Welpe sehr schlank

    • (1) 11.08.12 - 22:08

      Hallöle!

      Ich habe vom Züchter einen Großen Schweizer Sennenwelpen.(seit 2 Wochen)Gesund,munter alles bestens.(Laut TA-haben diesen Monat auch wieder Termin wegen weiteren Impfungen und chippen)
      Das Futter was die kleinen dort bekommen haben haben wir auch gleich da mit gekauft.Vollmers.Außerdem bekommt er auch noch einen Teil Platinum.
      Stuhlgang ist auch bestens.
      Nur der kleine setzt kaum fett an,man sieht die Rippen deutlich.
      Er bekommt natürlich auch genug aber wir befürchten das es einfach zu wenig kcal und fette sind.

      Naja jedenfalls wollte ich mal fragen ob ihr denn noch ein paar Tipps habt was man ergänzend geben könnte?

      Mit Barfen kenn ich mich nicht aus-falls das also jetzt jemand anbringt.

      Über Tipps wäre ich dankbar#winke

      • (2) 11.08.12 - 22:57

        Hallo,

        besonders große Rassen sollten die ersten Jahren lieber etwas dünn sein wegen den Knochen. zu schnelles Wachstum und zu viel Gewicht fördert Gelenkerkrankungen.

        Wenn der Hund fit ist, nicht übermäßig viel Kot absetzt und entwurmt wurde, würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Zwar weiter beobachten, aber bitte nicht zu viel füttern!

        Unser Bordeauxdogge-Boxer Mix Rüde hat erst jetzt mit 4 Jahren Gewicht zugelegt. Vorher konnte ich auch machen was ich wollte, man sah jede Rippe und das obwohl er kerngesund ist. Unser TA sagte auch, dass so große Rassen lieber zu wenig statt zu viel haben sollten. besonders die ersten Jahre.

        lG germany

        • (3) 11.08.12 - 23:37

          Danke für die Antwort!
          Ich werde auf jedenfall nochmal mit dem TA sprechen.
          Habe heute Abend viel gegoogelt da stand auch sowas wie : Große Hunde sollen sich groß Hungern.

          Mal schauen was der Doc meint!

          Liebe Grüße

      (4) 12.08.12 - 06:32

      An dem Spruch "Große Hunde sollen sich groß hungern" ist tatsächlich etwas Wahres dran.

      Ist ja auch logisch, da ein zu schnelles Wachstum mit zuviel Gewicht, den Knochen schaden würden. Die sind in jungen Jahren einfach noch nicht voll ausgereift und würden unter zu viel Last einen lebenslangen Schaden nehmen.

      So als Richtline kannst Du folgendes nehmen: Die vorderen Rippen bis zur Taille dürfen ruhig zu sehen sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Rest des Hundes gut bemuskelt ist und kräftig erscheint. Die hinteren Rippen (also die nach dem Brustkorb) sollten etwas "eingepackt" sein. Man darf also ruhig Rippen sehen, aber wenn der ganze Brustkorb durchscheint, ist der Hund zu dünn und Du könntest etwas gehaltvoller füttern.

      Ich habe auch eine überschlanke Hündin zuhause. Sie füttere immer 2 mal am Tag und bei jeder Portion bekommt sie mehr, als empfohlen wird. Sie bekommt auch ungewürzte Essenreste (z. B.Kartoffeln, Reis, Nudeln, Obst, pürriertes Gemüse...), einmal in der Woche einen fleischigen Knochen und ein Ei mit Quark.

      LG

      minimöller

    • (5) 12.08.12 - 07:01

      >>So als Richtline kannst Du folgendes nehmen: Die vorderen Rippen bis zur Taille dürfen ruhig zu sehen sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Rest des Hundes gut bemuskelt ist und kräftig erscheint. Die hinteren Rippen (also die nach dem Brustkorb) sollten etwas "eingepackt" sein.<<

      Sorry, mein Vorne und Hinten ist vertauscht worden #schein

      Also: Vorne gerne etwas "eingepackt", Hinten darf der Hund Taille haben. Nur der komplette Brustkorb sollte nicht durchschimmern.

      #winke

      • (6) 12.08.12 - 17:40

        Gott, ich saß grad da un hab' verzweifelt meinen Hund angeschaut... ;-)

        Bei dem sieht man nämlich schön, was du beschreibst... muss mal ein Photo von ihm machen auch von oben, er sieht ja so Bodybuilder-Modelmässig aus aus der Vogelperspektive.... von so einer Taile kann ich nur träumen...

        Wobei ich immer aufpassen muss, dass er nicht weiter abnimmt... durch seine Fellmusterung sieht man die rippen nicht gleich, auch wenn man sie sieht.. also weisst was ich meine? Ich muss immer anfassen. Ach ja, bei Whiskey kann man an den Hinterläufen auf die Muskelstränge verfolgen, teilweise sogar die größeren Gefässe... schon gruselig, aber im Gegensatz zu früher hat er jetzt mehr drauf und auch ordentlich Muskeln ( wen er sich's jetzt in meiner Magengrube bequem macht, fällt das Atmen geringfügig schwerer...).

        Im Winter hab' ich immer etwas Probleme gehabt ( daher auch Mäntelchen wenn wir länger im Tiefschnee unterwegs sind), wobei das mit BARF auch etwas besser wurde, aber ich kann das da halt gut über etwas fettigere Stücke regulieren.

        Sag' mal, ich hab' da nicht sooo viel Erfahrung, was langhaarige Hunde anbelangt, aber da dürfte es doch etwas schwerer fallen mit dem EZ einschätzen, oder? Also mit den Händen "schauen"?!?

        • (7) 12.08.12 - 19:17

          Mit den Händen schauen ist nie verkehrt ;-).

          Aber ein schlanker Hund, der viele Haare hat, hat trotzdem einen Dreiecksbrustkorb. Also vorne breiter als hinten. Nur die Rippen leuchten nicht so durchs Fell.

          Wenn wir neue Hunde ins Tierheim bekommen, richtet sich unser Tierarzt dort immer nach der "2-Rippen-Regel". Die ersten beiden Rippen (vom Kopf aus gesehen) sollten immer einen Speckmantel haben. Ein optimal ernährter Hund hat dann durchaus fühlbare Rippen, mit einem schlanken Hüftbereich.

          Wenn der Hund eine gerade Rückenlinie hat - also ohne Taille - dann muss er bei uns immer abspecken.

          #winke

    (8) 12.08.12 - 09:47

    Wie alt und wie schwer ist denn dein GSS?

    (9) 12.08.12 - 20:19

    Warum klärst du solche Fragen nicht mit deinem Züchter? Der sollte ein wirklicher Experte dieser Rasse sein, hat selbst schon solche Hunde von klein auf aufgezogen und wird zudem daran interessiert sein, dass du seine Nachzucht gesund groß kriegst. Der hat dich bestimmt auch mehrfach gebrieft, wie du so einen Hund zu versorgen hast. Ist bei aller Vorfreude und Aufregung von dir sicher einiges vergessen worden?

    Ich habe den GSS meines Bruders von der 4.Woche an mit begleitet, jetzt ist er 1 1/2 Jahre alt. Der hat jetzt erst angefangen, das übliche Bild eines mäßig gefütterten Hundes zu zeigen, so mit "hintere Rippen sehen können, Taille..." und so. Bis dahin sah er eher so aus, dass man Passanten von spontanen Futterspenden abhalten musste.

    Dabei ist es absoluter Quark, einen groß werdenden Hund groß hungern zu wollen. Denn über die Menge allein steuert man kein vernünftiges Wachstum. Die Wertigkeit des Futters ist mindestens so ausschlaggebend, wie die Menge. Was nützt es, wenn du sparsam fütterst, dein Futter aber bei ihm Mängel macht? Dann hast du am Ende einen schlanken Junghund mit den Knochen eines Greises.

    Was die Muskulatur betrifft, fällt die bei einem ca. 12 Wochen alten GSS eher übersichtlich aus. Woher soll sie auch kommen? Es ist ein WELPE! Seine Belastung sollte recht dosiert ausfallen, und altersgerecht.

    GSS sind für Magendrehungen prädestiniert. Auch das ist ein guter Grund, eine vernünftige Fütterung zu wählen. Mehrfach tgl. füttern, auch als erwachsener Hund und barfen währe längerfristig mein Plan.

    Ruf deinen Züchter an! Züchter sind manchmal sehr, hm, wenn ihr Welpenkäufer so wenig Vertrauen zu ihm hat, dass er spätere fragen lieber über ein Familienforum zu lösen versucht, statt sie anzurufen.

    #winke Ute

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