Hund einschläfern lassen oder nicht? Bitte helft mir.

    • (1) 23.05.12 - 15:38

      Mädels helft mir mal bitte..

      hier die Kurzform meines Beitrages weiter unten...

      unser Hund wurde vor knappen 4 Wochen operiert und die Milz wurde aufgrund eines Tumors entfernt.

      er hat sich berappelt und die letzten 3 Wochen ging es ihm relativ gut.
      Vor 3 Tagen fing dann wieder alles an, die gleichen Sympthome wie vor der Op. Kein Fressen, keine Bewegung, kein Spazierengehen, kein Kopf heben wenn man ihn streichelt, usw.

      diesmal ist es aber schlimmer, er trinkt sehr wenig, hebt das Bein nicht mehr beim Pinkeln, hat den Stuhlgang im Stehen, torkelt teilweise wie ein Betrunkener, starrt vor sich hin....

      der Tierarzt war heute richtig erschrocken als er ihn gesehen hat und meinte er würde ihn erlösen. Auch ich finde, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen :-(

      meine Mutter meinte aber gerade, das wäre nur das Wetter, innerhalb 3 Wochen kann kein neuer Tumor gewachsen sein, usw. ach ja und wir würden zu früh handeln.

      was sollen wir denn jetzt machen? haben beschlossen ihn morgen früh gehen zu lassen..aber meine Mutter macht mir jetzt wieder ein total schlechtes Gewissen, dass wir vielleicht doch zu früh handeln....:-(

      was sollen wir machen?

      ich bin echt am Ende, ach so ja er ist 10 Jahre alt und für die Rasse ein normales Alter.

      • (2) 23.05.12 - 15:52

        hallo!

        ich würde das arme tier erlösen. der hund quält sich doch nur noch.
        lg g.

        (3) 23.05.12 - 16:03

        Hallo,

        was fragst Du noch den armen Hund erlösen natürlich ! Ich bin erstaunt das der TA Euch hat überhaupt wieder gehen lassen. Meiner hat uns mit unsrem Collie gar nicht mehr nach Hause gelassen. Er wurde sofort erlöst, was auch richtig war.

        LG dore

        • (4) 23.05.12 - 16:07

          Ich war zu dem Zeitpunkt arbeiten und wäre gerne dabei. Der Tierarzt wollte ihn schon heute erlösen.

          Meine Geschwister lieben diesen Hund, klar wir sind alle 3 mit ihm aufgewachsen. Wir wollten ihnen die Möglichkeit geben sich noch von ihm zu verabschieden #schmoll

          aber morgen früh sobald die Praxis aufmacht.

          Aber ich verstehe nicht warum meine Mutter sowas sagt?

          ich sehe ihn doch jeden Tag und weiß wie es ihm geht. Sie will ihn sich nachher anschauen und mit ihm laufen gehen und sich selbst ein Bild davon machen.

          • Ich kann Deine Mutter gut verstehen und mir im Gegensatz zu den anderen durchaus vorstellen, dass das Wetter großen Einfluß auf seinen Zustand hat...

            Was sagt der Arzt denn, worauf die drastische Verschlechterung zurückzuführen ist?

            LG

            • Da der Tumor bösartig war, gehen wir alle davon aus, dass er bereits gestreut hat.

              Der Tierarzt erklärte, dass vermutlich ein weiter Tumor wächst, an einer Stelle an der sie während der Op nicht dran gekommen sind und somit auch seine Schleimhäute fast komplett hell sind und er von Anfang an an Blutarmut leidet.

              Gestern hatten wir in der Sonne 25°.

              Unser Hund torkelte, tropfte aus der Nase, schnaufte wie wenn er ein Marathon gelaufen wäre (obwohl es keine 10m waren) und starrte apathisch vor sich hin.
              Wie gesagt er erledigt seine Geschäfte im Stehen (Pinkeln ohne Bein heben), seine Augen blicken mich traurig an #schmoll

              Was mach ich denn wenn es draußen 35° hat?

              mir fällt die Entscheidung gewiss nicht leicht, aber ich kann nicht mit ansehen wie er leidet.

              Zumal ich davon ausgehe, dass er Schmerzen hat, da er sich verdammt viel Zeit lässt wenn er sich hinlegt oder hinsetzt. Wie wenn ihm irgendwas im Bauchraum schmerzen würde.

              Gestern Abend waren wir noch am Baggersee, Wasser war schon immer sein Element. Er stand bis zu den Knien im Wasser und hat nur vor sich hingestarrt. Kein Laufen, kein Spielen, nicht mal getrunken hat er.

              • Okay, irgendwoher muß ja die Blutarmut kommen...
                Wir stecken momentan in ähnlicher Situation und wären schon fast froh über eine relativ eindeutige Tumordiagnose. Unser Hund kann kaum noch laufen und ist sehr senil, hat aber m. E. KEINE Schmerzen und ist bis auf seine Altersdemens und die neurologischen Probleme mit der Bewegung ziemlich fit.

                Wir haben aber mit unseren alten Tieren in der Vergangenheit oft bei plötzlichen Wetterumschwüngen Probleme gehabt, deshalb wollte ich die Vermutung Deiner Mutter nicht ganz abschmettern.

                LG und Alles Gute Euch!

                W

                • Asko hatte auch keine Schmerzen gezeigt.

                  Wir haben es nur rausgefunden, weil er sich vom Wesen so dermaßen verändert hat.

                  Erst Blutbild, da wurde die Blutarmut festgestellt (also noch nicht sein Leben lang), da er einen Wert von 5000 irgendwas hatte und aber 9000 irgendwas bräuchte.

                  Also fließt das Blut irgendwo hin wo es nicht hin soll.

                  Deshalb der Verdacht auf Tumor, dann Röntgen und Ultraschall.

                  Das gleiche Spiel müssten wir jetzt nochmal machen, unser Hund noch mehr leiden.

                  Er hatte noch nie Probleme mit dem Wetter. und so dermaßen schlecht ging es ihm auch noch nie.

                  er liegt nur da und schläft, reagiert nicht mehr wenn man ihn streichelt.

                  ach mann #schmoll

                  euerm Hund wünsche ich eine schnelle Diagnose und Heilungschancen

                  • Ich kann Deine Entscheidung jetzt nachvollziehen.

                    Für unseren Hund gibt es leider keine Heilungschance mehr, er ist allerdings auch schon sehr alt. Es ist nur einfach blöd, die Entscheidung bei so einem schleichenden Krankheitsverlauf zu treffen, solange er keine Schmerzen zeigt, gut frißt und einen großen Teil des Tages zufrieden auf seinem Sofa liegt.
                    Ich hoffe schon jeden Morgen, dass er uns die Entscheidung abgenommen hat...

                    LG

                    • Wir haben ihm noch schöne 5 Jahre beschert und er war immer ein bewegungsfreudiger Hund...

                      es tut mir im Herzen weh wenn er nur so daliegt und nicht mehr laufen möchte...und sogar nicht mal mehr ins Wasser möchte.

                      Er hat mich mein halbes Leben begleitet, ich bin erst Anfang 20...aber so ist es für ihn kein Leben mehr #schmoll

                      ich wünsche eurer Knutschkugel noch ein paar schöne Wochen und Monate, vielleicht sogar Jahre und dass er ohne Schmerzen einfach einschlafen darf #herzlich

      (11) 23.05.12 - 16:05

      Hi,

      vertraue Deinem Bauchgefühl und dem Tierarzt!

      Dein Hund zeigt dir mehr als deutlich, dass er bereit ist am Regenbogen auf Dich zu warten! Und ich würde definitiv nicht bis morgen warten, sondern den Tierarzt heute noch nach Hause kommen lassen. So haben wir es auch mit unserer Spitzhündin letztes Jahr gemacht, als sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte. Auch sie zeigte deutlich, dass sie nicht mehr kämpfen kann und will (und das hat sie ca. 3 Wochen lang getan!).

      Liebe Grüße und viel Kraft für die nächste Zeit!

      Gruß
      Kim

      (12) 23.05.12 - 16:44

      Ich würde ihm auch den letzten Liebesbeweis schenken indem ich ihn nicht länger quäle,

      UND ich würde das arme Tier vor allem nicht mehr mit der Mutter "laufen" lassen.

      Muss man ihn denn noch mehr quälen um herauszufinden wie sein Zustand ist?

      LG Mona

    (15) 23.05.12 - 18:20

    Hi,
    ich hab Dir gestern schon geantwortet und heute hab ich das Gefühl noch stärker- wenn der Hund kein Leben mehr als Hund leben kann,dann ist es Zeit...
    Kot im Stehen absondern und all das andere und besonders keine Reaktion auf Streicheln sind Zeichen.
    Bitte schick Deine Mutter nicht mehr mit ihm laufen.
    Ich denke,er quält sich derzeit - den Tierarzt nach Hause kommen lassen würde ich auch machen-so schläft er in seiner gewohnten Umgebung ein und muß keine Angst haben!

    Tiere sind wirklich gute Freunde,die einem immer zur Seite stehen (unsere Katzen zum Beispiel zogen mit uns um,sogar ins Ausland und sie sind für uns da,begleiten uns fraglos und nehmen uns so,wie wir sind) und da denke ich,haben sie ein fürsorgliches Ende auf Erden verdient. Ich fürchte mich auch schon davor,aber die Tiere würden andersherum sicher nicht zögern.

    Ich wünsche Euch alles Gute und viel Kraft!
    Nina

    (16) 24.05.12 - 12:53

    Tut mir sehr leid, habe das auch vor 2 wochen mitmachen müssen, mein Hund war 3 Jahre alt#schmoll

    Hör auf dein Herz und auf den Arzt was er rät, ich hab unsern Hund angeschaut und wusste er will so nicht mehr.....Viel kraft dir

    (17) 24.05.12 - 15:33

    Das der TA überhuapt in dem Alter noch in Narkose legt ist schon ein Risiko und meine Tierärztin will mein OMa-Tierchen nichtmals zum Zahnstein weg machen in Narkose legen.
    Gut meine Hündin ist jetzt 12 Jahre aber als sie mit 10 auf dem Kopf eine große Alterswarze bekam und ich deswegen mit ihr beim Doc war, hat auch da meine Ärztin gesagt das ihr das Risiko zu stark ist.

    Ich habe mir fest zumindest mal vorgenommen: Wenn es so wird das meine Luna nicht mehr aufstehen kann und sich um jede Bewegung quälen muß, dann wird sie erlöst!
    Ich war selbst jetzt schon am Grübeln da sie wirklich extremst inkontinent geworden ist und trotz Höschen alles voll ist ob es noch dauerhaft Sinn macht. Ich muß das Höschen jeden Tag waschen, trotz das ich zusätzlich dicke Damenbinden rein lege aber ich versuche es jetzt mit Propalin in der Hoffnung es wird was....
    #zitter
    Blutbild war allerdings Bestens und der Urin ebenso. Wird eine Spätfolge der Kastration sein und das Alter kommt dazu.
    Viel Glück für eine Gute Entscheidung, ich weiß es ist schwer zu entscheiden!

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