Legleader oder Halti Erfahrungen?

    • (1) 30.05.12 - 20:24

      Habt ihr Erfahrungen mit oben genannten?

      Unser Hund zieht leider trotz etlicher Hundeschule und Trainings Versuche immer noch wie verrückt#schmoll
      Er interissiert sich draußen leider weder für Spielzeug noch für Leckerlies.:-(

      Da ich ja nun SS bin und einfach selbst unsicherer vom Gang habe ich echt Sorge das das mal schiefgeht und er mich umreisst. (laufe nämlich wie ne Ente:-p )

      • Was ist es denn für ein Hund, wie alt ist er und was habt ihr bisher probiert (und wie lange). In welchen Situationen gibts denn Probleme? Habt ihr Halsband oder Geschirr? Feste Leine oder Flexileine?

        Das generelle Problem beim Halti ist mMn, dass es besonders wenn es falsch benutzt wird, dem Hund weh tut und evtl sogar Gesundheitsschäden verursacht.

        Mit dem Legleader hab ich keine praktische Erfahrung, aber hier mein persönlicher Eindruck: wenn der Hund recht klein ist, dann wirds unpraktisch. Wenn der Hund groß und stark ist, hätte ICH Angst mich auf den Hintern zu setzen, wenn der Hund überraschend zieht. Außerdem ist die Leine schon SEHR kurz!

        Hallo!

        Legleader finde ich für eine Schwangere auch ungeeignet, da wirkt der Zug eben doch sehr direkt auf Dich ein und Schwupps, sitzt Du unsanft auf dem Boden.

        Bei einem Halti solltest Du Dir unbedingt von einem Profi zeige lassen, wie es funktioniert. da kann man wenn man dumm dran zieht dem eigenen Hund das genick brechen, daher ist das wirklich kniffelig.

        Übrigens, wenn Leckerchen als Trainingsmaßnahme uninteressant sind, hilft es sehr, den Hund einige Tage hungern zu lassen. Wenn er wirklich Kohldampf hat interessiert das brennend!

        Meiner springt da auch nicht so groß drauf an, aber manchmal braucht man eben so ein mittel im Training, dann bekommt er eben mal drei Tage kein Futter (so ein Wolfsrudel erlegt auch nicht jeden Tag einen Hirsch, von dem alle satt werden...), und schwupps, habe ich einen hochmotivierten Hund, der für Stinknormales Trockenfutter alles tun würde.

        PS: bevor ich ein Halti nehmen würde, mit dem ich meinem Hund ernste Schäden zufügen kann (Mindestens verspannungen, leicht aber auch ernste Probleme mit der Halswirbelsäule), würde ich im Notfall eher auf ein Stachelhalsband zurück greifen.

        Natürlich nur, wenn alle anderen Methoden ausgeschöpft sind.

        Hunde sind am Hals auch schon empfindlich, weswegen bei den meisten ein kurzer Ruck am Halsband genügt (ich werde nie verstehen,w arum manche Menschen gerade bei Hunden die ziehen ein geschirr verwenden). Ein Stachelhalsband (zusätzlich zum normalen, nur zum Einsatz wenn es wirklich nötig ist für einen kurzen Ruck) ist eben nochmal deutlicher, durch dichtes Fell und lockere Haut ist das nicht sonderlich schmerzhaft, sondern soll nur pieksen. Nur ein kleiner, kurzer Ruck, sobald er zieht. aber auch das darf nur mit Verstand benutzt werden.

        Halti sieht harmlos aus, kann aber sehr viel mehr Schaden anrichten, Du weißt ja, wie sich ein steifer Hals anfühlt, und mit Halti hat der Hund schnell dauernd solche Schmerzen.

        • Ich muss gestehen dass wir das mit dem Stachelhalsband auch schon aus Verzweiflung versucht haben.
          Hat auch gewirkt,mit dem Halsband zieht er gar nicht und läuft wie ein Lamm.

          Aber das ist ja keine Dauerlösung.
          Die Blicke der anderen Leute sagen schon mehr als tausend Worte.#augen
          Dachte ich tu dem Hund einen Gefallen,wenn ich es anders versuche.

          Was ich auch noch überlegt habe,ob er wohl an einem normalem Kettenhalsband vernünftig gehen würde#gruebel

          • Ein Kettenhalsband ist nen Versuch wert, es klappert eben auch.

            Also besser als ein Halti ist eigentlich alles, und da die Threaderstellerin schwanger ist sind auch weniger schöne Maßnahmen erlaubt.

          • (7) 31.05.12 - 07:24

            guck mal hier und dann benutz weiter das ach so tolle Stachelhalsband, damit der Hund lammfromm läuft

            http://sphotos.xx.fbcdn.net/hphotos-snc7/p480x480/62638_351844578211260_102532473142473_972166_1641126941_n.jpg

            auch ein Halti oder Kettenhalsband sind für mich absolut ein No-Go

            http://hunde.annabelle.ch/wp-content/uploads/2011/08/Tausche-Stachelhalsband.jpg

            Gruß coonic

            • (8) 31.05.12 - 10:17

              Auf die Aktion "Tausche Stachelhalsband gegen Training" wollte ich auch gerade hinweisen.

              (9) 31.05.12 - 12:53

              Finde es ehrlich gesagt unangemessen,.#nanana

              Ich habe geschrieben,dass ich es mit dem Stachelhalsband versucht habe,nicht das ich damit immer sparzieren gehe.

              Mein Hund hat ein ganz normales Lederhalsband mit dem wir auch raus gehen.
              Ein Geschirr hatten wir auch mal,aber da entwickelt er so einen Zug das ich ihn dann wirklich nimmer halten kann.#schmoll

              • (10) 31.05.12 - 12:57

                Probier es mal mit einem eher schmalen Halsband. Je breiter das Halsband, desto besser verteilt sich der Zug. oder eben eines mit kleinen harmlosen Stacheln, dass Du an einer zweiten Leine hast und wirklich nur dann einwirkst, wenn es absolut sein muss. Der Hund weiß dann, dass es da ist und benutzt werden kann, und reißt sich mehr zusammen.

                Natürlich wäre es besser, wenn er Dich insgesamt mehr respektieren würde, in allen Lebenslagen. Hattet ihr schon mal ernsthaftes Einzeltraining?

                • (11) 31.05.12 - 13:06

                  Kann gerne noch was zum Hund an sich erzählen.
                  Er kam mit 6 Monaten zu uns,kannte weder Halsband noch Leine,kam aus dem Zwinger.
                  Auch kannte er keine Alltagsgegenstände wie Autos,Fahrräder ect.

                  Die erste "Hundeschule" riet nach kurzer Beurteilung zum einschläfern#schock :-[

                  Waren dann in einer anderen Hundeschule,im Gruppentraining mit anderen Hunden hatte er vor nichts mehr Angst,aber sobald die anderen Hunde weg waren wieder vor allem.

                  Das haben wir inzwischen weitestgehend im Griff.

                  Aber halt die Leinenführigkeit nicht.#schmoll
                  Er fing erst mit gut 9 Monaten mit dem ziehen an,davor nie.

                  Die Sachen die uns geraten wurde (wie stehebleiben ect haben wir alle durch)

                  • (12) 31.05.12 - 13:17

                    Oh je, den Typ Hund kenne ich. Mein Jack hat die ersten drei lebensjahre alleine in einem Keller verbracht und kam nur so lange raus, dass er sich lösen konnte, zwei mal am Tag. heute, 8 Jahre später, ist er ein ganz normaler Hund, aber die ersten Jahre waren manchmal wirklich schwierig. Ziehen tut er null, aber Menschen begrüßen, Verlassensängste, so anlehnungsbedürftig, dass man dem kaum gerecht werden kann... und wenn er jemand im Blaumann sieht (oder auch nur eine blaue Regentonne) wird er hochgradig gefährlich, da hat er echt angst.

                    Ich fürchte, da braucht man nicht einfach irgendeinen hundetrainer, der mal nen fernkurs gemacht hat, sondern einen, der eigene tiefere Erfahrungen mit solchen hunden hat. Vielleicht über einen größeren Verband nach einem suchen, der sich damit wirklich auskennt.

                    Aber selber rumprobieren nach einfachen Tipps, über den Punkt seid ihr längst hinaus.

                    • (13) 31.05.12 - 13:28

                      Er ist ab und an bei meiner Mutter die selbst eienn Hund hat,da ist er so ausgeglichen,nur leider will mein Mann keinen weiteren Hund und da ich ja SS bin wäre jetzt sicher auch nicht der beste Zeitpunkt dafür.
                      Aber ich denke,dass ich meinen Mann da noch etwas bequatschen werde,denn er ist in der Gruppe viel sicherer.

        (15) 31.05.12 - 10:29

        ***Hunde sind am Hals auch schon empfindlich***

        Genau - und eben aus diesem Grund arbeiten immer mehr Hundehalter und-trainer auch OHNE Leinenruck und ähnliche Methoden! Von Stachelhalsband rede ich mal lieber gar nicht... Es gibt nicht umsonst die Aktion "Tausche Stachelhalsband gegen Training" und diese Teile sind nicht umsonst in z.B. der Schweiz bereits verboten.

        ***ich werde nie verstehen,w arum manche Menschen gerade bei Hunden die ziehen ein geschirr verwenden***

        Ganz einfach, weil es andere Methoden gibt, dem Hund Leinenführigkeit beizubringen - dafür braucht es weder Leinenruck, noch Halti, noch Stachelhalsband, sondern einfach nur (je nach Hund) eine gute Portion Geduld und noch viel mehr Konsequenz.

        Sorry, aber für mich gehen Stachelhalsbänder gar nicht (genauso wenig wie Haltis oder Würgehalsbänder jeglicher Art, ganz besonders toll das, was Cesar Millan auf den Markt gebracht hat...), es aber dann auch noch einer Halterin zu empfehlen, von deren Umgang mit dem Hund und deren Basiswissen zu diesem Thema, man nichts weiß - nee, da fehlen mir die Worte...

        Viele Grüße, Alex

        • (16) 31.05.12 - 10:57

          Wir reden hier immer noch von einer Schwangeren, die sonst bald gar nicht mehr Gassi gehen kann. Und vom Stachelhalsband zusätzlich zum normalen mit sehr dosiertem Einsatz.

          Klar ist das alles keine tolle Lösung, aber eine schnelle, damit sie überhaupt noch mit dem Hund raus kann.

          wenn sie jetzt in der schwangerschaft schon anfängt den Hund zu vernachlässigen und wenig raus zu gehen, wie reagiert der dann erst auf ein Baby?

          • (17) 31.05.12 - 11:14

            Noch ist Zeit, so schnell wie möglich (am besten heute) einen guten Trainer zu kontaktieren und das Problem vor der Geburt anzugehen.

            Wie soll es erst werden, wenn das Baby da ist und der Hund nur mit Stachelhalsband zu händeln? Wo liegen evtl. noch andere Probleme? Glaubst Du, bis auf die Leinenführigkeit ist alles toll und super? Denkst Du, es ist eine Lösung, einen Hund, der lt. Beschreibung dermaßen lernresistent ist, über einen Stachler zu disziplinieren? Für mich liegt da eher die Vermutung nahe, dass das eigentliche Problem ganz wo anders sitzt - und sollte das wirklich so sein, könnte die Leinenführigkeit eine Kleinigkeit werden, wenn Baby erstmal da ist.

      Huhu,

      mit einem Stachelhalsband kann man genausoviele Schäden anrichten wie mit einem Halti...und es wirkt noch lange nicht bei jedem Hund.

      Unserem Schäferhund damals ( Asche über mein Haupt, damals wußte ich es noch nicht besser) wars jedenfalls vollkommen egal...er reagierte überhaupt nicht darauf.

      Und wenn ich an meine Zeit beim TA zurückdenke...doch Stachelhalsbänder SIND schmerzhaft wenn sie laienhaft eingesetzt werden.

      Gruß

      Andrea

(19) 31.05.12 - 10:40

Hallo,

ohne etwas über Deinen Hund und die bisher versuchten Trainingsmetlhoden zu wissen, würde ich vermuten, dass Du nicht konsequent und lange genug nach einer Methode mit Deinem Hund gearbeitet hast und/oder dass evtl. generell etwas in der Beziehung zu Deinem Hund nicht stimmt.

An Deiner Stelle würde ich noch ein weiteres Mal nach einem wirklich guten Trainer, evtl. auch Verhaltenstherapeuten, schauen. Denn sollte Dein Hund wirklich dermaßen lernresistent sein (was ich persönlich mir nicht wirklich vorstellen kann), wirst Du bestimmt nicht auf eigene Faust mit irgendwelchen Ratschlägen aus einem Internetforum weiterkommen. Es kann gut sein, dass Ihr erstmal an ganz anderen Baustellen arbeiten müsst, bevor es um die Leinenführigkeit geht.

Und bitte, bitte laß´ die Finger von Stachelhalsband, Halti und Co.! Auch Deinen Hund DREI Tage hungern zu lassen, kann nicht wirklich ernst gemeint gewesen sein - bitte versuche auch das nicht! Einen Tag - meinetwegen. Aber keinesfalls drei Tage.

Viele Grüße, Alex

(20) 31.05.12 - 11:16

Bei was für Hundeschulen und Trainern warst du denn?????? Such dir einen richtig guten mit guten Referenzen der mit euch Gassi geht. Scheu da das Geld nicht.

Meiner Meinung nach ist das Zaubermittel immer Konsequenz. Und zwar unbedingte Konsequenz.

Du darfst einfach nicht weiterlaufen wenn er zieht. Selbst der dümmste Hund kapiert das. Und nicht die Nerven verlieren. Selbst wenn ihr eine Woche lang nur Stop and Go spielt. Dann ist das halt so.

Aber du darfst dann wirklich niemals nachgeben. Sonst lernt er nur, ich muß nur lange genug durchhalten und dann gibt sie doch nach. DU mußt den längeren Atem haben. Unbedingt.

Halti etc. immer nur mit Trainer! Niemals nie alleine probieren wenn man sich nicht wirklich damit auskennt.

  • (21) 31.05.12 - 12:50

    "Selbst wenn ihr eine Woche lang nur Stop and Go spielt"

    NUR eine Woche?#rofl

    Sorry aber habe das über 3Monate wirklich konsequent bei JEDEM Sparziergang versucht,entweder ist mein Hund wirklich dumm oder zu schlau für mich#gruebel

    • (22) 31.05.12 - 12:53

      seid ihr in den drei Monaten auch mal weiter gekommen als einmal um den Block?

      Der ist echt ein Herzchen, der Hund.

      wie sieht es denn aus, wenn er zieht, dauernd oder nur ab und an?

      • (23) 31.05.12 - 12:55

        Dauernd,
        haben auch schon versucht,ob es einen Unterschied macht,wer mit dem Hund rausgeht,
        mit der Konsequenz,dass meine Schwi Mutter nie wieder mit ihm rauswill,da sie sehr zierlich und klein ist und quasi hinterher geflogen ist.

        • (24) 31.05.12 - 13:00

          Mist. In so einem fall ist es sehr sehr schwer was zu machen, ohne Schmerzen zuzufügen. Und Stop und Go heißt da eben echt, dass man nicht mal bis zur Nächsten Wiese kommt. Aber irgendwo muss der Hund sich ja lösen...

          der alte Hund von meinem Vater früher war so, als der dann so 12, 13 war hat er angenommen, wenn er nicht zerrt wie ein irrer geht es keinen meter mehr weiter. Der ist nicht mal mehr zum kacken stehen geblieben. war eher demenz als Erziehung, aber ohne schwangerschaft ging es.

          Hattest Du schon mal einen hundetrainer dabei beim Gassi gehen?

          (25) 31.05.12 - 13:02

          http://www.canis-kynos.de/studium-canis-absolventen.html

          Versuchs mal hier.

          Die können dich auch sicher beraten wegen einer Hilfe in der Schwangerschaft und später mit dem Kinderwagen.

          Normale Hundeschule wird in eurem Fall nichts bringen.

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