Unter welchen Vorraussetzungen ist ein 2.Hund "sinnvoll"?

    • (1) 06.08.12 - 14:50

      Hallo zusammen!
      Meine Frage steht ja schon oben,allerdings frage ich hier nicht nach finanziellen,Platz oder Zeit Aspekten,diese liegen auf der Hand ;-)
      Sondern dreht sich meine Frage eher um charakterliche Eigenschaften beim 1.Hund!
      Unser Rüde ist ein Leinenrüpel auf dem allerbesten Weg der Besserung,auch sein Stresslevel und seinen Hütezwang mir gegenüber haben wir jetzt weites gehend im Griff (Dank 1a Trainerin).Ohne Leine sind andere Hunde kein Problem,auch stellen Hündinnen kein Problem dar wenn er an der Leine ist.
      Bandit wird Freitag kastriert,weil viele Probleme durch den Sexualtrieb gepusht werden.
      So nun liebäugeln wir mit dem Gedanken uns in 2-3Jahren (Bandit wäre dann 3-4J) einen 2ten Hund zuzulegen,mir schwebt da eine BBS Hündin vor oder auch wieder einen Malinois.
      Jetzt kommen da einige Fragen auf,auch wenn bis dahin noch viel Zeit vergeht und sich vieles wieder ändert...

      1.ist es überhaupt sinnvoll sich einen weiteren Hund zuzulegen wenn der erste Hund eine solche "Vorgeschichte" hat,wäre es eher belastend für den ersten oder würde es eine "soziale" Verbesserung darstellen?

      2.sollte der zweite Hund ähnliche oder gleiche Rasseeigenschaften mitbringen?

      3.besser einen Welpen zum älteren Hund oder eher ein Hund im ähnlichen Alter?

      4.wie würde ich meinen Hund am besten auf ein neues Rudelmitglied vorbereiten?

      5.sollte ich überhaupt noch solange warten oder lieber in näherer Zukunft planen bzw es lieber ganz sein lassen ;-)?

      Ich freue mich auf Antwort,Tips & Tricks oder konstruktive Kritik!
      LG Cat #winke

      • Hallo!

        Wir haben ja jetzt den 3. Hund, und der ruft wieder viele Erinnerungen an die Anschaffung des 2ten Hundes hervor.

        1. Sollte der erste verlässlich sein. Wenn du einen alleine nicht in den Griff bekommst wirds mit 2en noch schwerer. Andersrum ist es viel leichter mit einem souveränen Vorbild. Meine beiden sind immer und überall abrufbar. Der Kleine versucht jetzt schon immer schneller als die Ladies bei mir zu sein. Würden die nicht hören, wär es mit ihm aber sicher schwerer.

        2. Es sollte schon länger gut klappen. Erstmal wurde bei uns nämlich alles auf den Kopf gestellt. Das erste mal zu dritt Gassi war super. Kein Hund kam, die Zicken haben ander Hunde angemacht wenn sie zum Welpen wollten und ich war erstmal nervlich am Ende. Aber, wir waren schnell wieder auf altem Stand. Gott sei Dank! Mit dreien an anderen Hunden an der Leine vorbei ist aber immer noch chaotisch!

        3. Die lasten sich nicht gegenseitig aus. Kannst du total löten. Das Gassi gehen ist gleich. Aber ich schätze du trainierst auch mehrmals die Woche mit deinem Hund und lastest ihn Kopfmäßig aus. Das mußt du dann mal 2 machen.

        4. 2 oder 3 Hunde sind ein Rudel. Die haben nen ganz anderen Schwung, die sind viel mutiger. Gerade wenns um andere Hunde geht. Gestern ist mir wieder schlecht geworden weil unser 10 monatiger Nachbarslabbi auf uns zu raste mit den netten Worten "die will spielen". Da kannste nix mehr machen. Ich mußte ja irgendwie acht geben auf meinen Mini-Sheltie Welpen gegen nen tollpatschigen Labbi und dann noch die 2 Weiber davon abbringen dem Labbi zu zeigen was sie davon halten wenn er mit Zunder in unser Rudel stürmt. Ich hab erst selber versucht den Labbi zu vertreiben und bei meiner großen Hündin hat er sich halt erstmal ne Abreibung geholt.

        Aaaaaaaaaaber, nie mehr nur einen Hund. Es ist wirklich schön mit anzuschauen wie die 3 miteinander umgehen und ich möchte das nicht mehr missen!

        LG Sabine

        • Huhu,
          ja verlässlich sollte er vorher schon sein,ansonsten kann ich schon erahnen was das für eine Katastrophe wird.Aber wie gesagt es läuft immer immer besser!
          An den ersten Hund bin ich recht blauäugig rangegangen,das passiert mir nicht nochmal ;-)
          Sport darf Bandit nur mäßig machen weil er eine Fehlstellung an den Vorderpfoten hat,ich muss auch sehr auf sein Gewicht achten,bei einem Schultermaß von 61cm liegt er mit seinen 38kg ganz gut!
          Bei ihm ist viel Kopfarbeit angesagt,er muss sich die erste Hälfte seiner Mahlzeiten in Suchspielen erarbeiten,das gestalte ich als Fährtensuche beim Spaziergang...zu Hause gibt es dann den Rest im Napf!

          "Gestern ist mir wieder schlecht geworden weil unser 10 monatiger Nachbarslabbi auf uns zu raste mit den netten Worten "die will spielen"."

          Ja diese Leutchen sind mir auch ein Graus,vorallem wenn danach das geschimpfe losgeht wenn meiner dann das Fell aufstellt und fletscht....dann ist er ja der grosse böse schwarze Wolf #klatsch Letztens wurde er von einem freilaufenden Mischling (war ein kleiner) angefallen,das hat uns im Training wieder total zurückgeworfen,ich hätte vor Wut auf den anderen Halter echt kotzen können!

      Hallo,

      find ich gut, dass du dir soviele Gedanken machst :-) Ich denke ein 2ter Hund wäre prinzipiell auch jetzt schon möglich. Allerdings musst du dann auch die Zeit haben, mit beiden reglmäßig zu arbeiten, auch einzeln.

      Wir hatten lange Zeit einen Doggenmischling alleine. Er war ein Familienhund, wie er im Buche steht, ohne nennenswerten Jagt- oder Hütetrieb. Unsere Zweite haben wir dann dazu bekommen, als der Große schon 10 war. Ein großer schweizer Sennenhund, auch ein Hof- und Zughund also. Die beiden haben sich von Anfang an super verstanden und die Kleine hat sich eine Menge vom Großen abgeschaut. Allerdings war sie auch von Anfang an nie so an uns gebunden, wie der Große es war.

      Als der Große dann gestorben ist (Oh Gott, das war eine Katastrophe #heul#kerze ) war die Kleine ganz schön geknickt.

      Dann hat uns ein kleiner Mischlingswelpe (jetzt 15 Wochen) gefunden und ist bei uns eingezogen. Die Große ist jetzt 2, hat die Grundausbildung hinter sich, muss aber trotzdem noch reglmäßig und konzentriert arbeiten. Da der Kleine jetzt auch langsam ranmuss, gehen beide immer getrennt zur Schule. Dafür muss man Zeit und Lust haben.

      Allerdings hat er die Grudnkommandos super schnell gelernt, da er sich die von der Großen abgeguckt hat ;-)

      #winke

      • Hallo #winke

        Unser Bandit hat schon noch einige Defizite die wir erst noch aufarbeiten müssen bevor wir mit einem zweiten anfangen,so wie er jetzt noch tickt ist er kein Vorbild ;-)

    (6) 07.08.12 - 19:42

    2-3 Jahren....da geht noch viel Wasser den Bach runter.
    Schaut mal, ob dann noch alles so wie heute ist und fangt noch einmal mit der Planung an.

    Hört sich eher so an, als ob Morgen schon den Hund kaufen willst#rofl

    Lisa

    • (7) 08.08.12 - 08:27

      Ja da geht noch viel Wasser den Rhein runter,aber ich halte nichts von Spontankäufen bei Haustieren!
      Bei einer Verantwortung von bis zu 15Jahren (oder mehr) finde ich 2-3Jahre nicht zu früh um abzustecken worauf man noch hinarbeiten muss um optimale Vorraussetzungen zu schaffen (langfristig)!

      so far,Cat!

Top Diskussionen anzeigen