Hundeschule bin schockiert !

    • (1) 07.05.12 - 12:28

      Hallo!

      Ich war gestern mit meinem Hund in einer Hundeschule (Shi Tzu Mix).
      Ich gehe eigentlich schon in eine Hundeschule seit mein Hund 12 Wochen alt war jetzt ist er 1 1/2 Jahre.

      War in einer sehr guten Hundeschule nur leider waren da viele große Hunde die meinen Hund immer überrannt haben oder auf ihn gesprungen sind.
      Mein Hund ist etwas ängstlich aufgrund das er schon 2 mal von großen Hunden gebissen worden ist.Mein kleiner freut sich immer wenn er andere Hunde sieht aber leider sind die anderen Hunde nicht immer nett und beißen ihn.

      Jetzt war ich gestern in einer anderen Hundeschule weil es dort um ein Angsttraining ging.Die Trainerin ist 24 Jahre alt und mit Hunden groß geworden.Sie ist gelernte Tierarzthelferin und Hundepsychologin.Sie war viele Jahre mit Ihrem Opa auf dem Hundeplatz.
      Das Angsttraining ging fast 2 Stunden über den Radweg laufen mit 8 Hunden und Frauchen.Sitz,Platz und aneinenader vorbei gehen.
      Aber 1.hat sie sich gar nicht um jeden richtig gekümmert dh.eine Frau hatte mit Ihrem Hund solche Probleme er riß sie zu Boden und sprang dauernd an Ihr hoch usw aber da ging die Trainerin gar nicht drauf ein weil sie vorne einfach weiter lief.

      Dann zeigte sie wie man die Hunde ins Platz legt:Sie riß an der Leine von Ihrem Hund schrie Platz und als er es nicht machte war sie Ihren Dalmatiner auf den Rücken mit voller Wucht und drückte den Kopf vom Hund auf den Boden.
      Dann sagte Sie noch zu einer anderen Teilnehmerin sie solle Ihrem Hund ruhig mal ins Ohr beißen damit er weiß wer hier der Chef ist #zitter

      Ich meine das geht bei mir gar nicht.Ich wäre am liebsten gegangen aber ich habe meine Erziehungsmethode gemacht und nicht mehr auf sie gehört weil ich habe das in meiner Hundeschule anders beigebracht bekommen mit Leckerchen und Handzeichen Platz,Sitz usw.

      Und ich habe einen sensiblen Hund wenn ich den so anschreien würde er würde nicht mehr zu mir kommen.

      Ich bin echt sprachlos das sich so jemand Hundetrainerin nennen darf.Ich war früher auch mit meinem Vater auf dem Hundeplatz und bin mit Hunden groß geworden trotzdem finde ich solche Methoden grauenhaft ich mußte damals auch meinen Hund anschreien an der Leine reißen usw.Jetzt habe ich meinen 2.eigenen Hund und werde solche Methoden nie mehr anwenden deshalb bin ich mit Ihm in einen Hundeschule um mal die andere Seite kennen zu lernen mit Leckerchen und Handzeichen usw.

      Also mit Angsttraining hatte das wenig zu tun und auf jeden eingegangen ist sie auch nicht die Hunde haben gemacht was sie wollten :-[
      Dann könnte ich mich ja auch Hundetrainerin nennen und könnte Kurse geben bin ja schon 30 Jahre mit Hunden aufgewachsen und man lernt immer noch dazu.

      Bin echt schockiert das es sowas noch gibt dachte das gäbe es nur auf den Hundeplätzen noch :-[

      Gruß Jassi

      • (2) 07.05.12 - 12:34

        Klar ist das Angsttraining.
        Vielleicht hattest Du einfach falsche Vorstellungen :)

        Im Ernst - warum hast Du nichts gesagt?

        Gruß,

        W

        (3) 07.05.12 - 12:50

        also ich kenne mich ja mit angstraining nicht wirklich aus, hätte mir aber auch was anderes darunter vorgestellt, anstatt den hund auf den rücken zu knallen oder ins ohr zu beissen.

        ja, ich beisse meinen hund auch manchmal ins ohr!;-)#augen aber nur ganz zart im spiel. sie kennt es und weiß, dass ich ihr damit nicht weh tue.

        aber ich habe schonmal davon gehört, dass man einen hund ins ohr beissen soll, wenn er den chef spielt (weiß jetzt nicht genau, wie ich das beschreiben soll was ich meine). aber ich denke, wenn man den hund von anfang an richtig erzieht, braucht man das nicht zu machen.
        will jetzt hier aber auch nichts falsches erzählen.

        doch beim angsttrainig hätte ich eher vermutet, dass da nur eins oder zwei hunde sind, mit denen richtig intensivst gearbeitet wird und nicht so viele auf einmal.

        (4) 07.05.12 - 13:00

        Hallo

        Ich hatte mal einen SEHR dominanten Hund.
        Es war schwierig ihn zu erziehen.
        Den Tip mit dem "Ohr beißen" hab ich auch bekommen und in meiner damaligen Verzweiflung auch umgesetzt. Es hat funktioniert.

        Generell bin ich aber eher für die Leckerli-Variante.
        Aber es gibt eben solche und solche Hunde.
        Mit anschreien würde ich auch nicht weit kommen bei meiner Hündin.
        Sie ist zwar ein Feuerfegerchen, aber dennoch sensibel ;-).

        Vielleicht nimmst du dir bei einem anderen Trainer zuerst mal Einzelstunden.

        Wenn sie Hundepsychologin ist, sollte sie doch am besten wissen, wie man mit einem Hund umzugehen hat. Aber wie schon geschrieben; die einen brauchen eine sehr starke Führung und einen strengen Tonfall, die anderen sind mit Leckerlis beeinflußbar.

        Sagen würde ich aber trotzdem, was mir gefallen hat und auch was mir nicht gefallen hat.

        LG

      (6) 07.05.12 - 13:20

      Hallo,

      wenn du mit Leckerlis Gefühlsausbrüche in den Griff bekommen willst, wird dein Hund fett werden und trotzdem Angst haben.

      Gruß

    • (7) 07.05.12 - 13:40

      Hallo,

      unter Angsttraining verstehe ich ein Training, bei dem es darum geht, seinem ängstlichen Hund die Angst zu nehmen!
      Und das geht nicht in einem "Hauruck Verfahren", bei dem die Trainerin den Hund nicht kennt! Leider gibt es noch unzählige Trainer/innen, die mit solchen Methoden arbeiten!
      Man sollte sich immer die Hundeschule/den Trainer vorher anschauen, bevor man dort trainiert!

      Ich bin kein Bauchpinsler, aber brachiale Gewalt lehne ich in der Hundeerziehung ab!
      Beispiel: uns kommt ein Hund entgegen, meiner wird aufgeregt, zieht, möchte dorthin......!
      Ich bleibe stehen und sage "sitz". Mein Hund zeigt keine Reaktion, dann kann es schon mal passieren, dass ich ihn in Ohr kneife (nicht beiße) und - oh Wunder - plötzlich kann Hund hören.
      Ich lasse auch nicht zu, dass mein Hund sich ungehörig benimmt, wenn ein kleiner Hund kommt. Meistens ist das sowieso umgekehrt der Fall ;-)
      Ich rate dir, such dir einen Hundehalter mit einem großen Hund zum Gassi gehen. Natürlich sollte es ein gut sozialisierter Hund sein, der nicht beißt.
      Außerdem solltes du mal darauf achten, wie sich dein Hund gegenüber anderen verhält! Ist er wirklich immer freundlich, oder übersiehst du was. Es ist nämlich nicht normal, wenn ein Hund immer von anderen Hunden gebissen wird. Manchmal übersieht man als Mensch auch die frechen Signale, die so ein Kleiner aussendet.... ;-)

      LG

      • Das wäre ja ein Anti-Angst-Training oder vielleicht eine Angst-Therapie :)
        Der Ausdruck Angst-Training erinnert mich schon fast an "Tabletten für Kopfschmerzen" ...

    (9) 07.05.12 - 13:43

    Hi,

    und wie hast Du nach dem "Training" reagiert? Hast Du die "Trainerin" mal angesprochen?

    Ach so... Hundetrainer darf sich jeder nennen...

    http://www.polar-chat.de/topic_24709.html

    oder hier: http://www.hundewelten.de/?gclid=CMeE2uqK7q8CFUrP3wodLCrczA

    Da dann vor allem das 3-Tage-Seminar zumr zertifizierten Problemhundetrainer...

    Ich denke, das sagt alles.

    In Deinem Fall hätte ich vermutlich die Trainingseinheit nichtmal beendet sondern wäre mit entsprechendem Kommentar schon vorher gegangen.

    Natürlich kann man nicht jeden Hund nur mit positiver Verstärkung erziehen, es gibt durchaus Hunde, die etwas mehr Nachdruck benötigen, aber die Methoden wie von Dir beschrieben passen für mich nicht zu einem Hund mit normalem Verhalten.

    Gruß
    Kim

    (10) 07.05.12 - 13:51

    Ein Hundetrainer, der seinem eigenen Hund noch nicht mal ein Grundkomando wie Platz beibringen konnte, wäre mir eh suspekt.....

    (11) 07.05.12 - 14:02

    Hallo,
    ja jeder darf sich Hundetrainer nennen und seine eigene Hundeschule aufmachen.Leider ist es kein gesetzlich geschützter Beruf.
    Ich hätte den Kurs vor Ende verlassen,höchstwahrscheinlich hätte ich die "Trainerin" vorher noch auf den Rücken geschmissen und Ihr die Meinung gesagt.
    Was hast Du Dir den unter Angsttraining vorgestellt und was für Probleme/Ängste hat dein Hund den?
    LG KImchayenne

    (12) 07.05.12 - 17:36

    Hallo,

    ich sag nur so viel. Man kann Hunde dressieren und man kann Hunde erziehen.

    Ich erziehe, aber ohne Leckerlies. Ich schreie meinen Hund nicht an - er versteht es eh nicht und ich beiße ihn auch nicht ins Ohr. Aber ich arbeite auch mit einer Kette. Ich haue sie ihm bestimmt nicht um die Ohren aber ich schmeisse durchaus auch die Kette auf seinen Popo bzw. kurz daneben. Aber nur dann, wenn die vorangegangen Dinge nicht fruchten - also so gut wie nie.

    An der Leine kurz aber kräftig ziehen mache ich auch.

    Weißt Du, wir haben einen großen Hund. Dieser könnte mich wunderbar wie einen Drachen in der Luft herumwirbeln wenn er wollte. Diese Größe an Hund MUSS hören und folgen immer und überall. Auch wenn ich keine Leckerlies parat habe. Von dem her halte ich absolut nichts von dressieren mit Leckerlies.

    Wir haben auch einen Hundetrainer. Dieser ist alles andere als zimperlich. Allerdings hat er uns beigebracht, dass WIR die Leittiere sind und er ein Rudelmitglied. Wir lassen auch nichts durchgehen.

    Klingt hart, oder? Ist es aber nicht. Tiere kennen es nicht anders. Sie brauchen ein Leittier, sonst übernehmen sie den Kopf selbst und das darf nicht sein :-p.

    LG
    Caro

    • Warum habt Ihr einen großen Hund den Du nicht halten kannst?

      Und was die Leckerchenmethode angeht, da informier Dich doch noch mal wie das genau läuft, hast Du ja offensichtlich nicht richtig verstanden!

      < Klingt hart, oder? Ist es aber nicht. Tiere kennen es nicht anders. >

      Interessante These!

      • Sorry, da hast Du etwas Missverstanden.

        Ich kann meinen Hund halten weil er erzogen ist. Wäre er nicht erzogen könnte ich ihn nicht halten, da er tun würde, was er wollte, logischerweise.

        Warum wir einen großen Hund haben? Warum nicht?

        Ich kenne Leckerchenmethode. Unsere damalige Hundetrainerin hat damit gearbeitet. Prima dressiert hat sie ihn. Er hat super gehört - solange ich Leckerlies hatte. Das ist für mich vollkommen uninteressant. Ich schleppe keine Leckerliebeutel mit mir rum. Ich habe einen Hund.

        Wir haben den Hundetrainer gewechselt. Einen Hund muss man nicht mit Leckerlies oder Loben vollstopfen. In der freien Wildbahn hat der Rudelanführer auch keine Leckerlies bei und er lobt sicherlich auch sein Rudeltier nicht wie toll er das alles macht, oder? Entweder er folgt dem Leittier oder er muss seine eigenen Wege gehen - so ist das nun mal in freier Wildbahn. Und unserer hat gelernt uns zu folgen.

        Und komme mir jetzt nicht damit, dass der Mensch keine Ahnung hat. Wenn jemand Polizeihunde und Sprengstoffhunde für die Bundeswehr ausbildet, für sämtliche Tierheime in der Region ausbildet kann er nicht schlecht sein.

        Für uns kommt keine andere Methode mehr in Frage. Meinungen werden immer auseinander gehen aber das ist mir auch egal. Wir haben für uns das richtige getan.

        LG
        Caro

        • Du kannst Dir also 100% sicher sein das Dein Hund nie mit Dir durchgeht? Hut ab, Du scheinst ja zu glauben alle Eventualitäten mit seinem Gehorsam in den Griff zu bekommen - RESPEKT!

          Du hast eine völlig falsche Vorstellung von der Methode mit Loben und Leckerchen. Man bringt einem Hund mit Leckerchen oder einer anderen Belohnung etwas bei, deshalb rennt man aber nicht Zeit seines Lebens mit Leckerchen durch die Gegend.

          Stell Dir vor, unser Hund hört sehr gut ohne Leckerchen obwohl wir es ihm damit beigebracht haben.

          Und was das Loben in freier Wildbahn angeht, schon mal ein Rudel beobachtet? Mach mal, da wirst Du sehen wie sie sich loben. An den Lefzen lecken ist nicht nur ein Zeichen von Unterwürfigkeit!

          Ich persönlich arbeite am liebsten mit Körpersprache, das klappt auch sanft echt wunderbar, ganz ohne Druck und ohne den Hund zu brechen. (und nichts anderes hast Du getan wenn Du glaubst ihn in allen Situationen beherrschen zu können)

          Hallo,

          na ja, in der Regel ist es ja schon so, dass die Leckerlies nach und nach abgebaut werden - und, oh Wunder, wenn die Kommandos richtig aufgebaut wurden, hört der Hund dann irgendwann super auch ohne Leckerchen...;-) Hat was mit klassischer, instrumenteller und operanter Konditionierung zu tun - wenn die im Negativen funktioniert (fliegende Rappeldosen, Sprühhalsbänder und Co.), funktioniert sie natürlich auch im Positiven, was mir persönlich wesentlich sympathischer ist.

          Es gibt verschiedene Methoden, es gibt viele, die funktionieren, einige funktionieren weniger gut, manche halte ich persönlich für tierschutzrelevant, einige hart an der Grenze dazu. Aber einfach mal pauschal abzukanzeln, mit Leckerchen zu arbeiten, wäre dressieren und nicht erziehen, finde ich eine sehr gewagte These...

          Auch die Aussage, Euer Trainer hätte Ahnung, weil er Polizeihunde und Sprengstoffspürhunde ausbildet (wäre für mich ein Grund, nicht zu ihm zu gehen), kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Mag sein, dass seine Methoden fruchten. Klar, gehen ja auch über Meideverhalten, Strafe usw. Frage ist, was macht man, wenn man an einen Hund gerät, der irgendwann mal testet, ob man wirklich so stark ist, wie man tut? Und dieser Hund dann auch noch groß und stark genug ist, zu merken, dass man ihm nicht wirklich was kann, wenn er richtig loslegt? Dann hat man über diese Methode ganz schnell die A...karte. Ich persönlich finde eine Trainerin und Hundeverhaltenstherapeutin ganz toll, die über positive Verstärkung arbeitet - sie ist promovierte Biologin mit dem Schwerpunkt auf angewandter Verhaltensforschung beim Haushund. Sie hat sicher auch Ahnung - und arbeitet trotzdem (oder deswegen?) mit Leckerchen, Clicker und Markerwörtern...;-)

          Die Frage zum großen Hund finde ich gar nicht mal so dumm... Unser Hund ist auch groß, hat knapp 50kg und ist ein ziemliches Kraftpaket - aber sowohl ich als auch mein Mann können ihn halten. Finde ich persönlich auch extrem wichtig - selbst der liebste, besterzogenste Hund (egal, nach welcher Methode) kann mal in eine Situation kommen, in der er in der Leine steht. Klar, kommt das plötzlich und überraschend, kann einem auch ein 15kg-Hund die Leine durchziehen. Aber mir ist es schon wichtig, dass ich ihn theoretisch in jeder Situation auch gehalten bekomme.

          Viele Grüße, Alex

(17) 07.05.12 - 17:49

Bei nem Angsthund finde ich das auch etwas seltsam.

Bin aber andererseits der Meinung man sollte Hundeerziehung nicht mit Kindererziehung gleichsetzten.

Alleine wenn man sich das Verhalten unter Hunden anschaut,die diskutieren wenig;-)

Wenn ich dann im Gegenteil mit Frau XY mit Dackel anschaue,die versucht mit Leckerlies ihren Waldi zum benehmen zu verdonnern,muss ich schmunzeln#schein

  • (18) 07.05.12 - 19:54

    Hallo ihr Lieben,

    wenn ich so etwas lese, dann geht mir die Galle hoch. Denn solche angeblichen Hundeprofis machen uns "seriösen" und Ehrenamtlichen Hundetrainern alles kaputt.( Ich bin selber seit 10 Jahren ehrenamtliche Hundetrainerin und bin seid einem Jahr dabei und studiere Tierpsychologie neben meinem Job als Erzieherin.)
    Ein Angsttraining so ablaufen zu lassen ist schon echt krass. Vorallem die Zeit schon, ich mache so etwas in meinen Kursen nie so lange, ich richte mich da ganz nach dem Hund und vorallem schaue ich wo gegen der Hund die Angst hat und dann wird das langsam Pö a Pö aufgebaut und dann höchstens am Anfang 30 Minuten. Länger nicht!
    Die ersten 2 Mal ist der Hund erstmal allein auf dem Platz mit seinem Besitzer und mir, das er sich orientieren kann und alles Kennelernen kann.
    Dann wird alles langsam gesteigert.

    Bei mir in den Stunden gibt es auch Leckerlie, denn damit kann man den Hund am besten mit belohnen. Ist wie bei uns Menschen, wir gehen arbeiten, wollen am Monatsende ja auch unser Gehalt auf dem Konto haben :-)

    Nur bei den Hundis kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo die Leckerlies abgebaut werden.
    Bei Belohnung mit Leckerlies, wird die Futterration zu Hause runtergestuft.

    Wenn ich mal fragen darf, welche Probleme hast du denn mit deinem Wuffer?

    Liebe Grüße

    Ina und das Schnauzerrudel

    (19) 08.05.12 - 15:58

    ***Alleine wenn man sich das Verhalten unter Hunden anschaut,die diskutieren wenig***

    Stimmt - die kommunizieren hauptsächlich über die Körpersprache, die werfen weder Rütteldosen, noch wirft der eine den anderen auf den Rücken (das macht der Unterlegene höchstens freiwillig, um sich zu "ergeben"), noch arbeiten sie über Leinenruck. Wirklich körperlich werden Hunde seltenst! Viele Menschen sind dagegen sehr schnell mit jeglicher Form von Körperlichkeiten dabei... Hat aber wenig mit damit zu tun, wie Hunde es untereinander regeln.

    ***Wenn ich dann im Gegenteil mit Frau XY mit Dackel anschaue,die versucht mit Leckerlies ihren Waldi zum benehmen zu verdonnern,muss ich schmunzeln***

    Ja? Wieso musst Du da schmunzeln? Achtet man bei der positiven Verstärkung auf die Grundregeln der Hundeerziehung (Konsequenz an allererster Stelle, Belohnung an der richtigen Stelle, manche belohnen aus Unwissenheit oder wegen schlechtem Timing das Negativverhalten oder bauen ungünstige Verhaltensketten auf) funktioniert das ganz wunderbar - kann ich Dir aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Viele Grüße, Alex

(20) 07.05.12 - 20:44

DAS ist definitiv kein Angsttraining!
Meiner Meinung nach sollte man für sowas mit wenigen Hunden arbeiten. Eine kleine Gruppe.
Und dann eben schauen, wie es mit den einzelnen Hunden passt.
Klar, bei manchen Hunden muss man "hart" sein. Man muss zeigen, ich bin der Boss und nicht du. Das ist aber ein anderes Thema. Nix mit Angsttraining.
Vielleicht solltest du dir jemand privat holen. Meist haben diese Leute dann noch andere mit Hund an der Hand oder eben selbst Hunde und man könnte das so trainieren.
Ich würde aber nicht mehr zu dieser "Trainerin" gehen.
lg pebbelz

(21) 07.05.12 - 20:58

Ich war die einzigste mit einem kleinen Hund die anderen hatten alle einen Labrador,Schäferhund und großen Mix.

Mein Hund geht total freundlich auf alle anderen Hunde zu.Er wedelt mit dem Schwanz und freut sich wenn er andere Hunde sieht.
Er bellt nicht auch zu Hause nicht nur wenn man mit Ihm mit dem Ball spielt dann bellt er mal sonst nie.

Er ist ein total ruhiger.
Ich wollte mit Ihm das Angsttraining besuchen damit er merkt das die großen Hunde nicht immer gleich beißen leider war es schon 2 mal der Fall.Ich war mit Ihm spazieren uns kam ein großer Schäferhund Mix entgegen und kam auf Ihn zugerannt und biss in sofort in den Rücken :-[ so schnell konnte man gar nicht reagieren.Ich habe weder geschrien noch sonst irgendwas gemacht.

Meißtens glauben die Herrchen /Frauchen mit großen Hunden der tut nix!
Oder machen noch blöde Sprüche wie:Der hat schon gefrühstückt!

Kann man seinen Hund nicht einfach anleinen wenn jemand einen entgegen kommt.

Ich bin mit Rottweilern groß geworden und Wir haben unsere Hunde immer angeleint egal ob uns ein großer oder kleiner Hund entgegen kam.

Aber es gibt leider immer wieder Leute die das nicht können!

So und seit mein Hund gebissen worden ist hat er halt beim spazieren gehen wenn große Hunde auf uns zukommen Angst er rollt sich zusammen wie ein Igel und denkt bestimmt hoffentlich sieht der mich nicht!

(22) 07.05.12 - 21:46

ohh mein Gott das ist ja furchtbar, aber leider gibs so was immer noch! Klar kann man seinen Hund auch mal auf den Rücken drehen ... aber nicht wenn er kein Platz macht!! Also da wär ich gerne debei gewesen, der hätt ich was erzählt! Es geht echt auch anders! Mein Hund ist im Tierheim aufgewachsen und kam mit fast drei Jahren zu uns, extrem ängstlich und psychisch gestört! Mit unglaublich viel Geduld und liebevoller Konsequenz haben wir sie zu einem glücklichen Hund erzogen. Mittlerweile ist sie ein ausgebildeter Therapiehund und begleitet mich manchmal bei meiner Arbeit!

ich hoffe du findest bald eine tolle Hundeschule!

lg
nora

(23) 08.05.12 - 08:14

hallo!

für mich klingt es so:
der kurs war ein anstraining. innerhalb dieses wollte die "hundetrainerin" ihren hund hinsetzen,dieser gehorchte nicht sofort, sie reagierte prompt und heftig. also ist das eine eig. unabhängig vom anderen. was den kurs angeht, würde ich auf dein gefühl vertrauen, such dir was anderes.

was diese aktion von der "ht" angeht: sollte sie einen sehr dominanten, grossen hund haben, war das verhalten evtl. durchaus angebracht. schwer zu beurteilen, wenn man selbst nicht dabei war, aber grundsätzlich nichts völlig abwegiges.

in den antworten auf deinen beitrag bestätigen ja einige die leider manchmal vorliegende notwendigkeit, wenn man einen entsprechenden hund hat.

ich hatte einen sehr dominanten riesenschnauzerrüden, endmaß, also stk. 72 cm. ein echtes tier :) bei dem ich mich jahrelang mindestens 1x die woche darauf einstellen musste, meinen rang angezweifelt zu sehen und zum kampf um diesen aufgefordert zu werden. da wäre ich mit leckerlis nicht weit gekommen #rofl
trotzdem war er der tollste hund der welt, den ich immer im herzen tragen werde...

nun haben wir eine kleine langhaar-whippet hündin. die schonmal rein profilaktisch "schreit", wenn man 5 cm neben ihrem schwanz steht. man kann ja nie wissen...#klatsch sie ist kein bisschen dominant, ein ganz anderer typ hund. entsprechend auch in der erziehung kein vergleich zu meinem schnauzer...

was ich damit sagen will ist nur, dass du eben keinen grossen dominanten hund hast, bei dem derartige erziehungsmethoden von relevanz wären. somit das klare fazit: such dir eine hundeschule, in der du dich gut aufgehoben fühlst und die vielleicht mehr auf kleine hunde ausgerichtet ist oder zumindest vernünftige trainer hat, die zwischen grossen und kleinen hunden bzw. den rassetypischen karakterzügen zu unterscheiden wissen.

lg anna

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