Hunde dürfen keine Knochen fressen so die Tierärztin...

    • (1) 03.05.12 - 12:50

      Grade mit meiner Mutter telefoniert...

      Ne Bekannte von ihr musste am WE mit ihrem Hund in die Tierklinik, weiß grad gar nicht warum, und die meinte Hunde dürfen keine Knochen so fressen. Und schon gar nicht am Stück, machen Wölfe auch nicht...

      Jaja...
      Kennt ihr sie nicht, die Wölfe die mit ihrem Fleischwolf unterm Arm durch die Gegend laufen, damit sie die Knochen von ihren Beutetieren durch den Wolf jagen können, bevor sie diese fressen...

      Is genauso wie meine ehemalige TÄ gesagt hat ich solle Hund und Katze kein rohes Geflügel geben soll...

      Sry fürs leere Bla, Bla aber musste das mal los werden, also alle Barfer, Knochen und vor allem ganze sind gaaaanz gefährlich...

      • Hallo,
        da zeigt sich doch nur wieder das die meisten Tierärzte leider keine wirkliche Ahnung von Tierernährung haben oder zu gut von der Futtermittelindustrie beeinflusst werden.
        LG KImchayenne

        (3) 03.05.12 - 13:46

        Hallo,

        ich weiß, dass Hunde Probleme mit Hühnerknochen haben.

        Der Hund eines Onkels hatte mal einen Hühnerknochen gefunden, der sich dann in seinem Maul so verkeilte, dass er zum Tierarzt musste.

        Große Fleischknochen gehen aber.

        Wobei unser Hund zwar das Fleisch abnagt, den Knochen an sich aber dann am Ende liegen lässt.

        GLG

        (4) 03.05.12 - 13:50

        hi,

        habe jetzt tatsächlich schon zwei Hunde erlebt, die fast daran gestorben wäre.

        Ein Labi-Welpe der einen Riesenknochen ganz verschlungen hat #schock

        und einen weiteren ausgewachsenen Mischling, der den Knochen auch nicht zerkaut hat, sondern im ganzen runtergewürgt hat (ist Futterneidisch und schlingt immer alles).

        Diese beiden Hunde mussten operiert werden sonst hätten sie es nicht überlebt.

        LG

      Also das mit den Knochen ist tatsächlich so eine Sache.

      Meinte die TÄ vielleicht gekochte Knochen (wg. Spitterungsgefahr)? Oder Geflügelknochen? Die dürfen nämlich tatsächlich nicht gegeben werden.

      Und dann ist da häufig das Problem, dass besonders gierige Schlingmäuler halbe Rinderbeine komplett verschlucken und anschließend ziemliche Probleme bekommen können. Ich habe auch so ein Exemplar zuhause. Da frage ich mich wirklich, wie dass alles den Schlund passieren könnte, wenn ich sie lassen würde...#gruebel

      Außerdem reagieren viele Hunde auf Knochen mit Verstopfung und extrem harten "Bröckelkot". Und die Pupserei vor dem Gassigehen sorgt - zumindest bei uns zuhause - auch jedesmal für Schnappatmung.

      Ich gebe Knochen nur unter Aufsicht, gut portioniert und am liebsten Abends. Da hat der Hund Ruhe und kann in der Nacht die anfallenden Gase in den Flur pupsen, ohne dass wir alle mit Gasmaske rumlaufen müssen...

      LG

      minimöller

      • Huhu,

        rohe Geflügelknochen stellen gar kein Problem dar, weil sie nicht splittern.

        Es gibt aber tatsächlich Hunde die alles was irgendwie passen könnte einfach runterschlingen, da muß man in der Tat vorsichtig sein mit Knochen.

        Natürlich muß man auch ausprobieren ob der jeweilige Hund die Knochen verträgt.

        lg

        Andrea

        • Ich dachte, Geflügelknochen (da Röhrenknochen) dürfen grundsätzlich nicht gegeben werden, da sie immer splittern können - weil eben Hohlknochen.

          #gruebel

          • nö...da splittert gar nix *g* wichtig ist eben ROH, also Wolf ist ja sehr rabiat, der beisst zwei, drei mal drauf rum und schluckt dann runter, aber da wird nix splittrig oder spitz oder sonstwie.

            Wichtig ist aber auch hier wieder das viel Fleisch dabei ist. Knochen IMMER nur mit viel, viel Fleisch, dann wird auch der Kot nicht ganz so hart.

            lg

            Andrea

            • Hallo,

              dann brich mal so einen Geflügelknochen im rohen Zustand auseinander. Eine glatte Sache wird das nicht werden.

              Ich habe dann meistens noch die Knochensplitter am Fleisch und wasche nochmal ordentlich runter.

              GLG

              • da wir regelmäßig Geflügel jeglicher Art zubereiten hab ich das schon desöfteren gemacht. Aber da splittert nichts im Sinne von es gibt böse, scharfkantige Spitzen die den Hund verletzen könnten.

                Und Durchbeissen ist doch nochmal anders als überbrechen.

                lg

                Andrea

          wo noch erwähnt sein sollte das Knochen von normalen Mastgeflügel, das so extrem schnell gemästet wird, durchaus auch mal problematisch sein können, sie sind einfach poröser als "vernünftige" Knochen. Deshalb ist auch da die Qualität sehr wichtig.

          • Bei unserem ersten Hund (ich hatte von Hunden leider überhaupt noch keine Ahnung) hab ich mir gedach die freut sich sicher über ein Suppenhuhn.
            Also das Ding vom Bauer geholt samt Ihnalt und Federn.#schwitz
            Das tote Tier schön im Napf drapiert und dann den Hund gerufen mit der Erwartung das die sich vor Freude überschlägt.

            Sie kam angerast und als sie sah was da in ihrer Schüssel ist hat sie sich umgedreht und mich mit einem richtig entsezten Bilck angestarrt. An fressen war nicht zu denken.

            Ok, kein Problem sicher ist sie nur etwas durcheinander wegen diesen Federn.
            Also wir das Tier gerupft. Ziemlich ekelig, und dicke Tränen laufen über mein Gesicht weil das arme Huhn sterben musste und mein undankbares Viech das nicht mal zu schätzen weiß...
            Gut Huhn ist von den gröbsten Federn befreit, trotzdem frisst der blöde Hund nicht.
            Mittlerweile sollte sie doch Hunger haben!

            Scheisse, sicher liegt es am Inhalt, also die dicken Gummihandschuhe geholt und rein in den Hühnerarsch...Pfui!

            Jetzt werde ich aber richtig sauer, Kira kuckt immer noch wie ein Autobuss und will einfach nicht fressen.

            Gut nach fast 2 Stunden Arbeit mit dem Huhn kann ich es auch nicht einfach entsorgen (ja das hat so lange gedauert weil mir Niemand sagte das die Federn leichter abgehen wenn man das Tierchen erst in heißes Wasser taucht)

            Na schön dann werde ich es eben kochen.
            Nach einer halben Stunde versuche ich nun das Fleisch von den Knochen zu bekommen, aber nix da! Das zieht sich wie Kaugummi und will einfach nicht ab!
            Nach geschlagenen 2 Stunden im Topf ließ sich das Fleisch endlich überreden und hat die Knochen losgelassen.
            Ich bin mittlerweile reif für die Geschlossene.
            Aber Gott sei dank, nun frisst mein blöder Hund, immerhin hat sie ja auch 4 Stunden auf ihr Futter gewartet...

        (19) 03.05.12 - 15:12

        Geflügel=Enten/Hühner dürfen gefressen werden. Voraussetzung!!!! Das Geflügel MUSS ungekocht (roh) sein. Dann kann der Vierbeiner das ruhig verschlingen. Aber das sollte man auch von der Hundeart ausmachen. Also einen Chihuahua würde ich kein ganzes Huhn geben #rofl. Das sähe dann so aus: http://s1.directupload.net/file/d/2879/embhjei7_jpg.htm Da sieht es bei einem größeren Hund schon anders aus. :-)

        Nur gekochte/gegarrte/geschmorrte uswusf dürfen nicht gegeben werden, da die Knochen dann anfangen zu splittern!!!!!

      (21) 03.05.12 - 19:14

      Jedes Tier hat Röhrenknochen! Warum sollten die von Geflügel splittern und die anderen nicht?

      LG

      • (22) 03.05.12 - 19:30

        Na ja klar, jedes Tier hat Röhrenknochen.

        Aber ein Vogel hat doch - aus rein statischen Gründen - einen anderen Knochenbau, als z. b. ein Rind oder ein Schwein.

        Ich habe -so rein gefühlstechnisch - ein Problem mit der Dicke der Knochen. So ein Hühnerbein ist viel einfacher zu knacken, als ein Eisbein. Ich sehe es regelrecht splittern vor meinem geistigen Auge, wenn Hundi vollmundig reinbeißt...

        Ach nee, ich bleibe bei den 4-Füßlern als Knabberspaß für mein Tier.

        • (23) 03.05.12 - 19:34

          Aber Knochen von größeren Tieren zerbeißen Hunde auch, warum sollen die dann nicht splittern?

          Katzen fressen ihre Beute ja auch komplett und die besteht ja eher auch Kleinvieh, klappt ja auch.

          Der Hund muß nur gelernt haben zu kauen, das kann man ihnen "beibringen".

(24) 04.05.12 - 11:24

Meine Hündin hatte letzte Woche auf dem After geblutet, die erste Frage beim tierärztlichen Notdienst: Hat sie Knochen gefressen? Es gibt immer wieder Verletzungen in Magen und Darm durch Knochensplitter. Ich bin pro barf, deshalb darf man aber nicht verleugnen, dass es auch Nachteile gibt, findest Du nicht?

  • (25) 05.05.12 - 02:46

    Also ich hatte bisher noch nicht einen Hund der seine Knochen ganz verschlungen hat, auch so was kann man zur Not abtrainieren und außerdem habe ich noch nie einen rohen Knochen so splittern gesehen das sich ein Tier daran verletzt hätte...

    Es werden den Tieren nur leider zu viele gekochte Knochen gegeben...
    Dies splittern dann sehr gerne, aber fleischige Knochen sollten dies nicht tun, ich mir bisher auch nicht bekannt, vor allem ist Knochen nunmal etwas normales für einen Hund.

    Naja, es gibt ja auch Katzen, die fressen Rouladen Nadeln, also wirds wohl auch Hunde geben die fressen ihr Knochen im ganzen...

    Aber wie gesagt ich kenne keinen Hund der sich an rohen Knochen verletzt hat...

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