Mein Freund möchte eine Katze- Ich habe einen Hund... (lang)

    • (1) 12.07.12 - 12:43

      Hey ihr Fellfreunde,

      Ihr könnt mir sicherlich halfen.

      Und zwar geht es darum, dass mein Freund sich gerne eine Katze anschaffen würde. Er ist mit Katzen aufgewachsen und hatte jahrelang selber welche. Leider sind seine letzten beiden Stubentiger vor 2 Jahren verstorben.

      Er weiss also was auf ihn zukommt, wenn er sich erneut einen Felltiger ins Haus holt.

      Nun haben wir allerdings ein wenig bedenken. Ich besitzte nämlich einen Hund (wahrscheinlich einen Jack-Russel-Terrier-Pinscher-Mix// Sie ist ein Fundtier und der Tierarzt musste damals schätzen) Sie ist bereits 4 JAhre alt und hat nicht wirklich Erfahrungen mit Katzen gesammelt. Als sie noch ein Welpe war, war sie 2-3 Mal mit bei meiner Oma, die 2 Katzen besitzt. Damals ist alles gut gegangen, die Tiere haben sich hauptsächlich ignoriert und mein Hund hat sie nicht angeknurrt oder angebellt. Das ist allerdings auch schon fast 4 Jahre her. Und wenn wir beim Gassi gehen Katzen begegnen, reagiert der HUnd eigentlich ziemlich gelassen. Meist nämlich garnicht, im seltenen Fall läuft sie hin zum schnuppern, aber ich hier kein Bellen oder Knurren. Okay, ich weiss selber dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob der Hund in "seinem Revier" (sprich zu Hause) auf Katzen trifft, oder irgendwo Draussen.

      Zwar wohnen mein Freund und ich noch nicht zusammen, allerdings werden wir im September Eltern und wollen spätestens nächstes Jahr zusammen ziehen.

      Also wären Hund und Katze am Anfang getrennt und würden später erst miteinander auskommen müssen.

      Ich habe in meinem Freundeskreis eine "Fälle in denen es wunderbar geklappt hat, dass Hund und Katze sich vertragen, ich weiss aber auhc von Fällen, wo es gehörig schief ging und in einem Fall gab es sogar Tote (die arme Katze).

      Natürlich würden wir uns VOR dem entgültigen Kauf im Tierheim beraten lassen, auhc weil wir noch nicht wissen, was für eine Katze dazukommen soll. Wobei ich fast denke, dass eine Ausgewachsene Katze sich mehr wehren könnte.

      Ich wollte einfach nur mal fragen, wie ihr die Sache seht, ob es generell eine gute Idee ist, oder wir bloß die Finger davon lassen sollten.
      Wenn wir wirklich eine Katzen kaufen (oder adoptieren) sollten, bräuchte sie dann noch einen "Katzenfreund" (also eine 2. Katze) oder könnte ein Hund diesen ersetzen? Weil eigentlich sollte man ja Katzen mindestens zu 2. halten.
      Gibt es Anzeichen, Besonderheiten o.Ä. an denen man schon im Vorwege erkennen kann, ob ein Hund "Katzengeeignet" ist?

      Ich würde es mir für meinen Freund schon wünschen, dass er seine Katze bekommt, zumal er auch eher ein Katzenmensch ist und mit Hunden weniger anzufangen weiss. Aber ich will es der Katze nicht antun, dass wir sie aus dem Tierheim holen, sie sich dann super an meinen Freund gewöhnt und nachdem wir zusammen gezogen sind nicht mit dem hund klarkommt und dann (im schlimmsten Fall) wieder zurück ins Heim müsste. Das tut keiner Tierseele gut.

      Tut mir leid, dass das jetzt so lang geworden ist, aber ich möchte mir lieber im Vorfeld ein klares Bild mahcen können und nicht im Nachhinein erst zur Einsicht kommen, sodass dann die Falschen (in dem Falle die Tiere) leiden müssen!

      Achja, der finanzielle Aspekt, für die mehr Kosten, könnt ihr unbeachtet lassen, wir haben es komplett durchgerechnet und es würde super passen!

      Lg

      Mrs.Norris + Chaya (4 Jahre)

      P.S. vielleicht eine Doofe Frage zum schluss, die mich trotzdem beschäftigt, mein Hund ist ein Weibchen, wäre da ein Kater oder eine Katze eher geeignet?

      • Hi,

        hab nicht alles gelesen und bin nicht so der Experte, aber warum wartet Ihr mit der Katzenanschaffung nicht bis Ihr zusammen wohnt, dann könnte es doch leichter werden, eine junge Katze anzuschaffen.

        LG nic

        • Daran hatte ich auch schon gedacht, aber da hab ich auch irgendwie wieder Angst, dass es dann ZU viel wird, für die Katze. Dann hätte sie keine Zeit sich in Ruhe an ihr neues Herrchen zu gewöhnen, weil die Bude dann ja "voll" ist.

          • naja, vielleicht sucht sie sich ja dann Dich aus ;-)

            Nee im ernst, mir wäre da wichtiger, dass sie mit dem Hund klarkommt.

            Also lieber später, wenn Ihr Euch dann eingelebt habt und jeder so seinen "Platz" im neuen Heim gefunden hat.

            • Es war ja nur eine Idee.

              Aber vermutlich hatse Recht, dann könnte man auch mehr darauf achten, ob der Hund jetzt komisch ist, weil die Katze da ist oder weil alles noch so ungewohnt ist.

      Hallo!

      Nuja, wir hatten einen Hund der Katzen wirklich nicht leiden konnte. Die wurden immer gejagd. Wir sind das Risiko damals eingegangen und haben uns dazu eine Junge Katze geholt. Was soll ich sagen, nach ein wenig Eingewöhnung wurden sie die Besten Freunde. Fremde Katzen wurden aber vom Hund weiterhin verjagd. Wir haben die Katze alleine gehalten, durfte aber raus. Denk mal das lag damals daran, das WIR die Katze 'geduldet' haben und so hat der Hund das auch akzeptiert das die jetzt da ist. Später ist auch die Katze mit uns ein Stück 'Gassi' gegangen. ;-)
      Wie dein Hund reagieren wird, kann man schlecht sagen. Eine Katze woanders zu sehen und dann Zuhause ist eben ein Unterschied. Aber so wie du schreibst sollte das klappen.
      Als der Hund nicht mehr war, holten wir uns eine 2. Katze, was auch super geklappt hat. (Tiere waren alle immer aus dem Tierheim).

      An Eurer Stelle würde ich mir erst eine Katze holen, wenn ihr Zusammengezogen seit.
      Denn dann wird sich an der Konstallation ja nichts mehr ändern für die Tiere. Auch würde ich eine junge Katze holen.

      Wie ist das bei euch? Gibts Freigang für die Katze dann? Wenn nicht würde ich mir eine 2. holen, was aber für den Hund vielleicht stressig werden könnte. Er braucht eben seinen Rückzuspunkt, genauso wie auch dann die Katzen.

      Geschlecht der Katze sollte egal sein. Mein Hund war weiblich und wir hatten immer Katzen, was aber daran liegt, das mein Mann lieber Katzen wollte. ^^

      Einen Kater haben wir also nie gehabt.

      LG Sonja

    • Das die Katze "jetzt schon" kommt, war eigentlich eher so gedacht, dass sie sich dann zumindest in Ruhe an ihr neues Herrchen gewöhnen kann. Und zumindest einen Vertrauten hat wenn der Hund kommt :P

      Eigentlich ahben wir geplant, dass die Katze raus darf, einfach weil der Hund ja auch rauskommt und sie sich nicht zurückgesetzt fühlen soll. Da wir aber noch keine neue Wohnung gefunden haben, ist es davon abhängig wo wir hinziehen. Wenn es eine ruhige Gegend ist, kannd ie Katze gerne raus. Wenn wir aber direkt an der Haupstrasse o.Ä. wohnen würde sie wahrscheinlich drinnen bleiben. Das wäre mir dann doch zu riskant.

      • Hallo!

        Na dann wartet doch einfach ab bis ihr Umgezogen seit. Dann kannste auch sagen ob die Katze Ausgang haben kann und obs nur 1 oder 2 werden......
        Wenns eine junge Katze ist, gewöhnt sie sich schnell ein.

        Sich dann wieder um zugewöhnen find ich persönlich nicht so toll. Dann lieber später und es gibt danach keine Veränderung mehr.

        LG Sonja

ich sag jetzt mal ganz pauschal-hunde sind rudeltiere.
Ich hab damals meine 2 Schäfis und eine katze gehalten. es gab keine probleme.

Die hunde waren vorher da. da ist es leichter als umgekehrt.

Den ersten Tag hab ich die Hunde n icht an die katze gelassen. Sie sollte erstmal ankommen. dann am nächsten Tag bin ich (weil ich meine hunde kannte) aufs ganze gegangen.
Ab ins kalte wasser für alle 3 "Teilnehmer"

Die katze muß genügend ausweichmöglichkeiten haben wo der hund nicht hinkann. 2 Kratz und kletterbäume wären klasse. meine gehen bis an die decke:)
alle türen auflassen so da mietze abzischen kann.

Meine Hunde waren aufgeregt, neugierig und hatten sich gefreut. Katzi fand das alles aber nc iht so toll.

hat gefaucht geknurrt und sich verkrochen. Die hundies haben immer wieder gefiebst.

Man merkte so alle 2 tage ne besserung. Das ganz hat ca 2 wochen gedauert.
Man braucht wenn man einen gutsozialisierten Hund hat keine Angst um die Katze haben. Eher um den Hund !!!
Wenn er also doof ist besser aufpassen damit er keine gewischt bekommt. so ein bischen macht nix^dann weiß er wie weit er gehn kann.
Aber aufpassen das nix ernstes passiert. tut sau weh !!!

meine haben nach kurzer Zeit aus einem Napf gefressen und Meine Katze hat sich die Rute vom Hund geschnappt hat sie mit den Vorderpfotemn umgriffen und mit den Hinterpfoten dran gescherrt und die Rute geschüttelt *lach*
meine Hündin hat nur doof geguckt was die da jetzt wohl macht. desöfteren hatte meine Hündin den Kopf der Katze im MAul.
Aber ganz liebevoll.
War echt toll:)
sie haben miteinander auf der decke gelegen usw......könnte viele tolle geschichten erzählen.

Also so hab ichs gemacht..... ich denke das ist die beste möglichkeit.
kurz und schmerzlos.

die tiere untereinander machen das schon klar. sieht alles meist viel schlimmer für den Menschen aus.....

  • *Yay* eine Antwort die Mut macht #rofl

    Ein Kratzbaum ist noch vorhanden, zwar steht der noch im Keller, aber das ist ja kein Problem. Dafür ist er RIESIG, damals hat er die kompletten Flurwände eingenommen und ging ebenfalls bis zur Decke.

    Türen auflassen ist klar, vielleicht muss ja auch der Hund fliehen^^
    Nur die Tür zum Kinderzimmer würde zu bleiben, weil da kein Tier unbeaufsichtig rein darf, weder Hund noch Katze.

    Mein Hund war erst im Mai beim Tiertrainer um ihr sozialverhalten zu verbessern, mittlerweile benimmt sie sich wieder vorbildlich. Aber im Zweifelsfall würde ich noch einmal den Trainer kommen lassen um auf Nummer sicher zu gehen.

    Da fällt mir spontan noch eine Frage ein, wie ist das eigentlich mit dem Essen? würden Hunde Katzenfutter vertragen und Katzen Hundefutter? Falls sie mal die Näpfe vertauschen, nicht dass dann einer Krankwird Ôo

    • na eigentlich sollten sie nicht das futter vom anderen fressen. das würde ich erstmal bei seite stellen. Was du tun kannst ist den hund mit leckerlies loben wenn die katze da ist und er lieb ist ! er denkt dann" katze da und ich bekomm was feines zum fressen-so eine tolle mietze, mietzen sind klasse"^^

      das hundefutter wird ja so oder so auf einmal gefressen, somit sind die näpfe leer.

      Meine katze bekommt immer ihre 100g portionen, das frisst sie auch auf einmal. Also das dürfte kein prob geben.

      für den hund ist es halt so wenn er katzenfutter frisst , das da zu viel eiweis drin ist.
      ist nicht gut für ihn....wg 1 mal ist das n icht so schlimm aber wenns regelmäsig vorkommt...hmmmm nich gut.

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