Hund muss eingeschläfert werden, wie erkläre ich es meiner Tochter (4)

    • (1) 29.04.12 - 19:06

      Hallo,

      vielleicht könnt ihr mir helfen. Der Hund meiner Mutter, der im Moment bei uns in Pflege ist (Mutter ist krank) wird wohl die nächste Tage eingeschläfert werden müssen. Sie ist ca. 15 und wirklich auch sen
      hr krank. Die Schmerztabletten helfen wohl auch nicht mehr. Für uns und meine Mutter ist es schon schwer genug aber.... wie erkläre ich es meiner Tochter. Sie ist quasi mit unserem und ihrem Hund aufgewachsen und hängt wirklich sehr an den beiden. Es sit echt grausam zur Zeit. Vielleicht habt ihr auch einen Buchtipp oder so.
      Danke für alle Antworten.
      Lieben Gruß
      ela

      • (2) 29.04.12 - 19:57

        Wir hatten das hier: http://www.amazon.de/Vier-Pfoten-Himmel-Bilderbuch-Thema/dp/3451296411

        Bei uns wars aber "nur" die Katze, wenn einer der Hunde mal gehen muß, ich will garnicht dran denken.

        Unsere Tochter hat es aber erstmal besser verkraftet als wir alle. Allerdings redet sie nachhaltiger drüber. Da war unser Kater schon ein Jahr tot und jemand hat sie gefragt wenn sie sich wünschen könnte was sie wollte, was würde das sein. Und dann meinte sie ganz spontan, dass unser Pepper wieder lebt. Obwohl wir schon seit langen nicht mehr drüber gesprochen haben.

        Um so normaler ihr mit der Sache umgeht umso mehr helft ihr eurer Tochter. Und sei nicht enttäuscht wenn sie es recht cool nimmt. Bei meiner 5jährigen damals wars die erste Berührung mit dem Thema Tod. Die fand es am Anfang lustig. Die hat es erst nach ner Woche begriffen was das eigentlich bedeutet. Das war ganz komisch. Erst als ich ihr sagte den kann sie nimmer ausbuddeln, der zerfällt jetzt zu Staub. Da hat sie erst richtig begriffen dass er für immer weg ist!

        Ich wünsch euch ganz viel Kraft für die schwere Zeit!

        Gruß Sabine

        • (3) 30.04.12 - 06:39

          Hallo,

          vielen Dank für deine liebe Antwort. Ich werde es beherzigen und sehen wie es wird. Nicht einfach. Falls das Buch wieder erhältlich ist werde ich es auch besorgen.
          Lieben Gruß
          ela

      (4) 29.04.12 - 20:38

      Hi Ela,

      unsere Tochter ist 4 1/2 Jahre alt und wir haben in den letzten 2 Jahren 2 Hunde einschläfern müssen.
      Bei der ersten Hündin war sie knapp 3 Jahre alt und bei der letzten Hündin war sie schon 4 (das war erst im Januar) und das war für uns furchtbarer wie für unsere Maus.

      Wir haben sie drauf vorbereitet indem wir ihr erklärt haben, dass Smilla bzw. Snoopy wohl bald in den Himmel müssen, weil die so krank sind.... Und das der TA sie in den Himmel bringt (wobei das beim ersten Mal besser geklappt hat wie beim zweiten Mal...denn mittlerweile fragt sie schon mal wie denn der TA da oben in den Himmel kommt )

      Ich und auch mein Mann haben lange lange und auch heute nochmal manchmal geweint und GENAU damit hat meine Tochter ein Problem...Sie möchte nicht dass wir weinen weil sie selbst immer sagt "Die sind doch jetzt im Himmel"

      Sie will auch nicht hören dass sie tot sind... Sie mag das Wort gar nicht.... "die sind nicht tot, die sind gestorben" sagt sie immer.

      Wir fliegen im September in die USA und sie sagt immer, dass sie sich freuen würde wenn sie die beiden im Himmel sehen kann wenn das Flugzeug hoch oben ist...

      Mittlerweile kann ich da relativ gut mit umgehen, aber manchmal ist es auch hart.

      Das "Einschläfern" hab ich ihr nicht erklärt...

      Achja...da muss ich noch eine "süsse" Geschichte zu erzählen....
      Der Hund von Freunden von uns ist vor 3 Wochen ZU HAUSE verstorben und das hab ich so in GEdanken meiner Tochter erzählt, dass der Hund halt nicht beim TA war sondern zu Hause und da sagte sie "Aber Mama, dann konnten die den doch auf einmal nicht mehr sehen, der ist doch dann durchsichtig"
      Keine Ahnung wie Kinder manchmal denken....

      Geht offen damit um.... für Kinder ist es viel einfacher als für Erwachsene...

      LG
      Mary

      • (5) 30.04.12 - 06:41

        Hallo,

        vielen Dank für deine liebe Antwort. Wahrscheinlich mache ich mir mehr Gedanken als ich müßte. Trotz allem ist das einfach schwer. Aber ich werde deinen Rat beherzigen und versuchen entspannter damit umzugehen. Danke!
        Liebe Grüße
        ela

    (6) 30.04.12 - 08:02

    Wie es ist. Dafür ist sie alt genug.

  • (7) 30.04.12 - 09:38

    Hi,

    sag ihr einfach ganz klar, dass der Hund als und krank ist und das der Tierarzt sie deshalb erlösen muss. Drum herumreden würde ich nicht und habe ich weder bei unseren Meerschweinchen (da war unser Sohn 3 bzw. 4) noch bei unseren Hunden getan. Als Pancho, Fabians bester Freund, 2010 eingeschläfert werden musste, war unser Sohn 7 und er kannte es nicht anders, als das sein Pancho immer bei ihm ist (Fabian war 5 Wochen alt, als Pancho einzog). Ja, es war schwer, es ihm zu sagen, aber er sah selbst, dass es Pancho nicht gut ging. Genauso war es letztes Jahr bei unserer Hündin - die hatten wir schon vor Fabians Geburt - und auch das war sehr schwer für uns alle - vor allem, weil es so unverhofft kam.

    Bei uns kam der Tierarzt allerdings nach Hause und unser Sohn war beide Male dabei, als sie eingeschläfert wurden. Glücklicherweise haben wir einen sehr sensiblen Tierarzt mit eigenen Kindern, der Fabian immer gesagt hat was er macht und was es bewirkt und auch ihm nochmal bestätigt hat, dass und warum es die richtige Entscheidung ist.

    Alles Liebe
    Kim

    (8) 30.04.12 - 21:23

    Meine Tochter war auch 5 als unser Hund gehen musste ich hab ihr erklärt wie es war das er eben krank ist und schmerzen hat und es ihm dann besser geht und von oben runter schaut ect , ich selber konnte mich nicht gut zurückhalten und hab sehr viel geweint auch mit ihr sie hat das sehr gut verstanden sie erinnert sich heute noch daran und fragt nach ihm

    (9) 30.04.12 - 22:23

    Hallo an alle,

    erst einmal herzlichen Dank für die vielen netten Antworten.
    Heute haben wir es dann hinter uns gebracht und unsere liebe Brandy von ihren Qualen erlöst. Es war natürlich sehr traurig. Unsere Kleine war nicht beim Einschläfern dabei aber als wir dann zurück kamen haben wir sie gemeinsam begraben. Dann haben wir gemeinsam tolle Blumen gepflückt und das Grab geschmückt. Das war wirklich sehr "schön". Alles in allem hat sie es, glaube ich auch gut verstanden, weil die kleine Fellnase wirklich alt und krank war. Mal sehen wie es in der nächsten Zeit verarbeitet.
    Danke euch allen.
    LG
    ela

    (10) 01.05.12 - 15:21

    Hallo,

    in dem Alter ist es eigentlich recht leicht.

    Der Hund ist alt und wird bald sterben.

    Gruß

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