Augen auf beim Welpenkauf

    • (1) 26.07.12 - 21:11

      Ich habe hier im Forum ein wenig gestöbert und mitbekommen, dass viele der Ansicht sind,

      Papiere seien beim Hundekauf nur wichtig, wenn gezüchtet werden will.

      Ich möchte auf ein paar interessante Seiten verweisen, in denen Leute berichten, welche

      schlimmen Schicksalsschläge sie mit ihrem Hund aus der "liebevollen Hobbyzucht" oder vom

      mit dem "süßen Mischling vom Bauernhof" hatten.

      Der Anschaffungspreis bei Rassehunden mag viele abschrecken, aber verteilt ab 15

      Hundejahre, ist das ein Witz. Zumal oft viel weniger Tierarztkosten anfallen und die Hunde

      aus richtigen Rasseverbänden viel besser sozialisiert und geprägt sind.

      Nicht zu vergessen, dass viele Hunde aus der "liebevollen Hobbyzucht" aus Tierproduktionsfarmen aus dem Ausland kommen. Wo in widrigsten Zuständen Hündinnen dazu ausgenutzt werden, einen Wurf nach dem anderen zu gebähren.

      Nur durch Aufklärung und durch den Stopp des Kaufes von solchen Hunden kann der Handel beendet werden!

      Aber sehr selbst!

      http://www.youtube.com/watch?v=InmKjGZGx98&feature=player_embedded :-(

      http://www.youtube.com/watch?v=ZVyFSTYY7zg #zitter

      http://www.retriever-forum.net/f184/ #hund

      http://www.retriever-forum.net/f223/ #hund

      http://www.retriever-forum.net/documents/augen-auf-beim-welpenkauf.pdf #pro

      Ich hoffe, ich konnte ein paar zum Nachdenken anregen!

      Viele Grüße

            • (5) 27.07.12 - 09:46

              finde ich nicht.

              Auch ein züchterhund kann krank sein und aus misserablen verhältnissen kommen. Glaube mir ich hab schon genug mit züchtern zu tun gehabt.

              Auch kenne ich die andere Seite. Mischlingshunde aus dem TH !!!

              Mit meiner Josy bin ich am besten gefahren ! (Rotti aus dem TH)
              Sie war nie krank. Sah den TA nur zum impfen !!!!
              leider starb sie mit 8 an einer magendrehung.

              Mischlingshunde sind nicht immer krank oder krank weil es mischlinge vom bauernhof sind. NEIN es sind eher die überzüchtetetn oder die steril aufgewachsenen hunde.
              Die hutzi dutzi hunde denen man Puderzucker in den Po bläst ! Die vertragen dies und jenes Futter nicht dies und jenes Schampoo nciht bekommen von nem koleinen Windchen husten und ausschlag....

              Auch ein Mischlingshund (ob gewollt oder nicht) kann toll in der Familie aufgezogen werden.
              Nicht alle mischlinge kommen aus Osteuropa !!!!!

              Auch nicht allen tieren aus Osteuropa geht es schlecht.

              Man kann nicht alle leute über einen Kamm scheren !

              Momentan bin ich hundelos.
              Weiß auch nicht ob ich nochmal nen Rassehund kaufen würde für so viel Zaster !!!!! Ich finde es total übertrieben !

              Weißt du wenn ein züchter 5 hündinnen hat und somit 5 würfe im Jahr heisst es man erhällt die Rasse !

              Macht aber ein leihe/"normaler Mensch" einen Wurf mit seinem Hund heisst es gleich er vermehrt.

              Okay in den meisten fällen wurde der hund des normalos vorher nicht geprüft.Also nicht nach HD gesehen, nicht gekört, hat keine prüfungen (für was auch#gaehn) usw aber die hunde sind trotzdem gesund.

              Der Züchter hat auflagen die er im "normalfall" erfüllen muß

              und was kommt meist raus ??? kranke hunde die nach kurzer zeit sterben , Hautkrankheiten haben die unheilbar sind und die nachkommen dann fast Fellos sind, ihr leben lang durchfall haben und nc ihts auf die Rippen bekommen usw.... ich kene das zu genüge....trotzdem wird immer brav weiter gezüchtet um die rasse zu erhalten. immer wieder m it den selben eltern und immer wieder kommt der selbe"schrott" raus.

              ach hör mir auf mit der zucht !!!!!!

              ich suche mir meinen hund nach dem Herz aus.

              Sicher, will ich einen rotti, einen ordentlichen braven würde ich zum Züchter gehen. da ich den von welpe an will um ihn so zu erziehen wie ich es will.denn da weiß ich das die ganz schön schwer zu erziehen sind und ich keinen vermurksten möchte !!!!!

              sonst bei anderen hunden würde ich m ich gerne auch für nen alten entscheiden wenn so alles passt.
              er muß mi ch angucken und es muß passen !#herzlich da ist es mir schlicht wurst ob der hund papiere hat !!!! bringen mir ja doch n ichts!!!!!!!!!!!

              • (6) 27.07.12 - 18:49

                Dass Hund von Züchtern krank und ach so empfindlich sind, halte ich für völlig falsch.

                Ich habe einen Labrador Retriever aus spezieller jagdlicher Leistungszucht und der wächst garantiert nicht in sterilen Verhältnissen auf! Wie soll das auch funktionieren!

                Im Gegenteil, er frisst alles, macht alles mit, keine Allergien, HD, ED und OCD frei, Augen frei. Und ich kennen keinen aus einer richtigen ZUCHT der nach paar Jährchen an Lapalien gestorben ist!

                Ich sag ja auch nichts gegen Tierheimhunde oder Hunde aus dem Tierschutz, die sind nun mal da und haben ein Recht auf ein tolles Leben.
                Aber muss man sich Welpen irgendwo her holen, die gerade mal 150 Euro kosten, keiner weis woher?

                Teilweise sind Impfausweise von deutschen Tierärzten gefälscht!! Die Tiere sind nicht geimpft, es ist einfach nur ein Stempel drin! Das muss man sich mal überlegen!
                Das ist eine Gefahr für Tier und Mensch und wenn es nachher in die 1000er geht, ist das Geschrei groß!

                Immer mit den selben Eltern....hast du dir mal die Zuchtverordnung durchgelesen???

                WURFWIEDERHOLUNGEN sind nur unter strengen Auflagen erlaubt!Meine Züchterin ist zum Beispiel nach Ungarn zum Deckrüden gefahren, um neues Blut in die Linie zu bringen.
                Züchter immer nur über einen Kamm scheren kann man auch nicht.

                Wobei ich immernoch glaube, viele erkennen nicht mal an der Homepage, ob es ein Züchter oder Vemehrer ist. Die Seiten sind mittlerweile dermaßen professionell....

                • (7) 28.07.12 - 10:12

                  Immer mit den selben Eltern....hast du dir mal die Zuchtverordnung durchgelesen??? __________________

                  ich kenne mcih aus in der zucht. zumindest das was ich wissen muß. HAtte mehrere HUnde vom züchter und wenn ich weiß das JEDESmal mehrere kranke hunde aus diesem wurf kommen , dann verpaare ich die beiden doch nicht mehr.

                  Kann doch ni cht sein das aus ein und dem selben wurf 3!!!! Hunde sterbens krank sind.Mit meiner hatte ich ja noch glück sie hatte nur einen lebenslangen durchfall und hat eben nicht zugenommen.Auch daass fell war nciht so wie es hätte sein sollen.

                  Ein wurf danach das selbe spiel. ein welpe starb mit 4 Monaten. ein anderer krank. durchfall fellausfall bis zum äußersten und kurz drauf im alter von glaube ich 2 oder so gestorben

                  ständig und immer wieder das selbe.....

                  ach ich hab da keine lust zum diskutieren.

                  ich halte ncihts mehr von der zucht. klar...man bekommt als käufer das Leben des welpen von anfang an mit-das ist schön:) oft kann man sich die eltern aussuchen....wenn zb 2 würfe anstehen. auch toll....

        (10) 27.07.12 - 09:48

        Du hast recht und deshalb kann ich wirklich nicht verstehen, warum beim Hundekauf immer noch Geiz geil ist und Welpen vom Wühltisch gekauft werden!

    (11) 26.07.12 - 21:56

    nunja, man kann nicht alles verallgemeinern!

    sicher ist der grundgedanke richtig aber ICH würde keine 1000 euro und aufwärts für einen hund ausgeben!
    wie kommt es eigentlich dass z.b. möpse, chihuahua, yorkis und co mitunter vom züchter MEHR kosten als eine große rasse? ...mal rein von den futterkosten müssten doch die kleinen rassen rein theoretisch schon etwas "günstiger" sein? es stellt doch rein von den futterkosten her ein unterschied dar ob ich 5 yorkis füttere oder 5 große rassen.

    ergo leuchten für mich die mitunter sehr hohen preise die züchter so nehmen mir nicht ein und finde ich auch NICHT gerechtfertigt.
    "qualität" hat seinen preis, sicher aber ob er gerechtfertigt ist, ist eine andere frage.

    wenn ich einen hund aus dem tierschutz o.ä. aufnehme dann interessiert es mich auch nicht ob er papiere hat oder nicht, die könnte ich mir höchstens ins gästeklo hängen.

    für mich braucht ein hund keine papiere, wichtig ist für mich dass er aus guten hause kommt, vernünftig aufgewachsen ist und gut sozialisiert ist und wenn man die augen aufhällt dann findet man dies nicht nur bei hochpreisigen rassehunden.

    • (12) 26.07.12 - 22:25

      Die Futterkosten sind für den Züchter mit Sicherheit die wenigsten Kosten, die bei einem Wurf anfallen. Erkundige dich mal, welche Auflagen und Bedingungen ein Züchter erfüllen muss, um züchten zu dürfen.
      Du wirst sehen, dass das Futter kaum etwas ausmacht.
      Von Tierschutz war nie die Rede, das finde ich vollkommen i.O.

      Es geht um die sinnlose Anschaffung von Welpen mit ungeklärtem gesundheitlichen Backround, wie auch Wesenzügen (Unsicherheit, Aggression etc...)aus Massenvermehrung. Nur um ein paar hundert Euro zu sparen...die man ganz schnell wieder drin hat, wenn das kleine Tierchen ggf., erste Krankheitszeichen zeigt.

      (13) 26.07.12 - 22:29

      Hallo, ich denke auch man sollte das nicht verallgemeinern.

      Ich denke das Mischlinge meist die gesünderen Hunde sind.

      Und ich habe selbst schon die Erfahrung gemacht das es bei Züchtern die nach außen hin einen guten Ruf haben trotzdem nicht richtig mit den Hunden umgehen.

      Ich habe mal eine Labradorhündin bekommen die 7 Jahre hintereinander junge geworfen hat ihr könnt euch vorstellen wie das Gesäuge hing sie hat damit fast den Fußboden gewischt, hatte außerdem 10 kg Übergewicht und war sehr unbeweglich. Sie wurde verschenkt als sie nicht mehr zur Zucht geeignet war. Was ich damit sagen will selbst wenn die Welpen Papiere haben und ein gutes sozialverhalten und so weiter denke ich darf man das Muttertier dahinter nicht vergessen.

      Und sowas möchte ich weder mit noch ohne Papiere unterstützen.

      Meine Hündin hatte noch schöne 5 Jahre bei mir mit Idealgewicht, Spaß und Steriliation bis sie an Krebs starb bzw. eingeschläfert werden musste. Sie wurde 12 Jahre alt.

      Lg

      • (14) 26.07.12 - 22:37

        Hallo Knipke,

        tut mir leid, aber man merkt in deinem gesamten Post, dass du leider keine Ahnung hast#sorry

        "Mischlinge sind gesünder" ist genauso eine Stammtischparole wie "Rassehunde sind total überzüchtet".

        Im VDH, DEM deutschen Rassehundeverband, dürfen Hündinnen NICHT MEHR als 4 Würfe hintereinander insgesamt!!
        Das heißt, die Labradorhündin von der du berichtest, kommt nicht von einem seriösen Züchter, sondern von einem solchen Vermehrer, vor denen ich oben gewarnt habe!!
        Und sie hatte keine gültigen Papiere! Die,die sie hat, die du das Klo runterspülen kannst, weil sie nichts wert sind.

        Verwechsle ZUCHT nicht mit VERMEHRUNG!

        • (15) 27.07.12 - 00:36

          Hallo das mit den Mischlingen beruht auf meinen Erfahrungen, daher das denke. Das sollte nicht heißen das es erwiesen ist oder so. Es ist meine Meinung.

          Und ich kenne den Unterschied sehr wohl zwischen züchten und vermehren aber was ich damit sagen wollte es ist nicht alles Gold was glänzt und nur weil der Hund Papiere hat läuft dort alles mit rechten Dingen zu.

          Die Hündin hatte ich von einem hochangesehenden Züchter der aber im Hinterstübchen viele Dinge gemacht hat die nicht in Ordnung waren.

          Ich möchte zum Ausdruck bringen das Papiere nicht alles sind es gibt überall Schwarze Schafe.

          Daher lege ich keinen Wert darauf man weiß nie was man bekommt.

          Lg

          • (16) 27.07.12 - 13:38

            Daher lege ich keinen Wert darauf man weiß nie was man bekommt.

            ja ds ist wirklich so...hatte ich weiter oben im Posting ja schonmals geschrieben !
            Das man nen hund bei nem Züchter kauft bedeutet nicht gleich, das man einen super Fang gemacht hat....

    (18) 27.07.12 - 10:09

    Einen Wurf Möpse aufzuziehen kann in der Regel viel teurer sein, als z.B. ein Wurf Labradore! Kleinhunde haben häufig Probleme während der Trächtigkeit + Geburt, Kaiserschnitt kommt häufig vor und jeder der schon mal eine OP beim Hund hatte weiß, was sowas kostet!
    Dann fallen die Würfe von Kleinhunden viel kleiner aus, als bei Großrassen. Meistens werden nur zwischen 2 und 5 Welpen geboren, bei Labradoren z.B. liegt die Wurfgröße in der Regel zwischen 4 und 10 Welpen.
    Wenn dir wichtig ist, dass dein Hund ohne Papiere aus gutem Haus kommt, was ist dir dann eigentlich daran wichtig?
    Mir z.B. war wichtig, dass die Aufzucht in der Familie statt fand, ebenfalls war mir wichtig, dass bei den Elterntieren bestimmte Gesundheitsuntersuchungen im Vorfeld statt fanden, an denen ich sehen konnte, dass für meinen Welpen die gesundheitl. Risikien gering waren, mir war bei meinem Rassehund der Stammbaum wichtig, denn in dem konnte ich über seine Vorfahren lesen, ob die gesund waren. Diese Voraussetzungen allerdings fand ich nur bei einem Züchter, der im VDH züchtet und der somit der FCI angeschlossen ist.

    Hobbyzüchter können Welpen sehr liebevoll aufziehen, aber das war mir zu wenig!
    Ich brauche keine Papiere zum züchten, aber ich brauche die Papiere als Gewissheit, das Beste getan zu haben, um einen gesunden Hund zu bekommen!
    Mein Labrador ist mittlerweile 13 Monate alt, er wurde vor 4 Wochen geröngt und das Ergebnis hat bestätigt, dass ich richtig gehandelt habe: mein Hund hat eine ausgezeichte A2 Hüfte beidseitig und ist ED frei!

    Hüftops und Ops an den Ellenbogen kosten ein Vermögen - jedenfalls viel mehr, als die 1200,- Euro, die mein Hund kostete!
    Wie gesagt, bei Rassehunden ist die Abstammung wichtig, entscheidet man sich für einen Mischling, dann nimmt man automatisch das Risiko in Kauf. Ein Mischling ist meistens ein "Herzenskauf" und wenn der Hund überlegt angeschafft wurde, ist das auch OK :-)

    LG

(19) 26.07.12 - 23:59

Hallo,

nicht jeder Mischlingswelpe kommt nur weil er kein VDH-habe-Papiere-Zuchthund ist aus miesen osteuropäischen Vermehrungsfabriken oder ist mit Krankheiten übersäht - schwarze Schafe gibt`s überall, auch unter den Züchtern (der Dackel meiner Mutter, anerkannte Zucht mit Papieren hat z.B. mit 2 schon den ersten Dackellähmeanfall wegen extrem eng stehender Wirbel gehabt) und der VDH steht auch nicht jeden zweiten Tag vor der Tür und schaut, ob alle lieb zu ihren Zuchthunden nebst Welpen sind.

Weißt du, die Tierheime sind aktuell zum brechen voll zwecks Urlaubszeit und wenn du wenigstens dazuschreiben würdest, dass man sich dort auch einen Gebrauchthund (selbstverständlich meist ohne Papiere) holen könnte um den Welpenhandel nicht zu fördern, könnte ich dich wenigstens noch besser verstehen, aber deine reine Werbung für das Allheilmittel Zuchthund kommt bei mir nicht an und wenn jeder nur noch Hunde mit Papieren nehmen würden, würden verdammt viele Hunde verdammt alt aussehen.

Nicht wirklich verständnisvolle Grüße,

kitty

(20) 27.07.12 - 00:41

Gut gemeint aber hilft doch nix - oberflächliche Menschen die sich einen Modehund zulegen wollen tun das - egal wie groß ihr Bankkonto ist.

Hauptsache er passt ins Fake-Vuitton-Täschchen oder an die Strassleine.

Glaubst Du wirklich solche Menschen erreichst Du hier?!

Im übrigen verurteile ich viele Züchter die sog. "Rasseverbänden" angeschlossen sind noch mehr - dubiose Rassevorgaben, Zuchtziele und ebenso vorhandene Profitgier machen es nicht besser!!

Die dollen preisgekrönten Rassekatzen meiner Eltern waren alle Krüppel, physisch wie psychisch. Ebenso die reinrassigen Schäferhunde meines Großvaters - keiner erlebte das zehnte Jahr.

Wie viele dieser Hunde mussten wegen des ach so schönen angezüchteten "flachen Rückens" an HD leiden und früh sterben?!
Wie viele Möpse haben ständig atemnot?!
Perserkatzen mit nicht funktionierenden Nasen und Triefaugen?!
Doggen deren Magendrehung quasi vorprogrammiert ist?!

All' diese Defekte sind angezüchtet!

Unter zehn zugelassenen "Züchtern" findest Du vielleicht (!) einen der tier - und artgerecht handelt.

Wir holen Tiere nur noch aus dem Tierheim.

LG, katzz

  • (21) 27.07.12 - 18:53

    Du hast natürlich nicht völlig unrecht. Aber die Möpse aus Polen haben auch eine so mini Nase, dass sie keine Luft bekommen.

    Das ist ein völlig anderes Thema. Das die Tiere kaputt gezüchtet werden. Die Vermehrer tun dies doch genauso, die springen auf den gleichen Zug auf, nur ohne die Auflagen eines Zuchtvereins.
    Natürlich ist HD und ED angezüchtet.

    Aber glaubst du wirklich, wenn Labbi A vom Bauernhof XY auf Labbi B vom Bauernhof Z springt, dass da kein HD und ED bei rauskommt?!

    Außerdem sind die Quoten bei Labradoren extrem gut geworden. Nur noch wenige % sind bei den Hüften im D und E Bereich.
    Die Zucht hat also sehr wohl was erreicht. Genauso ist man dringend dabei, einen Gentest für Epilepsie zu entwickeln.
    Das kann man nur mit einer zielgerichteten Zucht erreichen, und nicht wenn jeder mal mit jedem darf.

(22) 27.07.12 - 08:22

also ich hab nen Goldie aus sehr guter Zucht......mit Papiere, Eltern haben super Stammbaum, Vater viele Auszeichungen etc.
Er hat 1500 Euro gekostet.

Mit ca. 3 Monaten gings dann los: Ausschlag an den Pfoten, danach Hautprobleme......teils offene Stellen. Also Allergietest, Blutkontrollen etc.
Als er 2 war bekam er extreme Hot spots - dauerte 3 Wochen und kostete ne Menge beim TA.
Mit 2,5 Jahren wieder Hot Spots - wieder beim TA.

Von klein auf ein ewiges Problem mit Übergewicht.......Tierärzte genervt woran es liegen könnte. Futter umgestellt, lang gebarft, Hund regelrecht hungern lassen, viel Bewegung - NIX.
Vor nem Jahr neuer TA, der stellte endlich die Schilddrüsenunterfunktion fest.
Mercy muss also sein Leben lang Medikamente nehmen - die nicht grad billig sind.

Auch von klein auf humpelte er hinten links immer mal wieder........ Ergebnis: leichte HD!

Ich hab nun nicht die Rechnungen aufgehoben um zu sehen wieviel TA-Kosten es bisher waren......aber es geht in die Tausenden........

Und ja - "sowas" kann auch bei Hunden mit den besten Papieren passieren - EBEN!
Ein Hund mit super Stammbaum sagt nicht aus das der Hund kerngesund ist und kaum TA-Kosten verursacht!

(23) 27.07.12 - 10:22

Die links sind sehr gut, nur leider werden die Leute mit wenig Geld in der Tasche weiterhin ihre Rassehunde vom Wühltisch kaufen :-( Geiz ist Geil :-(
Allerdings muss man auch aufpassen bei Züchtern, die über Verbände züchten, welche der FCI angeschlossen sind. Schwarze Schafe gibt es überall, deshalb wirklich Augen auf, bei Welpenkauf!
Das viele Rassen überzüchtet sind, wissen wir alle und weil viele sogenannte "Hobbyzüchter" meinen, ohne gesundheitlichen Auflagen zu züchten sei gut, wird das auch nicht besser werden.
Es wird auch nicht besser werden, wenn z.B. kurze Nasen bei Mops und Bulldogge weiter gezüchtet werden. Aber wer sich umschaut, wird auch fündig werden! Es gibt sie tatsächlich. die Züchter, die eine Rasse zum Positiven verbessern! Aber dazu gehört viel Wissen und Erfahrung - die haben nur wenige!

LG Pechawa

(24) 27.07.12 - 12:21

Hallo,

grundsätzlich stimme ich dir zu, aber es gibt auch leider viel zu viele Ausnahmen. Leider vergessen viele Züchter das Wohl des Hundes bzw. der Rasse und züchten nur aus Profitgier.

Als Beispiel möchte ich vom Hund meiner Eltern erzählen. Er ist ein 3,5 Jahre alter Golden Retriever Rüde und ein toller Hund. Leider ist er auch sehr krank. Mit 4 Monaten wurde bei ihm Athrose in den Ellenbogen festgestellt und er hat hochgradige HD und ED. Der Züchter, diese geldgeile Ratte, wollte doch tatsächlich den Hund zurückkaufen! Er würde meinen Eltern den halben Welpenpreis geben und dann wären sie den Hund "los"! Wie er das schon gesagt hat! Manch einer mag nun denken "Das ist doch ganz nett. Alle Tierarztkosten wären erspart geblieben und die Sorgen ebenfalls." Aber! Er wollte den Hund nur zurückkaufen, um mit ihm auf Ausstellungen zu fahren! Um weiter ordentlich Geld mit ihm zu verdienen! Ich muss dazu sagen, dass er wirklich aussieht, wie ein Goldi aussehen sollte. Ein echt schönes Tier! #verliebt Aber der blöde Züchter hat nicht an das Wohl des Hundes, sondern nur an Preise und dergleichen gedacht!
Dann kommt hinzu, dass nach den Regeln des VDH gezüchtet wurde (ein Elternteil höchstens HD-C, das andere höchstens HD-B). Was kam heraus? Ein Hund mit HD-E! Und was macht der Züchter, weil die Hunde alle sehr schön geworden sind?! Züchtet ein dreiviertel Jahr später mit dem selben Elternpaar!

So etwas kann ich einfach nicht verstehen!

LG

  • (25) 27.07.12 - 12:40

    ... ja, das kommt raus, wenn mit "C-Hüften Retrievern" gezüchtet werden darf :-(
    Generell heißt es im allgemeinen, dass C-Hüften nicht unbedingt C-Hüften vererben. Bei Vererbung spielen andere Dinge eine Rolle ....... :-( Wer's glaubt!
    Früher war es so, dass der Genpol von Retrievern sehr klein war, es also wenig Auswahl gab. Mittlerweile ist das nicht mehr so, die Auswahl ist groß, bei denen über mehrere Generationen keine HD / ED vorkam - jedenfalls bei den Golden und den Labradors.

    Mir ist unverständlich, warum da nicht ein Riegel vorgeschoben wird und das ist es auch, warum ich der Meinung bin "Augen auf beim Welpenkauf" - egal wo man den Hund herbekommt!
    Deine Eltern konnten die Erfahrung machen, den Hund von einem schwarzen Schaf zu kaufen, es ist traurig und auch nicht Sinn der FCI!

    LG Pechawa

Top Diskussionen anzeigen