unfall mit hund

    • (1) 19.08.12 - 19:10

      also wir waren gestern unterwegs mit den mtb

      und sind an einem paar vorbei die einen hund ohne leine laufen haben lassen

      der nicht wirklich gehört hat

      diese waren ebenfalls auf dem fahrrad

      der hund sollte über den fussgängerweg laufen

      ist aber hinter einem lkw wieder auf die fahrbahn gelaufen

      in diesem augenblick konnte ich nur noch die bremse ziehen ( hab disc )

      und bin dann über den lenker nach vorne auf die fahrbahn geflogen und

      das bike durch Klicks ( klickpedale ) mir auf den rücken geknallt

      die hände sind dick und blau

      die hände bis zu den schultern kann ich nur sehr eingeschränkt bewegen

      und sind stellenweise dick und blau und haben ein belastungstrauma

      am nacken hab ich blaue flecke und der sattel ist auf der lendenwirbelsäubel

      blau die wirbelsäule ist ebenfalls gestaucht

      das brustbein ist angeknackst und drei rippen ebenfalls und gestaucht

      die innenseiten der oberschenkel sind großflächig grün und blau

      und die beine sind ebenfalls auf grund des sturzes gestaucht

      entsprechend geht es mir nun

      nun ist es so das das bike ebenfalls was abbekommen hat

      und das vorderrad hat eine deutliche 8 die scheibenbremse

      ist kaputte

      beides zusammen kostet in etwa 800 euro

      die gabel kommt auch noch dazu die hat nun auch einen hau ( ist gerade erst eingebaut worden

      und alleine der preis davon war 600 euro )

      bin seit locker 15j passonierte mtbrin

      und daher kenne ich die preise wobei das nur die materialpreise sind

      nun ist es so das ich mir überlege ich am besten vorgehe

      denn die hundebesitzerin hat immer behauptet der Hund würde hören

      ABER der hat garnicht gehört und der mann der dabei war hat nichts getan

      um den hund zustoppen und nicht auf die fahrbahn zu rennen

      ich will meinen schaden den ich durch den hund erhalten habe ersetzt haben

      und das die auslagen bei kh, arzt usw ( bin privatversichert und mußte angeben

      was passiert ist ) ebenfalls haben

      • Hallo,

        man schreib doch mal in ordentlichen Sätzen, liest sich leichter. :-p

        Hast du Namen und Adresse vom Hundehalter? Falls ja, anschreiben und deinen Schaden melden und auf Erstattung bestehen! Zeugen zusammensuchen nicht vergessen! Lass deiner Versicherung die Daten, die wenden sich dann zwecks Kostenerstattung an den Hundehalter.

        Zudem kannst du den Hundebesitzet anzeigen und eine Schadensersatzklage einreichen, dir wird unter Umständen auch ein Schmerzensgeld zustehen.

        Das der Hund nicht abrufbar war, hat er ja mit deinem Unfall bewiesen und dafür muss der Hundehalter nun haften!

        Am allerbesten wenn du alleine nicht weiter kommst einen Anwalt bitten da die richtigen Schreiben aufzusetzen.

        In dem Fall steht dir jedenfalls eine volle Schadenserstattung zu, denn du hast den Unfall nicht verschuldet.

        LG

        (3) 19.08.12 - 19:59

        Hunde haben in der Regel eine Haftpflicht. Ich würde die Hundebesitzer darauf ansprechen dass sie den Fall bitte ihrer Versicherung melden sollen und du den Schaden bezahlt haben möchtest. Ob du sie zusätzlich anzeigen willst musst du entscheiden.

        Ob die Versicherung das trägt und wie sie reagieren, mal schauen. Kennst du die Leute oder wars ne reine Zufallsbegegnung?

        Wünsche dir viel Glück und gute Besserung.

        (4) 19.08.12 - 20:26

        Huhu :-)

        Also grundsätzlich zahlt KEINE Haftpflicht wenn der Hund einen Unfall provoziert, bzw. sie zahlt dann nicht, wenn der Hund OHNE Leine gelaufen ist in einem Gebiet wo Leinenpflicht herrscht!

        Du hast definitv Anspruch auf dein Geld! Ich hoffe nur du hast dir den Namen des Pärchens aufgeschrieben :-)

        Ganz liebe Grüße und einen hoffentlich kühleren Sonntag!

        • (5) 20.08.12 - 08:52

          Hi,

          natürlich zahlt die Haftpflicht! Auch wenn der Hund nicht an der Leine war. Genau für solche Fälle hat man die Haftpflichtversicherung - sowas nennt sich auch "verwirklichte Tiergefahr".

          Das einzige was sein kann ist, dass die versicherung uU den Halter in Regress nimmt. Kann ich mir aber in dem Fall (so wie geschrieben) nicht vorstellen.

          Gruß
          Kim

          • (6) 20.08.12 - 10:25

            Ich bin auch nicht sicher, ob die normale Haftpflicht zahlen würde. Denn für solche Fälle sollte man ja eine Tierhalterhaftpflicht haben. Die zahlt auf jeden Fall, auch wenn der Hund ohne Leine gelaufen ist.

            • (7) 20.08.12 - 10:33

              Hi,

              ok - ich hätte es deutlicher schreiben sollen: natürlich zahlt die private Hapftpflicht NICHT!

              Aber die TIERHALTERHAFTPFLICHT zahlt auf jeden Fall - der Geschädigte bleibt auf seinen Kosten nicht sitzen. Es kann eben nur sein, dass der Tierhalter in Regress genommen wird (bis max 5000€).

              Gruß
              Kim

      (8) 19.08.12 - 21:26

      Geh zu einem Rechtsanwalt und lass Dich beraten, Du hast einen Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz nach BGB. Den RA muss in diesem klaren Fall die Gegenseite bezahlen.

      Hast du den Hund erwischt?
      Bist du durch die Kollision mit dem Hund verunfallt?

      Ich möchte dich sehr bitten, meine Frage zu beantworten, weil diese Info m.M.n. entscheidend für eine Einschätzung ist.

      LG, H.H.

      (11) 21.08.12 - 17:23

      ist n Versicherungsschaden, die Halterin des Hundes meldet es ihrer Versicherung und du reichst alles ein.
      Bei den Kosten von deinem Rad kann ich dir aber sagen das du vermutlich NICHT die vollen kosten ersetzt bekommst!
      Mein Mann ist anfang des Jahres per Auto vom Rad geholt worden und das zwei Jahre alte Rad hatte noch nen Wert von 50%...
      Aber du dürftest ordentlich Schmerzensgeld bekommen...

      Gute Besserung

      • Ich glaube das sie da ziemlich leer ausgeht immerhin hat sie den Hund nicht gerammt und er hat sie nicht angesprungen sondern ist vor ihr vorbei gelaufen.

        Wie stark sie in dem Moment die Bremse zieht ist ihr Vergehen und beweisen lässt sich das ganze nicht da ja keine Fellfetzen vom Hund am Rad kleben.

        Wenn mir was vors Auto läuft in einiger entfernung muss ich ja auch handeln aber angemessen auf die Umgebung.
        Ich kann bei nem Abhang nich stark ausweichen sonst bin ich weg, den Hang runter. Draufhalten und Gasgeben?
        Weiter geradeaus und langsam damit das Tier noch ausweichen kann?

        Oder eine mordsmäßig übertriebene Vollbremsung hinlegen damit mir der Hintermann auffährt weil in 500m ein reh steht?

        Was genau da war lässt sich nicht sagen aber das hätte auch passieren können wenn der hund angeleint ist und die besitzer mit dem hund hinter dem lkw hervortreten.

        Das nenne man vorrauschauendes fahren, eine fähigkeit die die radfahrer in großstädten in 99% nicht beherschen:-[ Mir rennen die Idioten auch ständig vvor die Karre obwohl ICH vorfahrt habe

        Woher nimmst du die Sicherheit?
        Die TE meldet sich nicht auf Nachfragen, möglicherweise hat sie auch schon andere richtigere Informationen erhalten.

        Hat Sie den Hund nicht berüht, dann hat sie einfach nur eine Vollbremsung hingelegt. Wenn Sie bei einer Vollbremsung einen Unfall mit solch dramatischen Folgen hat, scheint sie ihr Fahrzeug nicht im Griff gehabt zu haben. Mögliche Ursache: sie war zu schnell!

        Dann hat sie mindestens eine Mitschuld, geht evtl. sogar leer aus.

        Schade, dass die TE sich nicht meldet. So können wir nur spekulieren #kratz

        LG, H.H.

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