Welpen in der 8. bis 10. Lebenswoche zu sich holen...

    • (1) 31.07.12 - 19:03

      das ist hier ja ein ganz kontzroverses Thema.

      Ich habe mich nicht zuletzt deshalb an viele, vielen Stellen informiert. Tierheim, Tierschutz, Notbauerhof und in der Hundeschule meines Vertrauens.

      Er herrscht, im Gegensatz zu Urbia, die einhellige Meinung, dass man den Welpen in der 8. bis 10. Lebenswoche zu sich holen soll- damit man sich die bestimmte Prägung, die sich in dieser Zeit vollzieht noch nutzen kann um den Hund in seinem Rudel zu integrieren.

      Auch in Welpenfibeln und Hunderatgebern habe ich genau diese Aussage gefunden.

      Zwischen der 12. und 16. Woche tritt ein Hund ja auch schon ins Junghundalter ein.

      Auch meine persönliche Erfahrung bzw. die meiner Familie spricht dafür.

      Warum sprecht ihr euch alle dagegen aus?

      #winke

      • Ich spreche mich nicht dagegen aus.

        8 Wochen finde ich etwas früh, aber die 10te Woche finde ich perfekt. Genauso wird es auch bei uns im Tierheim gehandhabt und auch empfohlen.

        LG

        minimöller

        Ich habe meine Kleine seit ihrer (geschätzten) 6. Lebenswoche.
        Und JA, das war viel zu früh! Aber bei einem Fundtier kann man es sich ja schlecht aussuchen...

        Abgegeben haben wir ihren Wurf in der 10.Lebenswoche, wurde uns damals so vom Tierarzt empfohlen!

        Ich finde nicht, dass es zu früh war, zu den Welpenbesitzern habe Ich bis heute Kontakt und geschadet hat es keinem Welpen!

        Ich würde einen Hund nicht vor der 12. Woche abgeben bzw. zu mir holen.
        Gerade die Sache mit der Prägung macht doch mehr Sinn durch Mutter und Wurfgeschwister...mein Captain war auch in dem Alter noch gar nicht soweit abgegeben zu werden, wog noch kein KG und brauchte einfach seine Mutter noch...

        Lg,

        Mimi

      • unser Goldie kam mit 8 Wochen zu uns - von einer Züchterin!
        Grad weil zwischen der 8. und 12. Woche "viel passiert"

        Unser Labi kam mit 11 Wochen zu uns.......und irgendwie war es mit ihr nie so innig wie mit ihm.

        8. Woche ist extrem-früh. Die Prägung die in dieser Zeit von der Mutter und dem Restwurf geschehen kann, kann in einer Familie ohne andere hunde eigentlich fast nicht aufgeholt werden. sicher ist der Hund dann ggf. etwas besser/intensiver auf´s eigeneRudel geprägt, aber für die Sozialisierung ist das suboptimal!

      • Unsere Hündin wird zwei Tage nach ihrem Einzug bei uns 10wochen alt.Früher hätte ich sie nicht holen wollen.
        lg Julia

        Huhu,

        also ab 10. Woche sage ich nichts...aber 8. finde ich zu früh.

        Allerdings habe ich da auch einfach andere Erfahrungen gesammelt. Das TH aus dem ich meinen Hund habe vermittelt frühestens ab der 10. Woche. Das TH aus dem wir den Hund davor hatten vermittelt auch ab der 10.

        Meine Eltern haben ihren Hund mit knapp 8 Wochen bekommen ( lange, traurige Geschichte ), u meinen habe ich mit 13 Wochen bekommen und wenn ich sehe wie unterschiedlich im Sozialverhalten/Körpersprache mein Hund und der Hund meiner Eltern sind, dann denke ich mir das mein Hund deutlich besser dran war, vor allem eben wenn es um das Verhalten unter Hunden geht.

        Meine Mutter hat zwar versucht über Hundeschule etc. vieles wieder wett zu machen, aber "sprachlich" ist ihr Hund dennoch nicht wirklich auf der Höhe.

        lg

        Andrea

        • (9) 01.08.12 - 17:37

          Hallo,

          wobei es natürlich reine Spekulation ist, ob die Unterschiede in Sozialverhalten und Körpersprache auf die frühe Abgabe zurückzuführen sind oder nicht doch eine reine Charaktersache (oder "Fehler" in der Erziehung). Wie ich darauf komme? Bei uns ist es das genaue Gegenteil, allerdings behaupte ich dies erstmal nur vorsichtig, da unsere Hunde (also meiner und der der Bekannten) erst 7 Monate sind und sich natürlich noch viel ergeben wird/kann: Unsere kam mit 8 Wochen zu uns, die andere Hündin mit 11 Wochen zu den Bekannten. Beide gleich alt. Unsere zeigt ein wesentlich besseres Sozialverhalten als der andere, ist "weiter" und umgänglicher in Kontakt mit Mensch und Tier. Kann Zufall sein, ohne Frage, widerlegt aber unter Umständen auch Deine These.

          Ganz liebe sonnige Grüße

          • (10) 01.08.12 - 17:44

            Huhu,

            jo..also Erziehungsfehler möchte ich ausschliessen, denn das haben meine Eltern besser im Griff als ich.

            Aber ich meine auch nur das Verhalten untereinander, zum Menschen sind beide Hund ähnlich.

            Wolf ( also meiner) ist nicht umgänglicher mit anderen Hunden...aber er kann sie besser "lesen", er weiß wann ein anderer Hund spielen will, böse wird, neugierig ist oder oder oder. Teddy ( der Hund meiner Eltern) versteht z.B. keine Spielaufforderung anderer Hunde so richtig ( wenn dann überhaupt nur nach dem xten mal) und wenn ein anderer Hund ungemütlich wird, dann versteht er das meist auch erst wenn es Krawall gibt.
            Wolf ist da einfach viel sicherer.

            Natürlich spiele da auch viele andere Faktoren eine Rolle, das steht fest.

            lg

            Andrea

            • (11) 01.08.12 - 17:54

              Ich denke auch, dass ich diesen Vergleich erst sicher stellen kann, wenn unsere Hunde älter sind, deshalb auch nur unter Vorbehalt. :-)

              Finde es eben schwierig, auf Grund Deiner Erfahrung davon auszugehen, dass es prinzipiell schlecht sein muss, einen Hund mit 8 Wochen zu sich zu holen.

              Ich empfinde es als fast unmöglich, mir diesbezüglich eine Meinung zu bilden, da ich feststellen musste, dass es sowohl bestens sozialisierte Hunde gibt, die bereits mit 8 Wochen abgegeben wurden, als auch solche, die erst mit 12-14 Wochen in die Familie kamen. Ich habe eben alles schon kennengelernt und festgestellt, dass man die Entwicklung und das Verhalten des Hundes nicht am Zeitpunkt der Abgabe festmachen kann.

              Ich weiß, dass es hier viele Verfechter beider Seiten gibt. Aber auch diese basieren in der Regel nur auf Erfahrungswerte, so dass ich mir Aussagen kneife a la "ein Hund darf auf keinen Fall vor der so und so vielten Woche abgegeben werden". Ob es hierzu wirklich Statistiken und Studien gibt weiß ich nicht und kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Deshalb finde ich es mehr als unnötig, jeden zu zerreißen, der sich einen HUnd mit 8 Wochen holt (nicht, dass Du das hier gemacht hast:))

              LG

              • Genau deswegen schreibe ich das ich andere Erfahrungen gesammelt habe und ICH das so empfinde.

                So etwas allgemeingültig zu sagen...ne da müssen andere ran *lach*.

            Kommt auch viel auf den Hund an.

            Unsere erste Hündin holten wir mit 8 Wochen. Sie hat eine super Körpersprache und kommt mit allen Hunden gut klar.

            Die andere Hündin holten wir mit 11 Wochen. Die kann Hunde mal allgemein nicht ab und Körpersprache ist bei der auch unter aller Sau. Die braucht nur mich.

            Schwer zu sagen was von was kommt. Manchmal passt es auch nur zufällig dass die Hündin die später geholt wurde die bessere Körpersprache hat, vielleicht wäre das unter anderen Umständen auch so.

    Wir haben unsere Hündin mit 6 Wochen bekommen da die Mutter gegen Ihre Welpen gegangen ist. Heute ist Sie 14 einhalb und geschadet hat es Ihr nicht.

    Hallo!

    Man sollte den Abgabezeitraum nicht pauschalisieren. Meines Erachtens spielt die " Hunderasse" eine ganz entscheidende Rolle. Es gibt Hunde die mit 8 Wochen körperlich wie geistig deutlich weniger entwickelt sind als andere.

    Viele Hütehundrassen sind mit 8 Wochen schon sehr weit und sollten meiner Meinung nach früh in ein neues zu Hause um möglichst viel von der Welt kennenzulernen und auf ihre Familie geprägt zu werden.
    Andere Rassen sind wiederum Spätentwickler und brauchen noch ein/ zwei Wochen länger bei der Mama und Geschwistern.
    Einen Hund unter 8 Wochen aufzunehmen halte ich für nicht gut und zwar aus mehreren Gründen: der Hund ist unter Umständen nicht futtertest, das Sozialverhalten ist durch Geschwister und Mutter nicht gut genug geprägt und ein ausreichender Impfschutz ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Um das Sozialverhalten zu beeinflussen ist es in meinen Augen sehr sehr wichtig sich 1. sofort eine gute Hundeschule mit Welpengruppe zu suchen und 2. sich unbedingt die zu ihr passende Hunderasse zu suchen. Weiter muss man sich einfach von dem Gedanken und Zwang verabschieden das mein Hund immer mit allen Menschen und Hunden gut kann. Hierbei entstehende Probleme sollten durch eine gute Bindung zueinander und guten Grundgehorsam ausgeglichen werden.

    Grüße

    (16) 01.08.12 - 20:23

    nun ... ich würde auch keine pauschalaussage machen. das hängt völlig von den hunden ab.

    ich hatte mal nen wurf mit meiner mischlingshündin. und der erste hund sollte spontan von bekannten wo es dem hund definitiv gut gehen würde mit 8,5 wochen abgeholt werden. die machten nen ausflug und waren grad in der nähe (entfernung weit jenseits der 100 km ...).ich hab die erst mal kommen lassen um zu gucken was wird. und siehe da: die mama kam mit ihrem welpen, begutachtete die familie und beschnupperte alles und dann ging sie mit dem rest der rasselbande und ließ ihn unbesehen zurück #schock uns ist der abschied viel schwerer gefallen. viele tränen und wir haben ihn schrecklich vermisst. aber was solls - er hat nen tollen platz, wird abgöttisch geliebt und ist ein wunderbarer hofhund geworden. nur die sozialisierung mit den hühnern hat nicht geklappt #kratz#schein;-)

    der letzte ging übrigens mit 12 wochen. ich war dann schon froh dass er ging denn er hatte nur noch blödsinn im kopf und ich musste neben prüfungszeit an der uni noch ständig hinter ihm her sein #schwitz dafür konnte er aber auch ne zeitlang ruhe geben bei der abgabe, weil er öfter an der uni mit war und dann hieß es ab auf den platz mit mama und ruhe. das hatte er schnell raus. was die mutter anlangte: ihr war es definitiv zu lang. sie hat schon seit 2 wochen versucht in bei jeder gelegenheit loszuwerden. einmal ist sie mit ihm im zug hausieren gegangen. sie hat die abteile abgeklappert und als sie eine frau fand die nett zu ihm war hat sie in dagelassen und ist zurückgekommen. als er nach 10 min wieder kam hat sie ihn wieder hingebracht, frei nach dem motto: bist du zu blöde nen platz zu finden oder wie??? die besagte dame fand es einerseits lustig, andererseits schade, weil sie wirklich gerne einen wollte, aber in ihrer wohnung nicht durfte. war aber egal, weil wir grade unterwegs zu seinem neuen platz waren.

    vom charakter her merkt man bei den fünfen eigentlich keinen unterschied (halt die eigenheiten die sie mit 4 wochen auch schon hatten #rofl), obwohl sie zu so unterschiedlichen zeitpunkten abgegeben wurden.

    diesbezüglich würd ich mich wirklich sehr viel auf die mutter verlassen. ich hab auch schon von hündinnen gehört, die auch mit 10 wochen noch nicht willens waren ihre welpen gehen zu lassen. dann sind sie vermutlich auch noch nicht so weit #gruebel

    Hallo fraglichst,

    unser Goldie ist punktgenau 8 Wochen jung gewesen, als er bei uns eingezogen ist.
    Wir sind sofort auch mit ihm in die Hundeschule gegangen und es war und ist bis Heute in meinen Augen genau das richtige Alter gewesen.
    Mag sein, dass es auch an der größe des Hundes liegt,aber die Regel mit 12 Wochen erst von der Mutter weg, kenne ich nur bei Katzen.
    Eine Hundemami fühlt sich vielleicht auch doch schneller mal überfordert.Vor allen Dingen, wenn sie nur zum Welpen bekommen gehalten wird....so ein Gefühl habe ich gerade bei einer Züchterin, die eingetragen ist, wo wir uns seinerzeit für einen Welpen interressiert hatten.Letztendlich haben wir einen super tollen Schatz ( Hund) geholt von einem Bauernhof mit tollen dunklen Goldies. Die Mama wurde nach dem 2.ten Wurf sterilisiert und es sind wirklich alles tolle gesunde Goldies.Alle mit 8 Wochen bei den neuen Besitzern eingezogen.
    Das ist meine Erfahrung, die ich sehr gerne teile.
    LG
    Birgit

    (18) 02.08.12 - 08:41

    Hallo!

    Wir haben unsere erste Hündin mit 8 Wochen geholt die andern mit 11 Wochen.

    Ich muß sagen, ich fands auch für mich bei den älteren Welpen leichter. Man spart sich 4 Wochen mit ständigen rein pinkeln und und und. Mit 11 Wochen waren sie doch schon etwas reifer.

    Wegen der Bindung kann ich nichts sagen. Meine 2te Hündin die wir mit 11 Wochen geholt haben hängt fast noch mehr an mir als die Große. Den dritten Hund haben wir bewußt erst mit 11 Wochen geholt.

    Ich finde die Kleinen habens trotzdem schwer im neuen Rudel. Ein paar Wochen mehr unbeschwerte Kindheit schadet denen nicht. Bei meinem 3. Hund hab ichs jetzt irgendwie noch bewußter mitbekommen. Ich denke er hat ein schönes Zuhause gefunden, aber am Anfang wars schon hart für ihn. Alle komisch, die beiden ollen Tanten haben ihn nur angeknurrt und ignoriert. Denke dass es gut ist wenn sie etwas handfester sind!

    Gruß Sabine

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