Ich glaub mein Hund ist unglücklich

    • (1) 05.05.12 - 21:38

      Nabend

      Könnt lang werden schon mal sorry dafür #hicks

      Es geht um meinen Großpudelrüden (März 2008). Wir haben ihn von einer Züchterin die sehr viel mit den Babys gemacht hat, liebevoll in Haus und Garten aufgewachse und wir hatten ein super Gefühl beim ganzen drumrum.
      Wir haben ihn damals nicht vorher angeschaut, war über 600km weit weg, sondern haben nur Bilder gesehen und uns ihn ihn verliebt. Er war ein Mamkind, wurde dauernd von der Hündin mitgeschleppt, war nie ohne sie und wenn doch hat er sich alleine gelegt. Hätten wir mehr Ahnung von Hunden gehabt hätte uns das stutzig machen müssen aber damals :-(

      Naja, wir haben ihn geholt, Eingewöhnung völlig problemlos, Stubenrein mkit 16 Wochen und er ein völlig problemloser Hundewelpe den alle toll fanden. Komisch war für uns nur das er immer unterm Bett geschlafen hat und das auch wenn wir noch im Wohnzimmer waren. Er war noch nie ein Schmuser daheim, vor allem nicht bei mir #schmoll, aber draußen hat er sich jedem an den Hals geschmissen. Niemand hat geglaubt er dahei so anders ist.
      Gut wir dachten er ist halt so und als er 8 Monate war kam eine Hündin dazu. Ganz anderer Hund, Raubsau, durchgeknallt, totaler Schmuser, Betthund und vieles mehr. Wir dachten er taut etwas auf und die beiden sind echt lieb miteinander. Recht schnell war klar das sie dominanter war, er hat es so hingenommen ohne das es jemals zu Stress gekommen wäre.

      Vor fast 2 Jhren kam dann mein Sohn auf die Welt. Ich hab das Gefühl das er immer mehr in sich zusammen sackte je mehr neue "Personen" in die Familie kamen. Er ist unauffällig, ich geh kaum auf ihn zu weil er meißtens auch weg geht wenn ich nur auf ihn zu komme. Ich hab ihm nie was getan, mal angeschnauzt schon aber nie geschlagen oder sowas. Er ist suuuper sensibel, etwas lautere Stimme und er kommt nicht mehr darum hab ich mich da enorm zurück geschraubt.

      Mein Sohn geht immer mal hin und will ihn ärgern aber ich geh sofort dazwischen und unterbinde das. Andererseits knurrt er schon wenn der Kleine nur ansatzweise in seine Nähe läuft und auch das will ich nicht.

      Jetzt waren wir 4 Tage weg, Hunde das erste mal bei meinen Eltern gelassen, und es hat super geklappt. Sie waren toll, hatten ne super Zeit, meine Vater ist viel gewandert und sie haben in Ruhe geschlafen. Und jetzt kommt das was mich so traurig macht. Ich hab wirklich das Gefühl er ist traurig das er nicht mehr da ist. Er läuft rum wie Falschgeld. Als wir noch dort waren hat er sich ständig angekuschelt bei meinen Eltern, wollte gekrault werden, ich kenn ihn so garnicht.

      Ich mach mir grad echt Gedanken ob ich diesem Hund einfach nicht das richtige Zuhause bieten kann. Ich glaub er würde gerne in Ruhe schlafen, ohne Lärm und Kind, mehr laufen als wir es ihm bieten können und den ganzen Trubel mag er glaub auch nicht. Ich glaube wir haben ihn ganz egoistisch zu uns geholt und er ist unglücklich, vielleicht schon immer, und ich sitz hier und heul weil ich will das es meinem Hund gut geht. Er geht sofort in den Garten und liegt da auch mal 2 Stunden, ich lass ihn im Flur liegen und mach die Tür zu damit der Kleine nicht zu ihm geht und er seine Ruhe hat aber er ist doch mein Hund, ich will ihn doch bei uns haben, bei der Familie und ich will das er glücklich ist #schmoll

      Ach man ist das alles doof, ich weiß grad nicht was ich machen soll und wir planen auch noch ein zweites Kind. Der arme Kerl geht mir ja ein wenn noch mehr hier los ist.

      Bitte sagt mir was ich machen kann damit es ihm gut geht. Aufblühen tut er übrigens komischerweise wenn ich ganz alleine nur was mit ihmm mache, da ist er aufmerksam, schön bei mir und arbeitet echt toll mit. Es ist halt zeitlich schwer nur mit ihm was alleine zu machen wenn ich noch nen zweiten Hund und nen Kind da haben.

      Vielleicht könnt ihr mir ja helden. Und respekt für den der alles gelesen hat aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben #schmoll

      LG
      Inka

      • Ohje, das ist ne schwere Kiste.

        Ich finde es ganz schwer, so etwas aus der Ferne zu beurteilen. Aber so wie Du es beschreibst, glaube ich auch, das Dei Hund bei Euch falsch ist.

        Gerade die Pudel sind ja bekannt dafür, hypersensibel zu sein. Und Dein Pudel scheint wirklich ein Seelchen zu sein.

        Nur leider wird die Situation für ihn nicht besser werden, wenn noch ein weiteres Kind eingeplant wird, denn der Lärm- und Streßpegel wird für ihn zunehmen und Du wirst noch mehr Schuldgefühle haben, da Du dem Hund noch weniger gerecht werden kannst.

        Da Du ja augenscheinlich sehr unter Situation leidest und auch gerne etwas ändern möchtest, solltest Du Dir Hilfe holen. Ich würde mir mal einen Trainer ins Haus holen, der den Hund mal beurteilen sollte. Vielleicht sieht ein Fachmann die Sache ähnlich wie Du, vielleicht sieht er es aber auch ganz anders und schlägt Dir mögliche Hilfen vor.

        Ich weiß, dass eine Privatstunde nicht ganz billig ist. Aber es reichen oft schon 2 bis 3 Termine und die Situation kann geklärt werden.

        Ein Versuch wär's doch wert, oder?

        Und sonst? Würden denn Deine Eltern den Hund übernehmen, wenn alle Stricke reißen?

        LG

        minimöller

        • Danke fürs antworten.

          Die Überlegung mit meinen Eltern schwebt mir auch im Kopf rum aber meine Mutter ist absolut kein Tiermensch, die machen Dreck man ist gebunden und das will sie alles nicht. Sie hat auch eigentlich Angst vor Hunden und nur unsere sind für sie ok.

          Ich hab halt auch Angst um meine Hündin, sie liebt ihn, freut sich nen Wolf wenn er mal alleine mit mir weg war und wieder kommt. Würde sie das packen?

          Und ganz egoistisch wieder, würde ich das packen? Ich hab jahrelang sehr aktiv im Tierschutz gearbeitet, ich würde nie ein Tier weggeben weil ich denke es gibt immer ne Lösung.

          Tiertrainer muss ich mir durch den Kopf gehen lassen, hab halt bedenken viel Geld auszugeben ohne zu wissen ob der Trainer auch wirklich gut ist. Gibt ja genug die sich so nennen und dann nichts drauf haben. Gibt es irgendwo ne Adressenliste mit wirklich guten Trainern?

          Es ist echt blöd weil ich ihn eigentlich am liebsten den ganzen Tag knuddeln wollen würde damit er merkt das er toll ist weil ja, er ist eine Seel von Hund, er ist mein Hund und ich will das es ihm gut geht #heul

          LG
          Inka

          • Gute Trainer sind tatsächlich ziemlich rar.

            Am besten ist es da immer, auf gute Mund zu Mund Propaganda zu hören. Ich arbeite bei uns im örtlichen Tierheim und dort haben wir eine Liste mit Trainern, die wir kennen und wissen, wie die arbeiten. Wir bekommen oft Anfragen nach Hundetrainern und wir empfehlen nicht jeden Trainer für jeden Hund, da sich einige auf spezielle Themen spezilisiert haben.

            Bei manchen Trainern raten wir auch schlichtweg ab. Also ein Versuch wäre es wert, mal im Tierheim anzurufen. Viele Terärzte haben auch Erfahrungen mit Hundetrainern und können einem eine Empfehlung aussprechen. Ansonsten kannst Du einfach mal unverbindlich einen Trainer anrufen und Dein Problem schildern. Du wirst am Telefon dann ja schon eine erste Antwort bekommen und dann sollte Dein Bauchgefühl entscheiden.

            Die Kosten sind sehr unterschiedlich und richten sich nach Fahrtzeit (Wegstrecke) und Arbeitsaufwand - aber so 70 Euro pro Stunde mußt Du schon rechnen. Aber wie gesagt, es wird sich nur um wenige Einzelstunden handeln. Solltest Du Dir aber dennoch überlegen, ich finde, es ist gut investiertes Geld.

            LG

            minimöller

          • Ich glaube, ich würde über die Eltern-Option nachdenken. Deine Eltern wären ja gar nicht sooo gebunden, denn ihr wärt ja auch noch als Notfall-Lösung da. Aber ich denke auch, dass der Hund unglücklich ist. Sieht so aus, als wenn er lieber Einzelhund wäre.

            Das hört sich alles total traurig an, wie du euren Hund so schilderst. Das tut mir richtig leid. Vor allem, weil man merkt, dass ihr selbst ihn ja sehr liebt und euch wünscht, dass er glücklich ist und es euch sehr fertig macht, dass es eben nicht so ist.

            Drücke die Daumen für ne gute Lösung.

            Tiertrainer glaub ich nicht dass das was bringt. Der Hund hat im Grunde ja keine Macken. Er ist eben einfach so. Kann mir nicht vorstellen, dass man am Wesen des Hundes etwas ändern kann.

      Hallo!

      Oh das ist echt übel.

      Aber es klint ganz so, als hättest Du da einen typischen Ein-Mann-Hund. Der eben seinen einen Menschen will, der sich nach Möglichkeit 24 Stunden am Tag exklusiv mit ihm beschäftigt, bei dem er immer dabei sein kann, der mit ihm läuft und alles... eigentlich so ein idealer Begleiter für einen rüstigen Rentner. Wenn noch ein zweiter Mensch da ist ist das ok, aber keine Bedingung, hauptsache, es ist ruhig und nicht zu oft Besuch...

      Solche Tiere gibt es einfach und das kann man auch nicht ändern, das liegt einfach in ihrem tiefsten Wesen. Man kann sie da einfach auch nicht verbiegen.

      Ich bin mir recht sicher, dass sich der passende Mensch für diesen Hund finden ließe, und bestimmt würdet ihr auch einen aktiven Hund finden, der mit eurer Hündin auch gut zurecht kommt, aber auch mit dem trubel einer familie gut leben kann.

      Vielleicht wäre es sinnvoll, da mal mit einem Tierschutzverein zusammen zu arbeiten - einfach in der Hoffnung, dass die euch helfen können euren Hund in beste Hände zu geben, und gleichzeitig einen zu finden, der gut zu euch passen würde. So hilfst Du dann zwei Hunden in ein besseres Leben...

      ein Hundetrainer wäre aber auch sinnvoll, wenigstens mal ein oder zwei Stunden um die Situation in eurer Familie zu beurteilen, auch deswegen würde ich mich an einen Tierschutzverein wenden, die kennen die Trainer in eurer Gegend... oder sie haben selber jemand, der absoluter Hundeexperte ist. Wäre auch ganz gut, um dann deren unterstützung zu bekommen.

      So gerne man Tiere retten will - manchmal ist es besser eines abzugeben, als länger in einer nicht tragbaren lebenssituation zu lassen.

      • Ich denke Du hast Recht, er ist ein Ein-Mann-Hund und ganz ehrlich, es tut verdammt weh das ich mir das eingestehen muß. Wir hätten es beim Züchter schon merken müssen aber wir waren einfach zu naiv!

        Ich denke mein Vater wäre genau der Mensch den er will und der gut für ihn wäre aber die Hoffnung das das klappen könnte ist so gering. Da muß ich mir vorher echt alles gut überlegen und Argumente bringen und trotzdem sind die Chancen nicht wirklich hoch.

        Ich mach mir nen Kopf, muß über das alles nochmal nachdenken denn das eigene Wissen über die Situation ist nochmal was ganz anderes als wenn Außenstehende es auch so einschätzen und es Realität wird.

        LG
        Inka

    (8) 05.05.12 - 23:28

    die bedingungslose liebe zu einem tier bedeutet auch es loslassen zu können!

    von deiner beschreibung her würde ich sagen: sucht dem hund ein tolles zu hause wo er die nummer 1 sein kann! wo er ein oder maximal 2 menschen hat die ihn lieben, die lange spaziergänge mit ihm machen, wo keine kleinen kinder mehr im haus sind.

    der hund passt nicht zu euch und ihr passt nicht zu dem hund. Du liebst ihn, verständlich! ..und genau weil du ihn so liebst kannst du nicht egoistisch sein sondern sucht mit dem hund gemeinsam ein schönes zuhause was besser zu ihm passt.
    lasst euch dabei zeit, es muss einfach das beste zuhause sein mit dem du dich abfinden kannst und wo du weißt es geht deinem liebling da super gut.

    wenn du ihn bei dir lässt wirst du wohl auch immer ein schlechtes gewissen ihm gegenüber haben.

    und ich denke deine hündin wird das schon wegstecken, evtl kann man ja wieder über eine anschaffung von einem hund nachdenken, einen hund der zu euch passt, der den trubel und die kinder liebt und der immer mittendrin sein will, muss ja kein stressiger welpe sein ;-)

    ps: dein kind ist 2 und mit hunden aufgewachsen. du schreibst er will manchmal zum hund und ihn ärgern.
    meines erachtens gilt es hier deutlich dass kind in die schranken zu weisen, wenn der hund es nicht mag dann hat ihm das kind schlicht nicht ungefragt anzufassen! da gibts kein spielraum.

    alles gute

    • (9) 06.05.12 - 07:10

      Dein PS stimmt voll und ganz, genau die Einstellung hab ich auch. Das Problem ist ein fast zweijähriger der gerade sehr heftig austestet ob das was Mama sagt auch das ist was Mama meint #augen Ich bin sehr dahinter her das der Hund seine Ruhe bekommt uind mein Kind die Finger von ihm lässt nur teilweise bin ich es so leid ständig schimpfen zu müssen. Es ist total blöd fürs Kind und blöd für mich und ich Ärger mich über meine Sohn aber er hat da leider sehr deutlich Mama´s Dcikschädel mitbekommen. Ich erklär es ihm immer wieder und er sagt ja und dann hällt es ein paar Minuten und dann ist es wieder vorbei.

      Mein Mann ist das WE nicht da aber ich werd heute Abend mal mit ihm reden und dann möchte ich auch mit meiner Tierärztin nochmal in Ruhe sprechen. Ich werd mich nach ne Tiertrainer umschauen der unsere Familiensituation begutachtet und dann schauen wir was wir machen.

      Das Beste wäre wenn meine Eltern ihn nehmen würden aber ich glaub das wäre heftige Überredungsarbeit bei meiner Mutter. Andererseits, wenn wir immer Urlaubspflege anbieten und sowas würden sie vielleicht darüber nachdenken, evtl.

      Ich muß mir da einfach nen Kopf machen, denk eh schon kaum noch an was anderes, aber ich muß mir sicher sein das es richtig ist, für uns beide und ich hätte ihn schonngerne in unserer Nähe #schmoll

      LG
      Inka

(10) 06.05.12 - 07:50

Huhu,

erstmal lass dich mal #liebdrueck, ich weiß ziemlich genau wie du dich fühlst, denn das was du beschreibst das könnte auch unsere Hündin sein.
Sie ist genauso, nur was ihre Aggression angeht uns gegenüber deutlich massiver, was aber einfach an der Rassenkombi liebt.

Ich habe oft völlig verzweifelt hier gesessen, weil unsere Hündin so ist, weil sie mich trotz aller Mühen weder richtig akteptiert noch irgendwas mit mir zu tun haben will. Und so zu leben, grade wenn noch ein weiterer Hund da ist und Kinder ist einfach anstrengend.
Bei uns ist aber der Vorteil (oder auch Nachteil kann man ja unterschiedlich sehen) das "ihr" Mensch mein Mann ist, wir sind eher störendes Beiwerk.

Wo sie bei mir nicht hört, an der Leine rumreißt als wäre sie KingKong und bei allem und jedem total ausflippt, ist sie bei meinem Mann der liebste Hund der Welt :-(

Wir haben uns mehr oder weniger arangiert, weil es hier möglich ist, aber ansonsten hätten wir sie abgegeben.

Ich denke auch das euer Rüde bei euch einfach nicht "seinen" Menschen hat, es gibt solche Hunde die so extrem fixiert sind und dann muss man sehen was das beste für alle ist.

Ich wünsch dir viel Glück :)

LG Caidori
Und zwar hauptsächlich weil sie wirklich "leidet" wenn ihr Herrchen nicht da ist, sie stand die ganze Zeit unter Strom.

(11) 06.05.12 - 12:22

Hallo,

man kann als Außenseiter ganz schlecht was sagen!
Ich denke, du machst dir zuviel Gedanken um den Hund! Je mehr Angst du hast, dass es ihm nicht gut geht, desto schlechter geht es dem Hund! Hunde sind Weltmeister im Aufspüren von Gefühlen ihrer Menschen!
Auch Hunde haben verschiedene Charakteren und die muss man als Mensch akzeptieren!

So wie du die Situation beschreibst, ist er in eure Familie integriert und muss selten alleine bleiben, er hat also keinen Grund, unglücklich zu sein!
Er scheint aber nicht gut mit Kindern klar zu kommen und das ist der Punkt! Wenn deine Eltern ihn übernehmen würden, wäre das doch ideal!

LG Pechawa

(12) 06.05.12 - 19:31

Ich würde mir erstmal einen Profi von Außen holen.

Ich glaube deine Hunde sind dir sehr wichtig. Wenn du es nicht richtig abklärst wirst du noch Jahre überlegen ob es richtig war.

Ich habe auch eine Hündin die eher zurück haltend und nicht verschmust ist. Bei anderen schmust sie auch wie eine Wilde. Das ist allerdings eher ihre Art andere zu manipulieren. Da würd ich mir mal keine Gedanken machen. Die muß ich mir auch hernehmen wenn ich was mit ihr machen will.

Ich mach öfter was extra mit den Hunden. Gehe bewußt mit den Hunden alleine. Klicker extra mit Ihnen.

Vielleicht wächst es dir im Moment auch etwas über den Kopf ein so kleines Kind, bald ein Säugling und die 2 Hunde. Und du möchtest es gerne allen perfekt machen. Ich würde dir wirklich raten jemand neutralen zu holen. Vielleicht reicht es an 2 3 Schräubchen zu drehen und alles ist wieder gut.

Wegen dem Anschnauzen. Was war denn so schlimm dass du ihn anschnauzen mußtest obwohl er sich meistens zurück zieht? Wie läuft es denn sonst so mit den Hunden. Gibt es vielleicht einfach so auch Sachen die dich stressen?

Wie steht denn eigentlich der Rest der Familie dazu. Würde dein Mann überhaupt einen der Hunde hergeben. Ich glaube ich würde bei mir in der Family einem Lünchmord zu opfer fallen sollte ich mal auf die Idee komme irgendein Tier herzugeben. Da müßte es schon wirklich keine andere Möglichkeit geben.

Übrigens bei meiner Tochter war ich in Sachen Hunde ärgern immer genauso streng als wollte sie ein Geschwisterchen ärgern. Finde da wachsen auch die Kinder dran. Hundekorb ist tabu und Hund ärgern sowieso. Das wird mit absolut bestraft.

Drück dir die Daumen dass du schnell eine Lösung für euch findest!!!!

LG

  • (13) 06.05.12 - 20:38

    Hier will ja eigentlich niemand den Hund weggeben und wenn dann "nur" zu meinen Eltern als wirklich allerletzter Ausweg.

    Ich glaub bei dem Perfekt machen hast Du genau den Punkt getroffen um den es grad geht. Wir sind mitten in ner Kiwubehandlung (schon wieder #schmoll ) und ich fühl mich scheiße durch die Hormone und bin grad angreifbar und sensibel und ich glaub ich bin grad sehr empfänglich auf die feinen Signale die er sendet. Zudem fühl ich mich grad sowas von Unperfekt weil es mit dem schwanger werden wieder nicht klappt und ich wills vielleicht daher drumrum besonders gut machen. Ach alles völlig Gaga #augen

    In der Flegelzeit ist er öfter mal stiften gegangen und ich hab dann hinter ihm her geschriehen und war dann halt brassig und er ist stehen geblieben und hat sich nicht zu mir getraut. Bis meine Trainerin dann gesagt hat ich soll in die Hocke gehen und leise reden, da hats dann sofort geklappt und er kam kleinlaut angetrottet. Seit dem hab ich mich da viel besser im Griff weil ich weiß das er da so ein Sensibelchen ist. Meine Hunde sind sonst echt toll, Leinenführigkeit könnte nen Tick besser sein aber ansonsten kann ich absolut nicht klagen.

    Ich sag es meinem Sohn immer und immer wieder, ich nehm ihn weg, ich hab ihn sogar schon in den oberen Stock gestellt, mit Treppenschutzgitter, aber alles fruchtet nur kurz weil er grad einfach einrichtig sturer Bock ist, so ganz die Mama #schein Ich hoffe das wir da in ein paar Monaten aus dem gröbsten raus sind und er ein bischen zugänglicher ist.

    Ach ja, mein mann kam vorhin wieder heim, war das we weg, und da ist Fiyero plötzlich bei mir gewesen, wollte gekrault werden und hat seinen Kopf bei mir aufgelegt. Ich fand es total toll #verliebt Ich hab mir jetzt vorgenommen wieder mehr nur mit ihm zu machen, ich werde nur mit ihm Mittwochs zu Hundeschule gehen, Monatg, Dienstag, Donnerstag ist Hundetreffen und Freitag werden mein Mann und ich getrennt gehen, ich mit Fiyero und er mit der Hündin. Zusätzlich werd ich nen Gesprächstermin mit meiner Tierärztin ausmachen und schauen ob sie nen guten Tiertrainer hat.

    Wir kriegen das wieder hin!!!!

    LG
    Inka

Top Diskussionen anzeigen