Grasallergie beim Hund

    • (1) 17.07.12 - 17:25

      Hallo,

      unser Hund hat wohl eine Grasallergie. Ein Test wurde noch nicht durchgeführt, aber der steht im Herbst an.
      Er kratzt und beißt sich sehr stark und hat einen roten Bauch. Er bekam Cortison gegen den Juckreiz und bekommt immer noch Ceterizin gegen die Allergie. Eine Zeit lang war es auch besser, aber seit das Wetter so blöd ist, ist es wieder schlimmer geworden. Dabei heißt es doch, bei schlechtem Wetter geht es den Allergikern besser?! Milben sind es nicht und was ansteckendes ist es auch nicht, da unser anderer Hund nix hat.
      Hat einer vielleicht ne Idee, was wir machen können? Am Futter kann es eigentlich nicht leigen, weil wir barfen und das auch schon immer. Der Hund ist jetzt 3 Jahre alt.

      Habt ihr Erfahrungen damit und könnt einen Rat geben?

      • (2) 18.07.12 - 08:24

        Hi,

        seid ihr sicher, dass es keine Grasmilben sind? Die Symtome hatten unsere -damals noch 3- Hunde vor 3 Jahren. Unser TA meinte dann, die Grasmilben hätten ihm netten Umsatz beschert, weil sehr viele Hunde und Katzen mit einer Allergie reagiert hätten. Zumindest üwrde ich ihn darauf nochmal checken lassen. Leider weiß ich nicht mehr, was wir damals bekommen haben, aber der Juckreiz war echt übel. Mein Pferd reagierte auf Grasmilben mit Schorfbildung an den Fesselgelenken.

        Gruß
        Kim

        • (3) 18.07.12 - 13:42

          Hi,

          die TÄ hat Abstriche etc gemacht, aber da waren keine Milben. Auch zwischen den Pfoten ist nix. Und wenn an den Stellen, die stark gerötet und angeknabbert (vom Hund) sind, keine Milben nachzuweisen sind, dann hat er doch keine oder? Hab heut nochmal mit ihr telefoniert und er bekommt nun nochmal eine Cortisonkur. Auch nicht das Beste, aber bevor er sich totkratzt... Im Herbst kommt dann hoffentlich raus, was es ist. Wenn der Test dann negativ ist, dann geht die Suche weiter :-(

          LG

          • (4) 18.07.12 - 14:53

            Hi,

            ich würde es trotzdem mit einem Milbenshampoo versuchen - nicht bei allen unseren Hunden waren Milben sichtbar und der Juckreiz war nicht auf die Pfoten oder so begrenzt sonder betraf den ganzen Körper! Auch bei unserer "neuen" Hündin wurden keine gefunden, obwohl sie sich massiv kratzte und sogar kahle Stellen und Schuppen hatten. Bei allen hat ein Mildenshampoo Besserung gebracht. Und wenn ich mich richtig erinnere, bekamen sie eine Spritze - ich weiß aber nicht mehr wofür oder wogegen.

            Wurde denn auch eine Hautstanze oder ein Geschabel gemacht? Nicht immer bringen Abstriche alles an Licht - die anderen beiden möglichkeiten zwar auch nicht, aber besser, als dass der Hund sich so lange juckt! Und wenn es eine Grasallergie ist, dann ist es im Herbst nicht vorbei - ihr könnt nur testen.

            as auch helfen kann, ist, den Hund mit Speiseöl vor dem Spaziergang einzureiben - habe ich bei unserem kurzhaarigen alten Dackelmix gemacht - der hatte von Natur aus kaum Haare an Brust, Bauch und Innenschenkeln. Damit kann man neuem Befall vorbeugen.

            Gruß
            Kim

          • (5) 18.07.12 - 14:54

            Ach so - Grasmilben haben gerade Hochsaison - die geht bis Ende November - deshalb halte ich das wirklich nicht für unwahrscheinlich.

            • (6) 18.07.12 - 17:32

              Vielen Dank für deine Tipps. Vielleicht hast du ja recht und es sind Grasmilben. Das wäre ja dann das Einfachste.
              Ich weiß, dass durch den Test die Allergie nicht weg ist, aber dann weiß man, ob es überhaupt ein ist und wogegen. Dann kann man eine Desensibilisierung machen. Aber natürlich wären mir Milben lieber. gegen die kann man ja gleich was machen.
              Gewaschen haben wir den Hund auch schon 3 Mal, aber nciht mit einem Milbenschampoo, sondern mit einem für sensible und gereizte Haut.
              Mal schauen. Werde der TÄ nochmal das mit den Milben vorschlagen.
              Vielen dank nochmal

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