Kinder am Reitstall nicht erwünscht

    • (1) 05.05.12 - 09:51

      Hallo!

      Ich habe mal eine Frage.

      Ganz kurz zu den Rahmenbedingungen.
      Ich habe im November letzten Jahres mein Pferd in einen anderen Stall gestellt. Die Besitzterin kannte mich flüchtig, konnte sich aber gleich an mich erinnern und hat sich sehr gefreut, dass ich bei ihr einstallen möchte. Sie wusste das ich ein kleines Kind habe und war davon ebenfalls sehr angetan.

      Ich habe keinen schriftlichen, lediglich einen mündlichen Vertrag mit ihr.

      Nun zu der eigentlichen Situation.

      Die Besitzerin selber hat mit dem Betrieb gar nichts zu tun. Sie hat dort ein Pärchen, und die beiden Herren kümmern sich um alle anfallenden Arbeiten. Leider sind die beiden wirklich sehr schwierig, die hätten glaube ich am liebsten keine Kunden vor Ort, die sie dazu bringen Arbeiten zu müssen. Alles was also "stört", in ihrem Sinne, wird versucht systematisch von dem Stall wegzueekeln. Zu den störenden Dingen gehört also nun auch mein fast 3 jähriger Sohn.

      Ich muss kurz dazu sagen, dass die Stallgemeinschaft ganz klein ist und sich sonst niemand gestört fürhlt, ganz im Gegenteil ich kenne die MEnschen dort schon lange und wir sind schon lange befreundet.

      Als ich neu an dem Stall war, waren die noch sehr nett. Haben meinen Kleinen beim Traktor fahren mit genommen usw. Nun ist es schwer für so ein kleines Kind zu verstehen, dass dies aber nur dann möglichist wenn die beiden HErren gute Lauen haben, denn wenn er das nächste mal auf den Traktor geht wird es so angemacht, dass er weinend zu mir läuft.

      Nun kam aber das was das FAss zum überlaufen gebracht hat. Ich hatte eine Freundin mit, auch mit einem kleinen Jungen, da sie sich mein neues Pferd ansehen wollte. An dem Hof gibt es auch jede Menge kleine Ponys, von denen und unseren Kids hat sie ein paar Fotos gemacht...ein paar min. später hatte sie eine Diskussion am Hals, das sie sich erst mal eine Genehmigung einholen müsste ob sie Fotos machen darf!!!!!!!!!!!! Kurz danach laufen unsere Jungs aus der Halle, in dem Moment höre ich nur ein Auto anrasen....bremsen, hupen...und da springt auch schon einer der Stallknechte aus dem Auto (DER NICHT MAL NEN FÜHRERSCHEIN HAT) und schreit meine Freundin an, sie soll die kinder fest halten.
      Das alles war mir so peinlich, das ich die Stallbesitzerin angerufen habe und ihr gesagt habe sie möchte ihre LEute doch bitte mal an die Leine nehmen und die daran erinnern, dass ich zum einen Kunde bin und das es, auch wenns Privatgelände ist, hier angemessen zu fahren haben. Das tat sie sofort, danach entbrannte mit diesen beiden eine Diskussion.

      Am nächsten Tag komme ich in den Stall, da ist alles zugepflastert mit Schildern: Liebe Eltern, Kinder müssen unter Aufsicht stehen (was ja alles ok ist). Außerdem sind Halle, Stall und Betriebswege tabu. (Der Stall besteht lediglich aus Halle, Stall und Betriebswegen.) Lediglich das Aufhalten auf einem beschriebenen Stück Wiese ist für Kinder möglich. (Um zu der Wiese zu kommen muss ich allerdings über einen Betreibsweg). ICh habe gedacht ich spinne! Das würde bedeutet, das ich nicht mal zu meinem Pferd gehen kann, wenn ich mein Kind mit habe. Leider gibt es sonst keine Kinder dort, nur und jetzt wird es interessant, die vierjährige Nichte eines dieser Stallknechte, die dort sogar so ein mini Pony hat und auch immer da rum rennt. Ich stelle mir nun die Frage, ist das in der Form rechtens? Wenn andere Kinder (besagte Nichte) sich nicht daran halten müssen, wird ja sehr deutlich, dass es sich dabei um mich handelt...geht das dann in die Richtung Diskriminierung?

      Ich bin echt ein bisschen Sprachlos!

      Danke fürs lesen.

      • Ich seh grad du kommst aus Ddorf, wo hast n du dein Pony bzw Pferd stehen?

        Ich kann dir nur empfehlen umstellen. Ich weiss ja nicht wie weit du fahren willst, aber ich kann dir gute Ställe empfehlen! Wären dann allerdings raum hilden sg RS Wtal

        • Über umstellen habe ich auch nachgedacht...ich wohne seit kurzem in Ratingen und der jetztige Stall ist in Neuss, also ich bin es gewohnt auch ne Strecke zu fahren.
          Ich reite Reining, das heißt ich brauche die entsprechenden Bedingungen, dazu gehören eine Halle mit Reiningboden und einen großen Aussenreitplatz. Schön wäre ne Führanlage oder Longierzirkel/Roundpen. Aber lass mich wissen, wenn Du denkst das du etwas passendes kennst.

          Vielen Dank

          • Ne Bekannte Steht in Mohnheim da gibt es sowas. Ansonsten Schloss Burg bei Stables, das ist ein sehr bekannter Reitstall hier in der Umgebung und vor allem kompetent.

            Reinig ist aber schon ne geile Sache aber kann ich mit unserem nicht machen ich bin "nur noch" Parelli freizeit Reiter, hab mein Hufrollen-Pferdchen bis Level 2 derzeit ausgebildet.

            Hier der Link zu Stables: http://www.sbs4u.de/front_content.php

      Diskriminierend ist definitiv der Begriff Stallknecht!
      Welche Befugnisse die Hofbetreiber haben, kann Dir hier niemand beantworten.
      Sind das Angestellte der Besitzerin oder Pächter der Anlage.

      Ich finde es übrigens mehr als riskant, wenn Eure Kinder "unkontrolliert" auf dem Hof rumflitzen.

      Gruß,

      W

      • Mein Kind rennt nicht auf dem Hof rum ohne das ich da bei bin....ich habe ihm eben nur keine Leine angelegt.... sollte ich das?

        • (9) 05.05.12 - 21:13

          FYI: Quelle Wikipedia
          Der Stallknecht (lat.: Agaso) ist ein Angestellter, der für das Wohlergehen der Pferde des Arbeitgebers verantwortlich ist.

          Stallknechte können in privaten Haushalten oder in professionellen Einrichtungen wie Pferdeställen, Pferdetrainingseinrichtungen und Reitschulen angestellt sein.

          Zu den Aufgaben eines Stallknechtes können die Reinigung der Ställe (z. B. Ausmisten), das Füttern, die Bewegung (z. B. Auslauf) und die Pflege der Pferde gehören.

          Der Stallknecht in einem privaten Haushalt muss sich innerhalb einer bestimmten Zeit jederzeit auf Abruf für den Fall bereithalten, dass ein Mitglied der Familie des Arbeitgebers ausreiten bzw. wegfahren möchte.

          Soweit der Arbeitgeber mit Pferdesport bzw. Pferderennen zu tun hat, müssen Stallknechte oftmals mit ihren Arbeitgebern mitreisen, um die Betreuung der Pferde auch während der Wettkämpfe zu gewährleisten. Diese Aufgaben variieren je nach Art des Wettkampfes und reichen von der einfachen Sicherstellung, dass die Pferde für den Start bereit sind, bis hin zur Erwärmung der Pferde vor dem Wettkampf.

          Bei Trabrennen sitzen Stallknechte im Wagen und müssen bei höheren Geschwindigkeiten ihr Gewicht verlagern, um den Wagen auszubalancieren.

          Bei großen Einrichtungen können mehrere Stallknechte vorhanden sein, die unter der Führung des leitenden Stallknechts bzw. des Stallmeisters stehen. In vielen Fällen hat der leitende Stallknecht die volle Verantwortung für die Pferde, inklusive der Planung der Trainingszeiten und der Auswahl des Futters für die optimale Ernährung. Er hat zudem sicherzustellen, dass die Pferde beschlagen, geimpft und entwurmt sind, sowie unter regelmäßiger tierärztlicher Behandlung stehen.

          • Du kannst bei Wiki auch andere herabwürdigende Ausdrücke suchen die dir schön erklärt werden ;-)

            Ich bin selbst Pferdewirtin und wenn mich einer "Knecht" nennen würde, würde ich dem geschmeidig den Mittelfinger hochkurbeln, ich habe diesen Beruf gelernt und wir leben nicht mehr im Mittelalter wo es ebend Knechte und Mägde gab (du müsstest dann nämlich auch fast alle dienstleistenden Frauen als Magd bezeichnen!)

            Zudem arbeite ich nun lange genug in dieser Branche und noch NIEMALS habe ich gehört das bei Stellenausschreibungen oder ähnlichem ein "Knecht" gesucht wurde, es sind ebend entweder Pferdewirte (die gelernten) oder Pferdepfleger, wenn dann höchstens noch Stallhilfe wenn es Allroundaushilfen sind!

            LG

            • Du Unterstellst mir also das ich diesen Audruck anders interpretiere..... naja Unterstellungen sind ja auch so ne Sache... eben eine Hypothese von Dir....somit hätest Du Dir im Grunde die Mühe diesen Beitrags nicht machen müssen.... ich habe mir nichts dabei gedacht, aber umgekehrt danke ich Dir für Deine ehrliche Meinung über das Gefühl was dieses Wort in Dir auslöst. Ich werde das in Zukunft beachten.... dennoch habe ich mit meiner Wortwahl niemande angreifen wollen, und darum ging es in meinem Beitrag auch nicht....

              • Ich unterstelle niemanden irgendetwas, ich versuchte dir nur klarzumachen das es ein "Mittelatrerwort" ist was ebend nicht mehr gebräuchlich ist, genau wie z.B. "Neger" oder "Mongoloide" ud man sich nicht auf so überaus seriöse Seiten verlassen sollte wie du es tust (in einem Artikel dessen Mühe du dir auch nicht hättest machen brauchen!)

                Das WWW wird dir auch beantworten das "Knecht" ebenfalls schon im Mittelalter auch als Schimpfwort und als Abwertung zu verstehen war, zudem könnt ich glaub jeden Pferdewirten/Pfleger fragen den ich kenne was er davon hält als Knecht bezeichnet zu werden, die Antworten werden zu 100% gleich ausfallen, jede Wette!

                Und irgendie geht es schon darum in deinem Beitrag, denn wenn du mit den Leuten da genauso sprichst, versteh ich das sie dir nicht grad freundlich gesonnen sind wenn du dich da als "König Kunde" aufspielst und das Personal, also die "Knechte" auch so behandelst.
                Ich habe lange genug selbst ne Pferdepension gehabt, wegen genau so Leuten, die glaubten sie dürfen alles weil sie 1 Pferd bei MIR stehen haben, hab ich die Pensionspferdehaltung wieder abgeschafft und habe nun nur noch meine Pferde und Kunden die mich und die Tiere sowie meine Regeln auf dem Hof mit Respekt behandeln. Und auch bei mir gibt es Orte wo die Kinder einfach nichts verlohren haben OHNE Aufsicht, dass gillt auch für meine eigene Tochter und das hat nichts mit "Diskriminierung" zu tun so wie du es nennst, sondern mit SICHERHEIT für alle Beteiligten auf dem Hof inkl. der Pferde.

                Wie ich in meiner anderen Antwort schon schrieb gibt es Ställe wo es noch weitaus schlimmer ist als bei euch und wo die Kinder am besten ganz vorm Tor bleiben sollten, aber rechtlich ist das OK, denn jeder darf auf seinem Privatgrund tun und machen was er will und wenn er nicht will das fremde Kinder dort rumlaufen hat er das Recht das zu untersagen, das ihm dann Einsteller weglaufen mag ja auch sein, aber es gibt genausoviele kinderlose Pferdehalter die ganu das zu schätzen wissen!

              Allein die Verwendung dieses Ausdruckes und der Hinweis auf diesen schwachsinnigen Link sprechen für eine unglaubliche Oberflächlichkeit Deinerseits in diesem Punkt.

        #rofl
        Na, wenn Wikipedia das bestätigt....
        Da gibts sicher ähnlich seriöse und informative zur These, die Erde sei eine Scheibe.

        Ich hoffe, du berufst Dich nicht ernshaft in wichtigen Angelegenheiten auf eine Seite, auf der jeder Spinner irgendwelchen Mist veröffentlichen kann, allerdings hat hier im Forum auch mal eine Dame im Brustton der Überzeugung einen Stupipedia-Artikel als Beleg ihrer Behauptung aufgeführt :)

        (16) 06.05.12 - 19:50

        hast Du bitte auch auch das Jahrhundert dazu#klatsch

        Diese Ansammlung von Daten wird niemals in irgendeiner guten wissenschaftlicher Arbeit als Quelle genannt, weisst Du auch warum????
        Sogar Guttenberg hätte noch nicht einmal solch eine Quelle benutzt.....

        JEDER darf dort sein (UN) wissen eintragen.....
        Liss

    Nein, Du mußt es nicht anleinen, wenn es Dich nicht stört, wenn es unter einem (Hof)fahrzeug landet.
    Du hast es also in Deinem Beisein auf dem Trecker rumturnen lassen ohne die "Knechte" um Erlaubnis zu fragen?

Hallo,

ich kenne soetwas zu genüge, allerdings aus Turnierställen. Dort sind Kinder auch unerwünscht wenn sie noch "Nichtreiter" sind und in einem Alter wo sie noch nicht wirklich wissen wie man sich im Stall verhält ohne sich oder andere in Gafehr zu bringen.

Meine Freundin stand mit ihrem Pferd mal in einem Reitverein der nur aus Privathaltern bestand, also ohne Schulbetrieb war, sie hatte einen zu dem Zeitpunkt 6 jährigen Sohn. Der durfte da auch gar nichts. Einmal ritt sie in der Halle und ich gab ihr grad Unterricht und der Sohn stand hinter der Bande und schaute zu, in der Halle war noch eine Reiterin auf einem hypersensieblen Dressurpferdchen. Da der Sohn meiner Freundin dann mit irgend was klapperte und ihr Pferd dadurch außer Kontrolle geriet vor schreck war danach das Geschrei gegen das Kind groß, ich mein was kann er dafür wenn der ihr Pferd nichts kennt und bei einem Amöbenfurz in Panik verfällt?

Naja, auch in der Stallgasse sollte er am besten gar nicht sein usw.

Ende vom Lied, nach nichtmal 1 Jahr in dem Stall wechselte sie zu einem anderen Stall da dort Kinder echt unerwünscht waren und ihr Sohn aus Zeitgründen ebend oft mit musste.

Würde dir auch raten eine andere Unterkunft zu suchen, denn egal ob du Kunde bist oder nicht, ändern werden die das nicht wenn es dort schon Taktik ist und die Besitzerein die bisher auch schalten und walten ließ.

LG

  • Kinderfreundlichkeit ist ja schön und gut und ein Kind, das ruhig und vernünftig auf den dafür vorgesehenen Plätzen sich aufhält, ist ja auch nicht störend aber 3jährige, die unbeaufsichtigt aus der Halle und vor Fahrzeuge flitzen oder "eigenmächtig" auf die Maschinen klettern, würde ich als verantwortlicher Hofbesitzer auch nicht dulden.

    Die Schilder müssen ja schon aus reinem Selbstschutz aufgestellt werden...

    LG

    • Das Kinder laufen, und auch vor mir oder der Aufsichtsperson her laufen, oder auch über einen Weg der dem kind bekannt ist und dabei von mir gesehen wird ist für das Verhlaten eines dreijährigen völlig normal und auch angemessen...Kinder sind deliktunfähig...bedeutet habe ich ein Gelände welches ich zur öffentlicehn Nutzung frei gebe...indem ich z.B. Boxen vermiete und ich als Hofbesitzer Weiß, dass sich dort Menschen jeder Altersstruktur aufhalten, so z.B. auch der alte Opa, der sein Hörgerät nicht drin hat oder eben auch Kinder muss man sich angemessen verhalten. Bedeutet SCHRITTFAHREN und genau auf solche Umstände vorbereitet sein. Habe ich jedoch unqualifiziertes Personal (z.B. ohen Führerschein) dürfen die zwar auf Privatgelände fahren, aber Schuld sind weder mein Kind oder ich. Informier Dich ein bisschen oder verlass doch bitte die Diskussion, ich habe keine Lust auf unqualifizierte Beiträge zu antworten.

      Du schmeißt mich aus der Diskussion?
      #rofl

      Den Begriff "öffentliche Nutzung" in Bezug auf den Reitstall solltest Du nochmal überdenken oder einfach mal bei Wiki schauen!
      Dein Kind hat da nicht auf fremde Trecker zu steigen und der Inhaber ist nicht an die STVO oder Deine persönlichen Wünsche gebunden :)

Ja natürlich, unkonntrolliert ein Kind was kein Gefahrenbewustsein hat rumrennen lassen geht gar nicht.

Aber in dem Stall wo meine Freundin stand war es schon arg krass, aber sie war auch die Einzige von rund 30 Einstellern die ihren Sohn mitnahm, der störte dann halt obwohl er echt ruig ist und nachdem er da an der Bande klapperte und das andere Pferd abdrehte war ganz aus.... wobei das echt übertrieben war, ein Pferd sollte soetwas schon ab können, grade wenn es auch Turniere geht, da sind schließlich viel mehr Ablenkungen. Das schärfste da war ja, er lief durch die Stallgasse zu seiner Mutterv die in der Pferdebox war und wurde von einem Hund der einer anderen Einstellerin gehörte in den Hintern gebissen, da nahmen echt alle den Hund in Schutz und meinten der Junge habe ja da auch nichts verlohren, aber dieses bissige Ding darf da unbeaufsichtig rumrennen... das ist schon echt sehr sehr krass, da schrieb sie dann auch die Kündigung.

Aber ja, auch meine Tochter darf bei uns nicht überall hin und auch nicht alleine zu den Pferde, das weiß sie mit knapp 3 auch genau und es gibt auch echt Ärger wenn ich sie wo erwische, wo sie nichts zu suchen hat, das gillt auch für die anderen Kinder bei uns, Regeln müssen halt sein, denn passiert was bin ich als Pferdehalter der angearschte und den Schuh zieh ich mir auch nicht an.

Schilder haben wir keine, aber jeder der bei uns ist, bekommt gesagt was geht und was nicht.

LG

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