Wie groß muß die Wohnung sein für einen Goldenretriever oder ähnliches?

    • (1) 28.05.12 - 12:08

      Hallo

      möchten nächstes Jahr einen Hund in der Größe. Haben eine 70-80 Quadratmeter große Wohnung.Eine große Terrasse und Grundstück mit Garten.Er bekäme täglich seinen Spaziergang mehrere Stunden am Tag,und wird natürlich beschäftigt so wie er es braucht.
      Meint ihr es reicht aus mit der Wohnungsgröße?
      Sind jetzt noch am umbauen wenn wir fertig sind haben wir ca 140 Quadratmeter.Aber im Moment habe wir nur 70-80 zur Verfügung.
      Wollen aber nicht so lange warten bis wir fertig da es noch ein paar Jahre dauert!

      Freue mich über Eure Antworten

      • (2) 28.05.12 - 12:23

        Die Wohnungsgröße ist unerheblich wenn der Auslauf und die Auslastung wirklich stimmen.

        Was heißt denn dass er so beschäftigt wird wie er braucht? Ein Hund in der Größe kann ja verschiedene Anforderungen haben. Es gibt welche die sind mit Hundeplatz einmal die Woche zufrieden bis zu Rassen in der Größe die jagdlich geführt werden sollten. Also hier sollte auf jeden Fall als erstes berücksichtigt werden was der Hund WIRKLICH für Ansprüche hat. Die Wohnungsgröße ist meiner Meinung eine Sachen dir relativ unwichtig. Meine beiden würden auch mit 50qm Wohnungsgröße auskommen. Wenn die Auslastung passt sind die in der Wohnung sowieso nur am dösen.

        Gruß Sabine

        • (3) 28.05.12 - 12:38

          Danke, so würde ich das auch sehen.Klar in eine Welpenschule gehen wir natürlich.Er braucht Dummy und Appotier Training.Das ist klar für so einen Hund, der braucht Beschäftigung.Und täglich mehrere Stunden Spaziergänge.

      (4) 28.05.12 - 12:50

      Hallo,

      wenn du einen Golden oder anderen Retriever haben möchtest, kann ich dir dieses Forum empfehlen
      http://www.retriever-forum.net/
      Da bekommst du auch Tipps zur Anschaffung!

      LG Pechawa

    (7) 28.05.12 - 13:08

    Hallo,

    also ich finde, dass die Größe der Wohnung bei einem großen Hund immer überbewertet wird! Auch in einer 200qm- Wohnung kann ein großer Hund ja nicht rumrennen. ;-) Hauptsache, der Hund hat seine Bewegung und körperliche und geistige Auslastung... und natürlich ein oder zwei Rückzugsorte.

    Was ihr dem Hund bieten könnt hört sich doch toll an!

    Und lieber ein großer Hund in einer kleineren Wohnung, der viel Auslauf bekommt, als ein kleiner in einer großen Wohnung, der so gut wie nie rauskommt!

    (8) 28.05.12 - 13:20

    wir haben zwar keinen retriever, sondern einen mittelgroßen mischling, der von den 150 m2 hausgröße nur ca. 50 m2 (wenn überhaupt) zur verfügung hat/nutzt. getobt und gespielt wird eh draußen, insofern denke ich, dass 70 - 80 m2 dicke ausreichen müßten.

    (9) 28.05.12 - 13:45

    Hallo!

    Wir kommen mit unserem Goldie mit 80m² gut aus. In der Wohnung verbringt er sowieso die meiste Zeit mit schlafen, und auch der Garten ist eher zum dösen da. Nur beim Gassi gehen ist er richtig aktiv, deswegen ist es sinnvoll, dass auf mehrere Male aufzuteilen.

    Mittleweile ist unser Jack schon alt und entsprechend ruhig, aber 2-3 mal am Tag ne kleine Runde drehen ist ihm immer noch sehr wichtig.

    In der Wohnung ist nur wichtig, dass man genug Platz für Liegeplätze in den Räumen hat, wo die Menschen sich am meisten aufhalten.

    (10) 28.05.12 - 14:33

    Danke an alle für Eure Antworten.Sehe das genauso, nur eine Freundin von mir nicht.Sie meinte was so ein großer Hund in der Wohnung,das würde sie sich und dem Hund nicht an tun.Aber ich denke wenn er dementsprechend seinen Auslauf und Beschäftigung draußen hat ist das eh nur ein Rückzugs Ort bzw Schlafplatz

    • (11) 28.05.12 - 15:50

      Na ja , man kann es auch aus anderer Sicht sehen ;-)
      Der große Hund braucht keine große Wohnung, aber ein großer Hund bringt natürlich mehr Dreck rein, als ein kleiner Hund - vor allen Dingen wenn er lange Haare hat.

      Da darf man nicht zu pingelig sein! Ich bin froh, eine große und geflieste Diele zu haben und wenn Regenwetter ist, dann darf er nach dem Spaziergang dort auf seiner Decke liegen, bis er trocken ist. Oder auch jetzt, nachdem er beim Gassigang im Bach baden war!
      Große Wohnung muss nicht sein, aber ein etwas größerer Teilbereich innerhalb der Wohnung für den Hund ist schon praktisch! Wir haben im Wohnbereich alles offen, also offene Küche, Esszimmer + Wohnzimmer. Da wollte ich nicht haben, dass mein dreckiger Hund dort nass rum läuft ;-)

      LG

      • (12) 28.05.12 - 16:17

        Ja einen großen Flur haben wir auch, der hinten auf unsere große Terrasse führt.Da kann sie sich dann auch immer hin legen bis sie getrocknet ist. :-) vielen lieben Dank

    (13) 29.05.12 - 07:45

    Ähm, was meint deine Freundin denn, was ein Hund so in der Wohnung denn alles macht?
    Rumlaufen? Mit Stock werfen (also die Besitzer)? #kratz

    Wir joggen doch auch nicht in der Wohnung oder gehen spazieren, sondern das ist sozusagen unser Ruhepol und genauso wird es auch für den Hund sein. Meist liegen die doch sowieso auf irgendeinem Platz.
    Dafür geht man doch mit dem Hund raus und Gassi usw.
    Außerdem habt ihr ja sogar noch eine Terasse und Garten, dass ist viel mehr als andere Hundehalter sogar haben. Selbst da könnte er sich zusätzlich noch aufhalten.

    Sehe da nicht das Problem, solange der Hund regelmäßig raus kommt und Bewegung hat.

    LG

    (14) 29.05.12 - 10:08

    Hej!

    Ganz genau!

    Ich erzähle Dir mal von uns:

    Mein Ehemann, mein Malinois-Mix und ich... wir haben in dieser Konstellation 2 Jahre in einer 43 qm "großen" Wohnung gelebt... ohne Balkon, ohne TErasse, nur mit Gemeinschaftsgarten, der tabu für uns war, unser Hund durfte da nicht rumspringen, weil da immer Nachbars Kaninis frei rumliefen...

    War aber auch egal.

    Wir sind mit ihm raus, haben viel unternommen, unser Schwerpunkt lag und liegt aber vor allem in der Kopfarbeit... Natürlich braucht unserer auch seine Bewegung, aber er könnte noch so viel am Tag rennen, wenn er keine Kopfarbeit bekommt... will gar nicht daran denken, was er dann für Flausen hätte.... #schwitz

    Und wir hatten in dieser kleinen Wohnung niemals Probleme. Einen Rückzugsort gab's auch da für ihn, und Platz für zwei Näpfe auch... und das hat gereicht.

    Wir haben jetzt den direkten Vergleich, wir sind vor etwas mehr als einem Jahr in ein Haus mit Garten gezogen... Unser Hund hat nun 140 qm Wohnfläche zur Verfügung und "seinen" Garten, den er über alles liebt... aber im Haus liegt er nur auf seiner Decke und pennt, wenn nicht gerade Besuch kommt.
    Für ihn macht es also keinen Unterschied.

    Und er zählt zu einer sehr aufgeweckten Rasse...

    Also mach Dir da keine Sorgen und lass' Dir nicht reinreden, beschäftige Dich ausgiebig mit den Eigenheiten und Bedürfnissen DEINES Tieres, und laste es dementsprechend aus... und lerne das Tier vorher gut kennen, egal woher es kommt... Züchter, Tierschutz etc...

    Ich wünsche Dir viel Spass, wenn es denn soweit ist! :-)

    Lieber Gruß,
    Zookie

(15) 28.05.12 - 17:40

Hallo,

vollkommen egal wie große die Wohnung ist.

Wichtig ist, dass der Hund genug Auslauf bekommt. Zu Hause hat der Hund nicht zu toben. Da fühlt er sich auch auf 5 m² wohl - hauptsache er ist bei Euch.

Wir haben einen Leonberger, eigentlich haben wir 140 m² aber er quetscht sich notfalls auch auf unser 2 m² großes Gäste WC - hauptsache er ist bei mir, wenn ich auf dem Klo bin. Er hat seinen Platz, der ist im Esszimmer hinter dem Tisch. Nachts schläft er bei uns im Schlafzimmer und da hat er gerade mal - lass mich schätzen - 2 m².

LG
Caro

(16) 28.05.12 - 19:16

hallo,

nun gebe ich auch mal meinen senf dazu!;-)

wir haben einen golden retriver schäferhund mischling. wird jetzt ein jahr alt. und unsere wohnung ist auch "nur" 70qm groß.

das reicht vollkommen. sie hat sogar einen kleinen tisch (mit nem läufer, der festgeschraubt ist drauf) vor dem fenster stehen und kann so hinausschauen bzw. sich dort hinlegen und dösen, wenn sie das will.

in der wohnung herumrennen, das muss jeder selbst wissen. wir machen es nur im zuge des spieles.

also da ist die schlafzimmertür offen (sowie so immer, weil da der tisch steht#augen) und die stubentür und dann wird da zwischen den beiden zimmern und den flur hin und her gerannt.

jagen und fangen. natürlich steht nichts weiter im weg. wie gesagt, bei uns geht das. und wenn man dann den hund auch beibringt, dass frauchen bzw. herrchen das spiel beendet und es auch nicht ausartet, ist es kein problem.

sonst sind wir nach möglichkeit viel draussen. bzw. gehen öfters spazieren.

es ist kein problem den hund in der wohnung zu halten.

lass dir nichts von anderen einreden oder schlecht machen! es gibt wirklich viel größere hunde in viel kleineren wohnungen.

und man geht ja nicht in der wohnung spazieren! von daher....

na dann viel glück!

  • (17) 28.05.12 - 21:14

    Vielen Dank für den netten Beitrag

    "es ist kein problem den hund in der wohnung zu halten."

    Sagt der Hund dir das?

    Sorry, aber was du hier schreibst, grenzt für mich an Tierquälerei.

    Ich komme vom Dorf, wo Hunde den ganzen Tag auf ihren Grundstücken rumtollen können und nur abends rein müssen (wenn überhaupt). DAS ist für mich artgerechte Hundehaltung.

    Als ich das erste Mal jemanden gesehen habe, der mit seinem riesigen Hund aus seiner kleinen Wohnung kam, da dachte ich, ich bin im falschen Film. "sonst sind wir nach möglichkeit viel draussen. bzw. gehen öfters spazieren." ersetzt kein stundenlanges Herumtollen in der freien Natur.

    • Hunde sind vor allem eines: RUDELTIERE. Entweder, sie haben ein Hunderudel, oder ein Menschenrudel. Oder haben aber auch Hunde mit artgenossen einen engen Bezug zu ihren Menschen und wollen bei denen sein.

      Ein Hund der ganz alleine draußen am Hof ist, der vereinsamt, steht schreckliche Ängste durch, dass er verlassen wird, und ist sterbensunglücklich. Er will möglichst 24 Stunden am Tag in der Nähe seines Rudels sein, alleine draußen ist das nicht artgerecht.

      Schade, dass solche Gedanken bei manchen auch noch als artgerecht gelten, ich bin wirklich schockiert. Zwingerhaltung ist so ziemlich das schlimmste, was man einem Hund antun kann.

      Du hast sicherlich Recht, wenn Du sagst, dass ein Hund viel Bewegungsdrang hat und den auch gerne ausleben möchte.

      Aber ein Hund, der den ganzen Tag draußen sich selbst überlassen wird - ohne Forderung und Förderung - der ist leider nicht glücklich. Was hätte er denn, voran er glücklich sein könnte?

      Die Reize, die seine Hundenase erfährt, sind irgendwann abgeschnüffelt. Die Geräusche, die seine Hundeohren hören, sind auch sehr bald Routine. Er kennt bald jeden Grashalm und jeden Stolperstein auf seinem Grundstück in- und auswendig.

      Das macht auf Dauer nicht glücklich - das schafft auf Dauer eine Phsychose - den sogenannten Zwingerkoller.

      Ein Hund braucht keine riesen Grundstücke - zum Auslasten und glücklich sein. Ein Hund braucht Reize, Abwechslung, Herausforderungen, Liebe, Grenzen und das Gefühl, dass sich jemand um ihn kümmert.

      Hunde, die den ganzen Tag auf einem Hof gehalten werden - haben definitiv kein Glück. Sie haben nur einen großen Zwinger. Sonst nichts.

      LG

      minimöller

      du solltest dir mal überlegen, was du sagst!!!! denn du scheinst selbst keine ahnung zu haben!

      denn dann dürften ja nur leute einen hund halten, die auch einen garten bzw. ein haus mit garten haben! was hat das mit artgerechter haltung zu tun????

      man kann auch in der wohnung mit den hund herumtollen. noch dazu gibt es auch hunde, die nicht dauernd herumtollen wollen!

      meine sucht ihre ruhe, wenn sie diese haben will. sie beschäftigt sich auch selbst, indem sie z.bsp. aus den fenster schaut oder mit ihren spielzeug spielt.

      was ist daran tierquälerei?? meinen hund geht es bestimmt besser, als so manch anderen hund! sie hat ihren eigenen kühlschrank, wird gebarft, hat ihren eigenen tisch zum rausschauen aus dem fenster. sie darf mit im bett schlafen, wenn sie will (ist bei ihr eher selten). sie hat ihre eigene küchenwaage und auch ihren eigenen mixer.
      wir gehen nach möglichkeit täglich mit einer hunderunde mit.

      was will man denn mehr?? lieblos im hof halten? wo sie den ganzen tag sich selbst überlassen ist? ohne liebe und menschliche zuwendung??

      noch dazu weiß ich ja auch garnicht, ob dann genug schatten vorhanden ist! meine kann die hitze nicht ab. selbst wenn schatten da wären, wäre es dennoch zu heiß für meinen hund!

      du hast selbst keine ahnung, regst dich aber hier auf!!

      es gibt schlimmeres als einen hund in einer wohnung zu halten. und ja, mein hund sagt mir, dass es ihr gut geht und sie sich wohl fühlt!!!

      das sehe ich an ihrem ganzen verhalten! sowohl mimik als auch gestik. und das restliche drum herum.

      jaja, sicher hast du es wunderschön auf deinem dorf. wo die hunde meist (ich werfe weder dich noch alle anderen in einen topf, spreche aber aus erfahrung) nicht sozialisiert sind! sie bellen alles und jeden an! vertragen sich nicht mit anderen hunden. was ist da bitte schön artgerecht???

      so, jetzt reg ich mich hier nicht weiter auf!

      wahrscheinlich darf man dann auch keine kinder in einer wohnung halten, weil diese viel zu klein ist, sondern nur, wenn man ein haus mit garten hat und nach möglichkeit auf den dorf wohnt!

      nein, das wäre was anderes?? was ist daran anders?? kinder schickt man raus, um sich auszutoben! mit hunden geht man ebenfalls hinaus zum austoben!

      aber naja, du weißt ja alles besser!! wirst mir schon darauf eine gescheite antwort geben!!

      • >>sie hat ihre eigene küchenwaage und auch ihren eigenen mixer.<<

        #huepf

        Da musste ich aber schon ein bisschen grinsen...;-)

        Ooooch, warum sich über solche Landeier aufregen? Ist nur schlecht für's Gemüt und macht Zornesfalten um die Augen. Das ist es nüscht wert.

        #blume

        • ja sie wird doch gebarft. und in unserem kühlschrank ist ja nicht viel platz (und bei den geruch igitt) und haben auch nur ein kleines gefrierfach. da passt ja nicht wirklich was hinein.

          also hat sie einen kühlgefrierkombi (oder wie das ding heisst) und eine küchenwaage zum abwiegen (elektrisch, hatte nur eine manuelle. und da kann man ja nicht genau abwiegen) und den mixer für obst und gemüse. na gut, den nutzen wir auch hin und wieder für salate und so. aber doch eher für den hund

          ja, kann man keinen erzählen...

          ne, ich rege mich nicht auf über solche landeier, die denken, sie wissen alles besser! dazu ist das wetter zu schön!

          und zornesfalten... ne lass mal. mag ich nicht! lieber lachfalten. also stell ich mich jetzt hin und lache über die einfältigkeit mancher leute!

          und um mit den worten von lara croft abzuschließen: deine unwissenheit belustigt mich!#winke

          • (24) 29.05.12 - 17:40

            Haha, diese Trennung kann durchaus auch sinnvoll sein...

            Vor einer Weile wollte ich uns ( Menschen) einen Hackbraten aus Zeburind machen... Naja, wir kaufen das direkt beim Erzeuger und verpacken selbst...
            Also schicke ich meinen Mann in den Keller mit der Aufgabe, er möge doch bitte eben jenes Hack zum auftauen rauslegen...

            Naja, wir haben an dem Abend 'ne Pizza bestellt, weil sich vermeintliches Hack als Stichfleisch für'n Hund heraus gestellt hat... *seufz* ... Seitdem taue nur noch ICH das Fleisch auf.... #koch

        (25) 29.05.12 - 17:36

        Jepp, ich musste doch etwas mehr als nur grinsen...

        Ich hab' mir das so schön bildlich vorgestellt, ein eigenes Küchenregal, wo alles schön aufgereiht ist... ;-)

        Phoeby, wenn Du das liest, ich meine das nicht böse! Ich finde Dich und deinen Hund nur immer sooo lustig, was Du so schreibst!!! :-)

        So, mein Hund liegt gerade übrigens auf seiner Decke und pennt, er bewegt sich auch nicht fort davon... obwohl ihm 140 qm zur Verfügung stünden... ich vermute erhlich gesagt auch, er ist ganz froh, dass das böse Frauchen keine Anstalten macht, in draussen weiter rumzuscheuchen...

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