Katze nur in Einzelhaltung!?

    • (1) 15.06.12 - 21:33

      Hallo, ich hab mal eine grundsätzliche Frage zu Mietzen.

      Es heißt ja immer, dass man Katzen mindestens zu zweit halten soll. Ich spreche von Wohnungskatzen, ohne Auslauf. Macht ja auch Sinn...

      So, jetzt vermittelt unser Tierheim ganz oft Katzen nur in Einzelhaltung, weil diese nicht verträglich wären. Gibt es das wirklich so häufig?? Gibt es das auch wirklich als reine Charaktereigenschaft, oder muss man bei solchen Mietzen immer mit Verhaltensstörungen rechnen?

      Liebe Grüße, Anni

      • (2) 15.06.12 - 22:14

        Hallo!

        Das hat mit mehreren Faktoren zu tun:

        1. Viele Katzen werden als winzige Babys ihrer Mama quasi von der Zitze weg gerissen, und sitzen dann erst mal lange in Einzelhaltung, weil die Besitzer einfach völlig uninformiert sind, und solange sie klein sind ist es ja auch noch süß mit den ersten verhaltensstörungen - etwa wenn sie Füße anspringen und rein beißen, die sind ja noch klein und wiegen nichts. ist das mal ein 5-Kilo-Kater sieht es anders aus.

        Aber diese Zwerge konnten schon als Welpen kein Sozialverhalten lernen und tun sich später schwer - es ist natürlich in 90% der Fälle trotzdem möglich, ihnen Gesellschaft zu geben, aber eben nicht einfach

        2. Tierheime sind extreme Stressituationen. Durch den permanenten Platzmangel müssen da ja oft sehr viele Katzen in recht kleine Räume - aber 10 Katzen auf 10m², das ist einfach zu viel. Gerade Katzen die längere Zeit alleine gelebt haben reagieren darauf total verschreckt und völlig überfordert, und dann eben oft nach dem Motto "Angriff ist die Beste Verteidigung". Die Tierpfleger erleben also einen kleinen Berserker, der sich aufführt wie die Axt im wald, und den man besser einzeln hält.
        werden diese Katzen jetzt in einer netten 50m² Wohnung nur mit einem Artgenossen konfrontiert, fühlen sie sich wohl und sicher, dann ticken die nicht halb so sehr aus. Natürlich sind sie auch da unsicher und fauchen erst mal, vielleicht jagen sie den Fremden auch erst mal, aber das legt sich meistens nach einigen Wochen wieder.

        3. Die meisten MEnschen die versuchen einander fremde, erwachsene Katzen zusammen zu führen, machen massenweise Fehler - und bringen dann eine Katze ins Tierheim, die sich üüüüüberhaupt nicht versteht. Dabei haben sie den neuankömmling gepackt und ihrer alten Katze direkt vor die Nase gehalten, viel zu nahe, weit unter dem abstand, den sich fremde Katzen einhalten würden. Sie haben die beiden katzen ständig voneinander getrennt und wieder zusammen gelassen - mit einem Lerneffekt "wenn ich mich aufführe wie doof, dann kommt der böse fremde Kater in die Kammer und ich hab erst mal wieder meine Ruhe". sie haben einfach nicht die Geduld, auch mal wirklich 3, 4 Monate ins Land ziehen zu lassen und zu beobachten, ob es nicht langsam doch besser wird. Oder sie haben einen Freigänger daheim, den sie auch rauslassen, wenn der Eindringling noch ganz frisch ist, und natürlich wählt dann der Freigänger den einfacheren Weg und kommt gar nicht erst heim, als sich mit dem Neuling auseinander zu setzen.

        Für eine Katze ist so eine Zusammenführung in etwa so, als wenn Du morgens aufstehst, mit halb geschlossenen Augen in die Küche tappst um die Kaffeemaschine anzuschalten, und da hockt plötzlich ein fremder Mann an Deinem Küchentisch.

        das kann jetzt der netteste Mann der ganzen Welt sein, im ersten Moment bist Du einfach nur geschockt, fühlst Dich bedroht, und der soll einfach nur weg gehen. Macht er aber nicht. Du würdest sicher auch wochenlang misstrauisch sein, dass der dich nicht doch nachts im Schlaf überfällt, wirst stinkig sein, wenn der auf Deinem Lieblingssessel sitzt und deinen Kühlschrank leer futtert, Wirst immer wieder diskutieren, wem welcher Schlafplatz gehört und wer wann die Menschen knuddeln darf. Aber so mit der Zeit... stellt sich der ja dann doch als ganz nett raus, und nach ein paar Monaten seid ihr vielleicht sogar richtig gute Freunde.

        Sowas klappt aber nicht unbedingt in einem überfüllten Tierheim, sondern wesentlich besser in einer großen Wohnung. Man muss sich eben auch mal aus dem Weg gehen können, und die menschlichen WGs die ich so kenne klappen auch wesentlich besser in größeren Wohnungen wo jeder sein eigenes Zimmer hat, als in einer 1-Zimmer-Wohnung mit Stockbett.

        • (3) 15.06.12 - 22:33

          Vielen Dank für deine tolle Antwort!!!

          Also würde dich das jetzt nicht "abschrecken", wenn du ansonsten ein gutes Gefühl bei der Katze hättest? Das blöde ist halt wirklich, was passiert wenn sie sich auch nach Monaten nicht vertragen?:-( Würdest du das Risiko eingehen?

          • (4) 15.06.12 - 22:52

            Ich würde erst mal ganz genau nachfragen.

            Warum gilt sie als Einzelkatze? Was genau ist vorgefallen?

            Wer und wie genau hat bisher die zusammenführung versucht, oder war das nur ein "wir stecken sie ins Katzenzimmer und das hat nicht geklappt"?

            Wie steht es mit dem zukünftigen Kumpel, ist der gut sozialisiert und hat bis vor kurzem noch selber mit Artgenossen gelebt, oder ist der schon ewig alleine? Oder habe ich bereits eine Katzengruppe, in die noch eine weitere gut rein passen würde?

            Es kommt eben wirklich auf die Einzelne Situation an. Wenn ich jetzt sagen würde, ich habe hier meinen lieben Kater Victor, seines Zeichens spanischer Straßenkater, perfekt Sozialisiert und so ein Typ, der sich mit jeder fremden Katze sofort gut verträgt, weil er eben deutlich macht, dass er keinen Ärger will und es ok findet, dass sie da ist - jederzeit.

            Wenn ich mir aber vorstelle, so eine zu meiner bestehenden Vierer-Truppe zu holen - nein. Weil ich genau weiß, dass meine Bennie es drauf anlegen würde, monatelang eklig zum neuankömmling wäre, Lissy auch nicht gerade nett wäre, und Pummelchen vor lauter Schreck wahrscheinlich wieder mal unsauber werden würde.

            da kann der Kater noch so lieb sein, mit den anderen Dreien wäre mir das einfach zu viel, und das dann für eine schlecht sozialisierte Katze, die damit auch nichts anzufangen weiß, das würde in die Hose gehen.

            wie sieht es denn im Einzelnen aus, wie sind Deine Katzen so, hast Du schon mal eine Vergesellschaftung gemacht und was ist die geschichte von der Katze die Du dazu willst?

            • (5) 15.06.12 - 23:04

              Ich habe momentan keine Katze, die aus dem Tierheim wäre also unsere erste.

              Als Kind hatten wir immer welche, aber das waren immer Freigänger. Die kamen mal zum Fressen und Schmusen vorbei, manchmal auch tagelang nicht. Die Situation war also völlig anders.

              Mit Wohnungskatzen habe ich keine Erfahrung. Wir wollen uns die Kleine morgen anschauen. Bis jetzt kennen wir sie ja nur aus dem Netz. Hast du Tipps für mich, worauf ich morgen achten kann/muss?

              Die Beschreibung laut Internet: ein Jahr alt, ausschließlich Wohnungskatze, sehr verschmust, Einzelkatze, leidet extrem unter der momentanen Situation. Es sind wunderschöne Bilder dabei. Zweitrangig, aber echt zum verlieben:-).

              • (6) 15.06.12 - 23:33

                dann würde ich sie einfach erst mal holen, ein paar Monate einleben lassen, und wenn Du das Gefühl hast, dass sie richtig angekommen ist, und sich echt super eingelebt hat, dann machst Du Dich auf die Suche nach einer Straßenkatze.

                straßenkatzen sind da absolut wunderbar, weil das Leben auf der Straße es notwendig macht, eng zusammen zu arbeiten, um zu überleben. Sie treffen oft an den Futterplätzen massig andere katzen, mit denen sie auch zurecht kommen müssen, und wer da Streit anfängt wird sicher kein Futter abbekommen.

                Gibts viele aus Südeuropa, aber auch teilweise ganz extrem in Ostdeutschland. Da sind in Manchen regionen haufenweise Leute in den "goldenen Westen" gezogen und haben ihre stubentiger einfach zurück gelassen, unkastriert auf der Straße, und die haben sich vermehrt wie irre und sind zur echten Plage geworden...

                wenn die kleine sowieso erst ein Jahr alt ist, dann kann es ja noch gar keiner ernsthaft mit einer richtigen Zusammenführung versucht haben. denn das erste halbe Jahr lang läuft das sowieso von alleine ohne großes zutun, und außerdem dauert das eben ein paar Monate.

                Oder sie hat bisher einfach nur in einer absolut doofen Kostellation gelebt - es gibt so Leute, die haben einen Kater, der 5 Kilo wiegt und den Namen "Rambo" echt verdient hat. Dann bekommen sie die zarte Kätzin "Prinzesschen" dazu - und wundern sich, dass die mit der Situation überhaupt nicht klar kommt. ähm ja, ich würde auch nicht gerne mit jemand zusammen leben, der doppelt so viel wiegt wie ich und dessen größtes Hobby Wrestling ist, egal ob ich mitmachen will oder nicht...

                also es muss einfach passen mit der Gesellschaft. Raufbold zu Raufbold, die finden es dann toll zusammen über den Boden zu kugeln und sich herzhaft in die Ohren zu beißen, aber bei einer ruhigen verschmusten Kätzin ist das ganz sicher nicht der passende Kollege. da suchst Du dann lieber einen ebenso ruhigen Charakter, das passt dann wesentlich besser.

                die meisten Menschen sind nur einfach dumm und nehmen in solchen Situationen den einfachsten weg - Katze alleine lassen, statt wirklich mal nachzudenken, woran es nun gelegen hat, und Katzen so zusammen zu stellen, wie sie zusammen passen - nicht so, wie man es optisch gerne hätte.

                • (7) 16.06.12 - 10:36

                  Hallo hasipferdi,
                  wir kommen gerade aus dem Tierheim. Leider hat die Mitarbeiterin uns gar nicht rein gelassen. Sie war total nett, hat aber ganz klar gesagt, dass sie keine Tiere an Familien mit Kindern unter drei Jahren vermitteln:-(. Bin grad total enttäuscht...

                  Wir werden warten und uns noch weiter informieren. Ach Menno:-(

                  • (8) 16.06.12 - 11:46

                    Naja, kann ich schon auch verstehen... so kleine Kinder sind eben doch oft recht laut, weinen auch mal, und können oft nicht so dosiert zugreifen, wie es nötig wäre. Katzen haben da oft Angst, weil diese Minimenschen so unberechenbar und laut sind...

                    ist die Katze schon vorher da ist es einfacher, weil sie da eben schon richtig angekommen ist, wenn die kleinen Krachmacher kommen...

                    Außerdem falls Du nochmal schwanger wirst könnte dann Toxoplasmose ein Problem sein, ist nicht schön, wenn man dann weder Katzenklo noch Katze selber sich mehr anzufassen traut.

                    • (9) 16.06.12 - 11:51

                      Ja, macht schon alles Sinn! Enttäuscht sind wir trotzdem. Sie meinte wir sollen mindestens zwei Jahre warten:-(

                      • (10) 16.06.12 - 12:03

                        Klar bist Du enttäuscht, aber am Ende kannes wesentlich besser sein...

                        meine Lissy ist in einer Familie mit vielen und auch kleinen Kindern aufgewachsen, die Frau vom tierschutz meinte, 4 Eigene und zwei Tageskinder zwischen 1 Jahr und 6 Jahre... das war katastrophe pur für Lissy, sie ist heute, 5 Jahre später noch oft panisch, man darf sie nicht festhalten und bei lauten geräuschen rennt sie völlig kopflos weg - und wir dürfen sie dann unterm sofa vor holen, wenn sie da fest steckt.

                        Da haben 4 Monate in den Verhältnissen mehr kaputt gemacht als fünf jahre hier wieder gut machen konnten.

                        Klar, Deine Kinder sind bestimmt nicht so wild und würden keine Katze gegen ihren Willen festhalten, aber ich verstehe es schon, wenn der tierschutz da eher misstrauisch wird.

                        es ist echt schade, Lissy kam als ganz normales Kätzchen in die familie rein und als Nervenbündel mit schwerem Trauma wieder raus, das ist einfach traurig. man knann eben den leuten immer nur vor den Kopf gucken.

                        Und für Deine Kinder ist es bestimmt in ein paar Jahren fast noch schöner. dann erleben sie es viel bewusster mit.

                    (11) 16.06.12 - 17:51

                    Hallo!

                    Wir haben uns als Josie 5 Monate alt war eine zweite Katze von privat geholt. (Katze war ein Jahr alt) Eine Bengal-Hybrid. Die beiden sind die besten Kumpels und durch sie hat Josie den Umgang mit Katzen gelernt. Griff sie zu doll zu dann haben wir ihr gesagt sie soll streicheln weil das der Katze weh tut. Hat bestens funktioniert.

                    Was Toxoplasmose betrifft so kann man sich in der Schwangerschaft testen lassen. Man kann sich ja nicht nur bei Katzen anstecken. Hatte man es muss man sich keine Gedanken machen, hatte man es nicht kann man auch mit Handschuhen das Klo säubern oder jemand anderes macht das. Zudem jedem anfassen die Hände waschen. Erster Überträger ist rohes Fleisch und auch da sollte man Handschuhe tragen.

                    Ansonsten weiß man bei einer Katze aus dem Tierheim nie was sie für Erfahrungen gemacht hat etc. Daher kann ich die Vorsicht auch verstehen.

                    Liebe Grüße, Sabrina

      (12) 16.06.12 - 23:10

      Zitat:p

      Für eine Katze ist so eine Zusammenführung in etwa so, als wenn Du morgens aufstehst, mit halb geschlossenen Augen in die Küche tappst um die Kaffeemaschine anzuschalten, und da hockt plötzlich ein fremder Mann an Deinem Küchentisch.

      das kann jetzt der netteste Mann der ganzen Welt sein, im ersten Moment bist Du einfach nur geschockt, fühlst Dich bedroht, und der soll einfach nur weg gehen. Macht er aber nicht. Du würdest sicher auch wochenlang misstrauisch sein, dass der dich nicht doch nachts im Schlaf überfällt, wirst stinkig sein, wenn der auf Deinem Lieblingssessel sitzt und deinen Kühlschrank leer futtert, Wirst immer wieder diskutieren, wem welcher Schlafplatz gehört und wer wann die Menschen knuddeln darf. Aber so mit der Zeit... stellt sich der ja dann doch als ganz nett raus, und nach ein paar Monaten seid ihr vielleicht sogar richtig gute Freunde.

      das ist ne richtig geile erklärung und richtig gut

(13) 16.06.12 - 10:25

Bei uns lebt seit 2 Monaten Joey- ein 7 Jahr alter Kartäuser. Er hat von klein auf alleine gelebt-in einer Wohnung.
Vor einem Monat haben wir dann Balou dazu geholt. Einen 8 Jahre alten Kater der auch nur alleine in der Wohnung gelebt hat.

Die beiden kuscheln jetzt nicht miteinander aber sie mögen sich. Sie näseln wenn sie sich begegnen oder sie spielen auch mal miteinander. Sie schlafen knapp nen Meter auseinander und insgesamt ist die Situation mit den beiden sehr schön.

Es gibt aber auch Katzen die wirklich keinen Katzenkumpel mögen.

Ich konnte weder bei der einen noch bei der anderen Katze eine Verhaltensauffälligkeit entdecken-habe mich aber für eine zweite Katze entschieden damit der eine nicht so alleine ist.

Seit Balou bei uns lebt ist Joey viel lebhafter. Und selbst Balou bewegt sich viel. Klar gibt es auch manchmal Streit. Doch den gibt es bei meinen Kindern auch... Wenn ich meine beiden Kinder und meine beiden Katzen vergleiche-dann streiten die Katzen wesentlich weniger ;-)

Und da kann ich ja auch nicht sagen "meine Kinder sind nicht mit anderen verträglich-nur in Einzelhaltung #rofl

Ich weiss-blöder Vergleich... mir hat vorher jeder abgeraten-sogar die Damen im TH- aber letztendlich klappt es wunderbar...

LG Mona

(14) 16.06.12 - 13:07

Hallo,

mein Ex und ich hatten nur eine Katze und auch mein Bruder hat eine einzelne, meine Schwester hat eine, meine Mutter hat eine.

Wenn die drei Katzen, die alle in einem Haus leben, aber in verschiedenen Stockwerken, im Flur aufeinandertreffen, dann gibt es immer wilde Keilereien :-(

Die lassen keine andere Katze in ihren Bereich.

Die Katze meiner Schwester ist ein bisserl komisch, aber die Katze meines Bruders und die meiner Mutter sind ganz liebe.

GLG

  • (15) 16.06.12 - 13:18

    Naja, das sind ja dann auch Eindringlinge in ihrem Revier - wie der Wildfremde an Deinem Küchentisch.

    Würde man ihnen die Chance geben, sich richtig kennen zu lernen, auch mit sanftem Zwang, würde sie sich wahrscheinlich durchaus gut verstehen, aber indem man sie dauernd wieder trennt kann es ja nicht klappen.

    Schön ist das aber nicht für die Tiere. Wenn man verwilderte Katzen als Vorbild nimmt, dann leben die meisten mit Artgenossen zusammen.

(16) 16.06.12 - 17:57

Hi,

unsere Freigänger waren bisher immer über jeden Eindringling in ihr Revier sehr erbost, also schon Einzelgänger.

Mit Verhaltensstörungen hat das nichts zu tun, sie waren und sind ansonsten ganz normale, verschmuste Katzen.

Wenn Katzen eine gewisse Zeit allein waren, dann teilen sie ihr Revier eben nicht mehr so gern, das ist alles.

Wir haben hier ganz viele Katzen in der Straße (alle Einzeltiere) und sie spielen immer Ewigkeiten Katezn-Schach (sich gegenübersitzen, anglotzen und fauchen, wenn sich der andere bewegt).

Mit einem Kater versteht sich unsere recht gut, mit dem streift sie auch viel durch die Gegend. Aber wenn er zu uns ins Haus geht, findet sie das überhaupt nicht gut.

Also wie gesagt, die Katzen sind alle ganz normal, nur eben gewoht, die Alleinherrschaft auszuüben.

LG juju

Hallo,

ja das gibt es. Wir haben einen Kandidaten.

Wir haben ihn von klein auf. Er kam dazu, da hatten wir bereits 2 Katzen. Diese beiden hat er akzeptiert. Einer davon ist verstorben und wir haben einen neue Katze aufgenommen.

Das ging gar nicht. Die neue Katze wurde gemobbt von unserem Kater ohne Ende. Sie wurde immer beobachtet, durfte nicht aufs Klo - sie durfte sich generell kaum bewegen. Zack, sofort war unser Kater da um sie in Schach zu halten.

Die Katze hat sich den Bauch felllos geschleckt und nur noch auf meinen Herd gepieselt. Ganz schlimm unser Mobbinghegst.

Nach einem Jahr haben wir dann die Katze zu meinen Eltern gegeben. Seitdem geht es unserem Kater gut und der Katze ebenfalls.

Anschließend haben wir noch ein Mal einen Kater aufgenommen - Notfall. Das ging irgendwie, weil dieser ein Freigänger gewesen ist. Aber wenn er im Haus war - wurde er ebenfalls gemobbt.

Unser Kater ist eine richtige Zicke. Seine Witt - mit der er aufgewachsen ist, wird akzeptiert. Die beiden kuscheln zusammen usw.. ein anderes Tier - geht gar nicht.

Von unseren Bekannten, die haben eine Katze - da geht auch nichts. Da darf nicht mal ein weiteres Tier rein. Sie geht richtig auf ihre Konkurrenten los. Wahnsinn. Da werden Krallen gewetzt, gefaucht, Buckel gemacht und seitlich angesprungen.

Ich würde dennoch sagen, wenn ein Tier explizit vermittelt wird für eine Alleinhaltung, heißt das nicht, dass sie generell eine Schlag Euch Menschen gegenüber haben. Die sind halt einfach glücklich, Ruhe zu haben, um nichts "kämpfen" müssen. Würde ich mir schon holen.

LG
Caro

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