Wie vermittel ich Welpe Sicherheit?Und Knurren was tun?

    • (1) 13.08.12 - 23:08

      Hallöchen!

      Unser Welpe ist ein ziemliches sensibelchen.(Er ist 10 Wochen)
      Ich war am WE auch das erste mal in der Welpenspielstunde da hatte er sich aber nur verkrochen und ankommende Hunde angeknurrt.

      Nun ist es so das er auch mit meinen Partner nicht gern Gassi geht , er sich hinsetzt ,die Türe im Blick behält und manchmal sogar zu winseln beginnen würde.

      Bei mir geht das eigentlich.

      Er knurrt jeden fremden Menschen an- ich denke er hat Angst.Er bellt dann auch schon sehr gern mal.

      Mit anderen Hunden ist es ja das selbe.
      In den Situationen geh ich meistens unbeirrt weiter und in der Regel dreht er sich um (nach dem Mensch oder Hund um und bleibt kurz stehen,durch einen schwachen Zug durch mein weitergehen am Halsband setzt er sich wieder in Bewegung und folgt mir)

      Nun weiß ich nicht wirklich wie ich mich bei dem Knurren verhalten soll,so etwas ist ein wichtiges Warnsignal und sollte nicht verboten werden.Aber ich möchte auch keinen Hund der ständig jeden Menschen an knurrt und an bellt auf der Straße.

      Ich vermute das er Unsicher ist.

      Wie kann ich Ihm denn Sicherheit vermitteln?

      Was würdet Ihr tun?

      Ich werde auch nochmal in der Hundeschule fragen aber erst am WE.
      Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps.

      • (2) 14.08.12 - 07:14

        Hallo,

        was ist es denn für eine Rasse?
        So ein Verhalten ist kein welpentypisches Verhalten, Welpen sollten neugierig auf alles zugehen, die einen mehr, die anderen weniger.
        Anscheinend wurde bei deinem Kleinen nicht viel in der Aufzucht gemacht. Wenn ein Welpe dann noch ein Sensibelchen ist, wird das immer schlimmer!
        Du solltest ab sofort solche Situationen täglich üben, aber immer nur kurz. 10 Minuten reichen. Dazu würde ich dem Hund ein gutsitzendes Geschirr anziehen und einfach los marschieren. Wenn er knurrt, nicht stehenbleiben, sondern ein "knurrendes Nein" erwidern, weiterlaufen. Niemals in so einer Situation zu Hund runterbeugen, ihn "beruhigen" oder auf den Arm nehmen.
        Welpenspiel ist für solche Hunde ganz schlecht, weil sie da überfordert sind. Ich würde mir eine Welpenschule suchen (oder mit der bestehenden Hundeschule darüber sprechen), in der mehr gelernt, als gespielt wird.
        Kennst du Leute mit gutmütigen, ausgewachsenen Hunden? Dann halte mit denen Kontakt, von einem gut sozialisierten Althund lernen Welpen mehr, als im Spiel mit Welpen!

        LG

        • (3) 14.08.12 - 10:42

          es ist ein großer Schweizer Sennenhund - vom Züchter!

          Ja wir haben in der Gartenanlage auch einen Hund-gutmütig und schon älter aber auch bei Ihr macht er das Spiel.Dreht sie sich um-kommt er unter dem Stuhl hinvor und will sie beschnuppern.Sobald Sie sich umdreht knurrt er und rennt wieder unter dem Stuhl.

      (4) 14.08.12 - 08:28

      Guten Morgen

      Ich frage mich gerade, WOHER du den Hund hast???!!!

      Egal um welche Rasse es sich handelt, ob Mischling oder Rassehund.
      Für mich ist er NICHT sozialisiert!

      Wie pechawa dir schon geschrieben hat... halte dich an gut sozialisierte erwachsene Hunde. Von denen lernt er.
      Keinesfalls belohnen oder betüddeln, das macht das Ganze noch schlimmer!

      Vielleicht triffst du dich auch einfach mal mit nur einem der Welpenbesitzer.
      Geht in den Garten, macht eine ganz kleine Gassirunde zusammen.

      Er wird sehen, wie der andere Welpe spielt und unbeschwert ist.
      Beobachte ihn, ignoriere aber, wenn er kommt und betüddelt werden möchte.

      LG

      • (5) 14.08.12 - 10:43

        er ist vom Züchter.
        Wir sind einmal ganz Deutschland hoch und wieder runter gefahren um Ihn zu holen.
        Also leider nichts mit Welpen spiel aus seinen Wurf.

        • Telefoniert die Hundeschulen durch und schildert das Problem. Vielleicht bietet einer an raus zu gehen mit einen souveränen Hund von dem er abschauen kann. Ich kenne das schon von Trainern dass die ihre Hunde als gutes Beispiel mitnehmen.

    Woher kommt der Welpe? Welche Rasse? In welchem Alter wurde er abgegeben?

    Klingt garnicht gut. Entweder er ist ein Extremfall oder dem seine Welpenzeit war ganz übel. Such dir ne Welpenstunde bei einem GUTEN Hundetrainer. Sonst wirds nur noch schlimmer.

    • Ein Großer Schweizer Sennenhund.Wie eben schon geschrieben vom Züchter.
      Und da war alles tip top.Zumindest das was wir mitbekommen haben.
      Sogar an schnuffeltuch zum mitnehmen haben Sie da gedacht+ Ball .
      Auch die Haltung da war super, gab es nichts auszusetzen.

      • (10) 14.08.12 - 11:15

        Also schon richtig Züchter mit Papieren? Gibts ein Welpentagebuch? Habt ihr den Züchter angerufen?

        Wie war denn der Start bei euch. Schläft er bei euch mit im Schlafzimmer. Das klingt echt nicht gut. Ich würde hier kein knurren unterbinden. Für mich klingt es als wäre der Zwerg völlig aus der Bahn und total verunsichert. Aufbauen ist hier die Devise. Bloß keinen Druck oder an der Leine zerren oder barsch anreden. Wie geht denn dein Mann mit ihm um?
        In Situationen wo er knurrt würde ich auch zügig weiter gehen. Und viel aufbauen. Futter aus der Hand, an der Leine nicht ziehen sondern viel locken mit Dr stimme und Futter.

        Hol dir nen guten Trainer und bau den Kleinen auf. Und wirklich ganz arg drauf achten das KEINER aus der Familie Druck ausübt oder ungeduldig wird. Der wird auch groß. Der wenn die Welt als Feind empfindet wird er irgendwann genauso auf die Welt reagieren.

        • (11) 14.08.12 - 12:08

          Ja mit Papieren.
          Tagebuch haben wir nicht.

          Ja er schläft mit im Schlafzimmer,direkt neben meiner Bettseite (aber vor dem Bett) .Haben Ihm aber auch eine Matratze am Fußende (Boden) mit Decke usw zurecht gemacht.
          So ist er ja auch super.Er hört (kommt wenn wir rufen, macht sitz und zwar sofort wenn er es hört,geht perfekt an der Leine auch wenn Kinderwagen dabei ist-es sei denn jemand läuft eben an uns vorbei-verhalten wie beschrieben und nachsehen.Da ich aber ja zeigen will hier ist nix schlimmes -nicht beachten geh ich eben weiter-also ich zerre nicht an der Leine oder so,ganz leichter Zug und er tippelt wieder los.
          Er bettelt zb auch nicht wenn wir essen.Er legt sich da unter Tisch und schläft.Er springt auch nur schwer auf leckerlies an.Also schnuppert- mal nimmt er und mal nimmt er sie nicht.

          Mein Mann ist auch sehr geduldig mit Ihm.Nur eben gestern wo das im Garten mit dem Knurren und dem anderen Hund war wollte er das verbieten -da habe ich aber dann gesagt das er das nicht tun soll.

          Ich habe jetzt auch noch mal eine Mail an die Hundeschule geschrieben.
          Mir ist das auch wichtig das er gut und bestmöglichst erzogen aufwächst.

          • (12) 14.08.12 - 12:38

            Das hört sich ja eigentlich perfekt an, bis auf die Ängstlichkeit!
            Ich möchte auch mal einen Welpen sehen, der in Allem super ist ;-)
            Meiner ist mit 10 Wochen wie ein Känguru an der Leine gesprungen!
            Ich denke, ihr seid auf dem richtigen Weg! Du bemühst dich und ich drücke die Daumen, dass du in deiner Hundeschule kompetente Hilfe bekommst.
            Diese Tobespiele in Welpenschulen sind auch nicht das non plus Ultra! Ich halte garnichts davon, vor allen Dingen bei Welpen, die neu dazu kommen!
            Vielleicht kannst du dich von der Spielerei in deiner Hundeschule erst mal fern halten und wenn dein Welpe die Umgebung einige Male gesehen hat, klappt es evtl. auch besser mit den anderen Welpen!
            Dein Kleiner weiß ja nicht, was für ein großer Hund er ist! Man muss sich das mal vorstellen, man kommt mit dem Welpen neu in eine Hundeschule und dann stürzen sich gleich 10 oder noch mehr auf den Neuankömmling ...... Sensibelchen bekommen da Angst!

            (13) 14.08.12 - 15:59

            Also eigentlich klingt das gut und es klingt auch nach ner guten Kinderstube. Wissen tut mans natürlich nie.

            Vielleicht ist er einfach ein sensibelchen. Ich bin auch kein Freund von dieser Abgabe mit 8 Wochen, weiß aber dass das Standard ist. Aber ich glaube trotzdem dass ein 12 Wochen alter Welpe mehr Selbstbewußtsein mitbekommt um so eine große Umstellung zu meistern. Aber gut, ändert jetzt nix.

            Gehosam ist bei unsicheren Hunden meistens weniger das Problem als eben diese Unsicherheit aus der blöde Handlungen entstehen können.

    (14) 14.08.12 - 10:50

    Achso und wir haben ihn mit 8 Wochen geholt

Wie geschrieben, geh zu jemanden der einen selbstsicheren erzogenen erwachsenen Hund hat damit er lernen kann. Niemals bestärken in der Angst, knurren wo ich nicht erwünscht finde unterbinde ich. Du willst ja nciht das er Menschen und Hunde dauernd anknurrt.

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