Jetzt ist sie weg

    • (1) 02.06.12 - 23:00

      Hallo,

      unsere Katze mußte gestern Abend leider von uns gehen#heul. Es war und ist für uns noch immer schmerzhaft. Sie lebte 13 Jahre an meiner Seite und ich werde sie auf jeden Fall sehr vermissen.

      Unsere Tochter (5 1/2 J.)war dabei als sie gestern eingeschläfert wurde. Aber ich habe sie mit dem Papa erst dazu geholt, als sie bereits die Spritze hatte. Es war so herzzerreissend, als sie begriff das Kira nie wieder aufwachen wird. Die 20min. Heimfahrt war das schlimmste. Zwischen Weinen, schreien, heulen, es war alles dabei und hätte ich selbst nicht fahren müssen, hätte ich mitgemacht.

      Wir haben dann gestern Abend noch ein schönes Foto ausgesucht und heute einen kleinen Altar aufgebaut. Dort steht jetzt das Bild, zwei Kerzen, ihre zwei kleinen Lieblingspielsachen und eine Vase mit zwei Kunstrosen drinnen. Heute Abend haben wir zusammen ein bischen gebetet für Kira. Das hat sich unsere Maus so gewünscht. Ich war sehr überrascht wie gut sie es dann heute aufgefasst hat. Kinder gehen damit einfach ganz anders um.

      Für mich war das schlimmste heut die Sachen wegzuräumen:-(. Unser Flur ist nun so leer geworden und irgendwie hab ich immer das Gefühl da kommt unsere Kira gleich her. Normalerweise würde sie jetzt direkt neben mir auf der Couch liegen und schlafen und ich hätte ihr wie immer den Bauch zwischendurch gestreichelt.

      Ich bzw wir werden sie so vermissen.

      miba jetzt ohne#katze

      • (2) 02.06.12 - 23:06

        #kerze

        Hallo, es tut mir leid. Lass dich trösten.

        Wir haben unseren Kater letztes Jahr auch einschläfern lassen müssen.(auch nach13 J.)

        Ein paar Erinnerungsstücke, Foto´s und ein selbst gemaltes Bild hängen noch von unserer Tochter an der Wand.

        Auch lagen damals noch ein paar Decken und Kuscheltiere von ihm an seiner Schlaf-Stelle zur Erinnerung. Schön finde ich, dass er in unserm Garten begraben wurde von uns und wir ihn immer in unserer Nähe haben- jederzeit.

        Alles Gute für euch. Lotta#liebdrueck

        • (3) 02.06.12 - 23:36

          Vielen lieben Dank

          • (4) 03.06.12 - 05:57

            Meine Maisha ist seit April nicht mehr bei uns, sie starb mit 2 Jahren ganz plötzlich.
            Auch für uns ist es heute noch ab und an schwer damit umzugehen ...

            Sie schläft nun direkt bei uns im Garten untr einer weissen Keltterrose und ist immer hier!

      (6) 03.06.12 - 15:58

      Es ist als Erwachsener schon schwer auszuhalten, warum um Himmels Willen muß ein Kind dabei sein, wenn das Tier dann eingeschläfert wird/wurde? (auch wenn sie erst nach der Spritze dazugeholt wurde)
      Meine hätten anschließend ein Trauma!

      Tut mir trotzdem leid.......#liebdrueck

      • Hallo,
        ich finde es gut, dass das Kind mit dabei sein konnte um Abschied zu nehmen. In unserer Gesellschaft wird allzuoft der Tod aussen vor gelassen. Obwohl er mit zum Leben dazu gehört. Meine Tochter hatte damals ihr Meerschweinchen tot vorgefunden, es war über Nacht gestorben. Wir haben ihr erklärt, dass er eingeschlafen ist und nun für immer schläft. Und dann haben wir ihn beerdigt. Es wurde viel geweint und alle waren traurig. Einen Knacks hat meine Tochter dadurch nicht. Eher das Gegenteil.

        (8) 03.06.12 - 22:40

        Ja es stimmt, es ist für einen Erwachsenen schlimm und auch für unsere Maus war es bestimmt nicht leicht. Als Mutter weiß ich aber das ich ihr das zumuten kann und der Tod gehört dazu. Sie hätte mir das nicht verziehen wenn ich einfach allein gefahren wäre und sie sich selbst nicht verabschieden hätte können.

        Zum anderen war die Situation auch die, das ich sie zum Doc mitnehmen mußte und ich auch nicht wußte das sie an diesem Abend noch eingeschläfert werden muß. Und der Papa kam nach der Arbeit erst dazu, weil er ganz in der Nähe war, aber mit ihm wäre sie nicht allein mitgefahren, da sie ja bei der Katze hätte bleiben wollen.

        Aber ich bin mir sicher das sie kein Trauma haben wird. Sie hat das ganze wirklich gut verarbeitet. Wir reden ganz offen und viel darüber und sie ist ganz stolz auf den kleinen "altar". Und wie ich bemerke, fällt es ihr mittlerweile doch schon wieder leichter wie mir selber. Kinderherzen sind einfach anders, aber das ist auch gut so:-)

    Hallo,
    es tut so weh, ein geliebtes Tier gehen zu lassen. Ich finde es grossartig, wie ihr das gemacht habt, dass ihr eure Tochter nicht aussen vor gelassen habt, sondern sie mit einbezogen habt.
    Einen lieben Gruss

    (10) 04.06.12 - 11:38

    Hallo Miba,

    wenn ich deine Zeilen lese, dann kommen mir die Tränen...

    Ich kann euren Verlust gut verstehen, wir mussten unsere " Schnuffi" vor sechs Wochen gehen lassen...
    Ich weiß, wie leer ein Sofaplatz sein kann.

    Wir haben noch alles versucht sie zu retten, aber leider ohne Erfolg.
    Sie war noch in einer Tierklinik, leider konnten wir nicht dabei sein, als sie gehen musste.

    Ihre Sachen sind zum Teil noch da... Ein paar benutzt auch die Geschwistermiez mit.

    Sie ist auch traurig und uns trotzdem ein großer Trost!

    Ich darf gar nicht dran denken, wenn ihr was passiert...

    Wir haben unsere Miez im Garten begraben und werden auch ein Fotobuch mir ihren Bildern erstellen.

    Ein Tier ist oft eben auch ein Familienmitglied.

    Ich wünsche euch viel Kraft!

    • (11) 04.06.12 - 21:00

      Vielen Dank für die lieben Worte. Wir haben auch viel gekämpft und den Weg in die Tierklinik gewählt, aber zum Glück durften wir dabei sein.

      In der Wohnung treff ich auch immer noch auf sie. Man merkt eben, das sie ein Teil der Familie war und hier gelebt hat und nicht nur einfach ein Tier war.

      lg

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