • (1) 24.04.12 - 10:28

      Hallo zusammen

      Ich kann mich einfach nicht entscheiden #143

      Eigentlich dachte ich, es würde mir leicht fallen mich für eine Rasse und ein Geschlecht zu entscheiden, aber ich möchte nichts falsch machen.

      Erstmal zu uns ;-)
      Wir sind ein 5-Personenhaushalt
      Ich bin 33, mein Mann 38 unsere Kinder sind m11 J., m5 J. und w3 J.
      Alle kennen Hunde aus der Familie und engeren Familie und haben auch regelmäßigen Kontakt zu Hunden. Die Kinder gehen auch liebevoll mit allen Tieren um und haben noch nie einem Tier weh getan.
      Wir haben ein Haus (122qm) und kleinem Garten dran. In der Umgebung ist Wald, Wiesen und sogar ein kleiner See. Also schonmal sehr gute vorraussetzungen. Da wir in einer Siedlung am Rande einer Kleinstadt wohnen ist hier auch wenig Verkehr und viel Natur.

      Mein Mann würde zu einem Labrador oder Golden Retriever tendieren, die sind mir aber eindeutig zu groß. Ich mag lieber Westi und Yorki.
      Wir müssen auch bedenken, das die "großen" Hunde auch ne Menge kraft haben und man sie auch in schwierigen Situationen gut händeln können muß. Für mich kommen definitiv nur diese kleinen Rassen in Frage, da ich die Hauptperson sein werde die sich um alles kümmern muß (also, spazieren gehen, Tierarzt, Hundeschule,...) .

      Meine Mama hat einen Westi und der ist der liebste der Welt #152 .
      Meine Cousine hat einen Yorki und der ist auch sehr lieb und auch charakterlich super.

      Also einer der beiden Rassen soll es werden.

      nun ist die noch die Frage nach dem Geschlecht. Lieber Rüden oder lieber Weibchen?

      Die Läufigkeit stört mich nicht bei den Weibchen. aber gibt es noch ander "nachteile"?
      Bei Rüden stört mich dieses ewige geschnupper an jeder Hausecke, jedem Grashalm. Die Rangordnungsbestimmungsversuche.

      In unserer Nachbarschaft haben alle weibliche Tiere, also der Nachbar rechts und auch der links von mir haben beide weibliche Tiere, was wäre denn da jetzt besser für uns? auch weibchen oder lieber männchen?

      nach einer Welpen-/Hundeschule hab ich mich schon umgeschaut, ist gleich im nächsten Ort. Also auch kein Problem ;-) , Tierarzt hätten wir auch schon (der von unseren Hasen).

      oh, man ist die Entscheidung schwer, hätte ich wirklich nicht gedacht.
      Achso, ich bin Berufstätigt, aber mein Mann ist gesundheitsbedingt immer zu Hause, also der Hund wäre nie alleine.

      Ich hoffe auf viele Tipps und Anregungen

      LG
      so-mal-3

      • (2) 24.04.12 - 10:36

        ich hab mir vorher nie Gedanken übers Geschlecht gemacht - denn die Chemie musste stimmen!
        Wenn mehrere Hunde zur Auswahl waren hab ich sie mir alle angesehen und geschaut welcher mir am meisten zusagt.

        Im Übrigen schnuppern Mädels genauso an jeder Ecke und an jedem Grashalm wie auch Rüden.
        Auch können Hündinnen genauso Dominanz zeigen wie Rüden.....

        Auch bei der Erziehung gibt es keine Unterschiede......man kann einen lammfrommen Rüden haben der total unterwürfig ist, oder eine total zickige dominante Hündin - und umgekehrt.

        Nunja....bei der Größe gibts halt Unterschiede......wenn mich ein recht großer Hund anzickt zeige ich schon Respekt. Knurrt mich aber eine kleine Fußhupe an lächel ich höchstens......

        Ich denke also das muss jeder für sich ausmachen ob klein oder groß und ob Mädel oder Kerl.

        (3) 24.04.12 - 10:40

        Ist der Rest der Familie denn auch mit einer dieser Rassen einverstanden?

        Ich finde Dich gerade etwas naiv. Du kennst einen Westi und einen Yorki, beides liebe Tiere - aber weißt Du auch wie viel Arbeit in einem Terrier steckt?

        Vielleicht schaust Du noch mal unter den Begleithunden nach ob da nicht noch was dabei ist!
        http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:FCI-Gruppe_9

        < Bei Rüden stört mich dieses ewige geschnupper an jeder Hausecke, jedem Grashalm. Die Rangordnungsbestimmungsversuche. >

        Das machen Hündinnen auch, wenn Du Pech hast markieren sie sogar alle paar Meter.

        Wenn die Hündinnen in Eurer Nachbarschaft nicht kastriert sind, würde ich zu einer Hündin tendieren oder einem kastrierten Rüden.

        LG

        Hallo!

        Ich mag Rüden lieber. Hündinnen werden oft sehr "erwachsen und vernünftig" während viele Rüden bis ins gehobene Alter verspielte Kindsköpfe bleiben. Das finde ich gerade für eine Familie mit Kindern schöner. Wenn allerdings viele Hündinnen in der Nachbarschaft leben wäre eine Kastration wahrscheinlich nicht dumm, damit ein Rüde nicht dauernd Liebeskrank wird.

        die Rangordnung stellen die allermeisten Hunde irgendwann mal in frage, das ist eher eine Frage von Erziehung und Führungseigenschaften der Menschen als vom Geschlecht.

        Ich würde auch eher eine handlichere Rasse empfehlen, schon alleine weil ich an meinem eigenen Goldie sehe wie doof es wird, wenn im Alter die Gelenke nicht mehr so mögen, der Hund aber zu viel wiegt um dauernd treppen hoch und runter getragen zu werden.

        Auch welpen muss man ja die ersten Monate tragen, da dankt es dir auch dein Rücken wenn der nicht gar so groß wird.

        Allerdings sind Terrier eben schon sehr anspruchsvoll, was Bewegung, Auslastung und Erziehung angeht. Wie viele Stunden täglich wolltest Du denn in den Hund investieren? Wenn auch mal weniger als 2 Stunden gehen sollen wäre ein Terrier nicht der ideale Hund.

      • Grundsätzlich sollte das Geschlecht nicht sooooo wichtig sein ;-).

        Mein Hündin (ich persönlich mag die Mädels lieber) schnüffelt an jedem Grashalm, markiert alle 2 Meter pöbelt auch schon mal gerne an der Leine rum. Je nach Gegenüber und Vorliebe.

        Die Läufigkeit kann schon belastend sein. Ich fand es immer blöd, mit einem läufigen Hund in den Urlaub zu fahren. Da fährt man extra an einen Hundestrand und kann Hundi nicht laufen lassen, da sie willig jedem Rüden ihr Hinterteil presentiert...#augen. Und meinen Urlaub nach der Läufigkeit zu planen, ist auch lästig.

        Da in der Nachbarschaft viele Mädels wohnen, würde ich wohl keinen Rüden nehmen. Es sei denn, sie sind kastriert.

        Laß einfach Dein Gefühl spielen. Die Chemie zwischen Dir und dem Hund muss stimmen. Und bist Du Dir sicher, dass es ein Yorki oder Westi sein soll?

        Es gibt leider nicht die Eierlegende Wollmichsau unter den Hunden. Erziehung, Charakter und Prägung - alles Dinge, die auf das Wesens eines Hundes einwirken.

        LG

        minimöller

        Hallo,

        also meine Hündin vereint alle Eigenschaften, die dich an einem Rüden stören in sich: Sie markiert unglaublich viel, hebt dabei auch das Bein, ist keinem Rangordnungsgerangel abgeneigt und "gewinnt" dabei sowohl gegen Rüden, als auch gegen Mädels aller Größe (Nicht falsch verstehen, sie ist weder "aggro" noch unverträglich, legt nur Wert darauf, dass die Rangfolge aus ihrer Sicht "stimmt" - da wird dann schon mal gebellt oder geknurrt, nicht aber zerfleischt #schein). Wichtig ist für mich nur, dass Ruhe ist sobald ich das als "Ranghöhere" so will und genau das passiert dann auch.

        Als wir über einen Hund nachgedacht haben, wollte mein Freund lieber ein Mädel, da er auch dachte, dass sich diese besser unterordnen, nunja, was daraus wurde habe ich ja soeben beschrieben. Wir hatten auch einen Rüden zur Probe (50 kg, 70 cm Schulterhöhe) und dieser Rüde hat mich regelmäßig "berammelt" und wollte mich dominieren. Das fand ich wiederum anstrengend.

        Lange Rede kurzer Sinn, es kommt auf den einzelnen Hund an. Bei Rüden wird ja z.B. auch gerne mit Frühkastration gearbeitet, damit sie kindlicher und verspielter bleiben. Meine Hündin ist mit ihren 6 Jahren dagegen sehr erwachsen und wenig verspielt, stört mich aber nicht - warum auch. Wenn dich bei Hündinnen die Läufigkeit stört, dann ist natürlich auch Kastration eine Lösung. Erspart vielen Hündinnen den Stress der Scheinträchtigkeit und beugt bis zu einem gewissen Grad auch Gesäugetumoren vor, die bei Hündinnen recht häufig kommen.

        Ich würde mir einfach unvoreingenommen den Wurf ansehen, der in Frage käme und dann nach Sympathie entscheiden, weniger nach Geschlecht. Manche nehmen auch versierte Hundetrainer mit, die einigermaßen abschätzen können was passiert, wenn der/ die Kleine mal groß ist.

        VG,

        kitty

      • (7) 24.04.12 - 13:07

        Hey,

        also uns war das Gecshlecht schon wichtig, wenn man es sich ausshuchen kann :-).

        Wir haben uns für einen Rüden entschieden. Mich stört die Läufigkeit in der Wohnung und ich finde Weibchen zickiger.... ;-)

        Wichtig ist auch, wenn ihr regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden habt (auch Nachbarn), solltet ihr da auch beachten, mit welchem Geschlecht diese besser verträglich sind.

        Unser Rüde markiert auch gern jeden Grashalm, aber wenn ich Pfui sage und einfach weiter laufe macht er es auch nicht, ist also eine Erziehungssache...

        Und mit unserem Rüden haben wir überhauptkeine Rangordnungsprobleme.... da kommt es auch auf den Charakter an...

        Unser war als Welpe der kleinste und bereits ziemlich schüchtern... (aber nicht ängstlich).

        Viel Spaß!

        Lg

        >>Bei Rüden stört mich dieses ewige geschnupper an jeder Hausecke, jedem Grashalm. Die Rangordnungsbestimmungsversuche.<<

        Reine Erziehungssache. Kein Rüde MUSS an jeder Ecke markieren- und im übrigen können Hündinnen das sehr wohl auch machen.

        Wenn es um die Nachbarhunde geht- dann würde ich einen kastrierten Rüden nehmen oder eine Hündin. Wobei da auch nicht gesagt ist, dass sich die Hündinnen dann verstehen.

        Ich kenne nur Yorkis und Westis die kläffen wie blöd - weil man ihnen alles durchgehen läßt, denn sie sind ja sooooo süß.

        Darum habe ich zu einem größeren Hund tendiert. Wir haben eine Eurasierdame, die nicht lautfreudig ist.
        Seit einigen Tagen haben wir allerdings noch einen Mini dazu bekommen. Irgendwas kleines, was auch klein bleibt- aus ner Tötungsstation in Spanien- und sie meint auch, bellen zu müssen. Wir arbeiten dran, dass sie es unterläßt ;-).

        Viel Spaß bei der Auswahl,
        sparrow

      Ich persönlich bevorzuge Hündinnen, kann aber beim besten Willen nicht sagen warum. Aus irgendeinem Grund habe ich einen besseren Draht zu den Hündinnen die ich kenne. Ansonsten find ich es ziemlich egal.

      Zur Rassewahl: Ich würde von den beiden Rassen eher einen Westhighland White Terrier nehmen. Auch wenn deine Kinder lieb zu Tieren sind - ein Yorkshire Terrier ist wegen seiner Größe einfach oft wahnsinnig empfindling. Ein Westie hält da schon mehr aus. Mit dem Terrierwesen scheinst du ja vertraut zu sein. Ich würde persönlich keinen Jagdhund haben wollten, aber das ist Geschmackssache. Und es gibt genug Züchter deren Westies schon lange keine Jagdgesellschaft mehr gesehen haben.

      Eine Überlegung wären auch wert: Australian Terrier oder ein Scottish Terrier. Letztere sind wohl am Aussterben, waren aber mal wahnsinnig bliebt. Sind halt aus der Mode gekommen. Finde ich persönlich sehr schade.

      • ähem - meine Yorkie-Hündin ist so groß wie unsere andere Hündin, ein Westie. Es gibt verschiedene Größen. Man muss ja nicht gerade so einen Minizwerg nehmen.

        • Ich gehe vom FCI-Rassestandard aus.

          Der besagt, dass Yorkshire Terrier zwischen 2,4 und 3,1kg wiegen sollen. Größe ist nicht vorgeschrieben liegt aber wohl ca bei 23cm? Wer absichtlich leichter als 2,4kg züchtet... naja Zucht kann man das nicht mehr nennen. DAS sind dann Minizwerge. Aber auch ein standardgerechter Yorkie ist halt ein Zwerghund.

          Laut Erfahrungswerten wiegen Westies so 8 bis 10kg. Laut Standard 25-28cm groß. Dadurch, dass Westies nicht nur größer, sondern auch breiter gebaut sind, fallen die zumindest in meinen Augen nicht mehr unter Zwerg- sondern unter Kleinhund.

          Sicher gibts große Yorkshire Terrier und kleine West Highland White Terrier. Der Standard sagt was anders. Und BISHER habe ich wenige Yorkies gesehen, die größer waren als Westies.

          Rassegeschichtlich machts ja auch Sinn, dass ein Hund, der Ratten töten soll kleiner ist, als einer der auf Fuchs und Dachs losgelassen wird.

      vernünftig gezüchtete yorkis sind in keinster weise empfindlich sondern sehr robust!

      man sollte natürlich kein sogenannten "mini mini yorki" nehmen der gerade mal 1 kilo auf die wage bringt sondern einen normalen mit mind. 3,5 kilo.

      • Das freut mich sehr zu hören. Wobei laut Rassestandard das Gewicht max. 3,1kg betragen sollte. Und selbst DAS ist ja schon ziemlich klein. Finde ich persönlich auch nicht sinnvoll.

        Da ist ein Westie schon locker dreimal so schwer und auch ein Stück größer.

        Ich sage auch nicht, dass gut gezüchtete Yorkies prinzipiell ungesund sind, aber sie sind ihrer Größe entsprechend nicht sehr robust - auch einer mit 3,5kg hat halt dünne Knochen, die leichter brechen als bei einem größeren, schwereren Hund.

        • hallo

          ok, also ich hatte nie so einen mini yorki sondern einen ordentlich gebauten der 5 kilo auf die waage brachte.

          bei diesem konnte ich nicht von "dünnen knochen" sprechen. er war alles andere als zerbrechlich

          aber gut, bei diesen klein gezüchteten kann ich mir das schon vorstellen.

    OT: Echt? Steht es um die Scotties schon so schlimm? Was für ein Jammer, diese Rasse ist toll. Ich denke, das Trimming schreckt viele sehr ab...

    #winke Ute

    • Laut VDH-Welpenstatistik sind 2010 nur 172 und 2009 195 Welpen geboren worden.

      Beim YOrkshire Terrier: 767 und 851

      Beim Westie: 953 und 966

      • Naja, als "vom Aussterben bedroht" würde ich das noch nicht bezeichnen. Das ist ja nur die Welpenstatistik in Deutschland. In anderen Ländern werden sie auch gezüchtet und Hundezucht ist heute ja viel globaler zu betrachten, als noch vor wenigen Jahren.

        Es gibt Rassen, da fallen im VDH jährlich noch weniger bis gar keine Welpen, und aussterben tun die trotzdem nicht.

        ;-) Ute

(22) 24.04.12 - 18:13

Hi,

aufgrund der nachbarschaftlichen Verhältnisse würde ich auch eher zu einem Rüden tendieren.

Wir haben eine Westie- und Yorki-Dame hier. Beide sind super kinderlieb und auch gut gelaunte Hunde. Sie kläffen nicht und hören sonst auch sehr gut. Unsere Westie-Dame ist aber etwas untypisch; sehr zurückhaltend.

Mit der Hundeschule kannst Du erziehungstechnisch ja schon sehr gut auf viele Dinge hinwirken.

Kläffende Kleinhunde wollte ich nie und habe es zum Glück auch geschafft. Sie spielen mit großen wie auch kleinen Hunden.

Habe sie aber auch nie als "Trethupen" gesehen (mein Vater schon #aerger ) sondern als ganz normale Hunde.

Bitte auch nicht vergessen, dass beide Rassen Jagdtrieb inne haben. Sobald meine eine Katze von Hinten sehen #schock #schwitz Da muss ich immer am Ball bleiben und wachsam sein (Hasen reichen natürlich auch schon #augen )

Lg Nic

(23) 24.04.12 - 21:56

hallo

wir hatten einen yorki terrier, super süß, anpassungsfähig und lieb ABER er wie wohl alle terrier brauchte er eine strenge hand. er hörte meisst wenn er lust hatte.
er wurde von anfang an nicht mit konsequenz erzogen.
er war immer lieb, ohne frage, aber auch ein kleiner Kläffer der gerne im Mittelpunkt stehen wollte!

also ein terrier der von anfang an gut erzogen wird mit viel konsequenz ist sicher problemlos aber sonst, ein kleiner dickkopf ;-)

seit dem wochenende haben wir einen Shih Tzu, sehr lieb, geleherig, freundlich, aufgeschlossen,bellt nicht, er liebt kinder über alles.

habe jetzt schon von 3 leuten gehört dass shi tzu´s in der regel sehr angenehme zeitgenossen sind.

also ich bin begeistert ;-)

(24) 24.04.12 - 22:28

Wieso trefft ihr euch größentechnisch nicht in der Mitte?

Ich finde es nicht gut, wenn einer sich allein durchsetzt, was die Hundewahl betrifft. Zumal dein Mann ja viel Zeit mit diesem Hund verbringen wird.

Eurasier, Mittelspitz, Wolfsspitz, Mittelschnauzer, Irish Terrier, Kerry Blue Terrier ... alles Hunde im mittelgroßen Bereich, heute fast ausschließlich zu Begleitzwecken gezogen und gehalten, gute Züchter sind zu finden und diese Rassen sind im Vergleich zu anderen nicht sooo krankheitsbelastet.

Wenn in eurem Umfeld hauptsächlich Hündinnen leben, würde ich auch eine nehmen. So euch das Geschlecht egal ist. Denn die werden nicht alle kastriert sein, und als Rüdenhalter mittendrin kann man ziemlich unbeliebt und einsam werden, gerade zu Läufigkeitszeiten.

Und dieses "Rangordnungsbestimmungsversuche" streiche bitte komplett aus deinem Kopf, bevor du dir einen Hund anschaffst. Hunde trachten, entgegen landläufiger Meinung nach, NICHT ihr Leben lang nach einem Aufstieg in ihrer Lebensgemeinschaft! Vielmehr möchten sie eine sichere Führung, berechenbare Besitzer und schlüssige Hausstandsregeln. Nur wenn sie das nicht kriegen, besonders keine verlässliche Führung, dann sind sie gezwungen, die Dinge selbst in die Pfoten zu nehmen. Ausnahmen gibts natürlich, aber es sind halt AUSNAHMEN!

#winke Ute

  • (25) 25.04.12 - 09:33

    Hallo Ute,

    Eurasier sind tolle Hunde- brauchen aber eine sichere Führung, Auslastung mit Abwechslung ( z.b.ständig Ball werfen ist total langweilig) und haben ihren Kopf. Imho sind sie- auch wenn es gerne angepriesen wird- keine Anfängerhunde. Man hat da ganz schön zu kämpfen ;-) gegen ihren Dickkopf.
    Ich habe eine Eurasierdame,mit der ich seit sie 10 Wochen jung ist, die Hundeschule besuche. Sie macht oftmals noch ihr Ding.
    Dann gehe ich mit einem Mischling in die Hundeschule- der arbeitet total sauber. Und unser Neuzugang- auch Mischling, ist nach 5 Tagen aufmerksamer, als Jule ;-).

    Aber keiner ist so schön wuschelig und bellt so wenig wie unsere Jule. DAS sind eindeutig Vorteile.

    lg
    sparrow

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