Katzenbaby erst 6 Wochenalt

    • (1) 23.08.12 - 13:41

      Hallo Ihr Lieben,

      wir möchten uns gerne noch ein Kätzchen zulegen. Wir haben schon einen 2 Jahre alten Kater und eine kleine Hündin.

      Ich hab jetzt bei uns in der Nähe eine Anzeige gesehen, dass dort auf einem Bauernhof Katzenbabys abgegeben werden. Sie sind aber erst 6 Wochen alt.

      ICh weiß natürlich, dass das viel zu früh ist. Unser Kater kam erst mit12 Wochen zu uns. Ich hatte dort angerufen und gefragt, ob wir uns die Kätzchen anschschauen können. Und falls wir uns eins aussuchen, ob es noch mindestens 2 Wochen bei der Mami bleiben kann. Doch darauf wollte sie nicht eingehen. Sie möchte die Kitten so schnell wie möglich los werden.

      ICh weiß jetzt nicht was ich machen soll. Um 17.00 Uhr können wir sie anschauen. Einerseits würde ich am liebsten absagen. Andererseits weiß ich, dass es bei uns in guten Händen wäre. Ich hab aber auch Angst, dass das Kätzchen gestört wird oder kränklich.

      Habt ihr Erfahrungen mit Katzen, die so früh von der Mutter weg kamen?

      Unsere Hündin war auch erst 9 Wochen alt. Und sie ist eine totale Klette, weicht mir nicht von der Seit. Wie ein Baby. Sie bleibt schon allein, dreht aber vor Freude bald durch wenn ich nach Hause komme.

      Aber wie ist das mit Katzen, wenn die noch so jung sind.

      LG
      Tigger

      • Hallo,

        klar, 6 Wochen ist zu früh, da ihr aber noch eine ältere Katze hat von der sie quasie auch Katzenverhalten lernen kann, wäre eine Verhaltensstörung denke mal nicht soooo warscheinlich, meistens übernimmt die ältere dann schon die Erziehung.

        Ich habe als Teene einen (vom TA geschätzten) 3-4 Wochen alten Kater gefunden, den haben wir noch mit Fläschchen gepäppelt und meine Mutter war immer gegen eine 2. Katze, dieser Kater ließ sich direkt von anfang an von einen meiner Kaninchen bemuttern, dieses leckte ihn auch sauber, also die einzige Macke die der Kater Zeit seines Lebens hatte (er wurde 18 Jahre und war NIE krank) war, dass er irgendwie glaubte ein Hase zu sein, sprich, er stürzte sich auf Grüpnzeug sobald man Salat und Co. machte. Er hatte halt einen Kaninchenpapa :-p.

        Weist du, so hin und her gerissen du bist, aber nimmst du die Katze nicht, macht es eh jemand anders, grad so ganz kleine Katzen gehen ja leider sehr gut, der Verkäuferin scheint es ja egal zu sein wer die Katzen bekommt und was aus ihnen wird, hauptsache schnell weg und Kohle her.

        LG

        • "eine Verhaltensstörung denke mal nicht soooo warscheinlich, meistens übernimmt die ältere dann schon die Erziehung."

          Bei erwachsenen bislang einzeln gehaltenen Katzen dürfte das eine ganz ganz seltene Ausnahme sein!

          Gruß,

          W

      Wir haben auch zwei Katzen vom Bauernhof mit etwa sechs Wochen geholt. Viel zu früh, wir wurden damals aber angelogen was das Alter betrifft (am nächsten Tag sagte das die TÄ aufgrund des Gewichts und der Zähne). Wenn ihr könnt, würde ich evtl. zwei Kitten nehmen, die so jung sind.
      Ist schwierig... Eigentlich müsste man aus Prinzig absagen! Aber bevor sie getötet werden... Bei uns war das so, dass man uns gesagt hatte, dass wir am besten alls fünf Kitten nehmen sollen, sonst...

    • (5) 23.08.12 - 14:31

      Na ja, ich sag mal, lieber zu früh holen und ärztlich versorgen, als dass das Kätzchen auf dem Bauernhof noch kränker wird oder evtl. sogar stirbt, oder aus dem Weg geräumt wird, wenn es keiner nimmt!
      Sorry wenns grausam klingt, aber ich kenn die Machenschaften der Bauern wenns um kleine Kätzchen geht sehr gut.

      Würde Dir aber raten, mit dem Kätzchen gleich zum TA zu fahren, und es untersuchen zu lassen (Würmer, Milben ... und Impfen), v.a. auch zum Schutz Deiner anderen Katze.

      Wir haben auch so einen Bauerhofkater, er war aber schon ca. 10 Wochen alt, aber in einem erbärmlichen gesundheitlichen Zustand. Seine Geschwister waren innerhalb zwei Wochen verstorben, weil sie auf dem Hof keinerlei tierärztliche Versorgung bekamen. Wir hätten damals zwei Katzen genommen, aber die Tochter wollte keine mehr hergeben :-(

      Hallo!

      Hol sie besser nicht.

      Solange es leute gibt die bereitwillig viel zu junge Kitten nehmen werden die auch viel zu früh abgegeben. Es heißt zwar immer, sonst würden die Ertränkt werden, aber da habe ich doch starke Zweifel, dass die Leute das dann wirklich durch ziehen würden.

      So klein können sie noch nicht geimpft werden und entsprechend schwer krank werden, wenn die Mama sie nicht mehr säugt. oft sind sie auch noch nicht wirklich Futterfest und die Würmer plagen sie.

      Verhaltensstörungen sind wirklich sehr wahrscheinlich, weder sollen Katzen sich für kaninchen halten, noch wird ein so lange einzeln gehaltener Kater mal eben ein Kitten adoptieren, sondern erst mal wochenlang auf Abstand bleiben. Das ist einfach die Regel, dass es nicht sofort eine Freundschaft gibt. damit ist die prägende Zeit dann auch gelaufen.

      Es gibt auch anderswo junge Katzen, etwa mal beim Tierheim oder Tierschutzverein nachfragen.

      • "Es heißt zwar immer, sonst würden die Ertränkt werden, aber da habe ich doch starke Zweifel, dass die Leute das dann wirklich durch ziehen würden."

        Das war selbst bei meinem Opa früher Gang und gäbe.
        Eigentlich ein sehr tierlieber Bauer, bei dem es die Schweine gut hatten - aber nutzlose Fresser eben nicht.
        Die Katzen kamen in den Wassereimer oder gegen die Misthaufenmauer, bis er irgendwann so weit war, nur noch Kater zu halten bzw. die eine Katze von meinem Onkel kastrieren lassen wurde, der es nciht mehr mit ansehen konnte...
        Allerdings nur solange bis die Kätzchen die Augen aufhatten, danach nicht mehr.

        Ich vermute mal, in der Altersklasse 60+ ist das immer noch gut möglich und da die Katzen meist verschenkt werden auch kein Lockangebot um Interessenten an Land zu ziehen.

    Danke für eure Antworten. Ich geh einfach mal hin und werd schauen wie sie reagiert, wenn ich sie dann persönlich nochmal frage.

    Unser Kater kommt nicht aus Einzelhaltung. Wir haben 2 Kater, doch der 1 ist nur sporadisch mal da. Es sind beides Freigänger und der eine ist nun mal ein richtiger Rumtreiber. Er läßt sich so alle 2 Wochen mal für 5 Minuten blicken um einfach mal Hallo zu sagen, dann ist er wieder weg.

    Der andere Kater ist auch viel draußen aber immer in unserer Nähe. Ich denke er wird nicht lange brauchen um sich an das neue zu gewöhnen. Bei unserem Hund hat es nicht lange gedauert. 3 Tage dann waren sie die dickste Freunde.

    Und mit unseren Kaninchen ist er auch ganz super klar gekommen.

    Also er ist kein Einzelhaltungskater.

    Grüße
    Tigger

    • "Also er ist kein Einzelhaltungskater."

      Das sind bessere Voraussetzungen, dass die beiden miteinander klar kommen aber gezielt erziehen und sozialisieren wird er das Kleine garantiert nicht :)

      LG

Lass das mit dem Kätzchen bloss sein, so was sollte man nicht auch noch unterstützen.
Holt euch lieber eine Katze aus dem Tierheim oder Tierschutz.

Zu einem 2-jährigem Kater würde ich auch nicht unbedingt ein Kitten setzen. Aber es kommt ein bisschen auf den Charakter des Katers an.

(11) 23.08.12 - 22:57

Ich würde es dem Veterinäramt bzw. dem Tierschutz melden, dass dieser Bauernhof so junge Kitten abgibt!

Wir hatten auch einen Kater, der mit 6 Wochen von seiner Mutter getrennt. Er war bei uns nicht alleine, wir hatten noch zwei andere Katzen, aber so richtig hat er das Sozialverhalten nicht gelernt und sogar Verhaltensstörungen entwickelt... Hat z. B. in T-Shirts gebissen und sie abgeleckt.

(12) 24.08.12 - 06:10

Ich hatte einmal so ein Kätzchen. Aus Mitleid hab ich es auch mitgenommen. Ich wusste ja das es bei mir gut aufgehoben ist.

Die Besitzer meinten sonst wird es ertränkt- wer handelt da nicht.

Ich hatte dann eine richtige (sorry-der Mittermeier durfte es über Kinder aber auch schreiben ) Arschlochkatze.

Er hat einen gut sozialisierten (16 Wochen im Wurf) Kumpel bekommen- selbst vor dem hatte er keinen Respekt. Der hat den Kumpel sogar durch die Trizerei soweit gebracht das er am Ende die Bude vollgepinkelt hat. Da habe ich dann beide getrennt abgegeben. Ich gehöre zu den Menschen die eine Pinkelkatze nicht in der Wohnung lassen zumal gesundheitlich alles bestens war. Man kann mich dafür verurteilen wie man will-. meine Einstellung und dazu stehe ich.

Mittlerweile nehme ich nur noch ältere Tiere. Dieses Jahr haben wir uns einen 7 Jahre alten Kartäuser geholt der zum verschenken in Ebay stand. Der beste griff überhaupt.

LG Mona

Nicht nehmen, es ist zu früh, ich verstehs nicht wenn Bauern keine Kitten da haben wollen sollen sie die Katzen doch sterilisieren kastrieren der Kater und gut ist.

Unsere Hunde haben wir mit 8 wochen schon bekommen, sie sind nicht so, aber 6 wochen ist viel zu früh vor allem bei Katzen. Hunde haben ja mit 8 wochen Ihre Prägephase und deshalb haben wir sie da bekommen.

(15) 24.08.12 - 13:22

Hallo,

also etweder nimmt ihr 2 im gleichen alter mit
oder hohlt euch ein etwa 2 jahre alter Kater

aber so wie du das planst is das keine gute idee

Hi,

Ich persönlich würde sie nicht nehmen. Die Katzen sind in dem Alter noch zu wenig sozialisiert und brauchen die Mama einfach noch.

Wenn du aber doch unbedingt welche von da haben dann versuch doch mit ner Spende von 50 Euro die Besitzerin zu überreden die Kleinen noch ne Weile länger bei der Kätzin zu lassen. Warum ist das denn so lästig? Sie wird die Kleinen mit der Mutter doch bestimmt eh ihn der Scheune haben... Darfst aber ruhig dazu sagen, dass die 50 Euro mit dazu benutzt werden sollten die Mutterkatze kastrieren zu lassen wenn Kätzchen so lästig sind!

Es ist laut Tierschutzgesetz auch verboten Katzen- oder Hundewelpen vor der 8. Lebenswoche wegzugeben. Nur interessiert das viele Bauern leider herzlich wenig...

LG

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