Pyrenäenberghund- was würdet ihr raten

    • (1) 13.08.12 - 09:14

      Hallo,

      Eckdaten:

      großes Haus, ca. 2000 qm Grundstück, 2 Erwachsene, 2 Kinder

      Gesucht wird ein ruhiger großer Wachhund, entschieden wurde sich für einen Pyrenäenberghund

      Er kann sich frei bewegen, wohnt im Zwinger, keine Zuchtabsichten!

      Fühlt er sich zu zweit wohler und welche Kombination dann? M/M fällt weg, oder?

      LG

      • Hi,

        klar Hunde fühlen sich immer zu zweit wohler. M/M würde nur gehen, wenn sie von Welpenalter an zusammen sind, z.B. Geschwister.

        Ich würde dann auch eher einen ruhigen Hund dazu tun, also Rasse vielleicht Neufundländer, Landseer, Malamut oder sowas.

        Viel Spaß bei der Suche

        Hi,

        welche Kombination am ehesten passt ist pauschal nicht zu sagen.
        Wenn ihr einen Hund habt, würde ich mit diesem Hund einen potentiellen Zweithund besuchen und schauen, wo die Chemie stimmt.

        Auch zei Rüden können sich super verstehen.

        Wie alt sind denn die Kinder?

        Gruß

          • OK,

            Im Normalfall wird die Rangordnung so oder so geklärt- egal ob verwandt/nicht verwandt oder Männlein /Weiblein..

            Das hängt wirklich immer vom Einzelfall ab. Hab schon alle varianten erlebt. Die beste Möglichkeit ist entweder beide gleichzeitig anschaffen und einziehen lassen, dass keiner von beiden das Grundstück bereits als sein Revier ansieht, oder
            bereits einen haben, dessen Charakter man einschätzen kann und dann den passenden Kumpel aussuchen und am besten auf neutralem Boden testen, ob es passt.

            Letzteres habe ich bereits erfolgreich in zwei Fällen so praktiziert und bin damit hervorragend gefahren (auch mit zwei nicht verwandten Rüden)

            Gruß und viel Spaß beim aussuchen!

            • (6) 13.08.12 - 10:51

              hi, wir haben das auch so gemacht. Unsere Ersthündin beim Kauf des Zweithundes mitgenommen. Es wurde ein zweites Weibchen. Beide haben sich auf Anhieb super verstanden. Schlafen auf einem Kissen, trinken aus einem Napf und sind auch sonst super zueinander.

              Lg nic

      Hunde sind Rudeltiere. Alleine im Zwinger sollten die auf keinen Fall sein.

      Wie soll sonstige Tagesablauf sein? Sind die Hunde den ganzen Tag im Zwinger und nur wenn kein Mensch mehr draußen ist auf dem Hof, also reine Wachhunde. Oder sollen die schon erzogen werden und Gassi gehen? Zwei junge Hunde zu erziehen ist nicht leicht. Und es werden ja ganz schöne Kaliber.

      Ich würde wenn sie viel im Zwinger sind einen selber bauen, evtl mit kleiner Grünfläche. Gerade auch bei der Größe von Hund.

      • Die Hunde sind rund um die Uhr auf dem Grundstück, Zwinger wäre offen.

        Sie sollen natürlich erzogen werden und es ist fast immer jemand zuhause. Viel Auslauf haben sie auch im Wald.

        In erster Linie also Familienhunde und sie sollen das Grundstück bewachen aber ohne ständige Presenz durch lautes Gebell.

        lg

        • Ich würde keine zwei Rüden nehmen, auch nicht wenn es Geschwister sind. Lieber 2 Hündinnen. 2 Welpen zu erziehen ist schwer. Und die Rasse ansich ist schon schwer zu erziehen. Die beiden an der Leine halten kann wohl nicht jeder. Wieviel Erfahrung habt ihr denn?

          • Erfahrungen ja mit Dobermann/Rottweiler, aber nicht mit dieser Rasse. Würden die Hundeschule besuchen und eventuell ein Pärchen suchen.

            Ist es empfehlenswert, die Hündin vorab zu kaufen oder beide gleichzeitig?

            • Hi,

              ich würde bei der Rasse keine zwei Hündinnen nehmen - ok generell nie zwei Hündinnen ^^

              Wir haben einen Pyrenäenberghund Rüden bei uns aufm Platz und der hat einen zweiten Rüden dabei - kein Problem ist allerdings kein zweiter Pyri.

              Ich finde ihr solltet wenn es zwei Pyris werden sollen, die beiden in so großem Abstand holen das der erste schon komplett ausgebildet ist. Das sind echte spätentwickler und brauchen schon eine gute Erziehung und wenn beide viel zusammen sind (was bei euch ja nicht vermeidbar ist) dann wird das extrem schwer bis fast unmöglich zwei gleichzeitig auszubilden - ausser du teilst dir das mit deinem Mann?

              Wir haben selbst 1x den "Fehler" gemacht und zwei Hunde im Abstand von einem halben Jahr zu uns genommen, die Arbeit die dahinter steht beide Hunde auszubilden das verkennt man.

              Wenn man einen erwachsenen und vernünftigen Hund dabei hat, nimmt einem das einiges an Arbeit ab.

              Aber ein Welpe zu einem anderen oder zu einem Junghund packt einem nochmal doppelt so viel Arbeit dazu.

              Viele Grüße und viel Spass mit dieser tollen Rasse

              Caidori

              • Also erst den Rüden und nach seiner Ausbildung und Kastration die Hündin dazu?

                LG

                • Aber einen alleine nicht im Zwinger. Dann im Haus.

                  Oder ihr schaut ob ein Züchter einen ausgewachsenen erzogenen Hund abzugeben hat.

                  Du da müsst ihr schauen, vorallem erstmal ob ihr einen Rüden findet der zu euch passt evtl ist es in dem Wurf ja grade eine Hündin die euch aussucht?

                  Falls es def. ein Rüde werden sollte, würde ich persönlich so ab ca 3 Jahren nen Rüden dazu holen als Welpen.

                  Aber das ist ne persönliche Sache, manch anderer würde evtl lieber ne Hündin dazu setzen.

                  Gruss Caidori

                  • Du rätst aber nicht, einen Welpen zu kaufen und 3 Jahre allein draußen im Zwinger zu halten?

                    gruß,

                    W

                    • Hi,

                      wenn sie ihn draussen halten wollen, kann ich daran nichts schlimmes finden, das will ich damit sagen.

                      Wir hatten auch selbst immer Hunde draussen und ich kenne auch etliche andere wo Hunde eben draussen leben. Man muss nur wissen das man eben da einiges an "mehr-arbeit" hat, zumindest für meinen Geschmack.

                      Wir haben die ersten Wochen immer mit draussen in der Tenne geschlafen, damit sie sich eben wohler fühlen und das wurd dann langsam ausgeschlichen. Allerdings war auch immer ein erwachsener Hund mit dabei, von daher war immer Gesellschaft dabei.

                      Gruss Caidori

              (17) 13.08.12 - 17:45

              Hallo!

              Erste Frage, warum keine 2 Hündinnen. Oder ist das speziell bei der Rasse so. Ich kenne viele die an die 5 und mehr Hündinnen ohne Probleme haben aber immer bei Rüden Probleme bekommen. Aber das sind natürlich auch andere Rassen.

              Ich finde auch 2 Junghunde holen nicht gut. Aber einen alleine holen und dann ganz alleine im Zwinger halten, weiß nicht ob das der beste Rat im Sinne des Hundes ist.

              LG Sabine

              • (18) 13.08.12 - 17:54

                Hallo,

                das mit den Hündinnen hätte ich in "" setzen sollen, weil es eher mein persönliches "Problem" ist ^^

                Ich kenne zwar einige Haushalte in denen die Hündinnen sich nicht vertragen, aber ob das speziell bei Pyris noch einen Unterschied machen würde kann ich nicht sagen.

                Ich komme mit Hündinnen nicht klar, frag mich warum ich kann es nicht beantworten. Sobald sie ins Junghundealter kommen kippt das bei mir immer, wir haben zz unsere 3. Hündin (immer die Hunde meines Mannes) und es ist wieder so, ich komme mit ihr nicht klar. Es ist einfach keinerlei Beziehung da, obwohl ich mit ihr rausgehe, spiele füttere usw.

                Von daher bleibe ich bei Rüden und alles ist gut :D

                Solange der Zwinger überwiegend offen ist, den großteil des Tages eine Bezugsperson anwesend find ich das nicht schlimm wenn ein Hund draussen ist. Aber man muss sich bewusst sein das man entweder nen Plan B hat (ins Haus holen stundenweise oder auf die Tenne zb) oder aber im Herbst/Winter gute Klamotten und auch Nerven haben muss um eben viel Zeit mit dem Hund zu verbringen.

                LG Caidori

                • Selbst, wenn jemand aus der Familie auch im Winter viel draußen ist, ist der Hund doch einen Großteil seiner Zeit allein draußen. Das ist weder artgerecht noch sinnvoll für die Sozialisation eines Familienhundes.

                  Gruß,

                  W

                  • Ja sicherlich, aber so viele Varianten bleiben nicht offen.

                    Sie könnten schauen ob sie einen erwachsenen Hund finden der zu ihnen passt, oder aber zwei Welpen nehmen, denn sie wollen sie ja nunmal draussen halten.

                    Ich finde halt nichts schlimmes daran einen Hund draussen zu halten, denke da scheiden sich aber einfach die Geister dran.

                    Gruss Caidori

                    • (21) 14.08.12 - 15:22

                      Bei gewissen Rassen wie auch dem Pyrenäenberghund, finde ich es auch nicht schlimm wenn sie draußen gehalten werden.

                      Aber alleine finde ich bedenklich. Warum denkst du schadet dass dem Hund nicht? Die Rasse ist doch genauso ein Rudeltier, wenn ich Berichte über diese Hunde sehe dann sind die sogar sehr sozial, auch zu den Tieren die sie hüten. Oder täusche ich mich jetzt da, mit Herdenschutzhunden kenn ich mich wirklich nicht aus, so ist aber mein Eindruck.

                      Gruß Sabine

                      • (22) 14.08.12 - 19:45

                        Hi,

                        ich kenne einige Hunde die draussen gehalten werden/wurden und allen ging es gut dabei, aber da sind die Halter auch einfach bemüht viel Zeit mit dem Hund zu verbringen und meistens leben sie min. zu zweit.

                        Wir hatten und haben auch Hunde draussen gehabt, allerdings auch immer zu mehreren und ich find solange man sich Zeit nimmt leiden sie nicht drunter.

                        Allerdings gibt es halt immer mal den "ersten", also wenn ich nen Hund draussen halten will und nunmal nur einen möchte muss ich eben Kompromisse eingehen.

                        Man muss ihn halt ins Leben so gut es geht mit einbeziehen, was halt in dem Fall bedeutet grade in der ersten Zeit sich überwiegend draussen aufzuhalten (dazu muss man gewillt sein) und vorallem täglich mehrere Stunden Zeit (auch im Winter) mit dem Hund aktiv zu verbringen.

                        Ist man dazu nicht bereit find ich es auch nicht ok einen Hund draussen zu halten!

                        Unsere Hunde konnten fast immer frei rumlaufen, und wenn nicht haben sie nen großen Auslauf, sie dürfen auchmal ins Haus und immer auf die Tenne.

                        Das ist auch eher allgemein gehalten, ob Herdenschutzhunde da spezieller sind weiß ich nicht.

                        Ob das alles bei der TE zutrifft weiß ich nicht, aber unter den Bedingungen wäre es für mich akzeptabel.

                        Das viele das anders sehen weiß ich, draussen Haltung ist halt eben auch was worüber man einen "Glaubenskrieg" führen könnte^^.

                        Gruss Tina

                        • (23) 14.08.12 - 19:54

                          Gegen Draußenhaltung zu mehreren hab ich garnichts. Ist bei vielen Rassen vielleiht sogar die bessere Haltung als im Haus. Auch für den Hund.

                          Aber bei der Vorstellung einen 8 Wochen alten Welpen der gerade noch bei Mama und Geschwistern war eine ganze Nacht ganz alleine raus zu stecken, da zieht sich mir das Herz zusammen.

                          Wenn dann sollte man den Hund schon etwas älter werden lassen und langsam ans alleine sein gewöhnen. Und nicht von jetzt auf gleich schon mehrere Stunden alleine in einen Zwinger stecken.

                          (24) 14.08.12 - 20:22

                          Ja das sehe ich ähnlich und das ist und war auch der Grund dafür warum wir bei unseren immer einige Wochen noch mit draussen geschlafen haben.

                          Und alle bei denen wir die draussen Haltung gut finden, halten das ebenso. Einfach weil es etwas anderes ist so ohne Mama und in neuer Umgebung. Man bleibt ja auch bei nem Welpen im Haus die erste Zeit nachts mit dabei, damit sie sich erstmal eingewöhnen können. Ebenso wird langsam ans alleine sein rangegangen, Stück für Stück, genauso wie bei einem Hund der drinnen ist.

                          Gegen einen älteren Welpen/Junghund bzw erwachsenen Hund spricht ja nichts und man muss eh immer die Gewöhnung langsam machen, einfacher ist es natürlich wenn die Hunde schon im Zwinger groß geworden sind. Weil sie das dann einfach schon ein Stück weit kennen.

            Ich halte zwei Welpen dieser Rasse auch für eine Herausforderung, ABER würde auch niemals einen Welpen allein draußen aufwachsen lassen...

            LG

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