Mal ehrlich: Hält hier auch jemand nur EINE Katze ??

    • (1) 10.05.12 - 20:45

      Hallo,

      ich les eigentlich nur immer still mit, aber nun würd mich dochmal interessieren ob es hier noch jemanden gibt der auch nur eine Katze hält??

      Ich mein früher war das eigentlich doch nicht so tragisch nur eine Katze zu halten, aber heut muss man ja fast Angst haben das man nicht den Tierschutz geschickt bekommt wenn man zugibt das man nur eine Katze hält??

      Also wir hatten auch zwei - leider ist eine vor ein paar Jahren gestorben und es war nicht möglich unsere "alte" an eine neue zu gewöhnen.

      Sprich unsere "Molly" ist nun seit 3 Jahren Einzelkatze und sie hat sich in
      ihrem Verhalten überhaupt nicht verändert....

      Bin mal gespannt ob es überhaupt Antworten gibt....

      doka

      • (2) 10.05.12 - 20:52

        wenn die katze freigänger ist, ist es doch eigentlich kein problem.

        wenn man eine wohnungskatze hällt würde ich persönlich immer 2 halten.

        du würdest auch nicht gern alleine unter affen wohnen? ;-)

        früher... ja, früher hat man auch kaninchen, vögel etc einzeln gehalten in viel zu kleinen käfigen. heute ist man schlauer und vielen ist es wichtig ihre tiere artgerecht zu halten, insofern das in gefangenschaft möglich ist.
        es gibt natürlich immer noch dumme menschen die meinen sich nicht informieren zu müssen über die tierart die man hällt

        • (3) 10.05.12 - 21:11

          Freigänger ist sie eigentlich nicht. Maximal geht sie auf den Balkon - weiter mag sie gar nicht. Anscheinend ist sie auch so glücklich.... allerdings waren sie als sie noch zu weit waren reine Wohnungskatzen 6 Jahre lang. Daher hat sie den Drang wohl auch gar nicht.

      (4) 10.05.12 - 21:05

      Wir haben es mit einer Katze versucht, es ist sowas von schief gegangen.
      Sie hat an Türen gekratzt und nur gemauzt, sodass wir uns nach 3 Wochen eine weitere Katze geholt haben.

      Wenn deine Katze so zurecht kommt und keine andere Katze haben möchte, dann ist es doch okay so.

      lg

    • (5) 10.05.12 - 21:13

      Wir haben auch nur eine Katze, aber ne Freigängerin ;-)

      Ideal ist 1 Katze allein bestimmt nicht, aber wenn deine Mietze so zufrieden ist und sich nicht vergesellschaften lassen will.... dann wird es schon ok so sein!

      • (6) 10.05.12 - 21:30

        Stopp mal, Die Frage ist eher nicht, ob sie sich nicht Vergesellschaften lassen will, sondern eher, wie sich die Zweibeiner dabei angestellt haben, damit es nicht geklappt hat. Schließlich hat die Katze ja offenbar vorher Jahrelang ohne Probleme mit einem Artgenossen zusammen gelebt, also wird es an ihr nicht gelegen haben.

        Wenn man jetzt zur Einzelkatze einmal eine Fremde katze dazu setzt, die ihr direkt vor die nase hält, und sie ist nicht sofort Feuer und flamme, sondern macht eben erst mal ein paar Tage oder Wochen auf Revierverteidigung, gibt es viele die gleich meinen, die wolle keine gesellschaft.

        Ich sehe es so: ich bin grundsätzlich ein durchaus geselliger Mensch, aber wenn ich jetzt heim komme, und da hockt jemand wildfremdes auf meinem Sofa und holt sich aus meinem Kühlschrank was zu essen, dann würde ich dem auch erst mal sonst was erzählen und mich mit einem Besen bewaffnet auf ihn stürzen um ihn zu verjagen.

        Lässt der sich nicht verjagen, bleibt da, und ich bin so gezwungen, mich mit ihm auseinander zu setzen - naja, vielleicht entpuppt er sich ja dann am Ende sogar als durchaus netten Mitbewohner und Freund. Vielleicht mag ich ihn auch nicht übermäßig, komme aber sonst gut mit ihm klar und freue mich auch mal, mit dem ein wenig zu plaudern, bevor ich ganz alleine bin.

        Es liegt alleine bei den Menschen, eine neue Katze so auszusuchen, dass die Voraussetzungen stimmen, und sie dann sanft zu zwingen, ihre anfänglichen vorbehalte wirklich zu klären. Dann steht aber bei einer grundsätzlich sozialverträglichen katze einer freundschaft wirklich nichts im Wege.

        Meine vier Tiger haben sich alle nicht von anfang an gekannt, es hat durchaus auch mal mehrere Monate heftig gekracht, aber trotzdem lieben sie sich heute - das war es einfach wert.

        • (7) 11.05.12 - 10:03

          Da hast du natürlich vollkommen Recht!!! Allerdings gibt es wohl Tiere die sich nicht vergesellschaften lassen, sie hat ja auch nicht erklärt was sie gemacht haben um dies zu versuchen (bzw. sollte sie es mittlerweile getan haben hab ich es noch nicht gelesen).

          Ich helfe ja für den Tierschutzverein immer mit Babykatzen zu vermitteln. Letztens hab ich mit einer Frau telefoniert die gern für ihre Schwiegermama eine Babykatze will... Als sie im Gespräch geäußert hat dass es eine reine Wohnungskatze werden soll hab ich ihr erklärt dass es keine Einzelabgabe an Wohnungsplätze gibt. Dann wurde sie sofort pampig und hat mich dumm angemacht von wegen ihre Schwiegermama ist ja eh den ganzen Tag daheim... bla bla... das übliche halt.
          Ich hab ihr dann erklärt warum man Wohnungskatzen NICHT allein halten soll. Und wenn sie schon darauf besteht sie doch mal im Tierheim schauen soll ob es dort eine geeignete Katze für die Schwiegermama gibt. Ich hab die nette Dame dann gefragt wie alt ihre Schwiegermutter ist und dann hat sie mich wieder angepamt von wegen was das jetzt damit zu tun hat.....
          Die Dame war der Stimme nach zu urteilen ca. 50 Jahre alt, angenommen die Schwiegermama ist schon 70- ja super, was will eine 70jährige mit einer Babykatze?? Die Leute sind so egoistisch, das ist echt der Knaller! Ich hab ihr dann erklärt das es doch mehr Sinn macht sich ein älteres und bereits ruhiges Tier zu holen das einen schönen Lebensabend sucht...
          Davon wollte sie nix hören, hat nur gesagt: "Dann geh ich halt zum Bauern und hol mir dort eine, die erschlagen sie sonst eh!" Somit war das Gespräch beendet und ich war auf 180!!!!

          • (8) 11.05.12 - 10:03

            uuuuups, der erste Satz war aber nicht Deutsch- sorry für die schreckliche Grammatik :-p

            (9) 11.05.12 - 11:21

            Bei einer Katze die davor Jahrelang im duo mit einem Kater gut klar gekommen ist wird es wieder klappen.

            Man braucht einfach nur genug Geduld und dann klappt es auch.

            Einzelgänger unter Katzen werden von Menschen dazu gemacht, etwa indem sie schon extrem jung in Einzelhaltung kommen, längere Zeit mit charakterlich unpassenden katzen auf zu engem raum leben (Tierheim, winzige Wohnung mit sanfter Kätzin und wildem Raufboldkater), aber einfach so wenn esvorher schon mal in der Gruppe geklappt hat ist selten.

            Noch nicht mal nach einigen Jahren Einzelhaltung ist eine Zusammenführung unmöglich, meine erste Katze war 7 Jahre Begleiterin einer Oma, alleine, und ließ sich recht problemlos zusammen führen. Klar, 2 Monate gefauche, aber das ist ja jetzt nicht wild.

            Ich schüttel sowieso oft den Kopf, wir haben hier um die ecke nachbarn, Ehepaar über 70, die sich vor 3 Jahren einen super hyperaktiven Welpen geholt haben. Mittlerweile ein völlig problematischer Junghund, völlig unterfordert, der ihnen systematisch das haus auseinander nimmt und bei jedem anderen Hund den er sieht anfängt zu bellen und gar nicht mehr aufhört. dabei haben hier alle Nachbarn mit Hunden versucht zu helfen, dass der mit spielen kann, mit Gassi genommen wird wenn die eigenen menschen gerade nicht fit genug sind, aber alle Hilfsversuche waren ihnen nicht recht. der Hund ist total versaut, dabei hätte er nur eine lebhafte junge familie gebraucht die ihn auch auslastet. der Welpe kam übrigens von einer tierhilfe...

    (10) 10.05.12 - 21:17

    Hallo!

    ich habe vier Katzen, und das ist mir auch sehrwichtig, sie lieben sich und brauchen einander.

    War Deine denn vorher zu zweit unglücklich? habt ihr nochmal ernsthaft eine Zusammenführung versucht - und wie genau und wie lange?

    wenn sie sich als Zweitkatze wohl gefühlt hat finde ich es falsch ihr jetzt die Einsamkeit anzutun. was macht sie denn die ganze zeit, wenn ihr nicht da seid? sich nuralleine durch den Tag langweilen?

    (11) 10.05.12 - 21:34

    ich könnte mir nie vorstellen nur eine katze zu halten, ich finde das einfach nicht artgerecht. katzen spielen zusammen, putzen sich gegenseitig, schlafen zusammen, raufen und spielen fangen. stellen zusammen blödsinn an und und und.
    meine jagen sogar zusammen irgendwelche falter

    • (12) 10.05.12 - 22:12

      Hallo,
      bis zum letzten Jahr hatten wir auch nur einen Kater- ganze 13 Jahre lang. Er war auch Freigänger.

      Als er leider verstarb entschieden wir uns danach für 2 Katzen, allein deswegen, weil uns beide so gut gefielen. Sie sollten beide ein schönes Zuhause erhalten.

      Es sind Freigänger. Die beiden beschäftigen sich viel miteinander.

      Nun kann ich aber gar nicht sagen, ob unser damaliger Kater darunter gelitten hat, bei uns alleine zu leben. Wir liebten ihn und er vielleicht auch uns. Wir hatten ein sehr inniges Verhältnis. Wir verbrachten auch viel Zeit miteinander.
      Es hängt vielleicht auch davon ab, ob eine Katze sehr viel Zeit am Tage alleine ist und auch kein Freigänger.

      Doch finde ich, zu den beiden neuen Katzen will sich bei uns manchmal keine zu enge Beziehung aufbauen, sie sind zu viel mit sich beschäftigt. Streichelt man eine, kommt die andere oft eifersüchtig dazu und unterbricht das Ganze.

      LG Lotta

      • (13) 10.05.12 - 22:40

        Hallo!

        das dauert manchmal einfach ein wenig länger eine enge Beziehung mit mehreren Katzen aufzubauen. Bei uns hat es bei jeder einzelnen Katze schon länger gedauert, aber letzten endes sind wir heute froh für uns auch noch eine Ecke auf dem Sofa oder im Bett ergattern zu können vor lauter Katzen...

(14) 10.05.12 - 22:08

Ja ich habe nur eine Katze, eine Kleine Prinzessin.
Andere Katzen, zumindest ältere oder gleichalte mag sie nicht.

Nun will ich es diesen Frühjahr mal mit einer kleinen versuchen.
Natürlich vorher mit dem Züchter abgesprochen das wenn es nicht klappt die Kleine wieder zurück kann...

Meine Evi ist jetzt 1 1/2 und ich denke das da ne Kleine ganz gut passen würde, aber ja im Moment halte ich noch eine Katze einzeln...
Hat ihr aber nie was ausgemacht, auch schon als wir sie geholt haben hat sie nie ihre Geschwister oder Mutter gesucht.
Geschweige denn nach ihnen gerufen...

  • Hallo!

    Bitte schließe nicht von irgendwelchen Begegnungen draußen auf eine richtige Zusammenführung - das draußen ist von Revierstreitigkeiten, Jagdbezirken und ähnlichem Überschattet ist aber wirklich keine Aussage über ein mögliches Zusammen leben mit Artgenossen.

    Wähle eine gleichgeschlechtliche mit einem ähnlichen Charakter, lass beide mindestens vier Wochen zusammen drinnen, und misch dich überhaupt nicht ein, wenn sie erst mal die Verteilung der Schlafplätze, der Kuschelzeiten und futterorte ausmachen müssen. Fauchen, jagen und raufen gehören ganz einfach dazu, ja weniger Du Dich einmischt und ein thema draus machst, desto schneller ist die Sache erledigt.

    Freigang sollte aber die ersten paar Wochen für beide gestrichen sein, bis beide sich miteinander entspannt verhalten und auch die neue sich heimisch fühlt. dann kann eigentlich nicht viel schief gehen.

    • Ich habe keinen Freigänger da Wohnung und 4. Stock.

      Und nein es war nicht mal kurz zusammen geführt nur wenn meine Katze die andere jedesmal wenn sie sie sieht auf sie los geht und aufs derbste verprügelt, die andere Katze hier schon fast nur noch in ner Ecke kauert und die andere Mietz sogar attakiert wird, wenn mein Sohn die andere Streichelt oder ihr Leckerlies geben will, dann denk ich doch das es besser war die Katzen (waren zwei unterschiedliche) zurück zu geben.

      Deswegen möchte ich es diesmal mit einem Baby versuchen.
      Ich hoffe ja das sie darauf Rücksicht nimmt. Da bleibe ich natürlich immer dabei und lass es nicht auf nen Versuch ankommen wie lange es dauert bis es akzeptiert wird sonder da passiert die Zusammenführung nur unter meiner Aufsicht.

      Und das die zwei das alles erstmal miteinander ausmachen müssen ist klar, aber nicht wenn bei der anderen Katze schon die Fellbüschel fliegen und sie ständig attakiert wird...

      • also fellbüschel finde ich noch durchaus im rahmen solange kein Blut fließt.

        Und zusammenführung unter Aufsicht wird nicht klappen. Du kannst ja nicht wochenlang 24 Stunden am Tag dabei sein und aufpassen, also hieße das ja, sie dauernd zu trennen und wieder zusammen zu lassen, der Lerneffekt dabei: "Wenn ich genug terror mache macht frauchen die Tür zu und ich hab wieder Ruhe vor dem Eindringling".

        Vor allem einem kleinen Kitten würde ich das nicht antun, eher einem selbstbewussten in sich ruhenden Tier - gut sind etwa straßenkatzen aus Spanien die einfach ein unnachahmlich solides Sozialverhalten haben und auch mit solchen Angstaggressiven Tieren wie Deiner gut fertig werden.

        ein Kitten könnte eher noch selber traumatisiert werden von der Furie die da auf es los geht.

        Und ich würde schauen das von einem Tierheilpraktiker oder eine tierpsychologin mit homöopathischer Erfahrung begleiten zu lassen und mit ein paar Hilfsmitteln Deiner Katze die Panik erträglicher machen.

        • #gaehn

          Ja hasi du hast recht nur du und ich werde es so machen wie du es sagst denn nur du hast mit deinem unglaublichen Wissen immer recht...

          Ich hoffe du bist nun zufrieden und ich bekomme nicht wieder eine Antwort wie ich was zu machen habe

Wir haben neuerdings einen WG-Kater. Ursprünglich sollte er nur übergangsweise herkommen und mit seiner Partnerkatze hier wohnen (scheint bei den Eigentümern, die ich aber nicht kenne, Probleme zu geben). Seine Partnerkatze konnte aber nicht eingefangen werden. Deshalb ist er bei uns jetzt erstmal Einzelkater. Noch darf er nicht raus und wir müssen auch noch drüber reden wie das funktionieren soll, weil wir mitten in der Innenstadt wohnen und die Wohnen auch nicht von außen zugänglich ist. Wenn er also draußen ist, dann muss er warten bis jemand heimkommt und ihn reinlässt.

Sicher nicht optimal, aber übergangsweise ok. Und in jedem Fall besser als Tierheim.

(20) 11.05.12 - 06:44

Hallo,

mein Sohn hat seit drei Monaten einen Einzelkater. Er ist schon durch mehrere Hände gegangen und deshalb weiß ich, dass er sich nicht mit Artgenossen verträgt, weder mit Katzen noch Kater. Dafür mag er sehr gerne Hunde. Da wird gespielt, getobt und zusammen gekuschelt.
Als ich früher noch den ganzen Tag gearbeitet hatte, lebten zwei Kater bei mir. Der Hund wurde während der Arbeit von der Oma betreut und es hätte mir zu leid getan, EINE Katze 9 Stunden alleine zu lassen.

Grundsätzlich glaube ich nicht, dass eine allein gehaltene Katze unglücklich sein muss, wenn sie genug Beschäftigung hat und der Mensch ihr entsprechende Zeit und Zuwendung widmet.

L.G.
zwillima

(21) 11.05.12 - 06:46

Hallo,

ja, ich halte schon immer nur 1 Katze! Ich bin aber auch der Meinung, dass reine WOHNUNGSkatzen (gilt nicht für im Haus gehaltene Katzen) nicht artgerecht sind, egal ob sie alleine oder in der Gruppe gehalten werden! Natürlich sind allein gehaltene Katzen in der Wohnung noch schlimmer, als in Gruppen gehaltene Katzen in der Wohnung. Wohnungen sind einfach zu klein, um einer Katze gerecht zu werden! Ausnahme: die Wohnung ist mehr als 100 qm groß und die Katze darf überall hin!
Unsere erste Katze kam als Baby zu uns. Wir wohnten in einem großen Haus und die kleine durfte keinen Freilauf haben, weil hinter dem Garten eine Umgehungsstraße war. Nach 1 Jahr zogen wir um und unsere Lea durfte sooft raus wie sie wollte.
Mittlerweile haben wir eine Nachfolgerkatze aus schlechter Haltung übernommen, die katzenunverträglich ist, sich aber mit unserem Hund hervorragend versteht! Die darf natürlich auch raus, wann sie will!
Wenn man Katzen genau beobachtet, oder sich mit ihnen viel beschäftigt, dann fällt auf, dass Katzen mit Vorliebe ihr eigenes Ding machen, auch wenn sie in Gruppen leben!
Es wird zwar viel miteinander gespielt (vorwiegend Jungtiere), aber hauptsächlich wird die Gegend erkundet oder geschlafen. Wer mehrere Katzen auf engem Raum hält, beschert den Tieren viel Stress!
Und 2 Katzen in der Wohnung gehalten beschäftigen sich natürlich miteinander, oft in Freundschaft, oft aber auch in Feindschaft. Was sollen sie auch sonst tun, wenn das Leben sonst so langweilig ist!

LG Pechawa

  • (22) 11.05.12 - 12:16

    Ich finde auch Katzen in Wohnungshaltung nicht so toll!
    Meine Kinder hätten gerne eine Katze, aber obwohl wir in einer großen Wohnung leben, möchte ich das nicht, ebensowenig wie Meerschweinchen und Kaninchen bei uns in der WOhnung leben sondern ein großes Aussengehege haben.

    Aber es gibt Leute die finden reine Wohnungshaltung besser für die Tiere und horden sich Massen an Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen, Hunde usw. zusammen. Das versteh ich nicht. Lieber wenige Tiere, dafür aber diese so halten dass sie ausgeglichen und glücklich sind. Und ehrlich, lieber ein kurzes Katzenleben in freier Haltung (Haus und Draussen) als ein langes Katzenleben nur in der Wohnung, egal ob mit Kumpel oder ohne.

    Hasipferdi......darf ich Dich mal fragen wieviel Tiere du eigentlich hast? Zu fast jeder Tierarzt gibst Du Ratschläge und es hört sich so an, als wärst Du Fachfrau in allen Bereichen was Tiere angeht.
    Bisher hab ich mitbekommen, ca. 20 Meerschweinchen in einem Riesengehege, 4 Katzen, Hunde (glaub ich mitbekommen zu haben).......Du mußt echt in einem Riesenhaus wohnen damit diese ganzen Tiere in Innenhaltung (bis auf den/die Hunde) genug Platz haben, das finde ich einfach toll wenn man das so cool hat dass alle ausreichend Platz haben. :-)

    Im Tierheim wurde mir gesagt, dass es Einzelkatzen gibt, die einfach keinen Artgenossen akzeptieren oder eben behinderte Katzen die nicht raus dürfen.

    Jedenfalls, sobald wir umziehen (evtl. im kommenden Jahr) haben wir ausreichen Platz für eine Katze und mit ausreichend Vorbereitung könnte es sein, dass wir dann auch EINE Katze aus dem Tierheim aufnehmen. Aber ganz klar eine die rauskann. Das ist Grundvorraussetzung bei mir. WO wir jetzt wohnen geht es dank einer vielbefahrenen Strasse nicht wirklich. Nächstes Jahr ist es möglich!

    Der Mensche sollte seinen Egosimus zügeln können. Wenn man ein Tier nicht annähernd artgerecht halten kann, sollte man es einfach lassen. Wenn sich die Wohnsituation zum Nachteil verändert, sollte man darüber nachdenken dem TIer ein besseres Daheim zu suchen.
    Das ist nur meine Meinung zu diesem Thema.

    Ich würde es mit einer Katze aus dem Tierheim versuchen und Geduld haben. Viele reden von Bachblüten, vielleicht bringt das ja echt was.

    Mona

    • Hallo!

      Ich hatte in den letzten Jahren einiges an Tieren, weil ich lange sehr aktiv im Tierschutz war und gerade ungewollte Kleintiere aufgenommen habe. Ob Hamster, farbmaus, Rennmaus, wühlmaus, Farbratte, Kanarienvogel, Kaninchen oder Vielzitzenmaus. Gerade bei den Kleinnagern kann man mit wenig Handwerklichem geschick Käfige für eine andere Tierart umrüsten, vor allem größere Sachen, und ob in einer voliere nun farbratten oder Kanarienvögel leben ist auch kein so großer Umbau. viele durften bleiben bis sie gestorben sind, andere haben wir in gute Hände weiter vermittelt.

      seit aber mein Vater immer aufwändiger wird kann ich selber nicht mehr zusätzliche Tiere aufnehmen, das erfordert einfach zu viel Zeit und auch Geld - und so ein pflegebedürftiger angehöriger erlaubt eben nur einen Teilzeitjob. deswegen auch eine viel zu große Wohnung, die liegt eben in meinem Elternhaus, mein Vater wohnt direkt unter uns, nur das macht eine Pflege Zu Hause erst möglich.

      aber die letzten jahre hatte ich echt so ziemlich alles an gängigen Haustieren, eben alles abgelegte ungeliebte Tiere, die dringend ein Heim gebraucht haben. geblieben sind 20 Meerschweinchen (die meisten auch ehemalige Notfälle, die "hängen geblieben" sind, wir planen da aber richtung 10-12 zu reduzieren - aber eben aussterben lassen, nicht abgeben die hälfte der Tiere ist sowieso schon ab 5 Jahre alt).

      Unsere vier Katzen sind reine wohnungskatzen, die aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. der Kater humpelt durch eine Athaxie und hat Epilepsie, Lissy ist einfach nur panisch sobald sie etwas irgendwie erschreckt und würde sich da laufend in gefahr bringen, Pummelchen ist Persermix und deswegen von der Fellqualität her ungeeignet, schon wenn sie nur mal über frisch gewischten Fußboden läuft verfilzt das fell, und Bennie, naja, die will einfach nicht raus, von sich aus. Wir haben sie sehr durchdacht so gewählt, weil die nächste Durchgangsstraße nur 100m weit weg ist. da rasen die Autos oft mit 60 Sachen durch, das muss nicht sein.

      Unser alter Hund, stolze 11 Jahre alter Golden Retriever, verbringt viel zeit bei meinem Vater und im Garten, der hat die Erdgeschoßwohnung. nachts und nachmittags ist er auch gerne bei uns, und das Gassi gehen obliegt natürlich mir, mit Rollstuhl bzw. Rollator ist das nichts.

      Wir überlegen aktuell, auch die Katzen mit runter zu lassen, ist nur die frage, wie unser Kater das annimmt, treppen steigen geht eben nicht bei ihm. wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob es dem wirklich gefällt wenn er dann nicht aussuchen kann wann er wieder rauf will.

      Durch die große Wohnung können wir es und leisten, ein Zimmer von 18m² für die Meerschweinchen zu nutzen, da haben auch 20 Stück lässig genug Platz und es ist größer als manches Gartengehege. Gut die hälfte des Raumes ist eingestreut, in der anderen liegt abwaschbarer Bodenbelag und es steht ein Tisch mit Stühlen drin, ich sitze gerne bei den schweinchen um Zeitung zu lesen oder zu telefonieren. die Schnuten steigen mir dann meistens auf die Füße, damit ich ab und zu Gurkenscheibchen unter reiche. für mich ist das auch ein wichtiger Ausgleich, mein persönliches kleines Paradies. es ist für mich einfach wahnsinnig entspanndend bei ihnen zu sitzen, leckerchen zu verteilen und einfach nur zu sehen, wie sie ihr leben genießen.

      Es ist einfach so viel Leben, so viel lebendiges, das ist ein wichtiges gegengewicht zu dem zunehmenden Verfall, den ich bei meinem vater so beobachte. Irgendwo sicher auch ein Trost wegen unserer Kinderlosigkeit, aber eben vor allem ein Gegengewicht.

      ich weiß schon, in deinen augen mache ich hier Animal Hoarding, aber das ist es definitiv nicht, sie sind alle bestens gepflegt. Schau es Dir einfach mal selber an:

      http://schweinchenparadies.de.tl/Home.htm

      • Falls Du Wanda suchst, die hab ich eben geklaut #schein

        Schaut wunderschön aus Dein Gehege, klasse!
        Ich finde das solltest Du unbedingt immer wieder mal hier reinsetzen wenn jemand fragt ob ein 100er Käfig ausreicht für Meerschweinchen in der Wohnung;-)

        Wo ist denn der Zugang zu dem Bereich ohne Streu, sieht man gar nicht auf den Bildern.
        Die einzelnen Etagen schauen nicht so groß aus, aber immer noch besser als so manches was man zu sehen bekommt#schwitz
        Auf jeden Fall sieht man die Liebe die Du in Deine Haltung steckt. Daher fände ich es echt nicht schlecht, auch mal zu zeigen wie toll man ein Innengehege bauen kann.

        Tja, mit Wanda hast Du jetzt eben Pech gehabt........die ist jetzt meine:-p;-)

        Mona

        • Tja, Wanda suche ich öfter, die nutzt den Freilauf besonders gerne. Und wir haben zwar ein Brett in der Tür, aber ab und zu werfen das die katzen um - und Wanda läuft dann auch mal weiter. Gut, dass die Katzen den Schweinchen nichts tun.

          Das aktuelle Gehege ist hier:
          http://schweinchenparadies.de.tl/Gehegeimpressionen-2010.htm

          und das brett davor ist mittlerweile nur noch 10cm hoch, da kommen jetzt echt alle schweinchen rüber die möchten. So etwa die Hälfte von ihnen nutzt den freilauf, der Rest bleibt lieber im Gehege.

          das mit den Etagen fand ich auch eher Suboptimal, das war vor allem notwendig mit den vielen Notfällen, die man eben nicht einfach so in die gruppe setzen konnte - als Quarantäne- und Krankenstationen, für Bockgruppen, Kleingruppen mit trächtigen und Babys und unverträgliche Schweinchen, konnte man eben nicht immer alle rein setzen.

          Wir haben dabei drauf geachtet, dass jede gruppe minimum 150cm Laufstrecke bekommen hat und mindestens 1,5m² für zwei Schweinchen vorhanden waren. aber das ist einfach auch unpraktisch, braucht ewig viel zeit zum misten, also haben wir dann nachdem wir die Nottiere aufgegeben hatten und alle unverträglichen gestorben waren sehr gerne umgestellt auf nur noch ein großes Gehege.

          Wir hatten nie länger als mal vier Wochen Schweinchen auf nur 1m², da haben wir sehr drauf geachtet...

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