Madenbefall bei Kaninchen

    • (1) 12.09.12 - 17:52

      Hallo Ihr Tierfreunde!! #winke

      Ich muss mir das jetzt von der Seele schreiben. Ich bin fix und alle.

      Mein kleiner Rammler hat mir gestern Abend schon nicht so gut gefallen. Er hat öfter Probleme mit einen verklebten Po.

      Ich habe ihn sauber gemacht, und gesehen dass sein After ein bisschen gerötet ist. Dachte von dem Kot, da ich sonst nichts entdecken konnte.

      So, als ich heute morgen wieder nach ihm geschaut haben war es schlimmer geworden. Und nachdem ich leicht darauf gedrückt habe, kam der Schock ... MADEN !!! #schock

      Das war um 6 Uhr. Ich bin durchgedreht.

      Bin dann gleich mit ihm zum TA, und der meinte dass ich gerade noch rechtzeitig kam. Und die Maden noch ganz klein seien. Gott sei Dank!!

      Dennoch haben diese Mistviecher 3 offene Stellen an seinem Bauch hinterlassen. Der Arme Kerl.

      Ich hoffe dass jetzt wieder alles gut wird. Ich hatte schon immer eine riesenangst davor, und jetzt ist es tatsächlich passiert.

      Danke für´s lesen. Das musste jetzt einfach mal raus.

      (4) 12.09.12 - 19:54

      Hallo!

      Gut dass du es direkt entdeckt hast! Das kann ganz schnell böse ausgehen mit diesen blöden Fliegen. Leider hatte es uns auch einmal erwischt.

      Da hilft auch kein sauberer Stall. Unsere sind den ganzen Tag draußen und haben den Stall quasi gemieden und trotzdem hatten wir die Viecher. Die brauchen ja nur die Eier ins Fell zu legen, wenn das nicht ganz sauber ist. Da hilft wirklich nur jeden Tag gucken!

      Es gibt nichts schlimmeres als Fliegenmaden...

      Bekommt er noch irgendwelche Medikamente oder muss er noch gebadet werden?

      Alles Gute für Euch!

      Neddie

      • (5) 13.09.12 - 19:30

        Er hat beim TA eine Spritze bekommen, und in 10 Tagen folgt eine weitere.

        Gebadet werden muss er nicht mehr, hab noch eine Salbe mitbekommen mit der ich ihn 2x täglich an seinen Wunden eincreme.

        Vielen Dank, ja es war echt schlimm.

    (6) 12.09.12 - 22:58

    Ich drücke meine Daumen für Euer Kaninchen!#klee

    Wir haben leider in diesem Jahr unseren Henry genau aus diesem Grund verloren..
    wir waren im Urlaub und unsere Kaninchen wurden betreut von jemandem der selber 4 Kaninchen hat..
    tja..da denkt man, die Nins sind in guten Händen..
    als wir am Mittwoch zurückgekommen sind, bin ich gleich zum Gehege und sah schon..irgendetwas stimmt nicht mit Henry, er saß apathisch in der Ecke.
    Wir sind sofort zum TA aber er war schon voll von den Viechern, er wurde gebadet, die Maden krabbelten überall raus, hat Infusionen bekommen, es war fuchtbar.. er ist zwei Tage beim TA geblieben damit sie ihn noch weiter behandeln konnten..Freitag am Abend rief der TA an..er wäre gestorben..

    Wir haben ihn im Garten beerdigt unter dem Haselnussbäumchen, auf die Zweige war er immer ganz wild..
    LG
    C.

  • Maden ..... der Feind eines jeden Kaninchens. Ich selbst halte seit Jahren Ninchen habe aber damit nie zu tun gehabt .... gott sei dank.
    Du solltest dir deinen Rammler ruhig öfter mal genauer ansehen. Ich mach das bei einer täglichen Schmuserunde ... sind sie dran gewöhnt. Das Fell rund um Popo immer kurz halten .... Rasur ist wohl übertrieben könnte auch schnell zu kalt werden. Wenn dein Zwerg dazu neigt einen verschmierten Popo zu haben dann das immer unbedingt sauber halten. Eines meiner Kaninchen hatte oft Probleme damit und so hab ich ihr generell einmal am Tag den Popo feucht abgewischt. So ersparte ich uns häufige Badeprozeduren. Auch zu feuchtes liegen gelassenes Frischfutter zieht die Viecher magisch an .... also immer alles entfernen was nicht gefressen wurde. Falls ihr einen Holzstall habt unbedingt gucken das die Maden nicht evtl schon im Holz drinsitzen .... gerade an den Pieselstellen.

    Euch alles liebe und deinem Hasi gute Besserung.

    Danke für eure Antworten.

    Es geht ihm schon viel besser. Gott sei dank, es geht bergauf.

    #liebdrueck

    (9) 15.09.12 - 13:50

    Ich weiß wie es Dir jetzt geht, unsere Trudi ist genau daran vor einigen Wochen verstorben. Die Tierärztin war zuversichtlich, das sie es schafft, aber 4 Tage nach erstmaligem Entdecken der Maden lag Trudi morgens tot in ihrem Stall.

    LG und alles Gute!

    • (10) 15.09.12 - 14:03

      Oh nein, das tut mir leid. :-(

      Woran hat es denn gelegen?? Hatten sich die Maden schon zu weit durchgefressen??

      Ich habe immer noch Angst. Fressen tut er, aber irgendwie ist er doch nicht ganz der Selbe.

      Hoffentlich bleibt er verschont, dass ist echt schrecklich.

      • (11) 15.09.12 - 14:11

        Die äußerlichen Wunden hatten wir im Griff, auch waren keine Maden mehr zu sehen. An 3 Tagen hintereinander waren wir täglich beim TA und diese hat Maden entfernt, Wunden behandelt, der kleinen Maus (sie war erst 1,5 Jahre) Schmerzspritzen und Päppelspritzen verabreicht.

        Ab Tag 3 hörte Trudi auf zu fressen und zu trinken, wir haben sie mit Spezialnahrung gepäppelt...

        Die Maden waren so ersichtlich weg, aber dann begann Trudi aus After und Geschlechtsteil zu bluten, nicht viel aber stetig immer wieder Blut. Die Maden hatten wohl innerlich auch gewütet :-(

        • (12) 15.09.12 - 14:19

          Genau das macht mir auch so Angst.

          Die äußerlichen Wunden heilen gut ab, aber was ist wenn die Maden innerlich noch am wüten sind!?

          Könnte es sein, dass er innerlich noch welche hat??
          Der TA hatte gemeint dass durch die Spritze alle Maden abgetötet werden.

Top Diskussionen anzeigen