Welchen Hund?

    • (1) 14.07.12 - 22:39

      Hallo :-)

      Wir spielen schon ne Weile mit dem Gedanken uns einen Hund anzuschaffen.
      Wir haben bis jetzt noch eine Wohnung (90qm), Umzug ist geplant. Aber auch hier genug Grünflächen und Hundewiesen. Wir hätten am Tag locker 3-4 Stunden Zeit mit dem Hund raus zu gehen.
      Heute waren wir wieder bei Freunden, die einen Hund haben und die Kinder lassen auch nicht locker und fragen alle paar Tage mal.
      Unser Hund wäre nie alleine zu Hause, außer wir fahren mal einkaufen oder so.
      Sollten wir im Urlaub sein, Oma und Opa helfen aus.
      Er sollte auch nicht ganz so groß werden und vorallem Kinder mögen. Gern einen verspielten Familienhund. Evtl. auch einen mit wenig Jagdtrieb. Kurzes Fell wäre auch von Vorteil. Da wir wirklich blutige Anfänger sind was Hunde betrifft, am besten pflegeleicht.
      Ich google seit Ewigkeiten und trotzdem finde ich keine Rasse die zu uns passen würde. Unsere Kinder sind 5 und 7 Jahre alt, der Hund wäre den ganzen Tag also beschäftigt, bzw. mit Kinderhänden in Verbindung (streicheln etc.), und eben viel in Bewegung.
      vielleicht könnt ihr uns ein paar Tips geben? :-)

      • (5) 15.07.12 - 11:39

        Ich kann Dir die Havaneser empfehlen.

        Absolut kinderlieb, kaum Jagdtrieb (aber das muss man natürlich vom Charakter und Erziehung her bemessen, gibt da bestimmt auch weniger und mehr aktive :-)

        Wir haben auch einen und er ist einfach nur lieb und verspielt und lernt total schnell!!!

        Nach 1 Woche üben kann er neue Befehle ausüben und hat auch richtig viel Spaß an den Tricks. Und er spielt super gerne mit meiner Tochter (knapp 2 Jahre alt).

        Einzig die Fellpflege wäre für Dich der Nachteil, aber wir scheren unseren kurz (alle paar Monate). Da reicht dann 1 x am Tag (meistens abends) einmal kurz durchbürsten und gut ist es.

        Dafür haaren Havaneser nicht! Auf meinem Teppich muss man echt suchen, um ein Haar zu finden. Für mich ist das wichtig, weil ich das eklig finde, wenn überall auf den Polstern und Boden Hundehaare sind und es dreckig aussieht.

        Da er ca. 30 cm Höhe bekommt und zwischen 7-9 Kilo Endgewicht, ist das auch eine gute Größe, den Hund überall mitzunehmen, wenn man will und die Kinder werden nicht gleich umgeworfen, wenn Hund mal zu wild sein sollte!

        Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, die mir wichtig sind. Wenns Dich interessiert, dann google doch einfach noch mal.

        Liebe Grüße, Jessie

        Also von solchen Mischungen solltest du erstmal gehörig Abstand nehmen.

        Meine Meinung: Entweder ein Hund vom GUTEN Züchter (und der ist meistens im VDH) ODER ein Hund aus dem Tierheim. Es gibt einfach viel zu viele Vermehrer (und die sind gerissen, tun so als wäre es ein Unfallwurf, dabei kommen die Welpen von ausgebeuteten Zuchthündinnen aus dem Ausland und so Scherze).

        Rassetechnisch solltest du eine Rasse wählen, die in die VDH-Gruppe 9 (http://www.vdh-lv-hessen.de/fciliste.php?gruppe=9) fällt, das sind die "Begleithunde". Die LIsten auf den von jemand anderem verlinkten Seiten sind meiner Ansicht nach Unsinn, wenn du wissen willst warum kannst du mich gerne anmailen.

        Denk bitte auch unbedingt daran, dass jeder Hund auch PAUSEN braucht von Kindern und dass optimalerweise Kinder und Hunde nicht zusammen allein sein sollten. Es gibt auch keine Rassen "die Kinder mögen". Es gibt Hunde, die gut an nette Kinder gewöhnt sind, darauf solltet ihr beim Züchter achten. Aber du musst auch mit deinen Kindern beibringen, dass viele Sachen die Spaß machen verboten sind. Zum Beispiel auf dem Hund reiten, ihn hochheben, an den Haaren ziehen, in durchs Haus jagen. Bei respektvollem Umgang untereinander ist so ziemlich jede Rasse geeignet um mit Kindern zusammenzuleben.

        Gut geeignet sind mMn zB

        - Havaneser (unten schon genannt. Züchter findest du hier:http://www.kleinhunde.de/) sowie die anderen Bichon-artigen (Bichon frisé, Löwchen etc), bei denen KANN die Fellpflege etwas aufwendiger sein, aber wenn man schert, dann ist es auch kein Drama und dafür haaren die Hunde nicht.

        - Ähnliches gilt für Pudel, die gibt auch in vielen praktischen Größen (http://www.vdh.de/welpen/zuechter?id=384). Sprich: wenn ihr gern einen Hund in ca Kniehöhe wollt statt einen Kleinhund, dann ist der sog. KLeinpudel gut geeignet.

        - Spitze sind klassische Haushunde, die wenig Jagdtrieb haben. Lass dich auch von dem Fell nicht abschrecken - das ist längst nicht so aufwendig wie man meint. Ich hatte schon Plüschhund und Kurzhaarhund und letzterer haart vieeeel schlimmer und ersteren musste man halt einfach ein- oder zweimal in der Woche durchbürsten. WIe beim Pudel gibts den Spitz in mehreren Größen, also gut wenn ihr was mittelgroßes wollt sind Groß- oder Wolfsspitz.

        - Kurzhaarig und gut für familien wäre französische Bulldoggen und Boston Terrier ABER gerade bei kurzköpfigen Rassen muss man sehr gut aufpassen aus welcher Zucht der Hund kommt.

        - sehr goldig sind auch Cavalier King Charles Spaniels, aber auch hier muss man bei der Züchterwahl wegen bestimmter Krankheiten gut aufpassen. Die anderen Spaniels würde ich nicht für geeignet halten, die haben im Normalfall ordentlich Jagdtrieb.

        Ich bin absolut kein Fan von Chihuahua, mir sind die einfach ZU klein und empfindlich. Ich weiß, es gibt auch da gute Züchter, aber ich würde keinen Hund haben wollen, bei dem ich Angst haben muss bloß weil er mit einem anderen Hund spielen will.
        Zwergpinscher können auch sehr empfindlich sein, vor allem sind das aber ursprünglich Ratten- und Mäusejäger, haben dementsprechend gern mal ordentlich Jagdtrieb und sind auch im Vergleich zu den von mir genannten Rassen ziemlich dickköpfig.

        WEnn du mehr wissen willst, ich helfe immer gern ;-)

        • Danke, du hast mir schon sehr mit deiner Antwort geholfen. Werde nun erstmal deine Links durchschauen und speziell wegen dem Havaneser schauen.
          Das meine Kinder auch Respekt vor dem Hund (und umgekehrt) haben sollten ist selbstverständlich, er wird sicher nicht geritten, geärgert oder den ganzen Tag durch die Gegend gejagd.
          Und auch wenn ich früher oder später wieder arbeiten gehen werde, machen wir das entgegen gesetzt (mein Mann hat Schichtarbeit), so das immer einer von uns zu Hause bei den Kindern (und dann dem Hund) ist.
          Zur Not sind auch die Schwiegereltern immer bereit den Hund zu nehmen, die haben Haus und Garten und wir hoffentlich bald auch.
          Sollte ich noch fragen haben, melde ich mich gern bei dir :-)

      (8) 15.07.12 - 19:43

      ich finde einen Havaneser und shih tzu richtig tolle familienhunde.

      recht leicht zu erziehen, "genügsam", stets friedlich, total lustige kleine kobolde die für jeden spaß zu haben sind, kein jagdtrieb, keine "kläffer".

      sie haben langes fell und müssen regelmäßig geschoren werden (es sei denn man will einen wischmobb) ABER dafür haaren sie nicht, das sehe ich als riesen vorteil an.

      gerade die kurzhaarigen rassen haaren mitunter wie blöd! nein danke.

      (9) 15.07.12 - 20:26

      Huhu
      also ich bin absoluter terrier-fan!
      wir hatten erst nen westi, dann nen norwich-terrier, und jetzt nen westi-australien mix.

      unsre lili ist klein (wie ne katz) und sooo genügsam. ihr reichts auch wenn ich se nur 10 min aufm feld rumrennen lass.

      sie hört sooo gut auf die kinder (ich lass den großen ihr tricks beibringen ;-) ), is auch ihr beschützer (auch wenns manchmal lächerlich aussieht *gg* ), ist sehr wachsam (bei uns aufm lande wichtig) und sooooooo liebevoll.

      sie ist halt ein terrier.
      klug, stur, wachsam, anhänglich.

      liebe grüße

      (10) 17.07.12 - 01:15

      ich kann nur ganz gewöhnliche Mischlinge empfehlen #verliebt

      unsere zwei sind super Familienhunde...

      Hallo!

      Also ich finde nicht, dass etwas gegen einen Mischling aus privater Hand spricht - ein Tierheim-Hund ist nämlich nichts anderes, da weiß man auch nicht was wirklich drin ist.
      Natürlich können die Tierheimmitarbeiter was zum Charakter sagen, das ist aber auch alles.
      Ob er sein Leben lang gesund bleibt, kann auch niemand bei einem Züchterhund sagen!

      Meine Vorschläge, wenn es denn ein Hund vom Züchter werden soll:

      Bolonka Zwetna
      Boston Terrier
      Havaneser
      Cavalier King Charles Spaniel

      Ansonsten findet ihr sicher einen passenden Hund im Tierheim!

      LG

      (12) 17.07.12 - 22:01

      Huhu!

      Also wenn du echt einen richtigen Familienhund suchst, wäre ein Beagle vielleicht nicht schlecht. Der ist auch nicht zu groß.

      Aber die Idee mit dem Tierheim, würde ich dir auch ans Herz legen. Die Hunde dort sich meistens schon ausgewachsen und die Leute da wissen was der Hund für einen Charakter hat.
      Ein Welpe ist zwar immer sehr süß. Aber er muss auch erst Stubenrein gemacht werden und gut erzogen werden. Da weiss man halt nie, wie der Hund sich entwickelt.

      Die Leute im Tierheim haben echt viel Ahnung und können einen gut beraten. Man kann auch erstmal schauen, wie man mit dem Hund klar kommt, wenn man mit ihm Gassi geht usw.

      Und ihr tut natürlich was gutes. Und gucken kostet ja nichts.
      Viel Erfolg! :-)

      • (13) 18.07.12 - 08:12

        Ohhh mein Gott, ein Beagle? Ein Verfressener Staubsauger der pemanent unterfordert ist, wenn er nicht gerade als rettungs- oder Drogenspürhund ausgebildet wird und dann anfängt entweder die nachbarschaft mit Geheule zu tyrannisieren oder die Bode zu zerlegen und systematisch zu verspeisen?

        "Familienhund" finde ich füreinen so sehr auf Arbeitslinie gezüchteten Hund etwas schwierig. Da muss dann doch DEUTLICH mehr in die Auslastung investiert werden als bei Havannese und Co

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