Hasenstall Einrichtung?

    • (1) 25.04.12 - 23:28
      Inaktiv

      Hallo,

      wir haben jetzt ein 2x2m² Gartenhäuschen stehen. Der Boden ist auch aus Holz. Wie kleide ich den aus, damit der Dreck nicht ins Holz zieht, das Holz aber auch nicht verfault, weil sich Schwitzwasser bildet. Die Kaninchen benutzen normalerweise die Katzentoilette, aber ich wollte auch die beiden Meerschweinchen "ausquartieren".

      Was außer Heuraufe, Futter- und Wassernäpfe, Katzenklo macht Sinn? Im alten (kleinen) Stall hatten die Tiere eine geschützte kleine isolierte Höhle, da hatten sie sich im Winter zusammen gekuschelt. Und wie schaffe ich für die Meerschweinchen einen geschützten Bereich, in denen die Kaninchen nicht kommen? Vom Haus gibt es dann noch einen Ausgang in ein größeres Freigehege, den wollte ich mit einer Katzenklappe schließen. Kommen damit auch Meerschweinchen zurecht?

      Im Haus soll dann noch Platz für die Vorräte (Streu, Stroh, Heu, Futter) geben.

      LG

      • Hallo,
        da Meerscheinchen ja das Katzenklo nicht nuzten werden, mußt Du komplett alles wo sie hinkommen auskleiden.
        Da der Boden aus Holz ist, fällt mir nur sowas wie Bootslack ein (aber ob der ungiftig ist?)

        Mein Gartenhaus hat mit Absicht einen Steinboden und ich habe dicke Teichfolie daran hochgezogen, so auf 40 cm ca.
        Kann also dick einstreuen und nichts passiert, die Folie hält schon sei mehreren Jahren.
        http://kuschelranch.de.tl/Meine-Haltung.htm
        Sollen Deine Meerschweinchen auch im Winter draussen bleiben?

        Im Haus steht jetzt noch ein Stall (so ein Standartstall von mir isoliert) da können die Meerschweinchen über eine Brücke rein.

        Zubehör und andere Sachen kannst Du in Regalen weiter oben lagern.

        Ich würde keine Katzenklappe hernehmen. Meine Luke ist einfach offen, das hat den Vorteil dass das Haus auch immer einen Luftaustausch hat. Ebenfalls ist da ein Fenster immer offen. Wie möchtest Du denn sonst für frische Luft im Haus sorgen?

        Die Luke braucht gar nicht groß sein, im Grunde kleiner als eine Katzenklappenöffnung.

        Mona

        • (3) 28.04.12 - 09:31

          Hallo,

          wir überlegen gerade, einen harten PVC-Boden rein zulegen. Ränder natürlich so sichern, dass sie nicht angeknabbert werden können. Das Haus soll oben zwei vergitterte Lüftungsöffnungen bekommen.

          Wie isolierst du die Ställe? Von innen oder außen? Womit? und was kommt dann davor, damit die Tiere nicht die Isolierung anknabbert? Wir hatten beim alten Stall (Marke Eigenbau) Holz/Styropor/ Holz. Kannst du etwas anders empfehlen?

          Viele Grüße
          Claudia

      (4) 26.04.12 - 12:36

      Hallo!

      Auf den Boden kannst Du Teichfolie legen, die hält am besten gegen Meerschweinurin - allerdings MÜSSEN die Meerschweinchen über Winter zwingend in die Wohnung - oder Du baust eine kleine Heizung ein, die das Gartenhäuschen auf Plusgraden hält.

      bitte achte auch beim auslauf sehr drauf, dass weder Mäuse noch Marder eindringend können, auch Ratten werden schnell lebensgefährlich für Meerschweinchen. es sollte also wirklich dicht sein, auch gegen untergraben geschützt.

      Für die Schweinchen kannst Du einfach nur mit einem zaun was abtrennen und da einen etwas längeren schmalen Tunnel als Eingang dran bauen.

      Allerdings fühlen sich Meerschweinchen zu zweit draußen nicht wohl, da haben sie oft einfach zu viel Angst weil ihnen der Schutz einer richtigen gruppe fehlt. reine Männergruppen müssen dabei besonders gut beobachtet werden, wenn die Stress miteinander haben kann es passieren dass einer Nachts nicht in den Stall darf und draußen unterkühlt. Größere gemischte Gruppen von einem kastrierten Bock mit mehreren Weibchen sind da deutlich besser.

      • Man kann Meerschweinchen wunderbar auch im Winter draussen halten.

        Warum meinst Du MÜSSEN Meerschweinchen im Winter rein? Sie brauchen auch keine Heizung. ;-)

        http://www.diebrain.de/Iext-aussen.html

        Meine leben seit Jahren draussen und toben sogar gerne mal durch den Schnee. Wichtig ist eben, dass die Schutzhütte gut isoliert ist und es mehr als 4 Tiere sind. Dann wärmt sich eine gut isolierte Schutzhütte ausreichend auf.

        Meine Tiere sind alle top gesund. Im Winter gibt es eben mehr Wurzelgemüse und wenn es echt knacke Kalt ist auch mal etwas Trockenfutter dazu.

        Mona

        • "Die Temperatur in der Schutzhütte sollte regelmäßig überprüft werden, auch im Winter darf die Temperatur in der Schutzhütte nicht unter Null Grad fallen, idealerweise beträgt die Temperatur in der Schutzhütte 10 Grad und mehr."

          Quelle:
          http://www.diebrain.de/Iext-aussen.html

          Deswegen. Es ist je nach Region und Klima schon sehr schwer solche Temperaturen in einer Schutzhütte hin zu bekommen. Wenn ich an die letzten beiden Winter denke, in denen es Wochenlang nicht über Minus 15 Grad ging und nachts öfter Minus 25 Grad hatte - da kann man die Hütte isolieren wie man will und mag, das wird da echt schwierig.

          Ich habe es in genug Foren vorfolgt, von Außenhaltern bei denen auch in der Schutzhütte die jahrelang ausreichend war auf einmal die Wassernäpfe eingefroren sind, also deutliche Minusgrade vorherrschten.

          Zumindest die Option die Tiere in einem sehr kalten Winter, bei Krankheit oder im Alter in die Wohnung zu holen und dann auch mehrere Monate drinnen zu behalten bis es im frühjahr warm genug wird sollte vorhanden sein.

          Und eben auf gar keinen Fall nur zu zweit.

          • Stimmt, auf gar keinen Fall nur mit einer größeren Gruppe, hab ich ja auch geschrieben.
            Aber Du hast geschrieben

            *allerdings MÜSSEN die Meerschweinchen über Winter zwingend in die Wohnung*

            und das ist schlicht und einfach falsch.

            Bei uns friert auch das Wasser und die Winter sind nicht ohne (Oberbayern) aber das Wasser ist ja auch nicht IN der Schutzhütte und wird einfach mehrmals am Tag ausgewechselt#aha;-)

            Kranke und alte Tiere oder geschwächte müßen eben rein, dem ist nichts hinzuzufügen. Generell ist eine Aussenhaltung aber auch für Meerschweinchen und auch in kalten Regionen Deutschlands absolut möglich!

            Mona

            • Gut, sagen wir es präziser:

              ZWEI Meerschweinchen müssen über Winter zwingend rein. Bei einer harmonischen (!) Gruppe von ideal mehr als sechs Meerschweinchen können sie auch draußen bleiben, das wird aber sehr eng vom Platz her, wenn da auch noch die Kaninchen, Lager für Einstreu Heu etc. ins Gartenhäuschen von 2x2 Metern rein sollen.

              Ich wüsste nicht, wie man das Platzmäßig dann machen wollte.

              • Ok, so find ich es auch. Aber die isolierte Schutzhütte braucht ja gar nicht so riesengroß sein und sie möchte ja ein angrenzendes Gehege bauen. Daher die Frage mit der Katzenklappe.

                Also, ich würde in das 2x2 m Haus einen höheren isolierten Stall für die Kaninchen stellen und einen weiter unten für die Meerschweinchen.
                Die Kaninchen können auch AUF den beiden Gehegen sein, ich leg da immer Fleecedecken hin, die lieben das da zu sitzen. Vorteil, die Kaninchen haben einen Bereich wo die Meerschweinchen nicht raufkommen :-p und somit auch mal ihre Ruhe!

                2x2 m für das Haus finde ich absolut in Ordnung, je nachdem wie groß der Aussenbereich ist.
                Sollte es bei 2 Meerschweinchen bleiben müßten die eben im Winter rein, logisch!

                Generell ist aber nunmal auch bei Meerschweinchen die Aussenhaltung eine feine Sache, ist eben aufwändiger, aber die TE fragt ja eben auch nach!

                Mona

                • Oh ja, und wie viel aufwändiger, davon macht man sich kaum einen Begriff.

                  Viel mehr Futter, jeden Tag die Schutzhütte misten und wieder richtig viel Streu und Heu und Stroh rein, Beobachtung bei Minusgraden und regen muss auch sein, häufigere Gesundheitschecks, im frühjahr wieder Gehege, vergrabene Zäune etc. kontrollieren und reparieren... also ich gebe es zu, mir wäre es zu viel Arbeit.

                  Gerade auch der große Futterbedarf macht es damit auch zum Kostenfaktor, von einigen huntert Euro fürs Gehege mal ganz abgesehen.

                  da lob ich mir meine Innenhaltung - einmal die Woche misten, Beobachtung eher nebenbei (ich sitze immer bei ihnen wenn ich telefoniere...), moderate Futterkosten und mein 10m² Gehege hat 80 Euro gekostet. Und natürlich viel angenehmerer Kontakt, weil sie weniger schreckhaft und verwildert sind, meine steigen mir auf die Füße, wenn ich ihr Gemüse klein schneide...

                  • Naja, das Futter find ich nicht so schlimm. Ich zahl 20 € für ein halbes Jahr Heu vom Bauern und 20€ für die Jahresration Stroh (ein riesen Ballen, du kennst das ja)
                    In die Schutzhütte machen meine fast nicht rein, die sind auch tatsächlich selten in der Schutzhütte im Winter sondern wuseln draussen rum und das sogar im Schnee.
                    Daher mach ich auch im Winter nur einmal die Woche Misttag.
                    Keine Ahnung woher Du das hast, dass Aussentiere schreckhaft und verwildert sind....#kratz

                    Meine fressen auch aus der Hand und kommen sofort angelaufen wenn man ans Gehege kommt oder sich zu ihnen setzt:
                    http://kuschelranch.de.tl/Einfach-Bilder.htm

                    Mein Gehege ist so gebaut, dass ich da noch nie was ausbessern mußte. Dachlatten mit Mardersicherem Draht versehen und mit Edelstahlschrauben verschraubt, das hält noch weitere 5 Jahre ohne Schaden zu nehmen. Und die Bodenplatten vergammeln auch nicht. Ebenso wenig wie die Teichfolie die schon mehrere Jahre verbaut ist und noch nicht mal einen Ritzer hat.

                    Zu den Kaninchen kann ich nur sagen, meine Rike liebt den Schnee. Sobald der erste Schnee da ist tollt sie durchs Freigehege, hopst in den tieferen Schnee und benimmt sich wie ein kleines Kind.

                    http://kuschelranch.de.tl/Winterbilder.htm

                    Da im Sommer kaum Futterkosten anfallen da wir jeden Tag frisches Grün verfüttern und alles Mögliche aus dem Garten, machen die paar Euro im Winter den Kohl auch nicht fett. Da wird eben im Angebot geschaut, die Möhren mal hier und mal da mitgenommen ebenso wie das andere Gemüse was anfällt.

                    Hasipferdi, ich finde Du gibst hier echt immer eine Menge toller Tips und das sogar noch zu egal welchem Tier, Du weißt echt viel.
                    Aber eine Aussenhaltung hast Du anscheinend nicht und kennst sie nur vom hörensagen.
                    Mein Aussengehege kam etwa, als die einzelnen Bauteile für das Gehege ohne Haus 150 € (Dachlatten sind billig, nur der Draht haut rein, aber bei ebay war der gar nicht mal sooo teuer und ich hab sogar noch Reste)
                    Gehwegplatten liegen bei 1,99€ für eine 40x40 Platte Waschbeton und mit all den unterschiedlichen Untergründen die meine Tiere haben, brauch ich noch nicht mal Krallen schneiden. (Holz, Beton, Erde, Streu, Stroh, Sand)

                    Der Kontakt zu den Tieren im Winter ist sicher etwas eingeschränkt, aber weder ich noch die Tiere leiden darunter dass ich sie nicht mit meinen Blicken hypnotisiere sondern eben nur zum Füttern und Check ankomme. Deshalb sind sie nicht weniger zutraulich als im Sommer.

                    Nihts für ungut, ich halte Aussenhaltung für nicht sehr kompliziert wenn man eh schon ein Gehege für die warme Jahreszeit plant wie die TE. Und einen Stall zu isolieren, das ist doch echt Kinderkram!

                    Mona

                    • Wie, die schlafen doch meistens in der Hütte und strullern da trotzdem nicht rein? Kannst Du das meinen malbeibringen, die strullern immer da wo sie gerne schlafen.

                      Ich habe mal durchgerechnet für ein 10m² gehege und bin da schnell bei 600-800 Euro gelandet.

                      Ich wollte hoch genug um drin zu stehen für meinen kaputten Rücken, wirklich absolut Mardersicher mit Volierendraht, schließlich scheißt der nette Marder jeden tag vor meine Haustür, ein Dach wollte ich damit es nicht alles voll regnet und für den Schatten.

                      Nur Dachlatten wäre mir zu wenig windfest gewesen, ich wohne mit einem großen freien Feld nach Westen, da würde es mir was mit dünnen Dachlatten einfach weg wehen. Da hätte ich gescheite Kanthölzer mit besserer Verankerung im Boden gebraucht.

                      Außerdem wollte ich eine vernünftige Beleuchtung weil ich eben im Winter oft erst um 18 Uhr von der Arbeit komme - da ist es ja schon bald dunkel, und mit Taschenlampe zwischen die Zähne geklemmt misten und füttern will ich nun nicht.

                      Es ginge sicher billiger, wenn einem geringere Höhe reicht und man wegen Wind weniger drauf achten muss, durch Siedlungen pfeifft der doch weniger durch.

                      Aber ich finde eben, WENN ich schon baue, dann bitte gleich so, dass ich rundum zufrieden bin und mir keine Sorgen machen muss.

                      Nachdem ich 21 Meerschweine habe habe ich auch im Sommer hohe Futterkosten, das sind zu viele um mit dem bisschen gras aus dem garten klar zu kommen, und seit die Bauern hier alles zu Biogas machen was wächst kann man auch keine Wiese mehr zu realistischen Preisen pachten. Und es erfordert da eben schon einiges an Gras für die vielzahl von tieren. Im Winter dann 200-300g Gemüse pro Nase und tag wird echt teuer.

                      Ich habe da eben schon höhere Ansprüche, vor allem mir tut das halbe Zimmer für die Schweinchen nicht weh, unsere Wohnung ist sowieso zu groß für uns (wir wohnen hier damit ich mich um meinen Vater kümmern kann, sonst würde uns aber eine 2-Zimmer-Wohnung auch reichen), und unter die Dachschräge kann man auch so recht wenig machen.

                      Und jetzt wochenlang nur zum misten und füttern raus gehen, das wäre mir einfach auch zu wenig. Da kann ich ja gleich Landschildkröten halten die vier Monate Winterstarre halten, ich will die Tiere doch um Kontakt zu haben und sie zu sehen.

                      • Das ist doch für DICH alles schön! Nur kannst Du anderen nicht absprechen dass ihre Aussengehege minderwertiger sind nur weil Du meinst sie wären nicht stabil.
                        Die Dachlatten sind äussert stabil, zum Schneiden der Hecke kann man sie auf das Gehege raufstellen (und ich wieg keine 50 kg#schein)

                        Meine Ansprüche an die Haltung sind auch hoch oder meinst Du weil ich Dachlatten verwende, sinken die Ansprüche an die Haltung#kratz? Ich habe eben keine Horde Meerschweinchen, wenn man soviel Tiere hat wie Du, ist es kein Wunder mit den Futterkosten, aber das weiß man ja vorher und die TE wird sich bestimmt keine 19 Meerschweinchen dazu holen.

                        Ich BIN übrigens mit unserem Gehege rundum zufrieden und brauch auch nicht in den festen Gehegebereich rein, der wird ab und an mal ausgekehrt und gut ist. Die Tiere sind tagsüber meist auf der Wiese und lassen sich die frische Luft um die Nase wehen und die Sonne auf den Pelz scheinen (die sonnen sich manchmal richtig) oder chillen im Schatten auf ihrem Sofa (Katzensofa, heiß begehrt)

                        Ich denke Du und ich haben auch einfach andere Vorstellungen, ich bin eben im Winter ebenso draussen, genauso wie meine Kinder die im Winter viel im Garten sind. Kann also nicht behaupten dass da Landschildkröten besser wären, die sieht man im Winter gar nicht, meine Tiere seh ich jeden Tag.
                        Es liegt doch sehr an einem selber was er aus der Aussenhaltung macht. Ich finde Innenhaltung z.B. nicht schön und würde meine Tiere gar nicht haben wenn sie nur in der Bude leben müßten.

                        Du hast keine Aussenhaltung wenn ich das recht verstehe, zu teuer, zu umständlich......zu unbequem vielleicht auch. Meine Tiere sind mir da das Geld wert, ich hab dafür lieber ein paar Tiere weniger, diese aber in einer schönen Haltung.

                        Achso, mein Gehege hat mittlerweile auch ein Dach, das kam etwa 30 €. Beim Schreiner Platten gekauft, Dachpappe raufgenagelt und auf das STABILE #schein Gehege gelegt. Im Übrigen haben wir hier wo ich wohne sehr schlimme Herbststürme die wirklich krass sind, das Gehege steht noch immer an Ort und Stelle.

                        Ich muß noch sagen, dass Dachlatten ordentlich verschraubt super halten...es sind DACHlatten, keine dünnen Zahnstocher:-) und wieso sollten diese wegwehen? Die bilden ja nun auch keine wirkliche Angriffsfläche für den Wind.

                        Aber so langsam widersprichst Du Dich irgendwie...erst schreibst Du Meerschweinchen soll man IMMER im Winter drin halten und jetzt kristalisiert sich raus, dass es einfach so ist, dass DU Deine Meerschweinchen aus diversen Gründen immer drin halten möchtest. Manche Halter denken bei der Haltung aber weniger an sich selber sondern mehr an die Tiere, also lieber selber ein wenig mehr Aufwand betreiben und den Hintern auch bei schlechtem Wetter hochbekommen.

                        21 Meerschweinchen nur einmal die Woche saubermachen.......mh....lecker! Da muß das Gehege ja megariesig sein...und jetzt sag nicht du magst den Duft;-)

                        Mona

                        • Du kannst gerne kommen und mal riechen. Wirst nur nicht viel außer Heu riechen können, das Gehege IST riesig.

                          Ich halte Innenhaltung für besser: die Tiere sind auch gut aufgehoben, wenn sie alt und krank sind, müssen da nicht aus der Gruppe raus, sind immer perfekt geschützt und die klimatischen bedingungen sind denen in ihrer Heimat deutlich näher als das Wetter draußen.

                          frei auf der Wiese ohne jeden Schutz vor Raubtieren würde ich nie machen, das ist einfach viel zu gefährlich. Finde ich auch nicht richtig sowas zu empfehlen.

                          • Siehst Du....und ich halte eben Aussenhaltung für weitaus besser. Bei 21 Tieren und Deinen angegeben 1 qm pro Tier, müßten Deine Tiere ja ein Riesenzimmer für sich allein haben, Respekt! Das geht bei uns in der Wohnung gar nicht, da ich auch noch 2 Kinder habe.

                            Draussen hingegen haben unsere 5 Meerschweinchen diese 20-30 qm trotzdem, je nachdem wo das Gehege an den Hauptbereich angebaut wird.

                            Nach 20 Jahren Kaninchen und Meerschweinchenhaltung hatte ich auch noch keinen Verlust durch Raubtiere, da in der Nacht der Stall Raubtiersicher ist.

                            Du betonst immer Deine große Anzahl Tiere, ich denke mal die spielt keinerlei Rolle wenn man von Erfahrungen in der Tierhaltung sprechen möchte. Ein Halter mit nur einem Paar Meerschweinchen wird ebenso gut Bescheid wissen als einer der Tiere sammelt.

                            Sei mir nicht böse, aber ich bleib dabei dass Dein Satz:

                            *allerdings MÜSSEN die Meerschweinchen über Winter zwingend in die Wohnung*

                            ganz einfach falsch ist! Nicht umsonst halten viele ihre Meerschweinchen erfolgreich ganzjährig draussen, ohne Deine genannten Verluste zu erfahren!

                            Mona

      (16) 28.04.12 - 09:15

      Hallo,

      das mit dem Winter muss ich mir noch überlegen. So wie es jetzt aussieht, wollen wir zu unseren beiden Weibchen keine weiteren Meerschweinchen holen. Wir hatten mal Meerschweinchen, die mit den Kaninchen zusammen gekuschelt hatten, mittlerweile weiß ich aber, dass es wohl eine große Ausnahme war und ich nicht damit rechnen darf, dass es wieder so sein wird. Da warte ich erst mal ab, wie es sich entwickelt und werde den Innenstall sicherheitshalber nicht entsorgen.

      Wir überlegen gerade, einen harten PVC-Boden in das Gartenhaus zu legen. Der sollte ja auch stabil sein.

      Wieviel Platz brauchen Meerschweinchen eigentlich im Garten? Letztes Jahr waren meine Meerschweinchen noch im Haus und wir hatten sie nur tagsüber mal raus gelassen. Aber da sind sie nicht rumgeflitzt, sondern hatten sich nur dann bewegt, wenn sie die Fläche, aber der sie saßen kahlgefressen hatten. Und die Meerschweinchen, die damals mit den Kaninchen gekuschelt hatten, waren immer zu den Kaninchen geflitzt.

      Als Auslauf haben wir insgesamt etwa 37m² abgezäunt, 4m² davon für das Haus, etwa 12m² für einen gesicherten Auslauf, in den Kaninchen und Meerschweinchen jederzeit laufen dürfen, und der Rest ist oben offen und sie können dort nur rein, wenn wir dabei sind.

      LG

      • (17) 28.04.12 - 10:48

        Hallo!

        Wenn Deine Schweinchen die Kaninchen noch gar nicht kennen wäre ich da sehr vorsichtig. Es kann gut gehen, aber oft ist es nicht so ideal für beide Seiten. Es sind eben verschiedene Tierarten, Unfälle und Agrressionen kann man da nie ganz ausschließen.

        Ich würde da eher überlegen das Gehege in der wohnung etwas auszubauen, vielleicht einen kastrierten meerschweinbock dazu und die Meerschweinchen dann so richtig artgerecht unterbringen und genießen was sie für vielfältiges Sozialverhalten haben in einer richtigen gruppe.

        Mit Kaninchen zusammen ist es eben wirklich oft nicht so das Wahre, auch bei den Kaninchen kann es zu Stress kommen durch die Quietscherei, manche Weibchen werden auch arg Scheinträchtig durch die kleinen Meerschweinchen und fangen an die zu bemuttern - was die Meerschweine wieder nicht lustig finden.

        Oder eben das Außengehege abtrennen in einen Kaninchenteil und einen Schweinchenteil - und den besser nur im geschützten Bereich, Meerschweinchen können sogar von Krähen und Elstern angegriffen werden. man rechnet mindestens 1m² pro Schweinchen plus Stallbereich.

        PVC geht für den Boden im Innenbereich gut, wird aber im Winter bei Frost oft Spröde und rissig. Im Außenbereich ist Teichfolie haltbarer.

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