hund schnappt und bellt

    • (1) 06.06.12 - 21:40

      hi an alle...
      haben uns einen mischling zugelegt der jetzt 6 monate alt ist... am anfang war sie sehr zurückhaltend und scheu. jetzt ist sie richtig schön aufgeweckt... nur haben wir zwei probleme... heute hat sie nach anderen kinder und frauen geschnappt. weil sie sich bedroht gefühlt hat.... und sie bellt ständig wenn leute ins haus kommen!!!!! kann mir jemand ratschläge geben wie ich das aus ihr rausbekomme???? danke im vorraus...
      Romina

      • (2) 06.06.12 - 22:15

        Hallo,

        ich denke, Ihr solltet Euch schnellstmöglich an einen guten Hundetrainer wenden.

        Solche Probleme durch Ferndiagnose über ein Internetforum anzugehen, halte ich (vorsichtig ausgedrückt) für sehr gewagt. Wie man das aus Eurer Hündin "rausbekommt" hängt ganz stark von ihrer Motivation ab, warum sie meint, sich so verhalten zu müssen. Und um das beurteilen zu können, muss man sie und ihr Verhalten schon sehen und eine Menge Ahnung haben.

        Was Du aber schnellstens tun solltest: Sorge dafür, dass Dein Hund nicht bedrängt wird!!! Wieso müssen "andere Kinder und Frauen" Deinen Hund betatschen? Zumal sie ja scheinbar bereits die Tendenz zur Unsicherheit gezeigt hat. Ich gehe stark davon aus, dass sie bereits vor dem Schnappen deutlich gezeigt hat, dass sie sich in der Situation unwohl fühlt, aber das hat wohl niemand erkannt - also musste sie sich selbst helfen... Eine denkbar schlechte Ausgangsposition, gerade bei so einem jungen Hund...

        Hat sie denn vorher nicht mal geknurrt? Falls nein - darf sie knurren oder bekommt sie dann Ärger?

        Wie gesagt - mein Tipp: Sucht Euch einen guten Hundetrainer, der Euch auch direkt noch etwas über die Körpersprache des Hundes beibringen kann...

        Viele Grüße, Alex

        • (3) 06.06.12 - 22:21

          vielen lieben dank, bin auch schon in der hundeschule die leider ständig verschoben wird.... ich habe meine maus aus ner tötungsstation aus rumänien.... ja sie darf knurren wenn es ihr zuviel wird.... zuhause ist sie der liebeste hund.... ja ich habe gemerkt das sie erschrocken war und sie haben grad wieter gemacht... danke nochmal für deine antwort, werde auf jeden fall eienen hundetrainier holen.... lg

          • (4) 06.06.12 - 22:27

            Hallo noch mal,

            die Hundeschule - ist das Gruppenunterricht? Falls ja - in Eurer Situation wäre es sicher besser, wenn ein Hundetrainer Einzelstunden mit Euch machen würde. Es geht ja nicht darum, dass Ihr ein bißchen Sitz/Platz/Fuß übt... Und wer weiß, wie sehr Eure Hündin traumatisiert ist, was sie bisher schon erlebt hat?

            Viele Grüße, Alex

          • (5) 07.06.12 - 12:23

            Darf ich Deine Ausführung so verstehen, daß Dein Hund sich zurückziehen wollte, die Frauen und Kinder sie allerdings immer weiter bedrängt haben?

            Wenn ja, dann frage ich mich, wieso um Himmels Willen Du dabei zugesehen hast? Niemand bedrängt meinen Hund, wenn er das nicht will, denn dafür sorge ich!

            Für mich trägt der Hund keinerlei Schuld an dem Vorfall, denn er wurde bedrängt, hat versucht sich zurückzuziehen, doch er wurde weiter bedrängt und Du hast nicht eingegriffen. Somit trägst Du die Schuld/Verantwortung an dem Vorfall! Du hättest es verhindern können und müssen!

            Viele Grüße
            Trollmama

            P.s.: Deine Punkttaste klemmt!

      http://de.wikipedia.org/wiki/Hundeschule

      Wieso hat dein Hund sich bedroht gefühlt ?

      Seltsamerweise lese ich bei Urbia sehr oft, dass sich Menschen Tiere "zulegen", und dann keine Ahnung haben wie sie ihnen gerecht werden können.
      Menschenskinder, ihr übernehmt doch die Verantwortung für ein LEBEWESEN !
      Dann informiert euch doch bitte auch vorher darüber wie ein tiergerechtes Leben aussieht !

      Mir ist bewußt, dass meine Antwort gerade "etwas" ruppig ausfällt, aber so langsam zweifel ich echt am Verstand und Verantwortungsgefühl einiger meiner Mitmenschen.

      vam-pir-ella

      • wieso gehst du denn bitteschön davon aus dass sie dem hund nicht gerecht werden können???

        wieso meinst du der hund hätte bei ihr kein tiergerechtes leben???

        weil sie jetzt 2 probleme mit dem hund haben die sie beheben wollen???

        sie haben sich keinen putzigen welpen ins haus geholt sondern einen hund aus einer tötungsstation und gerade bei solchen hunden kann es nunmal nicht immer alles perfekt laufen.

        Dass du hier vom nicht vorhandenen verantwortungsgefühl schreibst und unterstellst sie hätten keine ahnung wie ein tiergerechtes leben aussieht.... ist gelinde gesagt eine Frechheit!

    (11) 07.06.12 - 07:50

    guten morgen

    mir fehlen hier noch ein paar Angaben, seit wann ist der Hund bei euch, war sie vorher auf eine Pflegestelle, kam sie von einem TH/ Tötung dort oder ist es ein eingesammelter Straßenhund ??

    Kannst du das Verhalten deines Hundes einschätzen, seine Mimik und Gestik lesen- calming Signals vom Hund-

    warum hat sich der Hund bedroht gefühlt ?

    Nicht jeder " gerettete " Hund fühlt sich wohl im gelobten Land... die meisten sind Wundertüten, da man nichts oder nur wenig über die Vorgeschichte kennt. Ein Hundetrainer ist ein guter Rat, aber du brauchst Zeit , Geduld, Konsequenz und nochmal Geduld.

    Ich habe auch zwei Hund aus dem Tierschutz bei mir, die allerdings schon beide älter waren als sie bei mir eingezogen sind. Alles braucht seine Zeit, der Hund muss ersteinmal zu dir Sicherheit aufbauen und dann kann es weitergehen mit fremden Menschen.

    Allerdings sehe ich die Macken meiner Hunde relativ gelassen, was nicht heißen soll das bei falschem Verhalten nicht korregiert werden muss, es gibt schon klare Ansagen.

    Meine Becky bellt auch immer wenn Besuch ins Haus kommt... sie macht das aus Unsicherheit und Angst heraus, von fremden Menschen lässt sie sich nicht anfassen selbst ein Blick ist ihr oftmals zu viel. Ich kläre die Leute auf, dass sie den Hund bitte nicht beachten sollen, denn jegliche Ansprache würde alles nur schlimmer machen.

    Informier dich im Netz, es gibt soviele einschlägige Seiten

    gruß coonic

    (12) 07.06.12 - 08:50

    Hallo,

    ich würde mit ihr schnellstens eine Hundeschule besuchen, bevor sich noch weitere Unarten einstellen.
    Echtes Schnappen muss auf jeden Fall sofort unterbunden werden.
    Warum fühlte sie sich denn bedroht von den anderen Kindern/Frauen? Das konnte ich aus deinem Post nicht erkennen.

    Ich vermute mal, dass sie einfach nur mit den Kindern (mit)spielen wollte und dies auf Hundeart getan hat. Hast du schon mal Welpen untereinander beim Spiel beobachtet, da wird geschnappt und gezogen, ganz egal woran.

    Und wie hier schon von einer Userin geschrieben wurde, du kommst mir sehr unwissend in Bezug auf Hundeerziehung vor.
    Also, ran an den Hundetrainer ...

    Alles Gute mit eurem Hund

    Nici

    (13) 07.06.12 - 19:14

    Hallo,

    ich habe leider auch so einen Hund, er ist ein Angstbeißer( mittlerweile fast 11 J.).
    Wir waren bei der Hundeschule, Ratschläge beim Tierarzt geholt, früh kastrieren lassen( hat nicht geholfen).
    Bei uns ist es so, seine Mutter kommt aus dem Ausland, hat dort wohl sehr schlechte erfahrung mit Menschen gemacht, der Tierarzt erklärte das so:

    sie hat diese Angst vor Menschen an ihre Welpen weitergegeben, so nach dem Motto, ihr müsst aufpassen.
    Er ist aber nur bei fremden so, seiner Familie vertraut er.

    Es wäre hilfreich zu wissen, wie dein Hund aufgewachsen ist, was er schon erlebt hat.

    Lg

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