Erfahrungen: Einschläfern?

    • (1) 13.09.12 - 17:02

      Hallo,

      wir stehen vor der Entscheidung, unsere Katze einschläfern zu lassen. Nein, eigentlich ist die Entscheidung an sich schon gefallen. Es geht um den Zeitpunkt.
      Vor vier Tagen wurden mehrere Tumore im Bauchraum und an den inneren Organen diagnostiziert. Inoperabel. Seitdem bekommt sie Cortison. Ihr Zustand hat sich seitdem gebessert, sie ist aktiver, frisst wieder etwas, setzt auch Kot und Urin ab. Muss nicht mehr brechen.
      Es ist keine Dauerlösung. Wir müssen sie einschläfern lassen. Ich weiß nur nicht, wann. Jetzt, wo es ihr noch einigermaßen geht? Warten, bis es wieder schlechter wird? Wie schlecht? Ich will ihr Qualen ersparen. Ich hab Angst davor, dass sie Schmerzen hat und ich es nicht erkenne – Katzen leiden ja oft stumm... auf der anderen Seite will ich ihr keine Lebenszeit „klauen“, die sie noch mit einiger Qualität verbringen könnte (keine Ahnung, inwiefern da mein eigener Egoismus mitspielt, sie nicht gehen lassen zu wollen).

      ...wie habt ihr bei euren Tieren diese Entscheidung getroffen, den Zeitpunkt festgestellt, an dem es richtig war? Woran habt ihr das festgemacht?

      Danke für alle Erfahrungsberichte und Überlegungen.

      VG

      • (2) 13.09.12 - 17:38

        Hallo,
        bei meiner Katze konnte ich nicht mit der Entscheidung warten, denn meine Katze wurde angefahren und hatte keine Chance.
        In eurem Fall würde ich mit dem Einschläfern warten bis es ihr schlechter geht. Nicht mies, nicht richtig schlecht - aber bis zu dem Zeitpunkt wo man merkt, dass es nicht mehr besser werden wird. Und dann nicht mehr zögern.

        Nutzt die Zeit bis dahin. Macht noch ein paar schöne Fotos, Pfotenabdrücke und dann solltet ihr euch langsam verabschieden.
        LG,
        Sandra

        • (3) 13.09.12 - 18:01

          Ohje. Ja, bei einem Unfall hat man nicht wirklich zeit, sich zu verabschieden.
          Das mit den Pfotenabdrücken ist eine schöne Idee, danke dir. Mal schauen, ob Madame das mitmacht. Wär auf jeden Fall eine schöne Erinnerung.

          LG

      hallo, soweit ich weiß fressen katzen wohl nichts, wenn sie schmerzen haben (ist wohl auch so bei hunden). wenn es ihr jetzt wieder etwas besser geht...

      hm, schwierige entscheidung. also ich persönlich würde erstmal noch eins zwei wochen warten. ist ihr zustand gleich, sie frisst, scheidet aus, schmust auch etwas (also so wie gehabt), dann würde ich sicher noch etwas warten. aber sobald ich merke, dass es ihr wieder etwas schlechter geht, also schläft vermehrt, frisst weniger, zieht sich zurück usw. dann würde ich sie gleich einschläfern lassen, bevor es schlimmer wird. medis halten das ganze ja auch nur bis zu einem gewissen grad auf.

      wir standen letztes jahr vor einer ähnlichen entscheidung. unsere hündin, 16 jahre alt. schlief fast nur noch, fressen auch nicht so wirklich, aber viel gesoffen (hatte dann auch tabletten bekommen). doch draussen ziemlich fit. noch geschwommen und stöckchen geholt.

      aber auf der anderen seite hatte sie sicher auch schmerzen (krebs und rheuma, nieren....)

      hm, wir wussten es auch nicht so wirklich. aber haben sie dann doch erlöst, obwohl sie sicher noch ein paar wochen ausgehalten hätte.

      aber auf der anderen seite zu einem hätte sie sich noch mehr gequält und zum anderen hätten wir sicher nicht unseren jetzigen wirbelwind.

      ich drück dir die daumen!! das wird sehr schwer werden! nur du kannst deine katze am besten einschätzen! alles gute!#winke#liebdrueck

      • Danke #blume
        Sie zieht sich schon zurück, verkriecht sich immer mal wieder unter meinem Bett, und findet Schmusen tendenziell eher blöd. Fressen läuft auf Minimalbasis, aber eben besser als gar nichts (wie vor den Medis). Hm. Ich finde es grad schwer einzuschätzen. Will aber natürlich auch nur Positives sehen.
        Du hast auf jeden Fall Recht damit, dass man besser nicht bis zum "Letzten" wartet mit der Entscheidung, das ist ja wirklich nicht schön für's Tier. Ist mir grad noch mal bewusst geworden.

        LG

        • Also so wie du es beschreibst finde ich, ist der Zeitpunkt schon gekommen, so traurig das für den Menschen auch ist, aber sie zeigt ja deutlich das sie keinen Bock mehr hat.

          Musste da selbst schon mehrfach durch mit Hunden und Katzen, ist jedesmal wieder ein Drama, aber eben für ein Tier eine "gute" Lösung sich nicht ewig lange wirklich dreckig quälen zu müssen wie es bei uns Menschen z.B. der Fall ist.

          LG und alles Gute!

          • Danke. Kann gut sein, dass du Recht hast..
            Puh. Ist schwer, das selber zu sehen. Ich hab für morgen nochmal einen Termin bei der Tierärztin gemacht. Wir werden uns nochmal deren Meinung einholen.. ich befürchte aber, dass sie dasselbe sagt.

            LG

    (10) 13.09.12 - 20:08

    die erste katze die ich einschläfern hab lassen müssen war gerade mal 6 monate alt.
    als sie 4 monate alt war bekam ich die diagnose fip. wollte mich damit aber nicht abfinden und habe ihr cortison gegeben. erst besserte sich ihr zustand aber dann verschlimmerte es sich. als sie nicht mehr fraß und einen leidenden eindruck machte habe ich sie einschläfern lassen.

    bei meiner zweiten katze bekam ich den verdacht fip als sie 5 monate alt war. aber sie war quicklebendig und ein wirbelwind, auch diesmal wollte ich mich damit nicht abfinden obwohl es fast schon offensichtlich war. sie war relativ klein und hatte nur 2,9 kilo was viel zu wenig für ein coonie mädchen ist. aber ich hatte sie noch bei mir bis sie 18 monate alt wurde. mit 16 monaten zeigte sich die fip dann erst, sie hatte probleme mit den augen, hatte auf 2,2 kilo abgenommen und konnte von einem tag aufn andren nicht mehr laufen ohne umzufallen. habe sie am selben tag noch einschläfern lassen #schmoll

    jetzt hoffe ich das ich nicht wieder irgendwann die diagnose fip bekomme #schmoll

    • (11) 13.09.12 - 22:10

      Oh, ja. Wenn die Katze nicht mehr laufen kann, klar, das ist übel... Mensch. Zwei Katzen hintereinander mit dieser Krankheit.. schlimm. Ich wünsch dir, dass sich das nicht wiederholt!

Hallo,

gleich!

Als bei unserem Kater vom Tierarzt bestätigt wurde, dass es nicht besser werden kann als es der momentane Zustand hergibt. Er wird so weiterleben - und das war definitv kein Katzenleben. Wir haben ihn nicht mehr wieder mit nach Hause genommen...

Es ist ein ganz schrecklicher Moment und auch keine schöne Entscheidung. Du musst Dich in die Lage der Katze versetzen. Kann sie noch alles was eine Katze kann? Hat sie jetzt Einschränkungen usw.. Eine gesunde Katze frisst, spielt, hat Spaß, muss sich nicht übergeben - ohne Medikamte. Das alles ist bei Euch nicht mehr wirklich gegeben, nur mit Medikamenten.

Ich persönlich würde es jetzt nicht noch wochenlang rauszögern. Lieber in den kommenden Tagen.

LG
Caro

  • Das stimmt. Auf Wochen können wir eh nicht hoffen.
    Ja, direkt nach der Diagnose und nachdem die TÄ uns gesagt hatte, dass wir sie erlösen lassen müssen, hat sie auch gefragt, was wir jetzt tun wollen. Da wollte ich sie erstmal wieder mit nach Hause nehmen.
    Inzwischen weiß ich auch nicht mehr, ob das die richtige Entscheidung war. Leichter wird es ja so oder so nicht.
    Ich weiß auch nicht, ob wir morgen beim TA wirklich neue Medikamente holen, oder ob wir sie einschläfern lassen. Das wird sich wohl morgen entscheiden.
    Danke für deinen Denkanstoß!

(14) 13.09.12 - 20:30

kopf hoch!!! auch wenn es schwer fällt! deine katze kommt bestimmt in den katzenhimmel! da hat sie dann genug katzen, mit denen sie spielen kann!

hab jetzt nochmal gelesen, was du so geantwortet hast. das klingt echt so, als wäre der zeitpunkt gekommen!

auch wenn es schwer fällt, lass sie ziehen! nimm abschied, mach nochmal ein schönes foto und knuddel sie dolle!

und wer weiß, vielleicht wartet ein fegewind genau um die nächste ecke auf dich, die jemanden sucht, der mit ihr spielt, ein heim gibt und ganz dolle lieb hat!!

ich denke an dich und knuddel dich mal richtig! #liebdrueck

  • Danke, das ist lieb von dir! #liebdrueck
    Mensch, gerade, wo ich jetzt an diesem Thread sitze, kommt sie an, legt sich neben den Laptop auf den Schreibtisch und schnurrt mich an. Liebe, kluge Katze.
    Nach ihr wirds erstmal keine mehr geben - derzeit sind zwei Allergiker im Haus - aber das ist okay. Vielleicht in ein paar Jahren wieder.
    Deine Antwort jetzt, und auch die anderen in diesem Thread, haben mich richtig aufgebaut.. und mir gezeigt, dass der richtige Zeitpunkt schon gekommen ist. Den will ich nicht verpassen. Katzi zeigt ja, dass es ihr so, wie es ist, nicht passt.

    LG!

(16) 14.09.12 - 09:09

Hallo!

Also bei unserer Katze kam die Diagnose FIP bei der OP und wir haben sie einfach nicht mehr aufwachen lassen.
Bei unserem Hund war das anders. Unser Hund hatte eine Speiseröhre die nicht mehr funktioniert hat. Warum das plötzlich so war konnte keine sagen (Diagnose dauerte einen Monat). Der Hund hat erbrochen, da ja nichts mehr im Magen landete.
Man gab uns damals den Tipp sie dann vorne hochzunehmen so das die Nahrung im Magen landen sollte, aber das hat nicht geklappt, der Magen hatte sich verschlossen. Im Grunde ging es dann schnell.
Wir waren bei der Diagnose und am nächsten Tag wurde sie eingeschläfert. So ging es ihr noch recht gut, aber sie wäre eben verhungert und das wollten wir ihr ersparen.
Eine andere Wahl hatten wir eben nicht und da wurde auch nicht wirklich überlegt, weil es eben klar war.
Bei einem andern Hund damals (ich war noch Kind), war es auch klar. Der ist sehr alt geworden und hatte dann Nierenversagen. Allerdings muss ich sagen, das ich dem schon früher ein Ende gesetzt hätte. Er war vorher schon soweit, das er nicht mehr wollte, aber meine Eltern wollten das nicht Wahr haben. Eine Woche vorher lief er wie ein bekloppter im Kreis rum und hat gewimmert.

Ich bin sicher das er gelitten hat, jetzt so im Nachhinein. Das muss eben nicht sein.

Wenn es dem Tier noch einigermaßen gut geht, würde ich noch abwarten. Es gibt so einen Zeitpunkt wo man merkt das ein Tier nicht mehr will. Wenn sie nicht mehr frisst und sich versteckt, ist es an der Zeit.
Ob die Katze jetzt so Schmerzen hat, kann dir so kaum einer sagen. Meine Katze damals war schwer krank, musste höllische Schmerzen gehabt haben, doch sie hat noch etwas gefressen und wollte raus. Draußen hat sie sich dann wohl versteckt.
Tier sind leider sehr leidensfähig und man sieht es ihnen eben nicht an.

Wenn mans genau nimmt, müßtest du sie jetzt - wo es ihr eben besser zu gehen scheint - einschläfern lassen, weil sie im Moment eben keine oder kaum Schmerzen hat.
Früher oder später wird sie leiden.
Die Entscheidung liegt bei euch, aber solange ihr Leben noch Lebenswert ist (kann Urin und Stuhl absetzen, frisst und trinkt), würde ich ihr noch ein paar Tage geben.

Ist eben auch die Frage wie euch das belastet. Kann mir vorstellen das es nicht einfach ist. Bei uns sind die Entscheidungen schnell gefallen. Es war hart, aber es ist dann auch vorbei.

LG Sonja

  • (17) 14.09.12 - 10:54

    Ja, es belastet uns schon sehr. Sie hat uns 16 Jahre lang begleitet. Wir hatten es oft nicht ganz einfach mit ihr, sie brachte diverse Verhaltensstörungen mit, und wir haben uns ihr Vertrauen regelrecht erkämpfen müssen. Vielleicht fällt es uns deshalb so schwer, sie gehen zu lassen. Wir haben sie sehr lieb.
    Und deshalb sind wir auch dafür verantwortlich, ihr zu einem würdigen Ende zu verhelfen. Es geht nur noch um Tage, das wird mir immer bewusster.
    Was du von deiner Katze erzählst, das ist genau das, was ich befürchte.
    Heute stellen wir sie noch einmal der Tierärztin vor. Entweder gibt es dann noch einmal Medikamente für ein paar Tage, oder wir lassen sie dort direkt einschläfern. Für mich steht das gerade 50/50.. auch wenn ich insgeheim eher etwas zu Letzterem neige.
    Das lange Rumeiern.. macht's nicht einfacher. Da ist euer Weg vielleicht sogar nervenschonender.

    LG

    • (18) 14.09.12 - 11:09

      Hallo!

      Ja das rumeiern kenn ich. Damals mit unsere Katze haben wir 2 Monate rumgemacht, bevor raus war, was sie hatte. Es ging mal besser, dann mal schlechter. Erst als man sie aufgeschnitten hat, hat man gesehen was da los war. Ich weiss gar nicht wie oft ich zum Tierarzt bin. Erst beim normalen und dann in so einer Klink.
      Erst kommte keiner sagen obs das wirklich ist......ätzend. Man will ja auch sicher sein. Die hätten sie einfach früher aufschneiden sollen. Sie war ja erst 2 Jahre alt. Definitiv wäre sie dann auch früher erlöst worden.

      Alles Gute.

      LG Sonja

      • (19) 14.09.12 - 11:56

        Liebe Güte, zwei Monate?! Himmel. Wie schrecklich, wenn sich das so lange rauszögert. Und dann bei einer so jungen Katze.. schnelle Diagnosen sind so wichtig. Mir ist ja schon die eine Woche auf den Magen geschlagen, die wir nicht wussten, was sie hat. Und bei einer jungen Katze trauen sich Ärzte doch eine OP normalerweise schneller zu als bei einer alten...
        Wie auch immer. Danke für deinen Beitrag. Der lässt mich die Dinge klarer sehen.

        LG

        • (20) 14.09.12 - 14:31

          Hallo!

          Ja, wenn du nicht weisst das sie hat ist das immer blöd. Da vertraut man ja auch auf die Ärzte.
          Ich glaube ich würde jetzt da anders reagieren bei sowas. Sie wurde ja geröngt, Blutbild wurde gemacht, Ultraschall......hätte man sich alles sparen können, weil man nichts gesehen hat. Direkt reinschauen wäre besser gewesen. Das Ärgert mich im nachhinein auch und das hab ich denen auch gesagt. Sie hat zwar Schmerzmittel bekommen ohne Ende, Infusionen und alles damit es ihr besser geht. Ich hab sie sogar selber gespritzt Zuhause. Dann zu erfahren das alles nichts hilft ist schon heftig. FIP ist ja nicht heilbar.

          Die Kleine hat unnötig gelitten.

          Ich denke du/ihr werdet die richtige Entscheidung treffen.

          LG Sonja

(21) 14.09.12 - 09:30

Guten Morgen,

ich würde, so schwer es dir auch fällt, das Tier bald gehen lassen.

Ende letzten Jahres stand ich bei meinem Kaninchen (7 Jahre alt) vor derselben Entscheidung. Mein Tier fraß etwas weniger, war etwas weniger aktiv...aber nicht offenkundig krank. Kaninchen zeigen das ja auch nicht.

Die Diagnose waren auch mehrere inoperable Tumore. Diese würden dem Tierchen aber keine Schmerzen bereiten, meinte die Tierärztin, es könne noch einige schöne Monate haben, es sei meine Entscheidung.

Bin zu einer renommierten Tierklinik gefahren und habe eine 2. Meinung eingeholt, schon auf dem Weg dorthin sah ich mein wieder putzmunteres Häschen an und musste nur weinen...
Leider war die Diagnose die gleiche und ich habe noch vor Ort meine Süße gehen lassen und war bis zur letzten Minute bei ihr.

Es war die richtige Entscheidung, denn so hat sie nie Schmerzen leiden müssen.

Ich wünsche dir viel Kraft für den schweren Gang #herzlich

Yanis

  • (22) 14.09.12 - 10:58

    Ich danke dir!
    Ja. Vielleicht ist es wirklich besser, wenn man sich einfach nur absichert, ob die Diagnose stimmt, und dann direkt danach handelt. Ohne tagelang rumzueiern, soll man, soll man nicht, und jedes Verhalten sofort dahingehend analysiert. An der Ausgangslage ändert es ja nichts.
    Vielleicht ist es heute soweit.

    LG

(23) 14.09.12 - 11:06

Hallo

Das ist eine schwierige Entscheidung. Ich musste vor ein paar Monaten meinen Kater (9 Jahre) einschläfern lassen und kann Dir gut nachfühlen… Mein Kater wurde von einem auf den anderen Tag schwer krank, seine Werte der Nebennieren waren völlig durcheinander, er hat kaum mehr gefressen und war wie nicht mehr klar im Kopf. Eine Woche lang haben sie in der Praxis versucht in aufzupäppeln, ich habe ihn jeden Tag besucht, es war schlimm ihn in diesem Zustand zu sehen. An seinem letzten Tag dann hat er, als ich ihn besucht habe, richtig angefangen zu schreien, ich habe noch nie einen solchen Ton bei einer Katze gehört. Ich hatte das Gefühl, er will mir sagen, dass er nicht mehr kann und will… Da war der Zeitpunkt da und für mich klar, dass ich ihn gehen lassen muss.

Alles Gute und LG

  • (24) 14.09.12 - 12:00

    Ja, wenn die Katze es einem so deutlich macht, dann ist der Handlungsweg vorgegeben, so schrecklich er auch ist. Auf sowas hab ich auch gewartet.
    Auf der anderen Seite signalisiert sie es vielleicht schon die ganze Zeit, und ich wollte es nur nicht sehen.
    Naja, das wird sich heute wohl entscheiden.
    Danke und LG

Hi,

es tut mir leid, dass Du jetzt vor dieser schrecklichen Entscheidung stehst. :-(

Ich musste meinen Kater damals nach 19 Jahren einschläfern lassen. Die Diagnose kam damals sehr unerwartet und deswegen konnte ich die Entscheidung nicht sofort vor Ort treffen. Er hatte etwas am Herzen und dadurch schon Wasser in der Lunge.

Er verhielt sich an und für sich aber noch ganz normal. Also nahmen wir ihn wieder mit nach Hause, ebenfalls in dem Wissen, dass der Abschied bevor steht. #schmoll

Am seinem letzten Tag zeigte er mir sehr deutlich, dass nun die Zeit gekommen ist. Er saß den ganzen Tag an der Terrassentür und starrte einfach so ins Leere. Er nahm kein Fressen mehr an und schaute mich nicht mehr an. Ich habe ihm geschworen es sofort zu beenden, wenn er mir zeigt, dass er nicht mehr will. Das tat ich an diesem Tag....

Das ist jetzt schon 3 Jahre her und mir laufen immernoch die Tränen, wenn ich daran denke. :-(

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die schwere Zeit! #liebdrueck

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