Ab wann Welpe allein lassen ?

    • (1) 18.07.12 - 14:40

      Hallo Ihr lieben Tierfreunde.

      Seit 1 Woche haben wir nun unsere 16 Wochen alte Französische Bulldogge.

      Sie ist sehr aufgeweckt und folgt einem , jeden schritt den man geht.

      Wenn sie schläft (auf dem Sofa) und wir stehen auf und gehen z.B in die Küche wacht Sie Sofort auf und spriingt vom Sofa.

      Mich würde Interessieren ab wann man einem Welpen bei bringt allein zu sein ?

      Ich würde im August gerne wieder arbeiten gehen und da müsste sie dann ein paar Stunden alleine sein. Bis mein Mann von der Schicht kommt.

      Zudem muss ich ja auch mal das Haus ohne Hund verlassen (Einkaufen usw)

      Wie hat Ihr das gemacht ?
      Habt Ihr Tipps & Tricks ?

      Ich danke euch

      #hund

      • (2) 18.07.12 - 15:01

        Hi,

        naja - eigentlich erübrigt sich die Frage, wann man damit anfängt doch, oder? Du willst im August wieder arbeite - und das ist in knapp 14 Tagen. Ich habe Zweifel, dass der Welpe bis dahin für mehrere Stunden sicher stubenrein ist und vor allem mehrere Stunden problemlos alleine bleibt. Sowas braucht Zeit. Also solltest Du jetzt schonmal minutenweise anfangen - und vielleicht fragst Du den Züchter mal, ob die Welpen dort evtl auch schonmal alleine bleiben mussten.

        Wieviel sind den "ein paar Stunden"?

        Vergiss auch nicht, die Kleine ist erst ein paar Tage bei euch, ihr ganzes Leben hat sich verändert - neue Familie, neue Wohnung, keine Geschwister mehr, keine Mama - erwarte nicht zuviel auf einmal!

        Gruß
        Kim

        Der Zeitpunkt, wann Du mit dem Alleinsein-Üben anfangen musst, ist genau jetzt.

        Fang mal mit kleinen Schritten an, und schließe Türen hinter Dir. Wenn Du zur Toilette gehst: Tür zu - Hund bleibt draußen. Wenn Du den Müll raus bringst: Tür zu - Hund muss warten. Wenn Du ins Schlafzimmer gehst: Tür zu - Hund muss warten.

        Die Zeitabstände must Du austesten. Wenn der Hund quengelt, wird er ignoriert. Wenn er artig ist, wird er belohnt. Wenn Du wieder zur Tür reinkommst, auf keinen Fall ein Freudentänzchen machen. Es soll für den Hund ganz normal werden, dass er mal alleine bleibt und Du auch immer wieder kommst.

        Eine gute Möglichkeit, dem Hund eine Beschäftigung während der Abwesenheit zu geben, ist es, ihm eine leckere Knabberei oder einen gefüllten Kong zu reichen.

        Hier gilt es besonders darauf zu achten, das solch eine Beschäftigung auch zwischendurch angeboten wird, da der Hund sonst sehr schnell begreift - OHA, jetzt isse(r) erstmal wech.

        Manche Hunde haben wenig Probleme mit dem Alleinsein, manchen macht es sehr viel Streß. Aber wenn Du jetzt konsequent und in kleinen Schritten am Ball bleibst, wird der Hund lernen, dass es auszuhalten ist, wenn er mal alleine ist.

        LG

        minimöller

        (4) 18.07.12 - 16:40

        Anfangen würde ich sofort. Erst mal eine Woche lang 5 Minuten üben, dann langsam steigern.

        Wie lange müßte er denn ab August alleine bleiben? Also wenn du fleißig übst kriegst du bis dahin ne Stunde hin. Auch vom Alter her ist er dann noch zu jung richtig lange allein zu sein. Glaube das tut der kleinen Hundeseele nicht gut. So 4 - 5 Stunden alleine lassen würde ich ihn erst mit einem Jahr. Würde mir bis dahin eine Zwischenlösung einfallen lassen. Dass du ihn zu deinen Eltern fährst oder Freunden oder Schwiegereltern. Eventuell auch zu einem professionellen Hundesitter.

        Gruß Sabine

      • (5) 19.07.12 - 08:12

        ab august finde ich etwas schnell, wenn der welpe da schon ein paar stunden alleine bleiben soll.

        unser dicker ist auch auf schritt und tritt hinterher gelaufen, er war kein welpe mehr.
        ich habe dann einfach immer mal wieder die tür hinter mir geschlossen (auf toilette brauch ich keinen zuschauer ;-)

        als ich das erste mal eine halbe stunde weg war hat er den halben flur zerlegt. pvc zerrissen, zeitungsmüll zerfetzt. als ich wieder kam stande er hechelnt auf dem schuhschrank. er stande enorm unter stress.

        also fang wirklich langsam an und erwarte nicht so viel. jeder hund ist anders.

        wir haben unseren hund jetzt ein paar monate und wenn ich mich anziehe um zu gehen dann fängt er schon an zu zittern und ist sehr still. .. ich gehe dann einfach kommentarlos.
        unseren darf man NICHT anfassen... ich wollte ihn letztens aus dem schlafzimmer raus tragen weil ich normalerweise diese tür schließe aber er hatte panische angst "umgesetzt" zu werden. er hat geknurrt. um die situation nicht hochzuschaukeln hab ichs dabei belassen und bin weg.

        ich weiß nicht was er erlebt hat, vielleicht wurde er immer in ein zimmer gesperrt wenn er alleine war..? er hat jedenfalls angst.

        der besitzer sagte damals "er kann problemlos 24 stunden alleine bleiben" ... vielleicht meinte er das ernst und er lies den hund SO lange sich selbst überlassen.

        na, jedenfalls, alleine sein sollte gut geübt werden und man sollte nichts überstürzen.

        auch unser kleiner dicker bleibt heute mal 3-4 stunden alleine ohne irgendwas kaputt zu machen, ohne zu jaulen oder sonstiges... aber dennoch bedeutet es für ihn stress! man könnte einen leckeren schweinebraten neben ihn legen, den würde er nicht anrühern wenn er alleine ist.

        gehe es langsam schritt für schritt an und erwarte nicht dass er in 2 wochen mehrere stunden alleine bleiben kann.

        (6) 19.07.12 - 11:02

        Hallo,

        also mit 16 Wochen hast du ja schon fast nen Junghund.
        Bei unseren beiden Hunden sind wir schon nach einer Woche Eingewöhnung wieder arbeiten gegangen. Der 1. war damals dann 13 Wochen alt, der jüngere später 9 Wochen alt. Damit sie nix kaputt gemacht haben, waren sie während des Alleinseins in einem Kennel. Dabei geht es natürlich nciht nur um die Einrichtung, sondern auch um die Sicherheit des Hundes. er kann sich ja an Kabeln etc auch verletzten. Die Kennelarebit ist auch deswegen gut, weil die Hunde dort schneller stubenrein werden. Allerdings muss man sie daran gewöhnen. Z. B. in dem der Welpe/Junghund im Schlafzimmer im KLennel schläft, oder er tagsüber ab und zu dort hinein geführt wird. Kennel werden dann zu einem Raum der Sicherheit und Ruhe. Also eher positiv als negativ.Aber das ist nicht Jedermnns Sache ;-)
        Ansonten würde ich auch jetzt mit Entwöhnung anfangen. Lass ihn nicht überall mit hin laufen. Schließe die Tür hiner dir, wenn du in die Küche, auf die Toilette...gehst. So lernt er auch, dass er dich nicht kontrollieren kann.
        Unseren beiden Hunden hat das frühe Alleinlassen keinen Schaden zugefügt. Klar, haben sie am Anfang getobt, aber das legte sich bald. Da müssen sie halt durch.
        Ein Tipp, von nem Hundetrainer war mal, sich irgenwo Pansen oder andere tolle Leckerchen zu platzieren, um den Hunden bei Wiederkunft was "von der Jagd" mitzubrigen. Denn Wolfswelpen dürfen ja auch nciht mit, sondern müssen in der Höhle bleiben. So lernt dein Hund evtl. dass es immer was tolles gibt, wenn du kommst. Aber dafür muss du ja erst gehen und dem Hund fällt das dann leichte.

        Mensch, was ein Roman.

        LG Areni

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