Labrador Welpe

    • (1) 10.08.12 - 08:07

      Was darf ein Welpe ohne Papiere kosten?(natürlich geimpft,mehrmals entwurmt und gechipt.)

      Über Antworten würde ich mich freuen

      • Sinnvollerweise gar nichts, weil man den nicht nimmt.

        Muss es unbedingt der sein: lass Dir die Mutter zeigen und achte drauf, dass sie auch wirklich ein dickes Gesäuge hat. Nehm einen Tierarzt mit oder jemand der sich sehr gut mit Welpen auskennt und lass Dir das Alter bestätigen.Ruf den Tierarzt an, der den Impfpass ausgestellt hat, bevor du den Welpen nimmst, Du kannst Dir etwa den Impfpass vorab eingescannt mailen lassen.

        Nur wenn Du absolut sicher bist, dass genau dieser Welpe zu genau dieser Hündin gehört, das Alter zuverlässig stimmt und der Zustand wirklich gut ist kannst Du ihn nehmen. 200-300 Euro sind angemessen.

        Sei wirklich misstrauisch, es gibt viel zu viele Leute, die sich extra Welpen aus Polen holen, ihre erwachsene Hündin ohne dickes Gesäuge als Mama präsentieren und dir dann ein krankes, nicht futterfestes, viel zu junges Bündelchen Hund in die Hand drücken - und vor lauter "ach ist der süß" zahlst Du dafür nen Haufen Geld und merkst erst hinterher, dass da Tierquäler sich eine goldene Nase verdienen.

        Nachdem man die welpen für 20 Euro in Polen bekommt hat man eine absurde Gewinnspanne, nur eben auf Kosten der Tiere... auch Impfpässe lassen sich leicht fälschen, deswegen unbedingt da anrufen, sonst hast Du da nen Hund der sich Staupe holen kann und keine Ahnung davon.

        Bitte nimm den Welpen nur dann wenn du die Leute privat kennst oder dir das Muttertier genau anschauen kannst (um zu prüfen, ob es wirklich die Mutter ist), bei Trendhunderassen wie franz. Bulldogge, Labbradoren und den ganzen kleinen Hunden wie Chihuahuas, Zwergpinsher usw werden gerne Importhunde aus Hundefarbriken in Pappkartongs im Kofferauf importiert und dann von Familien mit adultem Tier predentiert.

        Deshalb ist es wirklich besser, wenn du die Leute privat kennst, notfalls frag doch einfach die Nachbarn mal.

        Preislich würde ich ohne papiere etwas den Preis der Schutzgebühr für Hunde im Tierhim bezahlen,.. 200-300 Euro

        auch auf die gefahr hin, dass ich gleich mit steinen beworfen werde!

        wir haben auch einen hund ohne papiere geholt. vom dorf. die eltern haben wir gesehen.

        wir haben nur fürs impfen und entwurmen bezahlt. das waren 125 euro. mehr nicht. das chipen haben wir selbst machen lassen. kostet aber glaub ich etwa 20 bis 30 euro (ausser sie haben es jetzt mehr angezogen). das würde ich hier in dem fall noch mit dazu rechnen.

        den damaligen hund meiner oma. den haben wir umsonst bekommen. dieser kam ebenfalls vom dorf. die hündin wurde schwanger. der mann wollte die welpen nicht behalten und hat sie abgegeben. auch hier haben wir die mutter gesehen.

        der hund meiner oma war gesund. ob dieser auch geimpft worden ist, weiß ich allerdings nicht.

        mein hund jetzt ist auch gesund und entwickelt sich prima!

        also das musst du für dich selbst entscheiden!

      (6) 10.08.12 - 13:09

      Du möchtest einen reinrassigen Labradorwelpen?
      Wenn du ihn auf dem "Polenmarkt" kaufst, dann sind die meistens schon für 250,- Euro zu haben.
      Kaufst du ihn von Privatleuten, die einfach mal Welpen haben wollten, kosten die in der Regel 400,- - 500,- Euro!
      Kaufst du ihn von Hobbyzüchtern, die schon mehr Gedanken und Zeit investieren, dann kosten die Welpen in der Regel 900,- Euro. Diese Hunde sind in der Regel geimpft, mehrmals entwurmt und gechipt und haben manchmal Papiere, allerdings keine "echten"!
      Ich habe meinen Labrador von einem Züchter, dessen Verein der FCI angeschlossen ist. Er hat echte Papiere, obwohl ich die nicht brauche. Mir war nur wichtig, dass er gut aufgezogen wurde und das im Vorfeld das Beste getan wurde, einen gesunden Hund zu züchten. Das war bei meinem Züchter der Fall!
      Hunde aus solchen Zuchten kosten 1200,- Euro oder etwas mehr und das habe ich gerne ausgegeben, zumal der Unterschied zu den 900,- Euro von Hobbyzüchtern nur gering ist.
      Du kannst natürlich sparen und einen billigen Welpen kaufen, aber das Risiko später viel Geld beim Tierarzt zu lassen ist dann natürlich viel größer! HD - Ops kosten z.B. ab 2000,- Euro......

      LG

    • (7) 10.08.12 - 15:03

      Hallo!

      Ich würde auch sagen 200 Euro. Selbst wenn ihr die Eltern seht, es vererbt sich so viel von den Großeltern, da kannst du dir nie sicher sein ob da nicht doch ne andere Rasse mit drin ist.

      Wenn ihr wirklich einen Labrador wollt würde ich einen vom Züchter nehmen mit Papieren. Denke die Kosten dann so um die 1000 Euro. Ihr wollt ja jetzt nicht züchten!

      Gruß Sabine

      Bitte bitte kauft den Welpen bei einem seriösen Züchter, welche in einem Verein züchtet.
      Die Sozialisation von Welpen ist sooooo wichtig, man kann so viel falsch machen und ihr müsst es dann ausbaden.
      Schaut euch auch mehrere Züchter an, stellt Fragen, der Züchter wird euch auch Fragen stellen, lasst euch alle Papiere zeigen (inkl. Untersuchungen, Körung, Wurfabnahmeprotokoll (falls schon vorhanden).....)
      Welchen Eindruck machen Mama und Welpen?
      Was unternimmt der Züchter bzgl. Sozialisierung?
      Wo wachsen die Welpen auf und wie leben die Welpen und das restliche Rudel?
      Welche Bedingungen stellt der Züchter?

      ich hab ein Labi Mädel - ohne Papiere!
      Und ganz bewusst ohne Papiere gekauft. Unser Goldie hat Papiere....hat ne Schilddrüsenunterfunktion, leichte HD und Allergien!
      Und ich wollte partou ein schokobraunes Mädel......

      Ich hab 500 Euro bezahlt. Konnte die Elterntiere sehen die gesund sind und übrigens Papiere haben!

      • (10) 11.08.12 - 14:47

        Danke für Deine nette Antwort.Deshalb hole ich mir bewusst auch ein Welpe ohne Papiere.Man weiß auch nie ob sie gesund bleiben auch wenn sie Papiere haben,wie du ja selbst schon gesehen hast .Wo habt ihr die kleine denn her?
        Wir haben einen Bekannten der war früher auf Ausstellungen , und der kennt sich aus.Klar man muss halt schauen ob es seriös ist.Sich die Welpen und das Muttertier anschauen.Wie es beim Züchter aussieht das wissen wir alles.Wir möchten auch ein Labbi Mädel braun oder hell oder ein Golden.War das ein Problem ein Mädel zu bekommen?Oder wie schnell habt ihr reagiert?Es ist bestimmt schwierig ein Mädel zu bekommen oder?

        Wäre schön wenn du nochmal Antwortest gerne auch per Nachricht.

        Lg

        Susanne

        • Ich hatte vor einigen Jahren auch einen braunen Labrador.

          Sie ist leider nur 6 Jahre alt geworden, das sie Knochenkrebs hatte. Als wir wieder einen neuen Hund bei uns aufnehmen wollten, habe ich mich ganz viel mit dem Thema Labrador auseinandergesetzt, da ich diese Rasse auch sehr mag und nun auch schon kannte.

          Ich kenne viele Hundetrainer - mit vielen bin ich eng befreundet, da ich im Tierschutz tätig bin. Meine Haustierärztin und auch Kollegen von ihr - mit allen habe ich über deren Erfahrungen mit Labradoren gesprochen.

          Das allgemeine Fazit war (vorallem der Tierärzte): einen gesunden Labrador ohne nenneswerte vorprogrammierte Erberkrankungen zu bekommen, ist heutzutage sehr, sehr schwer. Leider ist diese Rasse durch ihr Gutmütigkeit so sehr in Mode gekommen, dass sie sämtliche Statistiken anführt. Leider aber auch die negativen Statistiken, wie Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten und Kosten im Alter.

          Die Hunde werden wie Popcorn produziert und finden leider auch immer dankbare Abnehmer. Ich möchte Dir nahelegen, Dir einmal die Mühe zu machen, Dich zu informieren, welche Unannehmlichkeiten so ein Labrador im Laufe seines Lebens verursachen kann.

          Klapper doch mal ein paar Hundeschulen ab und lass Dir ganz neutral über deren Erfahrungsberichte mit Labradoren berichten. Auch bei Tierärzten kannst Du ganz unverbindlich mal nach deren Erfahrungen und Meinungen fragen. ich bin mir sicher, Du wirst den Labrador danach mit anderen Augen sehen.

          Und noch eine nicht ganz unwesentliche Kleinigkeit: Labradore haaren ganz entsetzlich! Ich kenne kaum eine Rasse, die so fürchterlich haart! Wenn Du ein Labradorbesitzer bist, wirst Du von da an immer in Hundehaaren schwelgen können...

          Lange Rede - kurzer Sinn: wenn es unbedingt ein Labbi sein soll (für deie Goldies gild übrigens das Gleiche), dann solltest Du den Weg und das Geld nicht scheuen, ihn bei einem seriösen und eingetragenen Züchter zu kaufen. Das kann Dir viel Ärger und Tierartzkosten ersparen.

          LG

          minimöller

          (12) 11.08.12 - 19:55

          naja, dieses schokobraun zu finden war nicht ganz so leicht wie blonde oder schwarze Labis zu finden........
          Wir sind auch um die 350 km gefahren, nach NRW......weiss grad nicht wie das Kaff hiess.
          Irgendwo hab ich noch die Quittung rumfliegen wo Addy und so draufsteht, aber weiss grad nicht wo die ist.

          Weite Strecken muss man aber schon in Kauf nehmen manchmal

          (13) 12.08.12 - 10:04

          Hallo Susanne,

          natürlich bekommst du auch bei einem seriösen Züchter keine Garantie, dass der Hund gesund bleibt. Es handelt sich hier um ein Lebewesen und keinen Gegenstand.
          Aber ein Züchter muss unzählige Voraussetzungen erfüllen, angefangen bei den Untersuchungen der Elterntiere, Zuchttauglichkeit, Seminare, Wurfabnahme,.....
          EIn Welpe mit Papieren kostet mehr, ja, das stimmt. Aber man weiß dafür auch was man bekommt, einen reinrassigen Hund (was ohne Papiere nicht unbedingt gegeben ist), der eine tolle Aufzucht genossen hat und die besten Voraussetzungen für ein tolles Leben.
          Bei Hunden ohne Papiere weißt du im Grunde (meist) sehr wenig über die Eltern, bei den Großeltern hört es dann meist ganz auf. Wie soll man da irgendwelche Voraussagen über evtl. Shcwierigkeiten der Linie machen? Auch ein Vorbeugen von Krankheiten oder sonstigem ist nicht möglich, da man ja über die Linie nichts weiß.
          Man muss den Leuten blind vertrauen und im Grunde können sie dir sonstwas über Untersuchungen und Krankheiten erzählen.
          Gerade bei einem Labbi, einer Rasse, bei der es soooo viele Hinterhofvermehrer gibt sollte man einen Welpen bei einem seriösen Züchter kaufen. Es gibt sehr sehr viele gute Labbi-Züchter, da muss man gewiss nicht beim Vermehrer kaufen.
          Bitte denkt darüber mal nach.

          LG
          Kathi

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