Hund schreit vor Schmerzen

    • (1) 22.07.12 - 14:59

      Hallo,

      ich habe einen Beaglerüden 7 Jahre alt.

      nun in diesem Jahr ist es nun das 2 Mal das ich nach hause komme,er will mich begrüßen und schreit dann fürchterlich.

      ich weiß dann auch erst mal garnicht wo er Schmerzen hat,Bauch ,Hüfte,Wirbelsäule...

      Das erste mal sofort zum Arzt konnten wir sofort ins Behandlungszimmer durch und beide Ärzte kamen zur Untersuchung weil er so fürchterlich schrie.

      Diagnose Hexenschuss,Halswirbelsäule.

      Nun haben wir das Gleiche 8 Wochen später im Lendenwirbel.

      Er muss zum Pipi machen getragen werden,unsere Nächte sind kurz weil er so viel winselt.
      Fressen und Ausscheidung sind normal.

      Er bekam nun schon 2 Spritzen zur Entkrampfung,am Dinstag nochmal Termin.

      Desweiteren bekommt er 3 x 2 Novalgin Tabletten am Tag von denen er wohl nichts merkt denn er hat immernoch Schmerzen.

      Kennt das jemand von euch und wird das nun öfter passieren?

      l.G

      • Ich kenne das von meinem verstorbenen Hund.

        Der hatte auch verschlissene Wirbel mit ständig wiederkehrenden Schmerzen. Zum Schluß hatte sie einen Bandscheibenvorfall, der operiert werden musste. Leider wurde es aber nie wieder richtig gut.

        Die Behandlungsmöglichkeiten bei Wirbelerkrankungen sind oft nicht so vielfältig. Einen Verschleiß kannst Du einfach nicht verbesseren, da spielt das Alter eine große Rolle. Manchmal hilft eine Operation - die aber viel Geld kosten wird.

        Ich würde definitiv zum Tierarzt gehen. Denn Dein Hund sollte auf jeden Fall Schmerzmittel bekommen. Manchmal helfen auch entzündungshemmende Mittel. Mein Hund hat damals auch Physiotherapie bekommen. Er wurde in ein Wasserbecken gelassen und musste auf einem Laufband langsam unter Wasser traben. Das hat eine Weile sehr gut funktioniert, da die Knochen unter Wasser entlastet werden und gleichzeitig auch die Museln trainiert werden.

        LG

        minimöller

        • Ich bin ja beim Tierarzt,mache nichts auf eigene Faußt.

          Wieviel kostet eine op inkl. vor und Nachbehandlung?
          Kann ich das in Raten zahlen?

          Er hatte es in 8 Monaten jetzt das dritte mal und kann nicht richtig laufen.

          l.G

          • Unsere OP damals hat mit allem Drum und Dran ungefähr 2.300 Euro gekostet.

            Wir waren in einer großen Tierklinik, die auch Ratenzahlung angeboten hat. Oft ist das möglich, viele trauen sich nur nicht danach zu fragen.

            Mein Mann hatte auch mal einen Bandscheibenvorfall und seit dem weiß ich, wie schmerzhaft das sein muss. Das ist wirklich überhaupt nicht lustig, zumal der Schmerz häufig nur bei ganz bestimmten Bewegungen einschießt. Aber dann hast Du das Gefühl, dass Dir ein Messer ins Kreuz geschoben wird.

            Lass es lieber noch mal abklären. Manchmal hilft es auch, den Hund mit Tabletten richtig einzustellen.

      Ich hatte einen Bandscheibenvorfall und weiß genau, was das für Schmerzen sind. Da kann man Novalgin auch als Müsli essen......bringt nichts. Etwas Linderung hat mit Novalginsulfon-Tropfen gebracht, ETWAS Linderung auch nur, jedenfalls die ersten Wochen nach dem BSV:
      Mir hat geholfen: WÄRME!!!!WÄRME!!!!WÄRME!!!!! Stufenlagerung, geht ja nicht beim Hund.....und leichte Bewegung, alles sehr, sehr langsam und vorsichtig! Und Kortison...das wird wohl in den Spritzen gewesen sein.

      Das sind HÖLLENschmerzen!

      Vielleicht kann Dein Hund für die nächste Zeit ein Sützzkorsett tragen? Keine Ahnung wie das beim Hund gehen könnte, vielleicht eben gut bandagieren oder so...??!!

      Ich wünsch Deinem Hund alles Gute, hoffe das kommt nicht wieder vor....auf jeden Fall kann ich nur sagen, das man bei diesen Schmerzen irre werden kann!

      Mona

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